Unteroffiziersschule "Egon Schultz" Perleberg

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14.06.2012 02:30 (zuletzt bearbeitet: 14.06.2012 02:34)
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#436
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Ich hatte angekündigt, (vorrangig aus der Sicht des Uffz/Ausbilder) den Tag vor der Einberufung beschreiben: Denn die Tassen (die nach meiner Erinnerung nicht im Spind waren) müssen ja irgendwann da reingekommen sein - und das kann nur im "Zwischenlehrgang" gewesen sein. Also muss ich den "Zwischenlehrgang" beschreiben, den haben ja nun wirklich nur die Ausbilder erlebt. Um den aber zu verstehen, muss man den Tag der Versetzung der Jung-Uffze beschreiben.

Der große B/A-Appell ist durch; ich beschrieb das oben.
Und auch die Ernennung auf dem Exer ist durch.

Der letzte Tag an der U-Schule startet. Er startet gemächlich.
Des Tages über geht es darum, dass alle Uschis (oh, Glückwunsch Genosse Unteroffizier) die private schwarze Tasche packen und die Zeltbahn zu einem Sack knüpfen und dort das gesamte Gefechtsgerödel reinstopfen. Und sonst nicht zu viel Unsinn treiben.

Spannend ist da weniger der Tag - vielmehr die letzte Nacht.
Bei so ca. 20% der Uschis waren wildeste Phantasien. Wie man seinem GF oder ZF mal eine drückt (mal ordentlich auf's Maul haut). Oder dem zumindest mal sagt, was für ein Arschloch das so ist. Bei der Mehrheit von sicher 80% war die Stimmung eher der Art eines EK - nur weg hier!

Und es gab noch eine übergreifende Stimmung: Eine Art von Trennungsschmerz von echten Kameraden! Also mit den Jungs der eigenen Bude ist man ja wirklich durch dick und dünn gegangen - man hat Schlamm und Hitze und Kälte und Ungerechtigkeiten überstanden. Man hat sich gegenseitig geholfen. Man hat vieles (nicht alles!) von anderen Kameraden mitbekommen: Liebeskummer, Freude, Heimweh. Wenn jemand sich einen runterholte. Auch das.

Ich war ja auch mal Uschi - mir hat sich das vermutlich mehr eingeprägt als euch:
Ihr alle könnt da abhauen ... wohin auch immer. Aber mich lasst ihr zurück! Ihr lasst mich für weitere zweieinhalb Jahre in diesem Wahnsinn! Aber zu diesem durch den "Zwischenlehrgang" noch verstärkten Gefühl später.

Die letzte Nacht ist zu überstehen:
Dann wollen wir mal einem GF eine auf's Maul hauen!

Solcher Art BV (besonderes Vorkommnis) wollte von der "obersten Heeresleitung" natürlich niemand. Und daher war alles an Vorgesetzten auf der Kompanie, was da hingehörte - in dieser Nacht. Das fing damit an, dass UvD und GUvD von mindestens UfW gegeben wurden. Und alle ZF und Gruppenführer nett ihre Schäflein im Auge behielten: "Keule, probier' mal, mir eine zu drücken! Kann sein - ich bin stärker?"

Es ist irgendwann nach dem Abendbrot, vielleicht gegen 2000.
Der KC bittet auf den Flur, der Pfiff des UvD mit dem bekannten "Sieeem-Panie - raustreten, Zeeeeit drreeeeiii Muten" ist eine Machtdemonstration, die natürlich zu Gunsten der neuen Helden ausgeht ... nach so sicher 10 Minuten steht eine gelangweilte Front lässig auf dem Flur. Und jeder GF/Ausbilder frontal vor seinem Häuflein.

KC Häxxxx ist sicher etwas unwohl - aber es hilft ja nichts: Salbungsvolle Worte über den Weltfrieden, den bitterbösen Klassenfeind und die Trennlinie (nicht Nahtstelle! Jawoll!) zwischen Imperialismus und schon fast vollendetem Kommunismus läßt man stoisch über sich ergehen - es ist ja das letzte Mal. Und dem XYZ will ich noch auf's Maul hauen.

Der KC übergibt an den Hauptfeld.
Und das ist nun wirklich Blackys (falls Du das je liest - sei herzlich gegrüßt!) Stunde:
Genossen Unteroffiziere!
Ihr Lehrgang ist vorbei. Ein guter Lehrgang - wir sind gut miteinander ausgekommen. Und das bleibt auch in der letzten Nacht so. Damit das so bleibt, werde ich mein Feldbett auf dem Flur aufschlagen. Ich werde all die zum Soldaten degradieren, die meinen Schlaf stören. Im Übrigen wünsche auch ich ihnen (es folgen belanglose Nettigkeiten). UvD - lassen Sie wegtreten!

Und das war sie dann - die Nacht der langen Messer.
Ganz ruhig. Nie Streß.

Am nächsten Morgen wurde es dann nochmal hektisch:
Mal eben 1.000 Mann mit W50 zum Bahnhof kutschieren. Bzw. von W50 anderer Dienststellen abholen lassen.

Nachtrag:
Blacky schlug natürlich nie sein Feldbett auf dem Flur auf. Er sagte das nur - wie auch die Sache mit der Degradierung ... so viel Macht hatte ein OFä natürlich nicht.


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08.07.2012 03:17
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#437
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Der Zwischenlehrgang

Das war eine ganz eigenwillige Zeit: Gestern noch Stiefeltritte, Gesprächsgeräusche, Befehle. Und heute: Absolute Stille.
Es ist wie in einem ganz kleinen Dorf: Ein Vogel singt. Nur ab und an läuft jemand vorbei. Eine Stadt ohne Menschen.

Irgendwie war der Krieg auch abgesagt: Gestern noch wurde die Kaserne bewacht wie kurz vor dem Angriff der Green Baretts. Und heute: Nur die Wache am KdL-1 und ein einziger vereinzelter Streifenposten. Nur gut, dass das NATO-Hauptquartier das nie erfuhr: Die hätten uns alles weggeräumt, wir hätten das nichtmal mitbekommen.

Für die GF/Ausbilder war diese Zeit allerdings Sackgang ohne Ende: Zu den Tassen und den Zimmern komme ich gleich. Fürchterlich war aber der UvD-Dienst. Man muss sich das mal vorstellen: Ein GF gab den UvD, ein anderer GF den GuvD - und das alles ohne jedes Publikum! Und das auf jeder Etage ... später gab es die Einsicht, dass das vielleicht doch ein wenig viel sei: Dann reichte ein UvD/GuvD pro Block auch aus.

Allerdings war das auch spannend. Mein ZF delegierte eine Offiziersaufgabe an mich: "Ufw, Formulare tippen!" - Ja, gut: Erstens ist Befehl - Befehl. Zweitens vergeht die UvD-Zeit schneller. Drittens hat er sich grad ein klein wenig erpressbar gemacht. Viertens - über Viertens ist zu berichten:

Also ich sitze da in der Nacht am UvD-Tisch, vor mir so eine mechanische Schreibmaschine. Und ich fülle irgendwelche Formulare aus. Neben mir ist ein Karteikasten mit ... mit den Wehrstammkarten der einzuberufenden neuen Genossen! Oha. - Und insoweit kann ich heute berichten, was da eigentlich drin war. Die Einlagen der Wehrstammkarten bestanden aus allem möglichen Klimperkram, also medizinische Einschätzung und wohl auch Musterungsergebnis. Vor allem war das aber eine Einschätzung des örtlichen ABV!

Und die hatte es in sich. Also das war schon etwa vergleichbar mit heute bekannten MfS-Akten, also vom Tonfall her. Da schrieb der ABV schon auf, wie viele Freundinnen der Deliquent so hatte. Und wie die Familie so war, also Alkohol oder böse Reden wider den lieben Gott ... halt: Die Partei. Ich hatte sowas ja vorher nie gesehen - das hat mich damals schon deutlich verblüfft. Es gab da schon ziemlich ausgereifte Personendossiers. Und der Fairness halber muss ich auch sagen, dass es andererseits ABV gab, die strikt Dienst nach Vorschrift machten: Da stand dann drin, dass nichts drin steht.

So, alles erledigt. Einige Stunden geschlafen. Die höchst eigenwillige Atmosphäre der völlig leeren "Stadt" namens U-Schule erlebt. Was bringen diese Tage noch?

Die bringen hektische Zugführer und einen hektischen KC. Die ignoriert der gelernte GF konsequent. Aber den Spieß ignorieren - ganz schlechte Idee. Wir sind schon fast bei der ominösen Tasse.

Jeder GF hatte das Zimmer seiner Uschis auf Vordermann zu bringen. Wenn er helle war, dann hatte er die soeben abversetzten Jung-Uffze so weit in Griff, dass die Bude einigermaßen ansehnlich war. Einigermaßen.

Also erstens wurde jedes Bett beschriftet und jeder Spind - die oben erwähnte Schreibmaschine ... Und dann wurde jeder Spind gesäubert. Also richtig gesäubert. Ich erinnere mich nicht, dass ich da je was reintat - also eine Tasse oder irgend etwas anderes. Aber ich will das auch nicht ausschließen: Es ist bald 30 Jahre her - ich lebe heute. Nicht damals.

Der Besenspind (erinnert sich überhaupt noch jemand daran?) wurde auf Vordermann gebracht. Ein Musterbett wurde dann noch gebaut: Also das war der Traum von einem Musterbett. (Und der erste eintreffende Heiducke hat das dann regelmäßig eingerissen - ich habe nie erlebt, dass alle Soldaten das unbeschädigte Musterbett auch sahen.)

Und dann habe ich das Zimmer meiner künftigen Uschis gewischt und gekeult. Ihr Saubatzen habt das dreckig hinterlassen. Und ich -ich- als GF muss die Bude keulen. Nicht zu fassen.

Das war (wie versprochen) der Tag vor der Einberufung.
Es ist der Tag, an dem ihr schlecht schlafen werdet. Mutter hat noch gute Wünsche - und der Sohn fliegt morgen in die Welt. In eine ausnehmend abstruse Welt. Und - mit Zaun um die Welt.


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08.07.2012 13:12 (zuletzt bearbeitet: 08.07.2012 13:14)
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#438
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Ich hatte es ja schon immer vermutet,aber jetzt weiss ich es genau,die GF an der U-Schule waren doch ein eigener Schlag.Für mich wäre es wahrscheinlich damals die grösste Strafe gewesen,hätte ich in Perleberg bleiben sollen oder in ein GAR versetzt zu werden.Einer aus unserem Zug,der immer ein bisschen schnoddrig war und immer eine etwas zu lange Haarpracht unter seinem Käppi versteckte,erfuhr erst am Tage der Versetzung,daß er nach Wilhelmshagen kam.Von Soldaten,welche später in unsere Einheit kamen,erfuhren wir,daß er nur am kotzen war.
Achso ,lass uns mal nicht so lange auf die Vorsetzung warten . Gruss Fritze !


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09.07.2012 22:21
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#439
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Zitat von Fritze im Beitrag #438
Ich hatte es ja schon immer vermutet,aber jetzt weiss ich es genau,die GF an der U-Schule waren doch ein eigener Schlag.Für mich wäre es wahrscheinlich damals die grösste Strafe gewesen,hätte ich in Perleberg bleiben sollen oder in ein GAR versetzt zu werden.

Das ist Deine Sicht der Dinge - und soll das auch gern bleiben. Allerdings halte ich diese Sicht für nicht zutreffend: Niemand konnte sich aussuchen, wohin er versetzt wurde - zumindest ist mir dergleichen nicht bekannt. Also ich habe mir das nicht ausgesucht.

Natürlich versucht man, aus jeder Situation das Beste zu machen - also das macht jeder: Auch ich hatte dieses Recht. Idealerweise im Sinne des Kantschen Kategorischen Imperativs. Ich hatte es schon gesagt: Es kommt darauf an, aus welcher Sicht man das beleuchtet, in welcher Rolle man damals war: Ich bin einigermaßen sicher, dass viele meiner Uschis keine so besonders günstige Sicht auf ihren damaligen GF haben. Und das hat deutlich damit zu tun, dass man selbst auch heil und gesund wieder nach Hause wollte.


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09.07.2012 23:42
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#440
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In unserem Zug wurden nur Freiwillige an der US belassen.Aber die Versetzung konnte sich niemand aussuchen.


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10.07.2012 00:33
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#441
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Zitat von Fritze im Beitrag #440
In unserem Zug wurden nur Freiwillige an der US belassen.

Ah - hier ist unser beider Missverständnis. Jetzt habe ich das verstanden.

Fritze, erstmal nur für mich selbst: Mich hat genau niemand gefragt, ob ich dableiben wolle. Einige Tage vorher (etwa eine Woche?) sagte man mir meine Verwendung - und die hieß: GF/Ausbilder, US VI. (Und bei meinem Nachfolger war das 2,5 Jahre später auch so!)

Die US VI kannte ich nun blöderweise - das ist ja Sonderscheiße. Das "da draußen" kannte ich nicht - ich erträumte mir, dass es am Kanten vielleicht nicht ganz so stressig sei - aber realistisch betrachtet wollte ich nur aus Perleberg weg. Und -ich sag's nur Dir, ganz im Vertrauen- ich habe im stillen Kämmerlein eine Träne verdrückt: Lieber Gott, warum tust Du mir das an?

Und alle Ausbilder (egal ob UaZ oder BU), die ich näher kannte - die hat auch niemand gefragt. Also das haben sie jedenfalls so gesagt ... ich war ja bei deren Gesprächen nicht dabei, musste ihnen also glauben. Ich wüsste allerdings nicht, warum ich damals oder heute an den Aussagen meiner Kameraden zweifeln sollte.

Wie gesagt: Jeder Mensch versucht dann, aus der Situation (erstmal für sich selbst) das Beste zu machen - und das möglichst so, dass man sich selbst nicht anspucken muss.


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10.07.2012 03:53
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#442
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Zitat von Fritze im Beitrag #438
jetzt weiss ich es genau,die GF an der U-Schule waren doch ein eigener Schlag.Für mich wäre es wahrscheinlich damals die grösste Strafe gewesen,hätte ich in Perleberg bleiben sollen oder in ein GAR versetzt zu werden.


Ganz ehrlich, das ist Quark, Jeder Dienst als UaZ hatte seine Vor- und Nachteile. Die wenigsten Uffze haben doch den Vergleich gehabt.

Ich war als UaZ im GAR11. Das war schon geil, weil du im Ausgang echt was erleben konntest. Selbst die Komplexüberprüfungen waren nicht wirklich ein Problem. Im Endeffekt standest du über den Dingen. Wer seine Glatten ausbilden konnte hatte kaum was auszustehen.

Am Kanten war sicher der Dienstbetrieb mit keiner Einheit der DDR zu vergleichen. Nur aber im Ausgang auf den LO drauf, zur Kneipe, und zurück ist ja auch nicht wirklich die Erfüllung, Glaub mir ich, war vermutlich einer der wenigen UaZ die beides kennenlernen durfte.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Günther Zieschong: "Mir hätten das System erst mal leasen solln...."


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11.07.2012 20:25
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#443
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Hallo Leute, mal ne Frage,
war 5/83 - 10/83 in Perleberg in der Pionierausbildungskompanie, keine Ahnung wie das damals hieß, nun komme ich demnächst mal ziemlich in die Nähe von Perleberg und wollte mal schauen was da alles noch so zu sehen ist.
Meine Frage gibt es noch viel zu sehen vor allem Stüp, Munilager usw.,von der Schule soll ja nicht mehr viel stehen, oder weiß jemand von Euch,wo man vielleicht Infos oder auch Bildmaterial her bekommen könnte. Interresant wäre für mich auch der Sprengplatz,war glaube in Glöwen und die alte Munifabrik.
Vielleicht lerne ich auch alte Kamaraden kennen,kann mich an nicht mehr viel erinnern habe die Zeit irgendwie immer verdrängt.
Kann mich eigentlich nur noch an zwei Gruppenführer erinnern das war meiner, ein netter verständnisvoller Kerl war UAZ, war glaube auch Thüringer und ein kleiner seines Zeichen´s BU, über den möchte ich aber nichts sagen.
Naja, vielleicht kann mir ja jemand auf die Sprünge helfen.
Besten Dank, Gruss aus Thüringen


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11.07.2012 20:50
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#444
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Zitat von perle83 im Beitrag #443
Meine Frage gibt es noch viel zu sehen vor allem Stüp, Munilager usw.,von der Schule soll ja nicht mehr viel stehen,

Ich komme da alle paar Jahre mal lang; vielleicht kann ein Perleberger dazu noch näheres sagen:

Im Objekt steht KdL-1, KdP, der Park teilweise, ein halber Unterkunftsblock, das Lehrgebäude und einige Gebäude/Baracken Richtung MHO. Und die Alte Villa steht auch noch. Den Ex-Platz kann man erkennen. Aber man muss sich da schon anstrengen.

Muni-Lager kann man sogar ganz gut erkennen, da hat jetzt ein Bauer sein Vieh drauf.
Auf dem StÜp war ich mal so ca 1997. Da waren die Waldarbeiter schwer zu Gange. Lehrgefechtsgrenze ist weg, B-Turm ist weg, also da ist nichts mehr zu erkennen. Ah - die Schießbahn war letztens noch da.

Zu den anderen Punkten kann ich nichts sagen.


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11.07.2012 21:23
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#445
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Danke ,Mart der Anfang wäre gemacht.
mfG


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12.07.2012 00:08
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#446
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Ich war das letzte Mal 1994 in PBG.Ins Objekt kam ich nicht rein,hatte auch wenig Zeit.Hab auch nur wenig erkannt ausserhalb.Mittag hab ich dann ,glaub ich zumindest in dem ehemaligen STAMA gegessen.Man müsste mal mit paar Ehemaligen ein ganzen Tag dort verbringen und alles (was noch da ist ) beschnuffeln.


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12.07.2012 01:44
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#447
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Zitat von Fritze im Beitrag #446
Man müsste mal mit paar Ehemaligen ein ganzen Tag dort verbringen und alles (was noch da ist ) beschnuffeln.

Und was machst Du die anderen 22 Stunden?
Also da steht (vgl. oben) fast nichts mehr. Und was da noch steht, das kannst Du Dir nur von außen ansehen. Wenn es gut läuft, ist ein Loch im Zaun um den halben U500 - aber sehr viel siehst Du da auch nicht: Ich war drin, als der Zaun noch nicht da war.

Deinem Vorredner kann ich noch die Stadt selbst empfehlen. Also da kommt die eine oder andere Erinnerung wieder hoch. Aber zu viel sollte man da auch nicht erwarten: Das ist eine Kleinstadt in der ostdeutschen Pampa - mit genau den Problemen, die solche Kleinstädte nun mal haben. - Ich selbst empfand es als schön: Aber ich war ja auch oft in der Stadt, in meinen drei Jahren.


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12.07.2012 15:08
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#448
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Na die anderen 22 Stunden wollte ich quatschen ,lachen ,essen ,trinken und vlt. dort schlafen.


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13.07.2012 12:06
#449
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Zitat von Mart im Beitrag #121
Frank,

rud2- der Fachausbilder dieser Truppe war OSL Ruderisch. Ob er noch lebt?
Mart



Hallo, habe das gerade beim Lesen alter Beiträge entdeckt. Major Ruderisch war damals (November 1975 bis April 1976) mein KC (6. Kompanie, 1. Zug), mein ZF Hauptm. Ste....tz. GF war Ufw. M...t. So langsam erinnert man sich wieder an die lange zurückliegende Zeit.

Beste Grüße
Stülpner


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16.07.2012 17:59
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#450
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Hi,

Zitat von Mart im Beitrag #444


vielleicht kann ein Perleberger dazu noch näheres sagen:

Im Objekt steht KdL-1, KdP, der Park teilweise, ein halber Unterkunftsblock, das Lehrgebäude und einige Gebäude/Baracken Richtung MHO. Und die Alte Villa steht auch noch. Den Ex-Platz kann man erkennen. Aber man muss sich da schon anstrengen.




kann ich bestätigen. So ganz langsam wandelt sich das Ganze zu einem Wohngebiet :)

BTW: ein paar Beiträge vorher ging es um den alten Stab und die Antennenanlagen die sich dort befanden:

Ja, auch die V2000 hatte eine eigene Funkstelle. Von der Ausstattung her so ähnlich wie die der USVI (Mart, Du erinnerst Dich!), also wenn ich mich recht entsinne 2x SEG100 und zusätzlich noch ein Empfänger (EKV...). Ich war selbst mal dort drin, da mein SEG100 defekt war und mir dort das Reserve-SEG ausgeborgt habe...

Die V2000 hatte aber nicht das gesamte Gebäude in Beschlag - wenn ich mich recht entsinne von der unteren Etage die linke Seite.

Gruß aus Perleberg
Nordpol


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