Vom Umgang der DDR mit deutschen Kriegsopfern

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09.10.2011 19:35
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#1
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ABV

Hallo Freunde!
Am 02. Oktober hatte ich die einmalige Gelegenheit, den "Verein zur Bergung von Kriegsopfern in Osteuropa", kurz "VBGO" bei einer Suche nach gefallenen und bisher vermissten Soldaten im Oderbruch, zu begleiten. Einen Bericht mit Fotos findet ihr im Anhang.
An dieser Stelle möchte ich aber auch einmal zu einer Diskussion über den Umgang mit gefallenen deutschen Soldaten in der DDR anregen. Meines Wissens nach erfolgte keine gezielte Absuche, obwohl diese auch damals bereits ohne weiteres möglich gewesen wäre. Deutsche Soldaten galten, offiziell" pauschal als Faschisten. So war jedenfalls der Eindruck in der Öffentlichkeit. Es gab einmal eine peinliche Situation, als ein Bürgermeister in einem Dorf im Oderbruch einer sowjetischen Delegation stolz den gepflegten sowjetischen Ehrenfriedhof präsentierte. " Und was macht ihr mit euren Toten?", erkundigte sich der Delegationsleiter. Auf die Frage war der Bürgermeister überhaupt nicht vorbereitet. Wahrscheinlich hatte er im Geiste bereits die gefallenen Sowjetsoldaten für sich vereinnahmt.

Gruß an alle
Uwe

09.10.2011 20:40
avatar  Annakin
#2
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Hallo

In meinem früheren Wohnort befindet sich auf dem Kirchhof ein Denkmal , wo Namentlich alle festgehalten sind die in beiden Weltkriegen gefallen sind. Ebenso gibt es solche Denkmäler auch in den Nachbargemeinden.

Gruß Annakin

_____________________________________________________________________________________________________________
Wenn Du einen Feind nicht besiegen kannst, mache ihn zum Verbündeten.


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09.10.2011 23:45
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#3
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ich geh mal einfach davon aus, dass die Gedenksteine für die WKII-Toten sowie ev. Vertreibenen erst nach der wende aufgestellt wurden. Ich habe kurz nach der wende nämlich keine solchen gesehen; für WKI-Tote ja.

Bei dieser Gelegenheit mal die Frage:
Inwieweit konnte man den in der DDR Auskunft erhalten über vermißte oder gefallenen oder den Verbleib vertriebener Verwandter (Suchdienste des DRK, der Kirchen, Landsmannschaften und Traditionsvereine (letztere waren ja sicher sowas von böse und unerwünscht).

Bongo


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10.10.2011 00:22
#4
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Ich kann mich durchaus an Gedenksteine in etwas abgelegeneren Dörfern erinnern auf denen die Toten des ersten Weltkrieges aus dem jeweiligen Dorf benannt waren. Für die Toten des zweiten Weltkrieges, was deutsche Soldaten betraf, ist mir nichts bekannt.
Irgendwie kamen die in der offiziellen Geschichtsschreibung nicht vor.
Selbst der Waldfriedhof Halbe, in dem zig Tausende Gefallene der Schlacht um Berlin ihre letzte Ruhestätte fanden war außerhalb von Halbe kaum bekannt. Von der Kesselschlacht bei Halbe wurde gesprochen, von den Toten Soldaten der Roten Armee ebenfalls, nur von den anderen nicht.

Bis in die 60er Jahre hinein konnte man in dieser sehr waldreichen Gegend noch Ausrüstungsgegenstände der dort kämpfenden Truppen finden.

Bis 1961 konnten für Auskünfte die Suchdienste in Westberlin genutzt werden. DRK der DDR hatte wohl auch einen Suchdienst. Landsmannschaften, Vertriebenenverbände und Traditionsvereine gab es selbstredend nicht.
Ob es "diskrete" Zusammenarbeit im humanitären Bereich gab, weiß ich nicht.
Zumindest weiß ich von einer Familie welche auf der Flucht getrennt wurde und die Kinder auf dem Gebiet der späteren DDR verblieben das sie Anfang der 70er Jahre ihre Verwandten in der BRD ausfindig machen konnten. Über welche Organisationen gesucht wurde weiß ich nicht.

Gruß
Nostalgiker

Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler


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10.10.2011 00:33
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#5
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hallo bongo,ich gebe dir recht!!!in der ddr gab es keine oder ganz wenige gedenksteine für unsere gefallenen soldaten beider weltkriege!!man verehrte nur die gefallenen sowjetsoldaten..mit großen ehrenmalen und ständigen kranzniederlegungen..ich muß dir sagen das habe ich auch nicht vestanden..aber ich glaube das war so gewollt...alles was russisch war..war gut!!!man hat sich irgendwie so an die russen gebunden das man seine deutsche herkunft vergessen hat!!das gedenken fand nur im familienkreis statt..und die soldaten die da gefallen sind waren nicht alles faschisten..so wie man das in der schule gelehrt bekam!!ich kann nur sagen das es in kleinen orten gedenksteine gab...wo jeder gefallene der in diesem ort gelebt hat eingemeisselt war...dieser gedenkstein wurde nicht gepflegt und war dem verfall preisgegeben..nach der wende wurde alles wieder aufpoliert...und jetzt verfallen die russischen ehrenmale!!!so ist der lauf der zeit!!!!gruß aus berlin von icke ek71


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10.10.2011 09:00
#6
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Hallo @ all ,

ich für mich kann sagen, dass auf dem Friedhof in Schleife O/L (damalige PLZ 7585, heute 02959) die WKII-Gefallenen aus dem Ort namentlich auf Gedenktafeln benannt wurden. Mein Großvater väterlicherseits befindet ist dort auch aufgeführt. Diese Gedenktafeln befinden sich auf dem Friedhof seitdem ich mich zurück erinnern kann.

Gruß

Ricardo

____________________________________________________________
Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

Die Dummheit ist wie das Meer. Sie bedeckt sieben Zehntel der Erde, wirft gern hohe Wellen ... und manche baden wohlig darin!

.

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10.10.2011 09:03
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#7
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Zitat von Bongo
. . . .
Bei dieser Gelegenheit mal die Frage:
Inwieweit konnte man den in der DDR Auskunft erhalten über vermißte oder gefallenen oder den Verbleib vertriebener Verwandter (Suchdienste des DRK, der Kirchen, Landsmannschaften und Traditionsvereine (letztere waren ja sicher sowas von böse und unerwünscht).

Bongo



Mein Vater hat irgendwann in den 60ern über das DRK einen Suchauftrag gestartet, um den Verbleib seines Vaters und seiner Tante zu klären, die er bei der Flucht vor der nahenden Front aus der Gegend südlich Warschaus aus den Augen verloren hat.
Das DRK hat die Suche koordiniert, inwieweit die die Kirche, das westdeutsche DRK oder andere eingeschaltet haben, weiß ich nicht. Es hat jedenfalls fast 10 Jahre gedauert, bis wenigstens seine Tante gefunden wurde. Sie wurde nach dem Durchzug der Front von polnischen Behörden in ein Heim gesteckt und dann an eine polnische Familie adoptiert.
Der Verbleib meines Großvaters ist bis heute nicht geklärt, er wurde irgendwo in Pommern von polnischen Partisanen nach Denunziation als Werkschutzmann aus dem Treck gezogen und vermutlich liquidiert.

Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984

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10.10.2011 09:23
avatar  werner
#8
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Zitat von Büdinger
Hallo @ all ,

ich für mich kann sagen, dass auf dem Friedhof in Schleife O/L (damalige PLZ 7585, heute 02959) die WKII-Gefallenen aus dem Ort namentlich auf Gedenktafeln benannt wurden. Mein Großvater väterlicherseits befindet ist dort auch aufgeführt. Diese Gedenktafeln befinden sich auf dem Friedhof seitdem ich mich zurück erinnern kann.

Gruß

Ricardo



So ist es, ich bin früher durch etliche brandenburger Gemeinden gekommen und habe dort immer wieder die Gedenktafeln, -kreuze gesehen, die aber an den 1.WK erinnerten. Gepflegt waren diese Gedenktafeln häufig schlecht.
An ein offizielles Gedenken dieser Opfer kann ich mich nicht erinnern. Ich denke, das war recht zwiespältig, da zum einen diese Soldaten in Eroberungskriegen getötet wurden, es aber andererseits eben deutsche Soldaten waren, die vermutlich eher nicht persönlich für den Krieg verantwortlich zu machen wären. So lag es oft daran, ob die Bürger der Gemeinden und die Gemeindevertreter eine nüchterne Weltsicht in dieser Frage hatten und die Gedenktafeln pflegen ließen. Meist aber wurden diese Gedenkkreuze und Tafeln einfach nicht angerührt, weder zur Pflege noch zur Zerstörung.

Übrigens gab es in einigen Gebieten Polens auch schon zu sozialistischen Zeiten eine entspannte Sicht auf diese Gedenktafeln. In ostpreußischen Städten beließ man diese Tafeln an Ort und Stelle und sie wurden oft auch mitgepflegt. Das liegt vermutlich auch daran, dass man in Polen generell einen anderen Umgang mit Toten pflegt und diese eher nicht politisiert werden.

Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984

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10.10.2011 09:47
#9
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Also ich kenne einige Soldatengräber aus dem 2.Weltkrieg.Eins war ein Einzelgrab das befand sich hier imHarz zwischen Treseburg und Allrode auf der rechten Seite im Wald.Aber wiederfinden würde ich es nicht mehr war das letzte mal dort 1988.Dann gab es noch ein Einzelgrab bei Almsfeld-Harz nähe an der B81 und auf den Friedhof in Altenbrak gab es 6 Soldatengräber. Aber ich muss sagen,die waren immer gepflegt--also muss sich ja jemand drum gekümmert haben. Gruß Rostocker


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10.10.2011 18:13
#10
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An Gedenkstätten aus dem WK1 erinnere ich mich auch noch. Sonst gab es nur die "Heldenfriedhöfe" und Ehrenmale für die Angehörigen der Roten Armee sowie Gedenkstätten für die Opfer des Faschismus. Deutsche Soldaten wurden systematisch totgeschwiegen und zivile Kriegsopfer nur selten und in besonderem Zusammenhang (z.B. Bombardierung von Dresden) erwähnt. Von zivilen "Nachkriegsopfern" oder Kriegsgefangenen ganz zu schweigen.


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10.10.2011 18:56
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#11
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Hallo, es ist bereits einiges gesagt worden. In unserer Gemeinde befindet sich auf dem Friedhof ein deutsches Soldatengrab, welche in den letzten Tagen gefallen sind. Die Namen sind alle bekannt, sind jedoch nicht auf dem Obelisk verzeichnet. Das Grab gab es bereits während der DDR. Wer es aufstellte ist mir nicht bekannt. Damals wie heute ist es sehr ungepflegt. Ich habe deshalb mal eine Anfrage an unseren Heimatverein gestellt. Die taten so, als ob die von dem Grab gar nichts wüßten.
Ich war in letzter Zeit öfters in Seelow in der dortigen Gedenkstätte. Erst seit der Wende wird auch dort den deutschen Soldaten gedacht. Vielleicht ist ja jemadem von Euch bekannt, dass in der dortigen Ausstellung ein Film über die Seelower Schlacht gezeigt wird. Wenn man den Film, der zur DDR Zeit gezeigt wurde und den heutigen, dann werden die Unterscheide sehr deutlich. Damals wurden nur die russischen und polnischen Soldaten als die Heilsbringer genannt und die deutschen Soldaten waren eben die Verbrecher.

Ich kann mich auch noch an eine Situation während meiner Schulzeit erinnern. Vorausschicken muss ich, dass mein Vater, seine Brüder und der Bruder meiner Mutter als Soldaten im Krieg waren. Mein Vater war damals erst 16 Jahre. Der Bruder meiner Mutter ist in Rumänien gefallen.
Wir hatten im Geschichtsunterricht das Thema WK II. Ich habe es doch tatsächlich gewagt, gegen die Pauschalisierung zu reden, dass alle deutschen Soldaten Verbrecher waren. Ich fragte die Lehrerrin, ob mein Vater und meine Onkels dann auch alles Verbrecher sind. Es entwickelte sich dann eine "rege Diskussion" zwischen der Lehrerin und mir, die dann beim Direktor weiter geführt wurde. In den nächsten Tagen wurden meine Eltern in die Schule zwecks Aussprache zitiert. Ich sollte so lange draußen warten. Ich Euch sagen, das ging ganz schön heftig da drin zu.

Meine Mutter hatte in den 50iger Jahren ein Suchanzeige beim DRK der DDR zum Verbleib ihres Bruders gestellt. Ob auch das DRK der BRD eingeschaltet war, weiß ich nicht. Der Verbleib ihres Bruders ist bis heute nicht 100%ig geklärt.

Wem es nicht bekannt sein sollte. Wer Infos zum Verbleib von Angehörigen, die damals in der Wehrmacht waren, benötigt kann sich hierhin wenden:

http://www.dd-wast.de/ (nur ehemalige WH-Angehörige)

http://www.volksbund.de/

http://www.bundesarchiv.de/index.html.de


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10.10.2011 19:16 (zuletzt bearbeitet: 10.10.2011 19:21)
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#12
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Zum Anfang erst mal den wohl alles aussagenden Satz; " Ein Volk ist nur so viel wert, wie es seine Toten ehrt ".
Den Umgang mit dem Gedenken an die im Krieg gefallenen Männer in Deutschland sollte man einem Russen, Franzosen, Amerikaner oder mal einem Japaner erläutern. Sie würden es einfach nicht kapieren und wenn, dann würden sie sich angewiedert von uns abwenden. So mal geschehen im Gespräch mit einem hohen sowjetischen Offizier.
In jeder Gemeinde hat es Denkmale für die Gefallenen des 1. WK gegeben, die toten Soldaten aus Wk 2 sind einfach auf eine peinliche Weise unter den Teppich gekehrt worden.
Alte Zeitzeugen haben mir erzählt, dass 1945 gefangene deutsche Soldaten durch's Dorf getrieben wurden. Weil 6 Verwundete nicht mehr weiter konnten, sind sie von ihren Bewachern in den Strassengraben gezerrt und einfach erschossen worden. Alte Frauen haben sie dann beerdigt und die Gräber der unbekannten Soldaten gepflegt.
Überrascht war ich immer, wie der Waldfriedhof in Halbe, auch schon zu DDR Zeiten, in Schuss war.
Meistens wurde die Pflege der Kriegsgräber von deutschen Gefallenen durch privates Engagement aufrecht erhalten. Da aber die biologische Uhr tickt, wird sich das über Kurz oder Lang von selbst erledigt haben.


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10.10.2011 19:33 (zuletzt bearbeitet: 10.10.2011 19:35)
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#13
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danke für das Erstellen dieses Themas Uwe!

anbei mal ein Link zum "Stern" über den wohl bekanntesten Umbetter hier in Brandenburg, mittlerweile ist Hr.Kowalke wohl schon in Rente. m.M.n. hat er in den letzten Jahren eine unermeßliche Arbeit auf diesem Gebiet geleistet!

VG exgakl

http://www.stern.de/politik/geschichte/k...ren-515629.html

P.S. am Ziegeleipark Mildenberg (Bei Zehdenick) befindet sich das Grab eines unbekannten jungen deutschen Soldaten, der in den letzten Kriegstagen von der Bevölkerung aus der Havel geborgen wurde und direkt am Ufer beigesetzt wurde.... das Grab wurde von da an durch die Anwohner durchweg gepflegt und ist auch heute direkt neben dem Hafen zu sehen.

Jede gute Idee beginnt mit dem Satz.. "halt mal mein Bier!"

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10.10.2011 19:35
avatar  Marder
#14
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Hallo,

bei Seebenau gibt es im Wald auch 2 Gräber, die dort gepflegt werden.

MfG Jürgen

Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.


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10.10.2011 20:54
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#15
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Ich erninnere mich an einen Spaziergang im Thüringer Wald, in der nähe des Dörfchens Vesser. Unweit davon liegt ein Pferdegestüt mit Namen "Stutenhaus". In unmittelbarer Nähe aber im Wald die Gräber zweier blutjunger Deutscher Wehrmachtssoldaten, getötet im April 45.
In den Kreuzen die vollen Namen, sowie Geburts- und Sterbedatum.
Nach Auskunft im nahe gelegenen Restaurant wurden diese Gräber auch zu DDR Zeiten gepflegt. Der Zustand der Gräber, sie machten einen gepflegten Eindruck, lies mich an dieser Aussage nicht zweifeln.

Einige Kilometer weiter südlich, im Städtchen Schleusingen befinden sich auf dem Friedhof, in einer seperaten Ecke,ebenfalls sehr gepflegt, die Gräber von 18 deutschen Wehrmachtsangehörigen welche bei den Straßenkämpfen mit den vorrückenden amerikanischen Verbänden ebenfalls Anfang April 45 gefallen sind. Auch hier alle Gräber mit Namen, Dienstgrad und den Geburts-und Sterbedaten, ebenfalls auch schon in allen DDR Jahren.

EK86II


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