"Schlachtfeld Deutschland"

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07.10.2011 10:50
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#1
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19.10.2011: Schlachtfeld Deutschland
Buchpremiere mit Uwe Markus und Ralf Rudolph

Die Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GSSD) sollte im Kriegsfall – ergänzt durch die Kampfverbände der NVA – in ihrem Abschnitt die erste Staffel der Vereinten Streitkräfte des Warschauer Vertrages bilden. Uwe Markus untersucht die Kriegseinsatzplanung der GSSD, die darauf fußte, dass der Überfall eines Aggressors präventiv verhindert und dieser auf seinem eigenen Territorium vernichtend geschlagen werden sollte: getreu dem Grundsatz »Si vis pacem, para bellum« (»Wenn du Frieden willst, bereite dich zum Krieg«).

Moderation: Ingo Höhmann (jW)

Eintritt: 3,00 €

Ermäßigt: 2,00 €

Veranstaltet durch: Tageszeitung jW in Kooperation mit dem Militärverlag
19:00 Uhr

jW-Ladengalerie
Torstraße 6
10119 Berlin
Weitere Infos: www.jungewelt.de


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12.10.2011 11:52
avatar  Alfred
#2
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Noch ein Termin :

Buchpremiere »Schlachtfeld Deutschland«:
Militärgeschichtlicher Abend mit Uwe Markus und Ralf Rudolph
Freitag, 14. Oktober, 19 Uhr
Bücherstadt Wünsdorf/Bücherstall
Gutenbergstr. 1, Zossen OT Wünsdorf


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12.10.2011 12:11
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#3
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Wer einmal den Auszug der GSSD aus einer Kaserne erlebt hat, weiß, die wären nie bis zur Grenze gekommen.
Wir mussten einmal bei einer Fahrt ins Feldlager vor einer Kaserne warten, weil die Freunde ausrückten.
Und dann stand, wie Anno Tobak, alle 1-2 Kilometer ein LKW am Straßenrand, der Offzier die Hände in den Taschen, und der Muschik hing über dem Motor und war am Reparierung.
----------------------------------------------------------------------------------
Wir an der Berliner Grenze sollten im ja im Falle eines Falles nach Westberlin einmarschieren. Ich hatte mir für den Fall fest vorgenommen, außer Fahrer und Schützen alle absetzen zu lassen, den der SPW PSH war ein fahrender Sarg (Panzerung).

Training Häuserkampf (Ortskampfobjekt) erfolgte einmal im halben Jahr einen Tag im Feldlager.

So richtig hat wohl 1983 niemand mehr mit einem derartigen Einsatz gerechnet.


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13.10.2011 15:34
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#4
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Auch der Gegner kochte nur mit Wasser. Hast du mal Anfang der 90er Jahre (da gab es noch die freiwillige Polizeireserve Westberlin) diesen Haufen bewaffneter Beamten-Opas beim Tag der offenen Türen der Polizeischule Berlin-Ruhleben gesehen? die wären schon gelaufen, wenn aus einem Panzer ein paar Warnschüsse abgefeuert worden wären.
Es gab letztens eine Fernsehsendung auf dem RBB dazu. Die NVA rechnete mit 24 h für die Einnahme Westberlins, westliche Sprecher gingen davon aus, den Senat im Bunker lediglich 6 h lang schützen zu können, bevor Westberlin eingenommen ist.
Es weis als (weil es zum Glück nie probiert wurde), wie es ausgegangen wäre.


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20.10.2011 12:16
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#5
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Hallo,

hat denn schon jemand das Buch gelesen und kann eine Einschätzung geben ?


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20.10.2011 15:29
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#6
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Zitat von damals wars
Wer einmal den Auszug der GSSD aus einer Kaserne erlebt hat, weiß, die wären nie bis zur Grenze gekommen.
Wir mussten einmal bei einer Fahrt ins Feldlager vor einer Kaserne warten, weil die Freunde ausrückten.
Und dann stand, wie Anno Tobak, alle 1-2 Kilometer ein LKW am Straßenrand, der Offzier die Hände in den Taschen, und der Muschik hing über dem Motor und war am Reparierung.



Nun ja. dafür war der "Muschik" noch in der Lage, aus 2 defekten Fahrzeugen, egal welchen, einen fahrbereiten Untersatz zu basteln. Da sah´s vor 1945 bei der Wehrmacht schon schlechter aus. VW und Opel kaputt hieß: laufen.
Gilt lt. Aussage mehrerer Familienangehöriger für die BW zum Großteil auch heute noch
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Zitat von damals wars
Wir an der Berliner Grenze sollten im ja im Falle eines Falles nach Westberlin einmarschieren. Ich hatte mir für den Fall fest vorgenommen, außer Fahrer und Schützen alle absetzen zu lassen, den der SPW PSH war ein fahrender Sarg (Panzerung).

Training Häuserkampf (Ortskampfobjekt) erfolgte einmal im halben Jahr einen Tag im Feldlager.

So richtig hat wohl 1983 niemand mehr mit einem derartigen Einsatz gerechnet.



Aua. Da tut mir als Provinzler alles weh. Was sollten wir denn mit Westberlin oooch noch.....


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20.10.2011 15:58
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#7
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Zitat von damals wars
Wer einmal den Auszug der GSSD aus einer Kaserne erlebt hat, weiß, die wären nie bis zur Grenze gekommen.
Wir mussten einmal bei einer Fahrt ins Feldlager vor einer Kaserne warten, weil die Freunde ausrückten.
Und dann stand, wie Anno Tobak, alle 1-2 Kilometer ein LKW am Straßenrand, der Offzier die Hände in den Taschen, und der Muschik hing über dem Motor und war am Reparierung.



Kommt mir irgendwie bekannt vor .

Ausrücken aus der Westfalenkaserne in Ahlen zum Manöver "crossed swords" 1986 in die Nähe von Paderborn / Warburg. Hintergrund der Übung war die Simulation einer Luftlandung wie es damals so schön hieß von "Rotland". Die Heimatschutzbrigaden als Territorialtruppe hatten die Aufgabe, dem gelandeten Gegner zu begegnen.

Der Panzerzug unseres Bataillons bestand aus den "nicht mehr ganz modernen" M48-Ungetümen, auf den gut 100 km von der Kaserne zum Manövergelände blieben 6 von 8 auf der Strecke. Der erste blieb nach 500 m liegen, die "Bergeleos" hatten gut zu tun. Man hat sich keinen Illusionen mehr hingegeben....


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20.10.2011 16:17
#8
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Zitat von StabsfeldKoenig
Auch der Gegner kochte nur mit Wasser. Hast du mal Anfang der 90er Jahre (da gab es noch die freiwillige Polizeireserve Westberlin) diesen Haufen bewaffneter Beamten-Opas beim Tag der offenen Türen der Polizeischule Berlin-Ruhleben gesehen? die wären schon gelaufen, wenn aus einem Panzer ein paar Warnschüsse abgefeuert worden wären.
Es gab letztens eine Fernsehsendung auf dem RBB dazu. Die NVA rechnete mit 24 h für die Einnahme Westberlins, westliche Sprecher gingen davon aus, den Senat im Bunker lediglich 6 h lang schützen zu können, bevor Westberlin eingenommen ist.
Es weis als (weil es zum Glück nie probiert wurde), wie es ausgegangen wäre.



..............na na, abgesehen davon dass dies keine Beamten waren bei der FPR, sollte man diese Kräfte nicht unterschätzen. Und dies wurde in den Unterlagen des MfNV der DDR zum Thema " Die Berlin-Operation" zwar nicht überbewertet jedoch als enstzunehmende Kräfte eingestuft. Bereits zu Beginn der 80ziger Jahre wurden umfangreiche Studien seitens der entsprechenden Führungen angestellt zur Führung von Gefechtshandlungen um und in Ballungsgebieten/Städten. 1986 wurde die verbindlich in der Richtlinie R/250/8/034 festgelegt.
Aus der Kriegsgeschichte ist bekannt, dass zu der rund 50.000 Mann bestehenden Gruppierung, welche 1945 die Stadt Breslau fast achzig Tage gehalten hat, auch ca. 15.000 Mann des s.g. "Volkssturm" gehörten. Im offenen Gelände waren diese von relativ wenig Kampfwert, jedoch im Schutz von Gebäuden - ausgerüstet mit Panzerfäusten, konnte diese den Gegner (hier die Rote Armee) einige Zeit hinhalten.

Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de


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20.10.2011 17:04
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#9
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schon lustig, aber auch meist vorhersehbar.
Uns armen (ex-)Wessis wird doch bei jeder Gelegenheit unser Unvermögen und unsere Unterlegenheit reingedrückt.
Im Osten die Elitetruppen der Kampfgruppen der Arbeitermacht und im Westen die bewaffneten Beamtenopas.
(Wer Ironie findet, darf sie wie immer behalten).

Bongo


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20.10.2011 18:29
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#10
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( gelöscht )

Auch wenn der Ausbilder an der Uffz. Schule keine Ahnung von der Grenze hatte,
für den Fall eines Krieges hatte er einen ganz realistische Tipp:

Wenn ihr an der Grenze die Raketen fliegen seht, holt Euch ein Bettlaken und hüllt Euch schon mal ein.


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20.10.2011 18:42
#11
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Zitat von Alfred
Hallo,

hat denn schon jemand das Buch gelesen und kann eine Einschätzung geben ?



Zitat: Quelle s. u..

So, Buch liegt vor und stellt eine absolute Frechheit dar.

Gut 200 Seiten zusammengeschustert mit Zitaten aus
bereits bekannter Literatur, NVR-Unterlagen und Presse-
artikeln, dazu großformatige Fotos ohne Bezug zum Text.

Der gute Mann hat keine Ahnung von dem Thema, davon
aber ganz viel. In Archiven wurde überhaupt nicht gearbeitet.

http://www.nva-forum.de/nva-board/index.php?showtopic=16961

"Mobility, Vigilance, Justice"


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20.10.2011 18:48
avatar  Alfred
#12
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Hallo,

da kann man sich das Geld wohl sparen.

Man konnte es schon ahnen.


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20.10.2011 18:57
#13
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Ja da haben wir nochmals Schwein gehabt, dass es zur Wiedervereinigung gekommen ist. Sonst wären wir alle tot und dieses Forum gäbe es auch nicht..
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/b...GESCHICHTE.html
Theo


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20.10.2011 19:43
avatar  Pitti53
#14
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Zitat von eisenringtheo
Ja da haben wir nochmals Schwein gehabt, dass es zur Wiedervereinigung gekommen ist. Sonst wären wir alle tot und dieses Forum gäbe es auch nicht..
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/b...GESCHICHTE.html
Theo



Da ist mir dieses Forum aber lieber


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20.10.2011 19:47
avatar  GZB1
#15
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Ja @Pitti, man muss auch mal Schwein haben!


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