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#1

Studie zu Todesfällen im Polizeigewahrsam in Deutschland 1993-2003

in Bundesgrenzschutz BGS 05.10.2011 21:35
von Feliks D. | 8.889 Beiträge | 32 Punkte
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Das Institut für Rechtsmedizin der medizinischen Fakultät an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg führte eine Untersuchung zu Todesfällen im Polizeigewahrsam in Deutschland, im Zeitraum von 1993 bis 2003 durch und stellte fest, dass allein innerhalb dieser 10 Jahre 128 Todesopfer zu beklagen waren.

In Auswertung der Studie musste deren Leiter Dr. Steffen Heide zu der Schlussfolgerung gelangen: „Jeder zweite Todesfall wäre vermeidbar gewesen.“!

Dies ist eine beachtliche Aussage, die jedoch keinen Aufschrei der Massenmedien und keine hysterischen Aufarbeitungsneurotiker zur Folge hatte. Dies finde ich beachtlich!

Man stelle sich einmal vor, was in diesem Land für einen Aufstand passiert wäre, wenn Vergleichbares dem MfS anzulasten wäre!

Unter diesem Gesichtspunkt erscheinen die angeblich so unmenschliche Aufnahmeuntersuchung, sowie die Lebendkontrollen der Beschuldigten, innerhalb einer UHA des MfS doch in einem ganz anderen Licht!

Edit: Siehe auch Das Aufnahmeverfahren in Untersuchungshaftanstalten des MfS


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
zuletzt bearbeitet 05.10.2011 21:50 | nach oben springen

#2

RE: Studie zu Todesfällen im Polizeigewahrsam in Deutschland 1993-2003

in Bundesgrenzschutz BGS 05.10.2011 22:00
von Oss`n | 2.861 Beiträge | 480 Punkte
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Zitat von Feliks D.
Das Institut für Rechtsmedizin der medizinischen Fakultät an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg führte eine Untersuchung zu Todesfällen im Polizeigewahrsam in Deutschland, im Zeitraum von 1993 bis 2003 durch und stellte fest, dass allein innerhalb dieser 10 Jahre 128 Todesopfer zu beklagen waren.

In Auswertung der Studie musste deren Leiter Dr. Steffen Heide zu der Schlussfolgerung gelangen: „Jeder zweite Todesfall wäre vermeidbar gewesen.“!

Dies ist eine beachtliche Aussage, die jedoch keinen Aufschrei der Massenmedien und keine hysterischen Aufarbeitungsneurotiker zur Folge hatte. Dies finde ich beachtlich!

Man stelle sich einmal vor, was in diesem Land für einen Aufstand passiert wäre, wenn Vergleichbares dem MfS anzulasten wäre!Unter diesem Gesichtspunkt erscheinen die angeblich so unmenschliche Aufnahmeuntersuchung, sowie die Lebendkontrollen der Beschuldigten, innerhalb einer UHA des MfS doch in einem ganz anderen Licht!

Edit: Siehe auch Das Aufnahmeverfahren in Untersuchungshaftanstalten des MfS






Feliks schau mal hier.
Nur eines von vielen Beispielen auf die schnelle.

Oss`n

Angefügte Bilder:

Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !


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#3

RE: Studie zu Todesfällen im Polizeigewahrsam in Deutschland 1993-2003

in Bundesgrenzschutz BGS 05.10.2011 22:02
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Ach so, ja, de Quelle:

"Deutsche Gerechtigkeit" von Roman Grafe

Seite 198, 199

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !


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#4

RE: Studie zu Todesfällen im Polizeigewahrsam in Deutschland 1993-2003

in Bundesgrenzschutz BGS 05.10.2011 22:09
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Ich hoffe nicht, das du ein Befürworter von Bücherverbrennungen bist !?

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !


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#5

RE: Studie zu Todesfällen im Polizeigewahrsam in Deutschland 1993-2003

in Bundesgrenzschutz BGS 05.10.2011 22:16
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Na mal wieder am OT spammen? Was ein Grenztoter, der sich wissentlich in Gefahr begeben hat, mit Todesfällen wegen mangelnder Aufsichts- bzw. Sorgfaltspflichten in Polizeigewahrsam, oder den für Leib und Leben der B. weitaus effektiveren der UHA'en des MfS, zu tun hat erschließt sich mir nicht.

Siehst Du also Gesprächsbedarf für dein Büchlein, dann eröffne einen Thread dafür!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
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#6

RE: Studie zu Todesfällen im Polizeigewahrsam in Deutschland 1993-2003

in Bundesgrenzschutz BGS 05.10.2011 22:33
von eisenringtheo | 9.755 Beiträge | 1707 Punkte
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Zitat von Feliks D.
(...)

Edit: Siehe auch Das Aufnahmeverfahren in Untersuchungshaftanstalten des MfS



Ups... da hat einer einen Spionagetrojaner in die verlinkte Website gesetzt und das dummerweise so ungeschickt gemacht, dass bei mir eine Abfrage kommt. Ein gewisser Wolfgang Hartmann interessiert sich offenbar für MfS Themen und/oder MfS Mitarbeiter...
http://www.wcmat.com/
Theo



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#7

RE: Studie zu Todesfällen im Polizeigewahrsam in Deutschland 1993-2003

in Bundesgrenzschutz BGS 05.10.2011 22:44
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Der Link führt lediglich zum entsprechenden Thread (es geht mir um die Dokumente zum Aufnahmeverfahren) in unseren foreninternen MfS Bereich und auf keine externe Seite. Diese Anmeldung erscheint bei mir trotzdem sonderbarer Weise auch, ich klicke sie jedoch einfach mit abbrechen weg.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
zuletzt bearbeitet 05.10.2011 22:54 | nach oben springen

#8

RE: Studie zu Todesfällen im Polizeigewahrsam in Deutschland 1993-2003

in Bundesgrenzschutz BGS 05.10.2011 23:08
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Zitat von Feliks D.
Der Link führt lediglich zum entsprechenden Thread (es geht mir um die Dokumente zum Aufnahmeverfahren) in unseren foreninternen MfS Bereich und auf keine externe Seite. Diese Anmeldung erscheint bei mir trotzdem sonderbarer Weise auch, ich klicke sie jedoch einfach mit abbrechen weg.


Ja Entwarnung. Die Passwortabfrage kommt von einem verlinkten Bild, das hier ganz unten wäre. Statt dem schönen Bild kommt jetzt die Passwortabfrage, weil das dort verlinkte Bild nachträglich passwortgeschützt wurde.
Das Aufnahmeverfahren in Untersuchungshaftanstalten des MfS
Statt dem schönen Bild kommt jetzt die Passwortabfrage, weil das dort verlinkte Bild nachträglich passwortgeschützt wurde.
Theo



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#9

RE: Studie zu Todesfällen im Polizeigewahrsam in Deutschland 1993-2003

in Bundesgrenzschutz BGS 06.10.2011 00:54
von ABV | 4.237 Beiträge | 194 Punkte
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In dem Gewahrsam der Polizei werden nicht nur ertappte Straftäter eingeliefert. Viel mehr werden auch Leute zum Schutz der eigenen Person ins Gewahrsam genommen, zum Beispiel weil sie volkstümlich ausgedrückt, " raddeldaddeldicht" sind. Bei vielen dieser Todesfälle könnten meiner Meinung nach unvorhersehbare, zum Beispiel durch den hohen Alkoholkonsum verursachte medizinische Komplikationen eingetreten sein. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass in Gewahrsam genommene Personen gründlich durchsucht und auch ständig kontrolliert werden, um das Risiko für ihre Gesundheit so gering wie möglich zu gestalten. In begründeten Zweifelsfällen muss ein Arzt die Gewahrsamstauglichkeit attestieren. In meiner gesamten Praxis habe ich keinen einzigen Todesfall erlebt, auch im übrigen Brandenburg bilden Todesfälle im Gewahrsam die absolute Ausnahme. Die Zahl von 128 Todesfällen in zehn Jahren muss auch mit der Gesamtzahl der in dieser Zeit innerhalb Deutschlands in Gewahrsam genommenen Personen betrachtet werden. Jeder einzelne Fall ist genau ein Fall zu viel, muss aber auch individuell mit all seinen Umständen betrachtet werden.

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#10

RE: Studie zu Todesfällen im Polizeigewahrsam in Deutschland 1993-2003

in Bundesgrenzschutz BGS 06.10.2011 08:00
von Feliks D. | 8.889 Beiträge | 32 Punkte
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Zitat von ABV
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass in Gewahrsam genommene Personen gründlich durchsucht und auch ständig kontrolliert werden, um das Risiko für ihre Gesundheit so gering wie möglich zu gestalten. In begründeten Zweifelsfällen muss ein Arzt die Gewahrsamstauglichkeit attestieren.



Hallo Uwe grsdl. stimme ich mit Dir überein, dass es solche Fälle immer geben wird und sie sich nie gänzlich vermeiden lassen. Hier in 50% der Fälle schon, denn in diesen 50% wurde von den bei Dir angegebenen Verfahrensgrundsätzen abgewichen. Ich kann nicht gründlich durchsucht haben wenn die Person sich dann in der Zelle eine tötliche Dosis Methadon verabreichen konnte und ich kann auch nicht permanent, nein nicht einmal regelmäßig eine Lebendkontrolle durchgeführt haben, wenn die Person bereits 6 Stunden tot in der Zelle lag.

Ein System was solche Mängel aufweist, dass es für die Hälfte der in seiner Obhut verstorbenen die Verantwortung trägt, sollte doch mit Vorwürfen gegen ein ungleich effektiveres und verantwortungsvolleres System, in Bezug auf die Sicherheit der von ihm in Obhut genommenen Personen, etwas zurückhalten.

Hätte das MfS in seinen U-Haftanstalten eine ähnlich hohe Zahl an verschuldeten Todesfällen zu verantworten, dann würde das mediale Trommelfeuer noch einige Jahre andauern. Nun gab es dies nachweislich nicht, also kritisiert man heute die Absicherung der Häftlinge als unmenschlich und als Folter, denn man muss das MfS schließlich verteufeln.

Egal wie, dieses System wird immer etwas finden, oder besser erfinden, um von eigenen Defiziten abzulenken.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
zuletzt bearbeitet 06.10.2011 08:01 | nach oben springen

#11

RE: Studie zu Todesfällen im Polizeigewahrsam in Deutschland 1993-2003

in Bundesgrenzschutz BGS 06.10.2011 09:26
von damals wars | 13.455 Beiträge | 2160 Punkte
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Armer Oss`n .
Es geht um Polizeigewarsam. Im Zeitraum von 1993-2003.
Vielleicht sollten wir ihm das mal erklären.
Aber sicher ist er von den Tatbestandsmerkmalen des Pfades wieder nicht sehr angetan.


Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html


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#12

RE: Studie zu Todesfällen im Polizeigewahrsam in Deutschland 1993-2003

in Bundesgrenzschutz BGS 06.10.2011 12:48
von gmei | 44 Beiträge | 1 Punkte
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Also eine kritische Betrachtung, Untersuchung und Diskussion über diese Vorfälle ist sicherlich angebracht.
Wenn ich dann aber den Bericht weiterlese und die Hinweise auf das MfS, dann entlarvt sich der Eröffner dieses Threads selbst.
Simpler und plumper kann man eine Rechtfertigung und ein Schönreden von MfS Methoden nicht starten.
Tricksen, tarnen und täuschen man hat es nicht verlernt.


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#13

RE: Studie zu Todesfällen im Polizeigewahrsam in Deutschland 1993-2003

in Bundesgrenzschutz BGS 06.10.2011 14:01
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge
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der user @gmei, kann sich also auch nicht mit dem thema auseinandersetzen und muss stattdessen sich am user @feliks reiben ?


*respekt, welche leistung...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *


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#14

RE: Studie zu Todesfällen im Polizeigewahrsam in Deutschland 1993-2003

in Bundesgrenzschutz BGS 06.10.2011 14:09
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Zitat von gmei

Tricksen, tarnen und täuschen man hat es nicht verlernt.



Mach es den anderen doch nicht so schwer, schreib doch einfach was an meiner Ausssage nicht stimmt.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
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#15

RE: Studie zu Todesfällen im Polizeigewahrsam in Deutschland 1993-2003

in Bundesgrenzschutz BGS 06.10.2011 15:16
von Gert | 13.402 Beiträge | 3429 Punkte
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Feliks, du hast recht, in eurer " Firma" war man "todsicher" untergebracht. Ich hab's gesehen, in der Gedenkstätte der Sicherheit, namens HSH. Alle Sicherheitsmerkmale waren noch vorhanden. Da ist im Gegensatz zum maroden Gefängnissystem der Bundesrepublik D kein Mensch unkontrolliert gestorben."nicht grins"

Gruß Gert


.🇩🇪
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi


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#16

RE: Studie zu Todesfällen im Polizeigewahrsam in Deutschland 1993-2003

in Bundesgrenzschutz BGS 06.10.2011 15:31
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Schön das Du H1 ins Spiel bringst Gert. Eine Vergleichsstudie zu Selbstötungen und Todesfällen in U-Haftanstalten des MfS und denen der BRD würde nämlich unter anderem ans Licht bringen, dass allein in den letzten 10 Jahren z.B. in Moabit mehr Selbsttötungen realisiert wurden als in HSH Zeit seines Bestehens.

Auch dies wäre ein schönes Beispiel wie ernst es welcher Staat mit der Verantwortung für das Leben seiner U-Häftlinge nimmt, bzw. genommen hat. Bei allen angriffen auf die angeblich so unmenschliche U-Haft beim MfS, vergisst dieser Staat wohl seine eigenen Leichen die er, durch mangelhafte Kontrollfunktionen in seinen UHA, weit zahlreicher zu verantworten hat.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
zuletzt bearbeitet 06.10.2011 15:33 | nach oben springen

#17

RE: Studie zu Todesfällen im Polizeigewahrsam in Deutschland 1993-2003

in Bundesgrenzschutz BGS 06.10.2011 15:39
von Alfred | 7.292 Beiträge | 1171 Punkte
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Gert,


es gibt eben nur zwei Varianten.

Entweder ich betreibe eine straffe Kontrolle und verhindere damit, dass sich Personen das Leben nehmen oder ich sehe dies etwas lascher.

Ich gehe davon aus - wenn man dies objektiv betrachtet - das es z.B. der Ehefrau oder den Familienmitgliedern lieber ist, wenn man LEBEND aus der Bude rauskommt.



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#18

RE: Studie zu Todesfällen im Polizeigewahrsam in Deutschland 1993-2003

in Bundesgrenzschutz BGS 06.10.2011 15:46
von Gert | 13.402 Beiträge | 3429 Punkte
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Feliks mich beschleicht ein unheimliches Gefühl in Sachen Suicid in Haftanstalten. Könnte es sein, dass im Mfs besser auf die Einsitzenden aufgepasst wurde, weil man natürlich die Zugeführten noch für die Vernehmungen brauchte ( Tote sprechen bekanntlich nicht mehr) oder war es wirklich die pure Menschenliebe ?

Gruß Gert


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Mahatma Gandhi


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#19

RE: Studie zu Todesfällen im Polizeigewahrsam in Deutschland 1993-2003

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Auf deine scheinbar nicht ganz ernst gemeinte Frage möchte ich Dir eine nicht ganz ernst gemeinte Antwort geben:

Ein US-Bankier ist bei Minister Höfner eingeladen und sieht im Hof des Ministeriums grosse Mengen Gold rumliegen. Erstaunt sagt der Amerikaner zum Gastgeber: "In meiner Heimat ist Gold ein sehr kostbares Gut. Es befindet sich in Fort Knox, ist umgeben mit einer fast unüberwindlichen Betonmauer, von Wachtürmen, von Stacheldraht und wird von Hunden und Soldaten geschützt.

"Sehen Sie", antwortet da Höfner, "das ist eben der Unterschied zwischen ihrem System und unserem. Bei uns ist der Mensch das kostbarste Gut!"


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
zuletzt bearbeitet 06.10.2011 16:17 | nach oben springen

#20

RE: Studie zu Todesfällen im Polizeigewahrsam in Deutschland 1993-2003

in Bundesgrenzschutz BGS 06.10.2011 16:33
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge
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Zitat von Feliks D.
Auf deine scheinbar nicht ganz ernst gemeinte Frage möchte ich Dir eine nicht ganz ernst gemeinte Antwort geben:

Ein US-Bankier ist bei Minister Höfner eingeladen und sieht im Hof des Ministeriums grosse Mengen Gold rumliegen. Erstaunt sagt der Amerikaner zum Gastgeber: "In meiner Heimat ist Gold ein sehr kostbares Gut. Es befindet sich in Fort Knox, ist umgeben mit einer fast unüberwindlichen Betonmauer, von Wachtürmen, von Stacheldraht und wird von Hunden und Soldaten geschützt.

"Sehen Sie", antwortet da Höfner, "das ist eben der Unterschied zwischen ihrem System und unserem. Bei uns ist der Mensch das kostbarste Gut!"



........sorry Felix. Damit man den Witz auch versteht:

Ernst Höfner (* 1. Oktober 1929 in Liebenstein; † 24. November 2009) war Minister der Finanzen der DDR.

Höfner absolvierte eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Er studierte drei Jahre in Moskau Gesellschaftswissenschaften. In den 1960er Jahren war er Abteilungsleiter im Finanzministerium. 1970–1976 war er stellvertretender Minister der Finanzen, 1976–1979 1. Sekretär der SED-Kreisleitung für Zentrale Bank- und Finanzorgane und von 1979 bis 1981 gleichfalls 1. Sekretär der Staatlichen Plankommission. 1981–1989 war er als Nachfolger von Werner Schmieder Minister der Finanzen. Als Finanzminister gehörte er auch dem Präsidium des Ministerrates an.


Quelle Wikipedia


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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