Einkommen und Abfindungen in der DDR

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17.05.2014 23:35
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#121
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Zitat von Harra318 im Beitrag #115
Man muss eben alles in der Relation sehen! Nicht nur die billigen Preise von DDR Zeit. Ein Brötchen fünf Pfennig, ein Brot 0,97 DDR-Mark.An so einem Brot knappert Mutti und Vati, eventuell noch ein Kind, fast die ganze Woche rum. Butter ist heute eh billiger als zu DDR Zeit.

( Mehr Kinder wollen die Deutschen doch heute sowieso nicht mehr haben.Trotz Kindergeld von 184 €. Im Gegensatz zu DDR Zeit von 20,- DDR-Mark.Die Bevölkerungszahlen halten unsere ausländischen Mitbürger aufrecht!)

Von den sogenannten Luxusartikel`n mal abgesehen, wie Fernseher,……….Hosen (100,- DDR-M), Anorak (400,-) Schuhe (ab 80,- )
Sinnvoll ist es doch zu rechnen, wie lange arbeite ich für ein Produkt.Und somit kommt man zu dem Schluss, dass sich die Relation heutzutage doch wesentlich angenehmer darstellt, als die, die wir mitmachen mussten und unsere Eltern!



@Harra , bekanntlich bin ich im Frühjahr 1965 stiften gegangen. Mein letzter Lohn in einem Baubetrieb in Erfurt war etwa 600 Mark im Monat ( Facharbeiterlohn ) Diesen Beruf , den die Kommunisten mir aufgezwungen hatten und den ich nicht fortführen wollte, habe ich im Westen sofort an den Nagel gehängt.
Habe eine neue Lehre als Kaufmann in der Industrie gemacht und habe schon 5 Jahre später, 1970 in der chemischen Industrie mit 1500 DM x 13 Monatsgehalt angefangen. Für 1500 DM brutto ( ca. 1150 netto ) konntest du dir ordentlich was leisten 1970. Miete: 3 Zimmer Neubauwohnung habe ich 245 DM bezahlt, inkl , Fernwärme usw.


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17.05.2014 23:42
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#122
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Zitat von Gert im Beitrag #121
Zitat von Harra318 im Beitrag #115
Man muss eben alles in der Relation sehen! Nicht nur die billigen Preise von DDR Zeit. Ein Brötchen fünf Pfennig, ein Brot 0,97 DDR-Mark.An so einem Brot knappert Mutti und Vati, eventuell noch ein Kind, fast die ganze Woche rum. Butter ist heute eh billiger als zu DDR Zeit.

( Mehr Kinder wollen die Deutschen doch heute sowieso nicht mehr haben.Trotz Kindergeld von 184 €. Im Gegensatz zu DDR Zeit von 20,- DDR-Mark.Die Bevölkerungszahlen halten unsere ausländischen Mitbürger aufrecht!)

Von den sogenannten Luxusartikel`n mal abgesehen, wie Fernseher,……….Hosen (100,- DDR-M), Anorak (400,-) Schuhe (ab 80,- )
Sinnvoll ist es doch zu rechnen, wie lange arbeite ich für ein Produkt.Und somit kommt man zu dem Schluss, dass sich die Relation heutzutage doch wesentlich angenehmer darstellt, als die, die wir mitmachen mussten und unsere Eltern!



@Harra , bekanntlich bin ich im Frühjahr 1965 stiften gegangen. Mein letzter Lohn in einem Baubetrieb in Erfurt war etwa 600 Mark im Monat ( Facharbeiterlohn ) Diesen Beruf , den die Kommunisten mir aufgezwungen hatten und den ich nicht fortführen wollte, habe ich im Westen sofort an den Nagel gehängt.
Habe eine neue Lehre als Kaufmann in der Industrie gemacht und habe schon 5 Jahre später, 1970 in der chemischen Industrie mit 1500 DM x 13 Monatsgehalt angefangen. Für 1500 DM brutto ( ca. 1150 netto ) konntest du dir ordentlich was leisten 1970. Miete: 3 Zimmer Neubauwohnung habe ich 245 DM bezahlt, inkl , Fernwärme usw.



Gert, passt aber heute in Euro-Zeiten nicht mehr mit Miete und Nebenkosten! DM_Zeiten, da war es noch etwas besser! Kann nicht mit reden, da Eigentum, aber kenne es von der Verwandschaft und Freunden! Sind für sie die größten Ausgaben!
Grüsse steffen52


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17.05.2014 23:45 (zuletzt bearbeitet: 17.05.2014 23:47)
#123
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Deswegen war doch die Rede Anfang der neunziger Jahre, alle wollten Autos haben aus dem Westen. Die Westdeutschen hingegen haben gesagt," kümmert euch lieber um privates Eigentum".(Immobilien, Land) Haben auch viele nicht verstanden


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18.05.2014 00:02 (zuletzt bearbeitet: 18.05.2014 00:07)
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#124
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Zitat von Harra318 im Beitrag #123
Deswegen war doch die Rede Anfang der neunziger Jahre, alle wollten Autos haben aus dem Westen. Die Westdeutschen hingegen haben gesagt," kümmert euch lieber um privates Eigentum".(Immobilien, Land) Haben auch viele nicht verstanden


Na ja, Harra, kurz nach meiner Flucht, war das nicht drin mit Immobilien. 1979 habe wir dann gebaut ( junge Familie ). Heute wohne ich mit meiner Holden mietfrei. Ist wie eine 3.Rente, wenn man die Mieten in Düsseldorf sieht, einfach grauselig. Ich bin sehr froh, dass wir so langfristig geplant und gedacht haben. Als wir bauten, Anfang der 80er Jahre, war es nicht so schlimm mit den Mieten. Erst als die ersten großen Umsiedler- und Fluchtwellen aus dem Ostblock einsetzten, wurde es immer enger mit den Mietpreisen, heute ist es die Angst vor dem Zusammenbruch der Eurowährung, die seit einigen Jahren die Preise nach oben treibt.


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18.05.2014 00:08
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#125
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Zitat von Harra318 im Beitrag #123
Deswegen war doch die Rede Anfang der neunziger Jahre, alle wollten Autos haben aus dem Westen. Die Westdeutschen hingegen haben gesagt," kümmert euch lieber um privates Eigentum". Haben auch viele nicht verstanden

@Harra318, das kannst Du nicht verstehen, denn wer fast 40 Jahre mit einen Trabant rumfahren musste, den war natürlich das erste Westauto etwas besonderes! Denke daran den Deutschen liebstes Kind ist das Auto! Da kann man keinen einen Vorwurf machen, auch wenn sie von der Automafia, damals schön alle über den Löffel gezogen wurden und das mit Schrottkarren. Aber so war die Zeit und wer eben klever war hat sich eine goldene Nase verdient! Die Ossis( mag weder den Ausdruck Ossi wie Wessi) waren nun mal verblendet vom Neuen! Das kann man nur verstehen der in der DDR gelebt hat! Später kam die Ernüchterung, aber bis dahin haben viele für nix einen Haufen Kohle bezahlt! Wo her sollten es die ehemaligen DDR- Bürger wissen?
Haben eben erstmal alles geglaubt und die Heeren Schlitzohren haben das gewusst! Heute, nach so langer Zeit und mit negativ Erfahrungen, sieht es etwas anders aus, war halt die Ostdeutsche Vertrautheit zu dieser Zeit! Aber nun haben wir auch dazu gelernt und lassen uns auch nicht mehr jeden Mist anschnacken!!!!
Grüsse steffen52


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18.05.2014 00:12
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Zitat von steffen52 im Beitrag #125
Zitat von Harra318 im Beitrag #123
Deswegen war doch die Rede Anfang der neunziger Jahre, alle wollten Autos haben aus dem Westen. Die Westdeutschen hingegen haben gesagt," kümmert euch lieber um privates Eigentum". Haben auch viele nicht verstanden

@Harra318, das kannst Du nicht verstehen, denn wer fast 40 Jahre mit einen Trabant rumfahren musste, den war natürlich das erste Westauto etwas besonderes! Denke daran den Deutschen liebstes Kind ist das Auto! Da kann man keinen einen Vorwurf machen, auch wenn sie von der Automafia, damals schön alle über den Löffel gezogen wurden und das mit Schrottkarren. Aber so war die Zeit und wer eben klever war hat sich eine goldene Nase verdient! Die Ossis( mag weder den Ausdruck Ossi wie Wessi) waren nun mal verblendet vom Neuen! Das kann man nur verstehen der in der DDR gelebt hat! Später kam die Ernüchterung, aber bis dahin haben viele für nix einen Haufen Kohle bezahlt! Wo her sollten es die ehemaligen DDR- Bürger wissen?
Haben eben erstmal alles geglaubt und die Heeren Schlitzohren haben das gewusst! Heute, nach so langer Zeit und mit negativ Erfahrungen, sieht es etwas anders aus, war halt die Ostdeutsche Vertrautheit zu dieser Zeit! Aber nun haben wir auch dazu gelernt und lassen uns auch nicht mehr jeden Mist anschnacken!!!!
Grüsse steffen52


tröste dich, mir haben sie 1965 auch eine Schrottkarre angedreht, die nach nur 3 Monaten fertig war. Für 1500 DM, das war damals viel Geld, in 3 Monaten verbrannt. Ich habe nie wieder ältere Gebrauchtwagen gekauft, nur Jahrswagen oder Neuwagen. Das war mein Lehrgeld. Ich versteh nicht viel von Autos, bei mir müssen sie funzen, sonst nix.
So gute Nacht.


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21.03.2018 12:35
avatar  Rudi66
#127
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Welche Zulagen gab es im Grenzdienst der NVA? Ich erinnere mich dunkel, dass 1965 es u.a. ein "Durchhaltepaket" bestehend aus Obst oder Südfrüchten gab.


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21.03.2018 21:03
avatar  Ehli
#128
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Andreas,da hast Du recht,am Wochenende stand immer eine Tüte auf den Bett.
Inhalt: Obst,Banane,Energieriegel usw..
Gruß Ehli

Ehli
Ich habe es mir nicht ausgesucht, ein Ossi zu sein....
Ich hatte einfach Glück!

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21.03.2018 22:01
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#129
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Das nannte sich bei uns Zusatz-Postenverpflegung.


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21.03.2018 22:10
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#130
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( gelöscht )

selbst ein KC hat keine Überstunden bezahlt bekommen............
Habe kürzlich erst noch die alten Gehaltszettel gefunden , natürlich aufgehoben.


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21.03.2018 22:14
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#131
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( gelöscht )

Bei uns gab es diese Beutel oder Tüten nicht .
Da standen zum Frühstück und Abendessen
immer Schüsseln mit div. Obstsorten zur
Selbstbedienung , immer Jahreszeiten bedingt . Und Wochenende dann auch mal
Südfrüchte . Ich muss rückblickend aber auch
sagen , dass unsere Küchen 1a war .


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21.03.2018 22:25
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#132
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( gelöscht )

Ehli
Gab es zu Deiner Zeit auch schon diesen
kleinen Kompanie - Laden ?


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21.03.2018 22:26
avatar  Ehli
#133
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Wann war das?
67/68 gab es das Essen für Uffz und höher in einen extra Raum.Dort wurde auch am Tisch bedient und Bier ausgeschenkt.
Essen war für uns einfachen Soldaten nicht schlecht.

Ehli
Ich habe es mir nicht ausgesucht, ein Ossi zu sein....
Ich hatte einfach Glück!

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21.03.2018 22:27 (zuletzt bearbeitet: 21.03.2018 22:28)
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#134
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( gelöscht )

zum Beitrag #132:
......genannt MHO (Militär-Handels-Organisation) .......


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21.03.2018 22:27 (zuletzt bearbeitet: 21.03.2018 22:30)
avatar  Ehli
#135
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Mit den Kompanieladen konnte ich nichts anfangen, aber MHO gab es.
Ehli

Ehli
Ich habe es mir nicht ausgesucht, ein Ossi zu sein....
Ich hatte einfach Glück!

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