Einkommen und Abfindungen in der DDR

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14.04.2020 13:32
#346
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Zitat von kindlep im Beitrag #344
Man sollte nicht dazu neigen den DDR-Facharbeiter mit Berufserfahrung unter Wert zu verkaufen! Ganz im Gegenteil sie waren bei kleineren Unternehmen sehr begehrt.
Habe ich gemerkt.
Ich Werkzeugmacher, DDR Meisterabschluss , 20 Jahre Leiter der Instandsetzung.......also etwas an Erfahrung.
Habe nach nur einen Gespräch hier in der Pfalz als Abteilungsleiter in der mech. Fertigung von
einem Stahlbaubetrieb angefangen.
Den Meister musste ich natürlich noch mal machen, das mit 50.......ist aber ein anderes Thema.
Ich habe einige mal von Kunden Angebote erhalten die Firma zu wechseln.

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Jene, die ihre Schwerter zu Pflugscharen schmiedeten, pflügen heute für diejenigen die ihre Schwerter behielten.


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14.04.2020 13:44
#347
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Ich war fast 2 Jahre lang in den alten Bundesländern,auf Montage. Fast jeden 2 oder 3 in einer anderen Stadt oder kleineren Ort. Wir haben auch viel oder man kann auch sagen, dort mit den Bahnmeistereien eng zusammen gearbeitet. Und da gab es in der Arbeitsweise zwischen Ost und West,keine Unterschiede. Und noch eins--viele Bahnmeistereien waren genauso ausgerüstet, wie im Osten


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14.04.2020 14:04 (zuletzt bearbeitet: 14.04.2020 14:04)
#348
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Zitat von Rostocker im Beitrag #347
Ich war fast 2 Jahre lang in den alten Bundesländern,auf Montage. Fast jeden 2 oder 3 in einer anderen Stadt oder kleineren Ort. Wir haben auch viel oder man kann auch sagen, dort mit den Bahnmeistereien eng zusammen gearbeitet. Und da gab es in der Arbeitsweise zwischen Ost und West,keine Unterschiede. Und noch eins--viele Bahnmeistereien waren genauso ausgerüstet, wie im Osten
Doch, wir waren etwas kreativer. Wenn Werkzeuge oder Spannmittel, so wie wir sie brauchten, nicht vorhanden waren oder nicht
im Katalog waren habe ich sie machen lassen oder gemacht.
Ich habe schnell mal Schneidplatten oder Hartox-Bohrer umgearbeitet oder eine Spannvorrichtung gebaut ohne erst mit der Technik
ein Rücksprache zu nehmen........denn dann wurde es meist kompliziert.

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Jene, die ihre Schwerter zu Pflugscharen schmiedeten, pflügen heute für diejenigen die ihre Schwerter behielten.


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14.04.2020 14:04 (zuletzt bearbeitet: 14.04.2020 14:07)
avatar  Gert
#349
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Zitat von 1941ziger im Beitrag #346
Zitat von kindlep im Beitrag #344
Man sollte nicht dazu neigen den DDR-Facharbeiter mit Berufserfahrung unter Wert zu verkaufen! Ganz im Gegenteil sie waren bei kleineren Unternehmen sehr begehrt.
Habe ich gemerkt.
Ich Werkzeugmacher, DDR Meisterabschluss , 20 Jahre Leiter der Instandsetzung.......also etwas an Erfahrung.
Habe nach nur einen Gespräch hier in der Pfalz als Abteilungsleiter in der mech. Fertigung von
einem Stahlbaubetrieb angefangen.
Den Meister musste ich natürlich noch mal machen, das mit 50.......ist aber ein anderes Thema.
Ich habe einige mal von Kunden Angebote erhalten die Firma zu wechseln.


dazu habe ich eine kleine Geschichte, ich weiß nicht ob sie dich interessiert. Einer meiner Fluchtkameraden von 65 war gelernter Werkzeugmacher, hatte in Erfurt in einem Großbetrieb gelernt.
Er ging 1966 nach Kanada/Ontario in die Stadt Toronto. Dort bekam er eine Stelle bei Bombardier / de Havilland. Diese Firma baut Waggons und kleinere Flugzeuge, bekannt unter dem Namen Bombardier Dash 8 und andere Nummer. Die Kanadier habe ihn mit dieser soliden, deutschen Ausbildung mit Kusshand genommen, so etwas gibt es nämlich nicht in Nordamerika. Er arbeitete in der Entwicklungsabt. für neue Flugzeugtypen mit den einheimischen Ing. zusammen.
Im Herbst 2018 besuchte ich ihn ein letztes Mal ( er verstarb leider ein halbes Jahr später ). Er hat in seinem Leben ein großes Haus im Wert von 700.000 can.$ erspart/erworben und er hatte auf dem Konto etwa 1,2 Mio can.$ in Bar und Wertpapieren. Ich konnte es einsehen. Er lebte aber auch sehr sparsam um nicht zu sagen geizig. Das war eine Karriere in 45 Jahren vom Stacheldrahtzaun zum Millionär. Die Erben in Dresden freuen sich darüber, dort hat er eine Nichte, die das alles erbt. Dresden hat einen Millionär mehr


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14.04.2020 14:45 (zuletzt bearbeitet: 14.04.2020 14:52)
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#350
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( gelöscht )

Dann haben wir ja ungefähr den gleichen Wertegang hinter uns. Schichtarbeit als Maschinenbediener, Schichtführer, Wartungsmechaniker und Einrichter Fertigungsvorbereitung, Fertigungsleiter und danach stellv. Betriebsleiter+Fertigungsleiter.
Man schätzte unsere Ausbildung, das Improvisieren und kosten sparen.
Das Unternehmen in BW. hatte 50 Mitarbeiter.
Abwerbungen habe ich nicht angenommen und Neider waren mir egal!

Der Wertegang ohne ein Studium!!!

Ich kann heute schon große Unterschiede machen und in Fragen der Erfahrungen einen guten Wissensstand. Hatte übrigens einen sehr guten Kontakt zu einem Zeitarbeitsunternehmen der DDR aus Thüringen und über Jahre Leiharbeiter übernommen. Es gab nie Beschwerden, den Dank und kleinere Prämien auf den Verdienst. Zwei von ihnen sind geblieben und habe da sehr gute Kontakte.


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14.04.2020 14:57 (zuletzt bearbeitet: 14.04.2020 14:59)
avatar  Relda
#351
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Die 3600 mark für 1956 können schon Stimmen , Gehalt + Dienstaufwandsentschädigung, irgendwo so 1250 oder 1500 Marm incl
vermute ich mal.
Evtl auch noch irgend was anderes dazu. Im Internet zum Gehalt von Minister Reichel stehen zahlen.
Unter suche Bilder im Internet unter bstu und Bundesarchiv
incl suche Gehälter, Staatsapparat usw. ist einiges zu finden. Verschiedene Jahre.

Verschiedene Zeiten, FDGB , Betriebsgewerkschaft usw habe ich auch gefunden, aber auch Volkskammer (auch ab 1990)

http://www.argus.bstu.bundesarchiv.de/dy...r_212/index.htm


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14.04.2020 22:17 (zuletzt bearbeitet: 14.04.2020 22:17)
avatar  Gert
#352
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Zitat von kindlep im Beitrag #350
Dann haben wir ja ungefähr den gleichen Wertegang hinter uns. Schichtarbeit als Maschinenbediener, Schichtführer, Wartungsmechaniker und Einrichter Fertigungsvorbereitung, Fertigungsleiter und danach stellv. Betriebsleiter+Fertigungsleiter.
Man schätzte unsere Ausbildung, das Improvisieren und kosten sparen.
Das Unternehmen in BW. hatte 50 Mitarbeiter.
Abwerbungen habe ich nicht angenommen und Neider waren mir egal!

Der Wertegang ohne ein Studium!!!

Ich kann heute schon große Unterschiede machen und in Fragen der Erfahrungen einen guten Wissensstand. Hatte übrigens einen sehr guten Kontakt zu einem Zeitarbeitsunternehmen der DDR aus Thüringen und über Jahre Leiharbeiter übernommen. Es gab nie Beschwerden, den Dank und kleinere Prämien auf den Verdienst. Zwei von ihnen sind geblieben und habe da sehr gute Kontakte.


in der DDR gab es Zeit/ Leiharbeitsunternehmen ? Davon habe ich ja noch nie gehört !


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15.04.2020 05:17
#353
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Zitat von Gert im Beitrag #352
Zitat von kindlep im Beitrag #350
Dann haben wir ja ungefähr den gleichen Wertegang hinter uns. Schichtarbeit als Maschinenbediener, Schichtführer, Wartungsmechaniker und Einrichter Fertigungsvorbereitung, Fertigungsleiter und danach stellv. Betriebsleiter+Fertigungsleiter.
Man schätzte unsere Ausbildung, das Improvisieren und kosten sparen.
Das Unternehmen in BW. hatte 50 Mitarbeiter.
Abwerbungen habe ich nicht angenommen und Neider waren mir egal!

Der Wertegang ohne ein Studium!!!

Ich kann heute schon große Unterschiede machen und in Fragen der Erfahrungen einen guten Wissensstand. Hatte übrigens einen sehr guten Kontakt zu einem Zeitarbeitsunternehmen der DDR aus Thüringen und über Jahre Leiharbeiter übernommen. Es gab nie Beschwerden, den Dank und kleinere Prämien auf den Verdienst. Zwei von ihnen sind geblieben und habe da sehr gute Kontakte.


in der DDR gab es Zeit/ Leiharbeitsunternehmen ? Davon habe ich ja noch nie gehört !

Ich auch nicht doch es könnte sein das er über seinen Betrieb an einen anderen verpumt wurde . Stand im AGB das waren glaube ich 3-6 Wochen im Jahr man konnte es freiwillig verlängern hatte ich auch gemacht und aus 6 Wochen Riesa wurden 18 Monate war eine schöne Zeit und das Geld stimmte auch


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15.04.2020 06:52
avatar  GKUS64
#354
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Er meinte doch bestimmt die Zeit nach der Wende! Da gab es zwar die DDR nur noch bis zum 2.Oktober 1990, bei einigen existiert die aber heute noch.


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15.04.2020 08:23 (zuletzt bearbeitet: 15.04.2020 08:27)
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#355
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Wo stand geschrieben, das es in der DDR Leiharbeitgeber/Leiharbeitnehmer gab.
Aber es ist ja sehr schön die Geschichte umzuschreiben und hier Posting zu entstellen. Den beiden Spezialisten sei Dank.

Aller Bezug, und dies kam gut zum Ausdruck lag nach der Wende und wurde sogar von anderen Usern erwähnt.
Es muß halt "zu den neuen Bundesländern heisen" mit zwei Geschäftsführern der ehemaligen DDR!


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15.04.2020 08:34
#356
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Zitat von kindlep im Beitrag #355
Wo stand geschrieben, das es in der DDR Leiharbeitgeber/Leiharbeitnehmer gab.
Aber es ist ja sehr schön die Geschichte umzuschreiben und hier Posting zu entstellen. Den beiden Spezialisten sei Dank.

Aller Bezug, und dies kam gut zum Ausdruck lag nach der Wende und wurde sogar von anderen Usern erwähnt.
Es muß halt "zu den neuen Bundesländern heisen" mit zwei Geschäftsführern der ehemaligen DDR!
Leiharbeiter der DDR, die in der Bundesrepublik arbeiteten, gab es doch? Hab da mal eine sehr ausfürliche Reportage gesehen. War für Westverhältnisse eher ein Hungerlohn...


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15.04.2020 08:39 (zuletzt bearbeitet: 15.04.2020 08:41)
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#357
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Wollte dies hier nicht Einwerfen!
Natürlich gab es in bestimmten Bereichen dies auch! Ist bekannt wurde aber gut mit Montageabkommen usw. verkauft. Denke da gerade an Leipzig, aber auch Magdeburg usw.


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15.04.2020 09:41
avatar  Gert
#358
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Zitat von kindlep im Beitrag #355
Wo stand geschrieben, das es in der DDR Leiharbeitgeber/Leiharbeitnehmer gab.
!


Post # 350 rot mark.


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15.04.2020 09:48 (zuletzt bearbeitet: 15.04.2020 09:48)
#359
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.......... Man wurde "delegiert".
Das war aber keine Leiharbeit im heutigen Sinne: Heutzutage ist man ja ausschließlich Leiharbeiter ohne einen Job innerhalb der Leiharbeitsfirma.
Damals war die Gewichtung umgekehrt. Leiharbeitsfirmen gab es nicht.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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15.04.2020 12:11 (zuletzt bearbeitet: 15.04.2020 12:13)
#360
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Zitat von Gert im Beitrag #352
Zitat von kindlep im Beitrag #350
Dann haben wir ja ungefähr den gleichen Wertegang hinter uns. Schichtarbeit als Maschinenbediener, Schichtführer, Wartungsmechaniker und Einrichter Fertigungsvorbereitung, Fertigungsleiter und danach stellv. Betriebsleiter+Fertigungsleiter.
Man schätzte unsere Ausbildung, das Improvisieren und kosten sparen.
Das Unternehmen in BW. hatte 50 Mitarbeiter.
Abwerbungen habe ich nicht angenommen und Neider waren mir egal!

Der Wertegang ohne ein Studium!!!

Ich kann heute schon große Unterschiede machen und in Fragen der Erfahrungen einen guten Wissensstand. Hatte übrigens einen sehr guten Kontakt zu einem Zeitarbeitsunternehmen der DDR aus Thüringen und über Jahre Leiharbeiter übernommen. Es gab nie Beschwerden, den Dank und kleinere Prämien auf den Verdienst. Zwei von ihnen sind geblieben und habe da sehr gute Kontakte.


in der DDR gab es Zeit/ Leiharbeitsunternehmen ? Davon habe ich ja noch nie gehört !
Ich auch nicht......ich glaube @kindlep da verwechsels du etwas.

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Jene, die ihre Schwerter zu Pflugscharen schmiedeten, pflügen heute für diejenigen die ihre Schwerter behielten.


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