Einkommen und Abfindungen in der DDR

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21.04.2012 20:27 (zuletzt bearbeitet: 21.04.2012 20:33)
#31
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Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich zum Thema: Abzocke an der Tankstelle....# 352 äußeren. Auch wenn es aus dem zivilen Sektor kommt.@Felix sage bitte nicht, du hast in deinem Beitrag geschrieben,du würdest nur 750 DM verdienen. Bei diesem Lohnzettel sind auch Überstunden dabei. Geleistete Arbeitszeit 203 h. Zur damaligen Zeit 180 h normale Monatsstunden,= 23 Überstunden


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21.04.2012 22:06
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#32
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Harra, kannst Du den Lohnzettel mal näher erläutern, was das was bedeutet?

Kennst Du noch die Schlüssel der einzelnen Lohnarten?

Durchschnittl. Tages-Netto von 47,96 bei 20 Arbeitstagen und 180 Stunden bedeuten 6 Stunden pro Tag und ein druchschnittliches Monatsnetto von 959,20 - sehe ich das richtig?

Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984


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21.04.2012 22:36
#33
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Zitat von werner
Harra, kannst Du den Lohnzettel mal näher erläutern, was das was bedeutet?

Kennst Du noch die Schlüssel der einzelnen Lohnarten?

Durchschnittl. Tages-Netto von 47,96 bei 20 Arbeitstagen und 180 Stunden bedeuten 6 Stunden pro Tag und ein druchschnittliches Monatsnetto von 959,20 - sehe ich das richtig?


Hast Du die Absicht wieder jedes Wort in den Mund umzudrehen oder kannst Du die Zahlenkombination nicht verstehen? Bei nochmaliger Anfrage kann ich dir auch den Schlüssel geben. Oder gefällt dir der Stundenlohn von DDR- Zeit nicht? Wir schrieben bereits das Jahr 1987!


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22.04.2012 03:01
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#34
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Zitat von Pit 59
Den Namen hab ich recht erfolgreich verdrängt, der hatte so eine längliche Fernbedienung wo auf der einen Seite alle Sender die Knöpfe untereinander in Reihe hatten und auf der anderen Seite waren die Knöpfe für Hell/Dunkel Lauter/Leiser etc.@Feliks


Feliks Du meinst 2 für Dich.
Ich kenne den Colortron für 6.500,den durfte ich mir mit Schein vom Betrieb Kaufen.
Mit dem Bild müssen wir auf den 94er warten,der treibt bestimmt eins auf.




Pit Du bist gut, zwischen lesen und verstehen gibt es eben kleine Unterschiede
Mjahr


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22.04.2012 04:39 (zuletzt bearbeitet: 22.04.2012 04:49)
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#35
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Zitat von Harra318
Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich zum Thema: Abzocke an der Tankstelle....# 352 äußeren. Auch wenn es aus dem zivilen Sektor kommt.@Felix sage bitte nicht, du hast in deinem Beitrag geschrieben,du würdest nur 750 DM verdienen. Bei diesem Lohnzettel sind auch Überstunden dabei. Geleistete Arbeitszeit 203 h. Zur damaligen Zeit 180 h normale Monatsstunden,= 23 Überstunden





Ja das war in etwa der normale Lohn eines Facharbeiters, habe hier auch noch einige. Da fragt man sich schon, ob es nicht doch gut war das es die DDR nicht mehr gibt. Wenn man so das Gehalt von einigen hier hört, versteht man auch einige besser warum Sie die DDR noch immer so sehr lieben.


Grüße


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22.04.2012 10:01
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#36
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ich bin nun wirklich überrascht, wenn ich lese wie die Löhne und Preise in der Endphase der DDR gestaltet waren. 959 DM netto für 180 Stunden entspricht einem Stundenlohn von 5,32 DM oder nach heutigem Geld 2,72 €. Ein Farbfernseher, wie Pit schrieb, kostete 6500 DM, das würde bedeuten, dass der ostdeutsche Facharbeiter sage und schreibe 1221 h für diese Gerät arbeiten müßte. Das sind 6 Monate und etwa 21 Tage.
Wuff, das muss man erst mal sacken lassen. Da wurde der westdeutsche Facharbeiter aber zu weitaus günstigeren Bedingungen "ausgebeutet".
Ich weiss nicht mehr genau, was ein Farbfersehgerät 1989 kostet, muss so um 1000 DM gewesen sein, bitte korrigiert mich ?. Ich schätze, das hat ein Facharbeiter in der Bundesrepublik damals in 3 Wochen verdient. Aber das weiss ich auch nicht genau, weil ich keine Facharbeiter war, also von mir geschätzt. Meinen damaligen Lohn kann ich nicht zugrunde legen, weil nicht repräsentativ.


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22.04.2012 10:12
#37
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Mein Onkel in NRW,Facharbeiter verdiente im Oktober 1989 (Lohnzettel selbst gesehen) 4600,00 DM


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22.04.2012 10:12
avatar  Pit 59
#38
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So in etwa stimmt das mit den Löhnen.Nicht Vergessen Gert,unsere Frauen haben auch fast alle gearbeitet.Also Kohle hatten wir genug.
Auch das Geld für ein neues Auto hatte man Ruck zuck.Ein gebrauchtes konnte man sich aber nicht leisten.


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22.04.2012 10:26
avatar  Alfred
#39
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Zitat von Gert
ich bin nun wirklich überrascht, wenn ich lese wie die Löhne und Preise in der Endphase der DDR gestaltet waren. 959 DM netto für 180 Stunden entspricht einem Stundenlohn von 5,32 DM oder nach heutigem Geld 2,72 €. Ein Farbfernseher, wie Pit schrieb, kostete 6500 DM, das würde bedeuten, dass der ostdeutsche Facharbeiter sage und schreibe 1221 h für diese Gerät arbeiten müßte. Das sind 6 Monate und etwa 21 Tage.
Wuff, das muss man erst mal sacken lassen. Da wurde der westdeutsche Facharbeiter aber zu weitaus günstigeren Bedingungen "ausgebeutet".
Ich weiss nicht mehr genau, was ein Farbfersehgerät 1989 kostet, muss so um 1000 DM gewesen sein, bitte korrigiert mich ?. Ich schätze, das hat ein Facharbeiter in der Bundesrepublik damals in 3 Wochen verdient. Aber das weiss ich auch nicht genau, weil ich keine Facharbeiter war, also von mir geschätzt. Meinen damaligen Lohn kann ich nicht zugrunde legen, weil nicht repräsentativ.







Gert,

wir können jetzt auch wieder die Rechnung machen, wie lange Herr XY für seine Miete arbeiten musste ....


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22.04.2012 10:29
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#40
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Zitat von Pit 59
So in etwa stimmt das mit den Löhnen.Nicht Vergessen Gert,unsere Frauen haben auch fast alle gearbeitet.Also Kohle hatten wir genug.
Auch das Geld für ein neues Auto hatte man Ruck zuck.Ein gebrauchtes konnte man sich aber nicht leisten.




Na Pit, das ist aber ein schräger Vergleich mit den Frauen. Meine Frau arbeitete 1989 auch mit, wenn ich die Rechnung erst aufmache, also mein Einkommen 1989 + das meiner Frau, dann geht der Vergleich noch mehr auf die schiefe Ebene zuungunsten der DDR. Das soll jetzt nicht überheblich klingen, das sind ganz einfach die Fakten. Jeder in D hat aus dem jeweiligen System "herausgeholt" was er konnte, damit es zu seinem guten Lebensstandard beitrug. Das ist doch normal. Die Rahmenbedingung waren in der Bundesrepublik einfach deutlich günstiger für den Arbeitnehmer und das sogar mit Langzeitwirkung, wenn ich mir meine heutige Rente anschaue.


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22.04.2012 10:36
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#41
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Zitat von Alfred

Zitat von Gert
ich bin nun wirklich überrascht, wenn ich lese wie die Löhne und Preise in der Endphase der DDR gestaltet waren. 959 DM netto für 180 Stunden entspricht einem Stundenlohn von 5,32 DM oder nach heutigem Geld 2,72 €. Ein Farbfernseher, wie Pit schrieb, kostete 6500 DM, das würde bedeuten, dass der ostdeutsche Facharbeiter sage und schreibe 1221 h für diese Gerät arbeiten müßte. Das sind 6 Monate und etwa 21 Tage.
Wuff, das muss man erst mal sacken lassen. Da wurde der westdeutsche Facharbeiter aber zu weitaus günstigeren Bedingungen "ausgebeutet".
Ich weiss nicht mehr genau, was ein Farbfersehgerät 1989 kostet, muss so um 1000 DM gewesen sein, bitte korrigiert mich ?. Ich schätze, das hat ein Facharbeiter in der Bundesrepublik damals in 3 Wochen verdient. Aber das weiss ich auch nicht genau, weil ich keine Facharbeiter war, also von mir geschätzt. Meinen damaligen Lohn kann ich nicht zugrunde legen, weil nicht repräsentativ.







Gert,

wir können jetzt auch wieder die Rechnung machen, wie lange Herr XY für seine Miete arbeiten musste ....





ja machs doch...., dann aber auch Gleiches mit Gleichem vergleichen, das ist Wohnqualität, Größer der Wohnung usw.


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22.04.2012 10:38
avatar  Pit 59
#42
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wir können jetzt auch wieder die Rechnung machen, wie lange Herr XY für seine Miete arbeiten musste ....@Alfred

Das stimmt ja Alfred,aber wie haben wir denn gewohnt? Neubaublöcke wurden wie Pilze aus dem Boden gestampft.Ein Bad 1,80x1,80 ohne Fenster !!! Klar war das erst mal was,weil wir nichts anderes kannten.heute werden diese Container Abgerissen,weil Niemand mehr so Wohnen will.


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22.04.2012 10:39 (zuletzt bearbeitet: 22.04.2012 10:41)
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#43
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Mensch Gert die Rechnung an einem TV Gerät festzumachen, na ich weiß ja nicht!

Mach doch mal die Rechnung auf welchen Prozentsatz der Werktätige in der DDR zur Lebenshaltung brauchte und welcher Protentsatz ihm dann für eigene Zwecke verblieb. Das dürfte er wohl wesentlich mehr für SICH gearbeitet haben als sein Kollege West. Wie Pit schon schrieb an Geld mangelte es den meisten nicht und 6 Monate musste ich damals auch nicht auf das Gerät sparen.


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22.04.2012 10:41
#44
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Zitat von Gert
(...)
Ich weiss nicht mehr genau, was ein Farbfersehgerät 1989 kostet, muss so um 1000 DM gewesen sein, bitte korrigiert mich ?.





Könnte etwa hinkommen, 1985 waren sie allerdings noch wesentlich teurer, selbst ein "Blaupunkt" mit DDR Empfangsteil:
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=...&type=3&theater
Quelle: Facebook:
https://www.facebook.com/media/set/?set=...26622008&type=3
Theo


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22.04.2012 10:49
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#45
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@Feliks, das glaube ich dir gern, dass du nicht so lange auf ein ColorTV sparen musstest. Warum ? Aus Erzählungen meiner Verwandtschaft in der DDR weiss ich, dass der DDR Staat für das Produkt Sicherheit eine Menge Geld investierte. Das wird hier im Forum ein paar Beiträge vorher auch dadurch bestätigt, dass ein OSL(Obertsleutnant ? ) sein damaliges, monatliches Gehalt mit 2300 Mark angibt. Das war doch eine ganze Ecke über dem Durschnitt. Ist es so ?


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