Spiegel: staatlich geförderte Dopingforschung in Westdeutschland

26.09.2011 16:21 (zuletzt bearbeitet: 26.09.2011 16:22)
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#1
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Ich habe sicherlich eine differenzierte Meinung zum Doping, würde aber Niemanden auffordern, die Regeln des Sports zu mißachten. Der ehemalige Radprofi Jörg Jacksche brachte es mal auf den Punkt: "Wo Alles dopt betrügt Keiner". Folgenden Artikel habe ich im Spiegel entdeckt:
http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,788189,00.html

Gruß Hartmut!


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26.09.2011 17:26
#2
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Zitat von utkieker
Ich habe sicherlich eine differenzierte Meinung zum Doping, würde aber Niemanden auffordern, die Regeln des Sports zu mißachten. Der ehemalige Radprofi Jörg Jacksche brachte es mal auf den Punkt: "Wo Alles dopt betrügt Keiner". Folgenden Artikel habe ich im Spiegel entdeckt:
http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,788189,00.html

Gruß Hartmut!



Diese medizinischen Institute erforschen doch leistungsfördernde Mittel, die (noch) nicht auf der Dopingliste und deshalb legal sind. Also alles im grünen Bereich??? Das machen doch alle Staaten für die Medaillenjagd.
http://www.antidoping.ch/files/download/...lis2011_def.pdf
Wer dann erwischt wird, hat dann meist schlechte Karten, aber der Fehler liegt beim sportmedizinischen Institut. Die haben nicht aufgepasst, bzw. zuwenig gut die neuen Substanzen kaschiert. Was leider keine Rolle spielt, ist die Gesundheit der Sportler.
Theo


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26.09.2011 18:14
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Zitat von eisenringtheo

Zitat von utkieker
Ich habe sicherlich eine differenzierte Meinung zum Doping, würde aber Niemanden auffordern, die Regeln des Sports zu mißachten. Der ehemalige Radprofi Jörg Jacksche brachte es mal auf den Punkt: "Wo Alles dopt betrügt Keiner". Folgenden Artikel habe ich im Spiegel entdeckt:
http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,788189,00.html

Gruß Hartmut!



Diese medizinischen Institute erforschen doch leistungsfördernde Mittel, die (noch) nicht auf der Dopingliste und deshalb legal sind. Also alles im grünen Bereich??? Das machen doch alle Staaten für die Medaillenjagd.
http://www.antidoping.ch/files/download/...lis2011_def.pdf
Wer dann erwischt wird, hat dann meist schlechte Karten, aber der Fehler liegt beim sportmedizinischen Institut. Die haben nicht aufgepasst, bzw. zuwenig gut die neuen Substanzen kaschiert. Was leider keine Rolle spielt, ist die Gesundheit der Sportler.
Theo




Teo!

Bestimmt lassen alle Staaten dopen. Da gebe ich Dir recht. Ohne Rücksicht auf die Sportler. Sie sind die Opfer. Aber warum Fehler
beim " sportmedizinischen " Dienst? Weil nicht ordentlich kaschiert wurde? Haben nicht alle gewußt, was sie machen? Doping war doch gerade bei Sportlern geächtet.

Bevor es jemand macht: Der Osten hat angefangen mit dopen und zwar flächendeckend.


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26.09.2011 18:39
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#4
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Nein. In der Bundesrepublik wurde nicht gedopt.
Wenn das war wäre, hätte ja die Bundesrepublik in jeder Medaillenwertung vor der DDR gelegen.

Und Herr Franke (Bundesverdienstkreuz am Bande) hat doch eindeutig nachgewiesen, das selbst ein blödes Schw..., nur richtig gedopt, zum Rennpferd wird.

Ich geh mich dann mal totlachen.
----------------------------------------------------------------------------------
Die größten Kritiker der Elche


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26.09.2011 19:08
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Beim Doping ging es eigentlich darum, daß sich Sportler keine einseitigen Vorteile verschaffen sollen. Bedenkt man welche Möglichkeiten die Anwendung von Doping in der Humanmedizin haben könnte, so ist die momentane Doping- Politik darauf ausgerichtet einen Schwarzmarkt zu schaffen um nichts Anderes geht es der Pharma- Industrie. Natürlich hat Doping wie viele andere Medikamente auch Nebenwirkungen. Jeder Sportler, der sich für Doping entscheidet sollte sich einen Arzt anvertrauen und nicht seine Leistungssteigerung irgendeinen Kurpfuscher unterordnen, besser wäre es alle mal auf Doping zu verzichten. Im Übrigen hat Doping noch nie das Training ersetzen können in sofern wird aus einen Ackergaul garantiert kein Rennpferd. Das was Sportler können, können die Dopingfahnder alle mal, Dopingproben zurückhalten, Dopingproben verfälschen und ich will nicht wissen ob nicht die eine oder andere Zuwendung an die Kontrollstellen und Labore die ganze Dopingproblematik ins Lächerliche, wenn nicht ad Absurdum geführt wird.


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26.09.2011 19:36 (zuletzt bearbeitet: 26.09.2011 19:36)
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94

Zitat von Polter
Bevor es jemand macht: Der Osten hat angefangen mit dopen und zwar flächendeckend.


... und ohne das es tödliche Folgen hatte!

1886 gab es den ersten Dopingtoten im Radsport: Beim Rennen Bordeaux-Paris starb der Engländer Linton an einer Überdosis Trimethyl. Der erste olympische Dopingtote wurde 1960 beklagt. Bei den Spielen in Rom fiel der Däne Knud Enemark Jensen vom Rad und starb. Wie sich im Nachhinein herausstellte, war er mit Amphetaminen gedopt.
Der erste deutsche Sportler, der nachweislich an den Folgen von Doping starb, ist der Boxer Jupp Elze. Auch wenn er seine fatalen Gehirnverletzungen im Ring bei der Ausübung seines Berufes erlitt: Jupp Elze war kein Opfer des Boxens, sondern ein Opfer des Dopings. Am 12. Juni 1968 kämpfte Jupp Elze gegen Titelverteidiger Carlos Duran um die Europameisterschaft im Mittelgewicht. In der 15. und letzten Runde traf Duran Elze am Hinterkopf, der Deutsche sackte bewusstlos zusammen. Nach acht Tagen im Koma starb Elze an einer Gehirnblutung. Die Obduktion ergab, dass er mit verschiedenen Substanzen gedopt war, darunter das Aufputschmittel Pervitin. Ohne Dopingeinfluss hätte Elze aller Wahrscheinlichkeit vorzeitig wegen Erschöpfung aufgeben müssen - und hätte so zumindest diesen Kampf überlebt. So aber erlangte Jupp Elze traurige Berühmtheit: Er war der erste deutsche Sportler, der nachweislich an den Folgen von Doping starb.
Quelle: planet-wissen.de

P.S. Mit diesem Pervitin wurde doch schon mal staatlich-flächendeckend stattlich gedopt *wink*

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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27.09.2011 12:36
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Zitat
BRD förderte Betrug im Spitzensport
Dopen gegen den Klassenfeind


Nicht nur die DDR, auch die Bundesrepublik verfügte über ein staatlich gefördertes Dopingsystem im Spitzensport. Nun untermauern Wissenschaftler diese Erkenntnis mit neuen Fakten. Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft habe "Forschungen mit Anabolika, Testosteron und anderen für Dopingzwecke geeigneten Substanzen" koordiniert.

http://www.n-tv.de/sport/Dopen-gegen-den...cle4393626.html


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27.09.2011 16:04
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Zitat von damals wars
Nein. In der Bundesrepublik wurde nicht gedopt.
Wenn das war wäre, hätte ja die Bundesrepublik in jeder Medaillenwertung vor der DDR gelegen.

Und Herr Franke (Bundesverdienstkreuz am Bande) hat doch eindeutig nachgewiesen, das selbst ein blödes Schw..., nur richtig gedopt, zum Rennpferd wird.

Ich geh mich dann mal totlachen.
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Die größten Kritiker der Elche




Im Westen wurde auch gedopt, aber offensichtlich nicht so erfolgreich. Und was in den Spritzen war, die das "Wunder von Bern" ermöglichten, werden wir nie erfahren, denn alle Beteiligten haben ihr Geheimniss mit ins Grab genomen. Das erste Dopingmittel der Neuzeit nahmen die deutschen Jagdflieger im 2. WK, Ihr habt sicher schon mal von Pervertin gehört.


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27.09.2011 17:05
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Zitat von StabsfeldKoenig

Zitat von damals wars
Nein. In der Bundesrepublik wurde nicht gedopt.
Wenn das war wäre, hätte ja die Bundesrepublik in jeder Medaillenwertung vor der DDR gelegen.

Und Herr Franke (Bundesverdienstkreuz am Bande) hat doch eindeutig nachgewiesen, das selbst ein blödes Schw..., nur richtig gedopt, zum Rennpferd wird.

Ich geh mich dann mal totlachen.
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Im Westen wurde auch gedopt, aber offensichtlich nicht so erfolgreich. Und was in den Spritzen war, die das "Wunder von Bern" ermöglichten, werden wir nie erfahren, denn alle Beteiligten haben ihr Geheimniss mit ins Grab genomen. Das erste Dopingmittel der Neuzeit nahmen die deutschen Jagdflieger im 2. WK, Ihr habt sicher schon mal von Pervertin gehört.





Pervertin? Ist daraus das Wort " pervers " entstanden?


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27.09.2011 17:33 (zuletzt bearbeitet: 27.09.2011 17:35)
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Zitat von Polter
... Pervertin? Ist daraus das Wort " pervers " entstanden? ...


War vielleicht nicht ganz ernst gemeint die Frage, aber als alter Asterix-Leser muss ich mein Latein für Angeber zum Besten geben:

Das hieß "Pervitin" und hat seinen Ursprung in:
pervigilia = nächtliches Wachen bzw.
pervigilium = Nachtwache

"pervers" hingegen kommt von
pervertere =umkehren, verderben
Es kam im 16. Jh. nach Deutschland über die französische Bedeutung dieses Wortes: pervers = schlecht.

Also, es mag pervers sein, so etwas zu entwickeln und zu verabreichen, aber Linguistisch hat es soviel miteinander zu tun, wie "die Gurken" des Gärtners mit "dem Gurken" des Musikers. Tut mir leid!

ciao Rainman2

"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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27.09.2011 18:42
#11
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Pervitin:
http://www.zeit.de/sport/2010-10/bisp-doping-bern-1954
Die Spieler waren 1954 noch nicht verweichlicht. Man spielte auch bei einem Hitzschlag weiter.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hitzeschlacht_von_Lausanne
Theo


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