DDR Werbung Wartburg 1000 - 312 und 353 das war ein Auto!

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06.05.2009 08:03
avatar  Angelo
#1
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Ja es gab auch Autowerbung in der DDR es gab zwar nur den Trappi und den Wartburg aber auch diese Fahrzeuge hatten ihre Highlights gehabt deshalb hier mal ein Werbevideo aus den 60er Jahren für den Wartburg 1000 Modell 312 und 353. Viel Spass beim Anschauen.


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06.05.2009 08:35
avatar  Pitti53
#2
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für damalige zeiten ein top auto


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06.05.2009 08:40
avatar  Angelo
#3
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Ich denke mal das der Wartburg der Mercedes unter den DDR Autos gewesen ist.Was mich aber wundert das man heute eigentlich nur noch Trapis sieht und keine Wartburg mehr


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06.05.2009 09:26
#4
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Hallo Angelo!

Es gibt auf jeden Fall noch die Fans von 311-er/312-er und 313-er. Da wird "gefriemelt", denn diese Oldtimer verlangen viel Liebe, zumal sie im Gegensatz zum Trabi rosten (ich weiß, dass der Trabi auch Stellen hat, die rosten können, aber die Karrosserie ist beim Trabi nahezu unverwüstlich). Alte Freunde von mir schrauben schon seit ewigen Zeiten an zwei dieser Schmuckstücke (311-er Limo und 312-er Combi), aber das ist etwas, was man garnicht fertig bekommen möchte, selbst wenn es immer mal wieder fertig erscheint. Als ich das erste mal nach langer Zeit wieder in einen 311-er hineinsah, in dem die Sitzbänke noch nicht eingebaut waren, wollte ich schon spontan ein Hallenfußballturnier da drin organisieren. Aber, wie gesagt, wo der Trabi ewig hält, müssen die alten Wartburgtypen mit Riesenaufwand flott gehalten werden. Ob es für den 353-er auch Fankreise gibt, weiß ich nicht. Ich sehe ab und zu mal noch ein paar der späten 4-Takt-Modelle rumfahren. Dem 2-Takter mit seinem typischen Blechsound konnte ich selbst nicht allzuviel abgewinnen.

ciao Rainman

"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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06.05.2009 09:33
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#5
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Der neue Wartburg Ende der 80er hat mir richtig gefallen. Besonders die flachen Blinker hatten es mir angetan - war schon fast wie ein Westauto.


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06.05.2009 13:05 (zuletzt bearbeitet: 06.05.2009 13:07)
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#6
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Hier ist der gute Walter Becker dabei, uns den Moskwitsch schmackhaft zu machen. Die Autotests zu der Zeit waren hart ohnegleichen



Vorsicht vor Schleussendeckeln!!

-Th

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06.05.2009 13:12
avatar  Angelo
#7
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Also weil es gerade so schön ist, hier noch ein DDR Werbefilm über den Wartburg. Einfach klasse gemacht das Teil....


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06.05.2009 13:41
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#8
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Hallo zusammen,
Die Frage warum kaum noch ein Wartburg umherfährt, ist mit ein paar Worten erklärt.
Er war schlicht und einfach zu schwer für einen PKW, weil er keine selbsttragende Karosserie, wie Trabant und heutige moderne Autos hat.
Der Wartburg ist konstruktionstechnisch fast ein LKW, da die Karosse auf einen "fast" Leiterrahmen aufgebaut wurde.
Der Wartburg hatte noch einen riesen Nachteil, für den Automechaniker Vorteil, der Motor war längs eingebaut, das war der Wasserkühlung geschuldet, und kostete immer wertvollen Platz in der Vorderfront.
Es ist mir allerdings kein weiteres Fahrzeug bekannt, was dergleichen geräumigen Motorraum hat und trotzdem frontgetrieben ist.
Er hat sich allerdings recht einfach zum Pickup/Bananenwartburg und demzuvolge zum Laster umbauen lassen.
Ich selbst habe während meiner Lehrzeit beim Umbau von 3 Stück Wartburg 311 zum Pickup mitgearbeitet, einer davon fährt heute noch umher.
Gruß nf


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06.05.2009 14:14
#9
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Ich fuhr damals auch einen Moskwitsch einen 411 mit einer 412 Maschine, der brauchte zwar viel Öl und auch Sprit aber dafür war das Fahrzeug unverwüstlich und hat nie schlapp gemacht, nicht einmal im Winter bei niedrigen Temperaturen und er hatte eine erstklassige Heizung, da musste man beim Abstellen dieser Heizung aufpassen, dass man sich nicht die Finger versenkte, da der kleine Knopf für die Bedienung der Heizung sehr heiß wurde.


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11.02.2010 14:48
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#10
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Zitat
nur den Trappi und den Wartburg



Aha.....es gab aber wesentlich mehr aus dem Osten. Und für Westkohle gabs alles.

Was es gab, war bei regulären Bestellungen immense Wartezeiten.


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11.02.2010 14:54
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#11
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Zitat von nightforce
Hallo zusammen,
Die Frage warum kaum noch ein Wartburg umherfährt, ist mit ein paar Worten erklärt.
Er war schlicht und einfach zu schwer für einen PKW, weil er keine selbsttragende Karosserie, wie Trabant und heutige moderne Autos hat.
Der Wartburg ist konstruktionstechnisch fast ein LKW, da die Karosse auf einen "fast" Leiterrahmen aufgebaut wurde.
Der Wartburg hatte noch einen riesen Nachteil, für den Automechaniker Vorteil, der Motor war längs eingebaut, das war der Wasserkühlung geschuldet, und kostete immer wertvollen Platz in der Vorderfront.
Es ist mir allerdings kein weiteres Fahrzeug bekannt, was dergleichen geräumigen Motorraum hat und trotzdem frontgetrieben ist.
Er hat sich allerdings recht einfach zum Pickup/Bananenwartburg und demzuvolge zum Laster umbauen lassen.
Ich selbst habe während meiner Lehrzeit beim Umbau von 3 Stück Wartburg 311 zum Pickup mitgearbeitet, einer davon fährt heute noch umher.
Gruß nf



Hammerhart!
Der Rahmen hat Vorteile und Nachteile!
Vorteile:
fährt auch da, wo heute sündhaft teure "SUV's" herumfahren.
Viele Karossen auf dem gleichen Fahrwerk. Der Hersteller hatte sehr viele Varianten im Portfolio, die allerdings nicht gebaut wurden.

Nachteile: Etwas höheres Gewicht.

Längseinbau Motor:
Hat jedes bessere Auto! Ist nämlich symetrisch. Nur Kampaktautos oder Kleinwagen haben den Quereinbau.
Und "Einfach" ist der Umbau zum Pickup (Wartburg Trans) nicht. Un das die Kühlung vernatwortlich für den Längseinbau ist, das ist doch herzlich Komisch.........


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11.02.2010 14:59
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#12
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Der Trabbi hat nicht "nur wenige Stellen" zum Rosten. Denn er ist ein ganz normales Auto wie heute mit selbstragender Karosse! NUR und lediglich die Außenhaut ist aus Duroplast, abzüglich vom Heckmittelteil! Und ein Wartburg rostet nicht mehr oder weniger wie ein anderes Auto, mal abgesehen von Moskwitasch, Giolf-1 oder mancher Fiats!


P.S: die "Fangemeinde" der 353 Wartburgs ist sehr groß, unter anderem auch in England, Belgien und Niederlande!


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11.02.2010 15:33 (zuletzt bearbeitet: 11.02.2010 15:35)
#13
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.............nachfolgende Bilder dafür dass das Ostauto lebt. Übrigens ......... Rost war in der DDR Mangelware

Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de


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11.02.2010 20:09
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#14
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Der Wartburg 353 war lange Zeit fast verschwunden, aber so langsam kommt die Szene in Fahrt.
Als ich 2002 vom Trabi auf den Wartburg umgestiegen bin, war es schon nicht ganz einfach einen guten Warti auch günstig zu bekommen.
Ich habe meinen 78er aus Berlin geholt, aus erster Hand. Der Vorbesitzer war verstorben und die Nachfahren wussten nichts mit dem Auto anzufangen, so dass ich den relativ günstig bekommen habe.
Wie oben schon geschrieben wurde ist der Wartburg im Vergleich mit dem Trabant eine Zicke! - Im ersten Jahr habe ich wirklich fast jedes Teil was sich dreht in der Hand gehabt! Seit 2003 ist er recht stabil, es knirscht ab und an mal etwas, aber ich bin mit dem Auto samt Wohnwagen im Schlepp mehrmals bis zur Ostsee, ins Erzgebirge, nach Bayern, etc. gefahren. Meistens Störungsfrei und wenn mal was knirschte wurde es mit Bordmitteln behoben!
Als Youngtimer ist der Wartburg erschwinglich und bietet in der 50PS Klasse ansprechende Fahrleistungen und eine Menge Platz! - Ich würde den mit keinem B-Kadett derselben Leistungsklasse tauschen wollen!
Hier einmal ein Bild: (Der braune ist meiner)


Viele Grüße aus dem tiefsten Westen ;)
CASI


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11.02.2010 20:16
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#15
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manudave, Du meinst sicher den Wartburg mit 1,3l-VW-Viertakt-Motor.
Ja, der wäre vielleicht konkurrenzfähig gewesen, kam aber zu spät...
Heute sind die Dinger sehr begehrt, weil nur wenige zugelassen wurden.

Ich kann mich noch an eine Szene in einer Werkstatthalle eines großen Autokonzerns erinnern.
Dort standen der Wartburg und ein Trabi mit VW-Motor. Das war - glaub ich - Anfang 1990.
Eine riesige Menschentraube von Ingenieuren drumherum, die sich jedes Detail ansahen und Probefahrten damit machten.
Nicht weit davon stand ein Audi V8 (Vorgänger des A8) - der wurde überhaupt nicht beachtet.


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