DDR Werbung Wartburg 1000 - 312 und 353 das war ein Auto!

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14.02.2010 10:06
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#31
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"Der volkseigene Wartburg wir den Käfer auf dem internationalen Markt endgültig überholen"

Na gut,was die Verkaufszahlen betrifft,ist das ja nicht ganz gelungen.


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14.02.2010 10:19
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#32
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Wenn die Lieferzeiten nicht so lang gewesen wären, hätte das vielleicht funktioniert...


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14.02.2010 10:23
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#33
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Zitat von Augenzeuge
...und noch eins:
1957: "Der volkseigene Wartburg wird als Exportwagen auf dem internationalen Automarkt den Volkswagen endgültig überrunden."

AZ

Link: Wartburg






@AZ,
Start am "Roten Rathaus" Richtung Westen, die Richtung stimmt, nur mit dem -endgültigen überrunden-, hat es nicht geklappt,
Gruß aus Berlin


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14.02.2010 10:30
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#34
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Zitat von Heldrasteiner
Der VW-Motor mit Schlepphebeln war eine robuste Konstruktion, die insofern schon zum Wartburg paßte.

Robuster als der Tassenstoessel-Motor (MKB JB++ etc)? Zu der Zeit (1988)? Das musste mal erklaeren, das versteh ich net so ganz. Uns hat's schon 1984 gegraut wenn so 'ne 1.1/1.3 Liter Schlepphebel-Naehmaschine nur zum Tanken gekommen ist...

Zitat von Heldrasteiner
Ok, die Entwicklung war damals auch schon so gut 20 Jahre alt. Aber es ist nicht ungewöhnlich, daß die Laufzeit von Motoren in div. Fahrzeugmodellen bis zu 30 Jahre betragen hat.
Das hat sich erst durch die ständige Verschärfung von Abgasvorschriften geändert.
Aber immerhin bekommt man heute noch EURO2-Einstufung für den alten 1,3l-VW-Motor.
2-Takter werden aus umwelttechnischen Gründen nie wieder zum Einsatz kommen.

Humm, ob die Reeder die z.B. Tank- oder Cargoschiffe durch die Meere schicken der gleichen Meinung sind?

-Th


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14.02.2010 10:42 (zuletzt bearbeitet: 14.02.2010 10:42)
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#35
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Zitat von 94
Der Typ 314 ist übrigens sehr schön zu sehen in dem DEFA-Musicalfilm Geliebte weiße Maus zu sehen.



Berliner




Quelle: DEFA-Film "geliebte weisse Maus", DVD-Icestorm Entertainment


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14.02.2010 11:07 (zuletzt bearbeitet: 14.02.2010 11:08)
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#36
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Naja, auch der Zweitakter ist sauber zu bekommen. Das Problem ist, er wurde dermaßen schlecht geredet, das er moralisch tot ist. Andererseits gibts genügeng Know-How im 4-Takt Bereich, und dort wurden Milliarden verpulvert, so dass man gar kein Interese hat, nochmal Geld zu Investieren, was nachvollziebar ist.

Abgeshen davon hat der Wartburg 1.3 Hydro/Tassenstößel.


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14.02.2010 13:43
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#37
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Kurz Zum Thema 2-Takter... muss henning da mal vollkommen recht geben , ein 2-takter wenn er richtig eingestellt ist also das betrifft nicht nur vergaser sondern auch die richtige mischung sprich benzin und öl der, stinkt nicht und der ist umwelttechnisch nicht schlechter als ein vw mit U-kat
gerade beim Rallysport musste selbst der trabant nen Kat haben war, schlecht für die Leistung des Motors ( Resonanz ) also wurde solange getüfftelt bis der motor auch mit nen leeren Kat super co-werte brachte
ich kann mich noch an abgastests im Rahman der Technischen abnahme bei einzelnen Rallyeveranstaltungen erinnern ,wo die Prüfer an der Funktion ihres Geräes zweifelten
also richtiges Gemisch + perfekte Einstellung = Sauberer 2-Takter


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14.02.2010 13:46
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#38
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Das haben wir auch an einem 34 PS Trabbi erlebt!

Es gab bereits Ansätze für Saubere 2-Takter. Mit Frischölschmierung, Membransteuerung und Direkteinspritzung. uvm.


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14.02.2010 17:41
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#39
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Den 1,3Liter-Motor gab es übrigens auch in der robusteren Variante mit Hydro-Stößeln (gibt es auch für den Trabant: http://www.kupketuning.de/tuning.html).

Mit umwelttechnischen Aspekten meinte ich nicht die technische Machbarkeit, sondern die umweltpolitischen Gründe, mit denen ein bestimmtes System ausgeschaltet wird.
Na ja, und wenn man bedenkt, daß derzeit Motoren entwickelt werden, welche die EURO6-Norm erfüllen, dann ist ein Abgasverhalten wie beim U-Kat nun wirklich nicht mehr zeitgemäß.
Übrigens unterliegen meiner Kenntnis nach Schiffsmotoren nicht den deutschen Abgasvorschriften, die für Kraftfahrzeuge gelten.


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14.02.2010 18:50
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#40
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Der Wartburg 353 war in der DDR Zeit schon was. Neu waren die Wartezeiten zu lange und gebraucht war er entweder nicht zu bekommen oder die Preise waren jenseits von gut und böse. Ich habe damals nen Skoda 1000 MB gefahren. Das Ding bestand nachher nur noch aus rostlöchern aber dafür war der Motor Top.. Als ich dann zur Armee kam habe ich ihn verkauft. Nach der Fahne habe ich mir dann nen Trabbi zugelegt.

Hätte mir kurz nach der Wende einer gesagt das ich mal wieder Skoda fahre,mit dem ich aber sehr zufrieden bin,dann weiß ich nich was ich ihm geantwortet hätte..


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14.02.2010 18:58 (zuletzt bearbeitet: 14.02.2010 18:59)
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#41
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Nun, Das Problem ist aber eher weniger der Kat, sondern die Gesellschaft. Und in der Marktwirtschaft ist eine wirkliche Ökologie unmachbar. Allein wenn man sieht, wie Euro-6 entsteht. Übrigens stinken die erbärmlich mit ihrem Pipi. Das riechen aber wohl nur 50 % der Bevölkerung.

Entscheidend ist doch keineswegs die Abgasnorm, sondern was unterm Strich steht. Ein E-Lok hat auch einen Schornstein, allerdings steht der weit weg im Kraftwerk. Und wenn man alle Parameter einrechnet, ist die E-Lok auf einmal gar nicht mehr so Ökologisch. Und Autos werden meist nach 1 bis 3 AJhren ersetzt. Viele Fahrzeuge werden lange vor dem tatsächlichen Ende verschrottet und neue Produziert. Richtiger wäre aber, Autos, immer vorrausgesetzt die Sicherheit ist nachgewiesen, bis zum wirklichen Verschleiss zu fahren. Dem stehen aber Marktwirtschaft und subjektive Empfindungen gegenüber.

Aber auch menschliches Verhalten steht dem Entgegen. Unserer MArktwirtschaft. AUs Eisenach fahren viele Handwerker nach Gotha und aus Gotha nach Eisenach. Würden die Handwerker vor Ort arbeiten, würde die Umwelt geschont. Oder wieviele Autos fahren täglich mit 5 Sitzplätzen und nur einer Person durch das Land?

Euronormen sind unter dem Strich Selbstverarsche.

Noch ein Beispiel. Ich fuhr bei einem deutschen Autobauer LKW. Vom Vormontierer an die Linie. Etwa 900 Meter. Mit einem 40 Tonner LKW. Fern-LKW! Und alle 20 Minuten sinds wohl 8 LKW. Nur von unserer Firma. Nicht mal im Hochsommer erreichten die MAN TGA Fahrzeuge Betriebstemperatur. Die LKW haben EURO-5 Einstufung. Bekanntlich funktionieren KAT's bei Betriebstemperatur. Naja, der Autobauer wurde kürzliche mit dem Umweltengel ausgezeichnet. Die LKW's gehörten ja auch der vor Jahren auslagerten Firma, fahren aber ausschliesslich auf dem Boden der Autofirma. Naja, aber das hinterfragt keiner....


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14.02.2010 19:01
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#42
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Umwelttechnische Aspekte sind dann wichtig, wenn man keinen anderen Weg hat, um den Bürgern das Geld aus der tasche zu ziehen :-)

Schifsmotoren dürften im allgemeinen besser dastehen, als Automotoren. Diese laufen ja meist mit konstanter Drehzahl und somit im optimalen Bereich.


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14.02.2010 19:46
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Auch wenn es jetzt weit vom eigentlichen Thema abschweift, Wenn alle ehrlich sind geht es tatsächlich nur darum den Volk das geld aus der tasche zuholen ..aber das ist das Prinzip
Letztenendes sind doch unsere Politiker nur die Marionetten der Wirtschaftsbosse und eine ratte beist der anderen keinen schwanz ab. was war vor Jahren mit Philipp-Holzmann Bau??
und wir kleine Leute stehen dafür mit unseren Steuern ein...


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14.02.2010 19:56
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#44
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Zu Euren vorangegangenen Beiträgen kann ich nur sagen:
Im Namen des Umwelt- und Klimaschutzes wird viel Schindluder getrieben.

Übrigens ist mein Tierarzt so einer, der immer ne olle Karre kauft und bis zur Verschrottung fährt (aus Gründen der Öko-Bilanz. Der gibt halt nix auf Status-Symbole).


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14.02.2010 20:14
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#45
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Finde ich bewundersnwert!


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