Papst im bundestag

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14.09.2011 21:01
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#1
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http://www.bild.de/politik/inland/papst-...55106.bild.html

Haben wir nicht eigendlich eine trennung von staat und kirche ? obwohl ja fast jedes größere ereignis mit enem kirchenbesuch begonnen wird.
Ratzinger wird ja nun spaßenshalber als staatsoberhaupt bezeichnet damit er überhaupt auftreten darf,andererseits wird es als keine offizielle tagung des bundestages bezeichnet,also ist doch erscheinen keine pflicht(verstehe deshalb dieses geschrei nicht).


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14.09.2011 21:11
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#2
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Hmmh, wenn der wirklich eingeladen wurde frage ich :
1. Von Wem?
2. Warum kümmert sich der Einladende nicht um seinen Gast?
3. Hat ihn der Bundespräsident eingeladen?
4. Wenn nicht, was soll er dann im Bundestag?

Erleuchtet mich doch mal!

Gruß SEG15D


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14.09.2011 21:14
avatar  PF75
#3
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eingeladen seien soll er wohl vom herrn Wullf


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14.09.2011 21:15
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#4
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@PF75, ich verstehe das Ganze als Protestant so, der Papst kommt zu uns und viele Menschen, möglicherweise haltsuchende und natürlich Gläubige verehren den Besuch wegen seiner Person und seiner Funktion!
Dass durch die Medien kommerziell dadurch alles angeheizt wird, steht auf einem, diesem System immanenten Blatt.
Friede sei mit Euch! Diese Botschaft gilt für uns alle!

VG Huf


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14.09.2011 21:19
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#5
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nach meinen informationen sind ein großteil der menschen in Erfurt "hellauf begeistert",sicherheitsaufwand wie bei unserem "freund" G.W. B


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14.09.2011 23:44 (zuletzt bearbeitet: 14.09.2011 23:45)
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#6
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S51

Er ist der Repräsentant einer Weltreligion mit hunderten Millionen Anhängern. Jedoch kaum weniger, die da nichts mit am Hut haben. Also schon so etwas wie der irdische Chef eines "Staates". Nicht nur der des Vatikans.
Es hat in Deutschland ja auch eine gewisse christliche Vergangenheit. Die mal von mehr und meist von weniger Nettigkeiten untereinander geprägt und lange Zeit in vielen deutschen Gegenden Staatsprinzip war.
Er verkörpert gewisse moralische Werte, an die man sich gerne hält wenn der Mammon allein als Stütze etwas zu unpersönlich und kalt erscheint.
Warum soll er also nicht reden aber er ist nur Gast, nicht der Chef und da muss er eben akzeptieren, dass er nicht von allen gern gehört und gesehen wird. Das ist deren Recht.
Er kostet ja auch nicht nur, sein Besuch bringt über all die Pilger, all die Leute die wohnen, Unterkunft suchen oder reisen und dafür kräftig löhnen müssen auch ordentlich in die Kassen. Es wird sich wohl die Waage halten.
Es wäre nicht nur einfach peinlich, würde ihm hier etwas passieren. So jemand ist für viele ein lohnendes Ziel. Leider. Also ist es normal, dass der Aufwand für seinen Schutz dem Rang angemessen enorm ist.

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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14.09.2011 23:54
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#7
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Wenn Ihr mit ihm selig werdet, Euch sei es gegönnt.


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15.09.2011 00:29
#8
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Echt gesagt--mir persönlich ist es schnuppen,wem der Bundestag einladen tut oder nicht. Wer fragt mich denn. Hoffe nur das der Reichstag mal voll ist von Abgeordneten---man stelle sich vor,der Papst kommt und niemand geht hin,da fällt man doch glatt vom Glauben ab


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15.09.2011 05:09
#9
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Er ist ein Staatsoberhaupt wie Medwedew oder Obama, und hat das gleiche Recht wie diese behandelt zu werden einschl. seiner Sicherheit.
Und glaubt mir, der Bundestag wird komplett anwesend sein, einschl. der Linken, denn die können sich dieses Jahr keinen Tritt ins Fettnäpfchen mehr leisten.

=============================================================================================
Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!

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15.09.2011 07:20
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#10
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Zitat von Harsberg
Er ist ein Staatsoberhaupt wie Medwedew oder Obama, und hat das gleiche Recht wie diese behandelt zu werden einschl. seiner Sicherheit.
Und glaubt mir, der Bundestag wird komplett anwesend sein, einschl. der Linken, denn die können sich dieses Jahr keinen Tritt ins Fettnäpfchen mehr leisten.



Wie oft haben die "Staatschefs" von San Marino" im Bundestag gesprochen?
Und das Land ist hundert mal größer als der Vatikanstaat.

Den Papst hätte angesichts der Vorfälle und der angesichts der aufgedeckten Verbrechen seiner Bediensteten ein Treffen mit den Opfern besser zu Gesicht gestanden. Und eine öffentliches Bekennen der Sünden und eine Abbitte bei den Opfern.

Das mancher gern darauf verzichten, den Chef dieses Vereins zu treffen, kann ich nachvollziehen.


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15.09.2011 08:39
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#11
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Na immerhin wurde jetzt eine Anzeige gegen ihn erstattet.

http://www.kanzlei-sailer.de/index.shtml


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15.09.2011 09:02
#12
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Zitat von Feliks D.
Na immerhin wurde jetzt eine Anzeige gegen ihn erstattet.

http://www.kanzlei-sailer.de/index.shtml



die werden solange recherchieren, bis die Sache im Sande verläuft

=============================================================================================
Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!

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15.09.2011 09:14 (zuletzt bearbeitet: 15.09.2011 09:20)
#13
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Zitat von Feliks D.
Na immerhin wurde jetzt eine Anzeige gegen ihn erstattet.

http://www.kanzlei-sailer.de/index.shtml



http://kirchensite.de/index.php?myELEMENT=13856
Da die katholische Kirche nicht für den Unterhalt von Frau und Kind aufkommen wollte, hat sie im Jahre 1139 den Zölibat eingeführt. Es ist ganz offensichtlich, dass dadurch vermehrt Personen den Kirchendienst anstreben, die aussergewöhnliche sexuelle Neigungen haben. Da die soziale Versorgung heutzutage fast in allen Ländern der Welt staatlich geregelt wird, lösen Arbeitende mit Familien bei den Arbeitgebern keine erhöhten Kosten aus. So gibt es auch keinen Grund mehr, am Zölibat festzuhalten. Man sollte ihn abschaffen. Dann nimmt auch die Zahl der Kinderschänder im kirchlichen Dienst ab.
Theo


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15.09.2011 10:15
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#14
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Ich habe mit den Vereinen nichts am Hut, sehe die Angelegenheit aber sehr gelassen: Auch der Dalai Lama wurde im Bundestag empfangen. Gut, er hat vor diesem "Hohen Hause" keine Rede gehalten, aber dennoch hat der Besuch dort für viel Wirbel (und eine Verstimmung der Chinesen) gesorgt.

Allerdings empfinde ich es nicht als angemessen, Herrn Ratzinger persönlich für das (verdammenswerte) Fehlverhalten einiger seiner Mitarbeiter verantwortlich zu machen: Auch ein Fußballtrainer (man verzeihe mir den Vergleich) dürfte seine Spieler kaum dazu aufgefordert haben, Gegenspieler per "Blutgrätsche" ins Krankenhaus zu befördern.

Zu seiner Bedeutung für die Katholiken in aller Welt, aber auch für Anders- und Nichtgläubige ist hier schon genug gesagt worden. Deshalb: Lassen wir ihn doch einfach. Er wird weder einen Gottesstaat ausrufen noch zur Hatz auf Muslime, Juden oder die Anhänger anderer Religionsgemeinschaften aufrufen.

Im Bundestag ist schon so viel Sinnvolles und Unsinniges gesagt worden - auf etwas mehr von dem Einen oder dem Anderen kommt es da auch nicht mehr an.


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15.09.2011 11:13
avatar  Mike59
#15
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Och las den mann mal da reden wo sowieso viel Unfug erzählt wird.
Das er ausgerechnet nach Erfurt möchte - na bei der Kulisse auf dem Domplatz - da möchte doch jeder mal hin.
Der Sicherheitsaufwand ist für mich allerdings auch nicht nachvollziehbar - Papa Benno ist doch der einzige Mensch auf der Welt der sich nach seinem Ableben beruflich verbessert
Also das sollte Ihm schon gegönnt werden.

Mike59


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