Sanitätsdienst in den grenzkompanien

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13.05.2015 00:14 (zuletzt bearbeitet: 13.05.2015 00:44)
avatar  vs1400
#16
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Zitat von grenzgänger86 im Beitrag #15
Hallo zusammen,
in schierke war auch kein med.-punkt.ich hatte über nacht mal eine wurzelentzündung bekommen,wurde dann aus dem dienst genommen und konnte in schierke zum zahnarzt gehen und da die behandlung über ein paar tage ging,brauchte ich nicht raus sondetn machte innendienst.
dann war mir in einer nachtschicht mal ein ast in gesicht geflogen,der posten vor mir hatte ihn nicht festgehalten, und ich hatte dadurch eine augenverletzung.ich wurde dann gleich rausgelöst und am nächsten morgen vom schreiber zu einem arzt gefahren.der war aber nicht in schierke ich glaube in elend.die nächsten tage zur behandlung bin ich dann mit dem bus gefahren , da ich 14 tage lang ne augenklappe tragen mußte bin ich auch nicht in den grenzdienst und habe die 2 wochen uvd gemacht

04/86 - 04/87 in schierke






womit du durchaus recht hast @grenzgänger86,
doch wir hatten einen feldscher im gebäude des gb's.
er hatte feste dienstzeiten, war stabsoberfähnrich und nach dienst auf ständiger rufbereitschaft.
durch seine hände bist zb. bei deiner entlassungsuntersuchung gegangen, zu der es ja noch nen vermerk in deinem wda gibt.

deine schilderungen / leiden konnte er nicht behandeln, aufgrund seiner ausbildung.
ich hatte mal ne blinddarmreizung, kurz vorm urlaub ... und mich fuhr der schreiber direkt nach wernigerode, ins kkh.

auf die untersuchungsmethode hätte ich jedoch auch verzichten können,
war nicht sehr angenehm ... so durchs hinter"türchen" ... .

was mir noch zum feldscher erinnerlich ist.
unser hat sich mal sehr effizient für luftis / luki engagiert,
was ihm nicht bekannt war, es meldeten sich mehrere gwdl'er mit beschwerden, die keine hatten und er hat uns das luki somit legalisiert.
denn die kompanieführung musste auf gesundheitliche beschwerden reagieren, soweit es vermehrte "beschwerden" gab.


gruß vs


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13.05.2015 06:46
#17
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Hallo zusammen,
@vs,das wir da einen feldscher hatten weiß ich nicht mehr,ich kann mich auch an keine entlassungsuntersuchung erinnern.ich habe meinen wda jetzt mehrmals durchgesehen und keinen eintrag darüber gefunden,nur die musterungsuntersuchung 1983 und einen eintrag über ne grippeschutzimpfung am 06.11.86,da war ich ja in schierke,sonst steht da nix drin.vielleicht sah ich damals zu gesund aus und die haben drauf verzichtet,lach

04/86 - 04/87 in schierke


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13.05.2015 09:25
avatar  vs1400
#18
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hi @grenzgänger,
bei mir hat man es auf seite 60 eingetragen. irgendwie scheint dann wohl jeder hfw nen eigenes system gehabt zu haben.

gruß vs


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13.05.2015 18:26
#19
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Zitat von vs1400 im Beitrag #18
hi @grenzgänger,
bei mir hat man es auf seite 60 eingetragen. irgendwie scheint dann wohl jeder hfw nen eigenes system gehabt zu haben.

gruß vs

Hallo vs,
da kann ich dir wohl nur zustimmen,denn auf seite 60 in meinem wda ist nur der stempel drin wann ich mich zum wehrdienst abgemeldet habe und meinen personalauswis abgegeben hab.und dann natürlich der andere retourstempel,aber wir weichen hier vom thema ab,deshalb tschaui

04/86 - 04/87 in schierke


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13.05.2015 21:20
avatar  resi88
#20
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im GR34 gabs einen Med Punkt.


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14.05.2015 15:54 (zuletzt bearbeitet: 14.05.2015 15:56)
#21
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Hallo Leute !

Also eine Abschlussuntersuchung zum Wehrdienstende 1979 hatten wir noch bekommen . Wenn nichts im WDA steht ,aber im
Gesundheitsbuch garantiert . Das Gesundheitsbuch wurde zum Ende ausgehändigt beim Med.Punkt im Regiment .

Viele Grüße

der küchenbulle


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23.05.2015 19:31
#22
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Zum Gesundheitsbuch: Ist zwar etwas off topic, aber wofür standen eigentlich konkret die Zahlen (Chiffre) im ärztlichen Bericht zur Musterung unter "D. Ärztliche Festlegungen, 1. Festgestellte Körpermängel oder -unzulänglichkeiten"? Und wie waren die Verwendungsgruppen im Gesundheitsbuch (ärztlicher Bericht Einberufungsüberprüfung, Punkt 1-39) zu verstehen? Bei letzterem wurde ggf. Nichteignung angekreuzt oder handschriftlich ergänzt...


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29.02.2020 11:59
#23
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Hallo,
gab es in den Bataillonen oder Regimentern medizinisches Personal, also Krankenstationen mit Ärzten oder wurden die Kranken in NVA-Lazarette oder zivile Krankenhäuser gebracht?
Gruß
Markus


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29.02.2020 12:22
avatar  BRB
#24
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BRB

Im Batallion gab es einen Med. Punkt. Zu meiner Zeit in Lassahn einen Leiter Stabsfähnrich und einen Med. Uffz.

Im Regiment gab es eine Krankenstation in Dassow. Dort gab es Schwestern und Med. Soldaten.

Spezielle Fälle mussten nach Neustadt Glewe. Das war glaube ich NVA Krankenhaus.


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29.02.2020 12:54
avatar  GZB1
#25
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Am Berliner Kanten gab es in den Regiments-Med-Punkten auch mindestens einen Arzt, neben Sani-Uffzen und Schwestern. Wimre gabs sogar einen Zahnarzt.


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29.02.2020 12:57
#26
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Bei uns (GR 38, Hennigsdorf) gab es ebenfalls ein Krankenhaus. Ob der nur für das Regiment zuständig war, weiß ich nicht. Es lag nämlich auch ein grenzer mit auf der Bude, die den französischen Sektor gegenüber hatten. Wir hatten die Briten. Ich hatte nach der Abschlussübung der GA etwa zwei Wochen dort verbracht. Blase an der Haxe, aber was für eine. Die alte Ärztin und der jüngere Doktor waren sich nur über die Therapie nicht einig. Einer wollte die Blase austrocknen lassen, der/die andere wollte mit Salben und Puder die feuchte Kurierung.


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29.02.2020 13:18 (zuletzt bearbeitet: 29.02.2020 16:23)
#27
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Hallo,
Bei uns im GR- 4 gab es einen Regimentsarzt ( Planstelle Oberstleutnant ), war dem Stellvertreter des Kommandeurs für
Rückwärtige Dienste unterstellt und gleichzeitig deren Vertreter. Dienstzimmer im Stab des Grenzregiment. Selbstfahrer
mit einen Wartburg 353.
Im Pferdbachtal gab es den Regimentsmedpunkt. Sehr schön gelegen. Leiter war ein Major, also einem Kompaniechef
gleichgestellt.Dann gab es Weiterhin noch einen Hauptmann, er hatte wohl eine pharmazeutische Ausbildung.Irgendwann
wurde er dann versetzt. Zuständig für die Apotheke war dann ein Stfw..Weiterhin gab es mehrere Sankra, LO bzw. B 1000.
Fahrer waren wohl ausgebildete Sanis. Dienstgrad Uffz. bzw. GWD. Dann gab es Zivilangestellte als Krankenschwestern bzw. Küchenpersonal.
In den GB gab es wohl die sogenannten Feldscher. Einen Zivilkraftfahrer mit eine Sankra, meist B 1000.
Die Feldscher hatten wohl eine Fähnrichplanstelle.
Gruß Frank


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29.02.2020 13:27
#28
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Wie ich hier lese das der Schreiber Fahrten zum Sani machen musste, da kann ich mich nicht erinnern so was je gemacht habe. Unsere Küchenfrauen hatten ja Lebenderfahrung und immer eine gute Medizin (Bergmannsschnaps) bei inneren Beschwerden und auch sonst so ein Tipp.

Ein Grenzer wird nicht krank 🤒 so war es und ohne Frühsport in der GK.


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29.02.2020 14:15
avatar  schulzi
#29
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Im GR 34 gab es einen Med.Punkt Chef war ein OSL neben einen Hauptmann und paar UaZ, ein paar Betten für leichte Fälle ansonsten ging es nach Potsdam


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29.02.2020 16:51
avatar  PF75
#30
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In Potsdam hatten wir einen Med-Punkt,lag mal einer aus unserer Gruppe mit Fußballverletzung.Dort gabs auch die obligatorischen Impfungen und einmal mußte ich da zum Hörtest wegen RPG.
In der GK waren ja 99,9 % gesund,ich hab mal wegen Fieber aussetzen dürfen (1 schicht bettruhe und dann eine Schicht Führungsstelle ),hat aber der unmitttelbare Vorgsetzte entschieden.
Unseren ZF haben sie nach Boitzenburg ins normale Krankenhaus gebracht wegen Blutvergiftung,direkt aus GD heraus.


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