Fahnenfluchten russischer Soldaten

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09.09.2011 21:25 (zuletzt bearbeitet: 09.09.2011 21:27)
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#151
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Naja, dann lese Dir doch mal den letzten Teil meines Beitrages durch, bis dahin scheinst Du ja nicht gekommen zu sein.


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09.09.2011 21:39
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#152
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Zitat von Bummi
Naja, dann lese Dir doch mal den letzten Teil meines Beitrages durch, bis dahin scheinst Du ja nicht gekommen zu sein.



Meinst Du das:
"Ihr fühlt Euch als die großen heldenhaften Grenzverteidiger "

Außerdem bin ich mir nicht so sicher, das die CA genau wußten, wer Fahnenflüchtig ist und wer nicht.
In diesem Forum steht so ne Geschichte und auch ich habe das selbst erlebt, das ein Regulierer mit Bewaffnung von denen an einer Straßenecke vergessen wurde und dieser dann Tagelang von der Bevölkerung versorgt wurde.


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09.09.2011 21:44
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#153
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Zitat von Bummi
@Mike59
was willst Du mir denn hier erzählen. Wenn ich höre daß keiner hier über die 10. wirklich bescheid wußte, manche Sagten Kücheneinheit, manche sagten Waffenwerkstatt und was da sonst noch abartige Vermutungen kamen. aber jeder von Euch will genau gewußt haben daß es meine Einheit nicht gab. Leute nun kriegt Euch mal wieder ein. Ihr habt selbst keine Ahnung von dem was ihr hier schreibt. Nur ein Beispiel: Jemand schrieb daß man in eine Spezialeinheit keine"Frischlinge" aufnimmt. Er wußte nicht um die Bedeutung des Begriffes "Dienstanfänger" Ein Dienstanfänger ist jemand der sich für den aktiven Dienst in der VP beworben hat und kein Wehrpflichtiger ist. Ich habe meine Grundausbildung in Basdorf gemacht und bin dann "aussortiert" worden in diese Einheit. Niemand von Euch hat auch nur annähernd eine Ahnung was sich anfang der 80er;unter anderem auch zu Zeiten von Solidanozc, in dieser Kaserne abgespielt hat. Ihr fühlt Euch als die großen heldenhaften Grenzverteidiger und der dumpfe Wind von damals scheint noch heute durch einige Köpfe zu wehen. Ich bin kein Opfer sondern ein Aussteiger, der das verabscheut was damals gelaufen ist und mit seinem Ausreiseantrag auch die Konsequenzen daraus gezogen hat. Das scheint hier nicht in einige Köpfe zu gehen. Ich kenne keinen Fall in dem ein Soldat der aus einer russischen Kaserne gefüchtet ist, das überlebt hat.


---------------------

@Bummi
schlag hier mal nicht so Wellen.
Ich und viele andere aus diesem Forum haben in den 80'ern gedient. Du offensichtlich nicht, oder sagen wir mal nicht besonders lange.
Die Wahrheit liegt wohl doch in der Mitte - Dein Syntax - und du hast nicht nur keine Kenntnis - du hast keine Ahnung.

Jeder weitere Beitrag ist das füttern eines Trolls.

Mike59


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09.09.2011 21:55 (zuletzt bearbeitet: 09.09.2011 21:59)
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#154
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@damals wars
Das ähnelt ja dem Fall mit dem LKW, den ich mal hier beschrieben hatte. Und natürlich kann ich nur über Fälle reden die mir BEKANNT waren. Genau so hatte ich es auch formuliert. Außerhalb davon wird es sicher andere Fälle gegeben haben. Doch darum geht es garnicht. In der 10 Gab es eine Einheit die nur aus Dienstanfängern bestand. Wir hatten alle das gleiche Halbjahr(damit es kein geputsche in dieser Einheit gab) und wir waren alle getrennt von den Wehpflichtigen untergebracht. Und wenn es raus ging haben wir auch selten mit den Wehrpflichtigen zusammengearbeit. Übrigens fällt mir gerade ein das es in diesem Thread einen Schlaumeier gabe der behauptet hatte, Die VPBs verfügten über keine Scharfschützengewehre. Na dann schau mal bei Wikipedia nach wie schwer die VPBs bewaffnet waren. Das hört sich nicht nach Werkzeug zu Kochen an
@Mike59
ist das alles was Du dazu zu sagen hast? Ganz schön flach


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10.09.2011 10:39
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#155
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@Bummi

Was Deinen Einsatz in der 9. VP-Kompanie betrifft scheint es große Differenzen zwischen Dir und dem Großteil der Mitglieder dieses und anderer Foren zu geben. Klär doch bitte diese Differenzen in einem eigenen Thread. Beim googeln habe ich eine Menge Fakten gefunden, die als Grundlage einer sachlichen Aufarbeitung dienen können.

Deine Aussage, dass es keiner der Fahnenflüchtigen geschafft haben soll und alle tot sind, ist auch sehr gewagt. Zumal auch Du nur von Einzelfällen, wie Du selber schreibst, berichten kannst.

Das Thema ist sehr brisant und hoch aktuell, denn seit dem Einsatz der GSSD in der DDR, hat sich diesbezüglich kaum etwas geändert.

LG von der grenzgaengerin


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10.09.2011 11:12
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#156
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Ich habe in den letzten Tagen einiges zu dem Thema Fahnenflucht bei der sowjetischen und russischen Streitkräften gelesen. Und je mehr man sich damit beschäftigt, um so mehr Fragen tauchen auf.

Ich denke richtig verwertbare Zahlen über Fahnenfluchten werden wir nie erhalten, da die GSSD sich während ihres Einsatzes in Deutschland verhalten hat, wie ein Staat im Staat. Mit allem drum und dran. Insbesondere was die Geheimhaltung und die Einbeziehung der deutschen Staatsorgane betrifft. So stellt sich die Frage, ob über jede Fahnenflucht, und die beginnt ja schon beim unerlaubten Entfernen von der Truppe, die DDR-Staatsorgane informiert wurden. Ich meine all die Fälle, bei denen die russischen Soldaten unbewaffnet waren und es zu keinen Straftaten kam.

Meine Internetrecherche führte mich auf die Garnisonsfriedhöfe. Bis Anfang der 70-iger Jahre wurden verstorbene russische Soldaten und Offiziere, aber auch die sowjetischen Zivilangestellten auf diesen Friedhöfen bestattet. Dies wurde über deutsche Bestattungsunternehmen ohne Vorlage eines Totenscheines abgewickelt. Es gab sowohl ehrenhafte, als auch unehrenhafte Bestattungen. Dies wurde entsprechend einer Dienstanordung der russischen Streitkräfte kurzfristig (2-4 Tage nach dem Tod) abgewickelt. Die Familienangehörigen wurden zwar informiert, aber mangelas Visa zur Einreise in die DDR konnten sie nicht an der Beerdigung teilnehmen.

Ab den 70-iger Jahren wurden die Verstorbenen in festverschliessbaren Zinksärgen mit kleinem Sichtfenster auf das Gesicht des Toten in die Sowjetunion überführt. Das Öffenen dieser Särge war strengstens verboten. Aus hygienischen Gründen zunächst einmal schlüssig. Doch wer die Bestattungsrituale der Russen kennt, der weiss, dass die Verstorbenen im offenen Sarg zu Grabe getragen werden.

Ich denke, die GSSD hatte eine Menge zu verbergen.

LG von der grenzgaengerin


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10.09.2011 12:22 (zuletzt bearbeitet: 10.09.2011 12:25)
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#157
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Stimmt Grenzgängerin, das hatten Sie wirklich, auch den DDR-Organen wurde viel verschwiegen. Naja und das was dann bei uns an Informationen ankam war dann eine Mischung aus aus Halbwahrheiten, Falschinformationen und Spekulationen. Und sowas ist meist noch schlimmer als die Wahrheit. Ich habe in Deutschland und vor allem aber in Polen russische Garnisionsfriedhöfe besucht und den russichen Soldaten dort aus gegebem Anlaß meine ehrerbietung gezollt. Ich war furchtbar überrascht wie groß diese Friedhöfe sind und wie viele junge Soldaten da liegen, die nicht im Krieg umgekommen sind. Dagegen sind die Friedhöfe der Alliierten in Berlin winzig.


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10.09.2011 12:42 (zuletzt bearbeitet: 10.09.2011 12:43)
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#158
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Zitat
Bummi

Naja und das was dann bei uns an Informationen ankam war dann eine Mischung aus aus Halbwahrheiten, Falschinformationen und Spekulationen. Und sowas ist meist noch schlimmer als die Wahrheit.



Ich vermute, diese Mischung aus Halbwahrheiten, Falschinformationen und Spekulationen hat in ester Linie wahnsinnigen Stress bei den Angehörigen der Grenztruppen ausgelöst. Ich meine damit den Grenzer, der dadurch in eine zusätzliche Zwangslage gebracht wurde. Einige haben ja hier im Forum darüber berichtet.

Die Wahrheit über die russischen Fahnenflüchtigen und ihre Beweggründe ist meiner Meinung viel schlimmer.

LG von der grenzgaengerin


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07.09.2012 13:03
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#159
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In der Nähe unser GK (Erbenhausen) befand sich auch eine russische Hubschraubereinheit. Auch dort ist ein russischer Soldat mit weis ich wieviel Munition stiften gegangen. Ich kann mich dran erinnern es war ein sehr nebliger Februartag und ich hatte auch noch so eine tolle 0-8 Schicht gehabt. Jedenfalls hatte unser KC das einzige richtige getan, er befahl Stahlhelm ans Koppel. Ich denke in der Nacht waren wir schon kilometerweit zu hören gewesen, sollte wirklich ein Russe in der Nähe gewesen sein, ist er mit Sicherheit woanders hingerannt.


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03.11.2014 17:55
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#160
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zu dem Inhalt vom Beitrag #142 von GZB 1 u. @94

Der Beitrag ist schon vor längere Zeit geschrieben worden, aber trotz dem eine Antwort von mir darauf.

Der GW in der Roten Armee betrug, regulär, 2 Jahre.
Die Soldaten, die ihren Dienst auf dem Territorium der DDR versahen und damit zu den Truppen der GSSD zählten, dienten 3 Jahre.
Angehörige von Spezialtruppen, Falschirmjäger, Bedienungspersonal von Raketen usw. dienten 5 Jahre..
Bei der Marine , gibt es ebenfalls Staffelungen. U-Boote, Atom-U Boote nach oben keine Grenze, da es überwiegend hochqualifiziertes
Personal (Maate und Offiziere) ist.
Bei den Fliegerkräften ist es wie bei der Flotte, mit wenigen Ausnahmen.
Auf diese Angaben könnt ihr euch verlassen.

Grenzerhans


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03.11.2014 18:18
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#161
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Zum Beitrag #150 von damals wars

Meins Du diesen Kriterien für die Einstellung bei der Deutschen Volkspolizei der DDR, oder sind sie für die Einstellung bei der Polizei in der
BRD gedacht.
Denn Ahnung haben beide nicht, wenn sie sich bei der Polizei bewerben, was auf sie zukommt , ist für beide noch nicht zu übersehen.

Grenzerhans ,( ehem. VP-Offizier)


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04.11.2014 22:47
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#162
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Frage an Andi zu Beitrag #19 und Rostocker #20

Ich kenne diese Situation aus persönlicher Erfahrung. Aber mit dem Unterschied, das Postenpaar, welches Dienst an der Grenze offiziell Dienst
hatte, wurde abgezogen, mußten den Abschnitt verlassen. Lassen wir das Beiwerk weg. ich sollte im Abschnitt verbleiben, der GO kommt in
den Abschnitt.Als er auftauchte, bekam ich, wie man sagt, große Augen Drei Personen in russischer Uniform, ein Leutnant und zwei Soldaten.
Der Witz war, ein Soldat war Scharfschütze. Ich war zu diesem Zeitpunkt schon vieles an der Grenze gewohnt. Aber in diesem Fall guckte ich
auch "dämlich" aus der Wäsche (genannt Uniform). Das Ergebnis war,dass Postenpaar war ja schon weg und dann erhielt ich! den Befehl vom
GO ebenfalls den Abschnitt zu verlassen.
Da ich ja bis zu diesem Zeitpunkt nicht wußte, was los ist, frage ich den GO.
Da erfuhr ich, dass ein sowijetischer Soldat gesucht wird-
Nach zwei Tagen war alles vorbei, der Soldat wurde aufgegriffen und der Abschnitt wurde wieder durch Grenzer kontrolliert.
Für mich stellt sich heute noch die Frage, warum wurde nur ein Postenbereich verlassen?
Die ganze Geschichte spielte sich in dem von mir schon mehrmals erwähnten Abschnitt Kandelhof/
Bahnlinie Hof-Gutenfürst ab.

Gruß von Grenzerhans

.


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