Fahnenfluchten russischer Soldaten

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04.09.2011 17:49
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#16
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wir haben auch nicht viel gesprochen auf der fahrt nach triftern,wußten auch nicht richtig wie wir mit der situation umzugehen haben,an schlaf war garnicht zu denken,wiegesagt wir wahren froh wo es wieder zurück ging und noch alle dabei waren !!


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04.09.2011 20:47
#17
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Hallo Leute !

Im Sommer 1980 war ich auf der VP-Schule in Potsdam . Eines Abends im Juli oder August wurde für uns Alarm ausgelöst weil ein
sowj. Soldat ,auf der Wache einen Kameraden niedergeschossen hatte und mit Waffe und genügend Mumpeln unterwegs war.
Da die Fluchtrichtung nicht genau bekannt war wurden wir immer je ein Postenpaar in die Dörfer irgendwo um Potsdam verteilt.
Die Russen hatten sich auch überall postiert und trugen zur Unterscheidung im Sommer ihren Tschapka. Das war schon eine böse
Sache da waren die Nerven aber strapaziert, man hat ja im dunkeln nischt richtig gesehen. Die Waffenanwendung war nur bei
unmittelbarer Bedrohung durch den Iwan gestattet.Jedenfalls hat einen die eigne Kalaschnikow nur wenig beruhigt. Das waren so ca.
2 Stunden die wir bei Saarmund auf der Lauer gelegen haben. Der Flüchtige wurde dann irgendwo weiter weg von uns von den
Russen gestellt. Wir waren heilfroh als wir wieder auf den W50 klettern konnten und es nach Potsdam zurück ging. Der Auftrag
war zwar erfüllt aber man hat noch lange Zeit dran gedacht. Also an Informationen was mit dem Sold.nach dem aufspüren passierte
kann ich mich nicht erinnern. Die Russen haben das ja meist mit Spezialkräften selbst geregelt.

VG
der küchenbulle


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04.09.2011 21:57 (zuletzt bearbeitet: 04.09.2011 21:58)
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#18
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Zitat von Mozart
Ein Hallo allen Grenzern, welche in ähnlichen Situationen waren , wie ich.
Fahnenfluchten russischer Soldaten waren in der Öffentlichkeit der damaligen DDR unter den Deckmantel der Verschwiegenheit gehalten worden.
Aber in den Dienstvorbereitungen zum Grenzdienst wurden wir fast wöchentlich mit diesem Thema konfrontiert. Auf die Fragen der Grenzer bei den Politunterrichtungen, warum es denn eine solch hohe Zahl an Fahnenfluchten russischer Soldaten gab wurde uns in etwa wie folgt geantwortet; ( lange kein Urlaub, jung an Jahren, hoher Stress bei den russischen Streitkräften etc.)
Und nun zu meinem ersten Einsatz.
Gerade bin ich Ende April 78 vom GAR Wilhelmshagen nach Treptow zum 33. GR kommandiert worden . Jede GK hatte zwei Hundeführer. Nach ca. 2 Wochen wurde einer der zwei Hundeführer standortmäßig versetzt und ich durfte diesen Hund übernehmen.
Nach ca. einer Woche Eingewöhnungszeit mit dem Hund kam plötzlich der Befehl zum verstärkten Grenzeisatz wegen einer Fahnenflucht eines russischen Soldaten. Ich kann jetzt schon sagen, dass ich mich mental noch nicht in der Lage fühlte, mit einem Hund, den ich erst seit einer Woche kannte , außerdem noch keine große Erfahrung im GD hatte diese Aktion durchzuführen.
Aber Befehl war Befehl.
Ich wurde mit meinem Hund mit dem TRABI ins bertoffene Grenzgebiet gefahren. Und jetzt kommt es zu folgendem Befehl:
„Der russische Soldat ist fahnenflüchtig, er ist bewaffnet, er war schon gestellt, aber hat sich freigeschossen, ist bei dem Schusswechsel am Bein verletzt und in Schwarzkombi unterwegs.
Beim Erkennen eines solchen Mannes ist sofort und ohne Warnrufe die Schusswaffe einzusetzen.
Mit dem Gedanken, dass irgend ein normaler Bürger zufällig humpelnd und in dunkler Kleidung im benannten Grenzstreifen unterwegs war, und vielleicht nur deshalb erschossen worden wäre macht mir heute noch sehr viel Kopfzerbrechen.
Aber es kam zu keiner Eskalation und niemanden ist etwas passiert.
Was mit dem flüchtigen Russen passiert ist kann ich heute nicht mehr sagen.
Eine ähnliche Erfahrung habe ich noch zu berichten, das aber in einem anderen Kommentar.

Mozart





Das GAR Wilhelmshagen steht noch. Ich wohne im Nachbarort. Kannst sofort in die Reserve gehen.


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04.09.2011 22:03
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#19
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Wir hatten im GK Nord eine flüchtigen Russischen Soldaten der nach den Westen abhauen wollte. Die GT sind von der Grenze abgezogen worden. Die Russen sind mit SPW aufgefahren und haben auf alles was sich bewegt draufgehaltenen.


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04.09.2011 22:39
#20
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Zitat von Andi
Wir hatten im GK Nord eine flüchtigen Russischen Soldaten der nach den Westen abhauen wollte. Die GT sind von der Grenze abgezogen worden. Die Russen sind mit SPW aufgefahren und haben auf alles was sich bewegt draufgehaltenen.



Glaubste das wirklich.Die GT-abgezogen und die Russen haben die Grenzsicherung übernommen.
Ich schildere mal ein Erlebniss von 1975 Frühjahr.Hatte Posten am GSZ-K2-ganz in der Nähe von Zarrentin in so einen Erdbunker,plötzlich fuhr ein russischer SPW vor--Bordkanone auf den Bunker gerichtet--mir ging der A....auf Grundeis.Ich auf ihnen zu gegangen.Aber fragt mich nicht wie ich mit denen ins reine kam--nach 5 min zogen die wieder ab.Später hörte ich--die suchten ihren Kumpel der sich aus Hagenow entfernt hatte.----Aber meine Schicht haben die nicht übernommen Gruß Rostocker


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04.09.2011 22:46
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#21
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Zitat von Rostocker

Zitat von Andi
Wir hatten im GK Nord eine flüchtigen Russischen Soldaten der nach den Westen abhauen wollte. Die GT sind von der Grenze abgezogen worden. Die Russen sind mit SPW aufgefahren und haben auf alles was sich bewegt draufgehaltenen.



Glaubste das wirklich.Die GT-abgezogen und die Russen haben die Grenzsicherung übernommen.
Ich schildere mal ein Erlebniss von 1975 Frühjahr.Hatte Posten am GSZ-K2-ganz in der Nähe von Zarrentin in so einen Erdbunker,plötzlich fuhr ein russischer SPW vor--Bordkanone auf den Bunker gerichtet--mir ging der A....auf Grundeis.Ich auf ihnen zu gegangen.Aber fragt mich nicht wie ich mit denen ins reine kam--nach 5 min zogen die wieder ab.Später hörte ich--die suchten ihren Kumpel der sich aus Hagenow entfernt hatte.----Aber meine Schicht haben die nicht übernommen Gruß Rostocker




Sag Mahl hast Du Gedient? Ich habe es selber erlebt. Das war in Gallin 12 GK (bei Zarrentin)
Gruß


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04.09.2011 23:06 (zuletzt bearbeitet: 04.09.2011 23:10)
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#22
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S51

Im Frühsommer 1984 hat es ein Soldat bis in den Bereich Elend/Sorge geschafft. Zeitweise hatte er Geiseln, hat auch mehrfach gefeuert.
Zwar haben die GSSD ihre Leute geschickt aber zu keinem Zeitpunkt die Grenzsicherung übernommen. Soll heißen, sie kamen zwar bis in den Schutzstreifen aber nicht hinter den GSZ. Vielmehr war es so, dass GT deren Suchstreifen mit ortskundigen Leuten flankiert hat. Nicht nur aber auch GAK. Für die eigentliche Aktion gegenüber ihrem Soldaten war dann jedoch die Abteilung der GSSD zuständig.
Während dieser Aktion und dann allen ähnlichen später (wo keiner mehr so nah kam) waren die grenzsichernden Einheiten mit drei Magazinen, also 90 Schuß, ausgestattet. Die GAK streiften zwar nach wie vor allein im Hinterland, hatten jedoch außer der Pistole ebenfalls die MPi mit 90 Patronen dabei. Außerdem haben das III. GB und die SIK mit Posten a´jeweils drei Mann Kreuzungen und bestimmte Wege im Grenzgebiet abgeriegelt (zum Beispiel die Brockenstraße und die alte Ilsenburger Straße). Letztere Variante war für uns GAK nicht ganz ungefährlich. Sicher nicht nur ich habe in dieser Zeit öfter mal dieses charakteristische metallische Klack und Ritsch-ratsch zu hören bekommen.
Ist jedoch nie was passiert, ansprechen beruhigt eben doch.

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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05.09.2011 10:30
#23
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Zu meiner Zeit (1966) kamen ca.zwei Meldungen pro Monat über fahnenflüchtige Soldaten
der sowj.Armee rein.Ich war da noch in der GK Hohengandern.Meist waren die Soldaten schwer bewaffnet.Aber auf Grund des schlechten Kartenmaterials
kamen sie meist nicht weit.
Einmal mußten wir abends deswegen raus.Wir sprachen damals nicht von sowj.Soldaten,sondern für uns waren es
"Russen und Iwans"Da bekannt war,das die Soldaten des"Großen Bruders" ,ohne Rücksicht auf menschliche Verluste versuchen durchbrechen,
ging uns auch die "Düse".Aber die beiden sowj.Soldaten wurden vorher geschnappt und wir waren erleichtert,das wir es ohne Schußwechsel überstanden
haben.

amigaguru


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05.09.2011 11:25
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#24
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94

Zitat von uffz_nachrichten
..., in einem Fall zu meiner aktiven Zeit von einem PF leider nicht wirklich!


Obwohl U.D. nur noch zweistellige Zahlen auf seinem Maßband hatte, war er mWn KEIN Postenführer.

Ansonsten möchte ich mal auf den Artikel Dedowschtschina verweisen. Etwas umfangreicher beschäftigt sich der russische Artikel (was für'n Überraschung) mit diesem auch heute noch hochaktuellen Thema. Auch recht informativ fällt die Filmo- und Bibliografie zu diesem Thema aus ... http://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%94%D0%B....83.D1.80.D0.B5

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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05.09.2011 12:29
#25
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Hallo 94,

danke für die Links. Wir hatten damals nur ab und zu Gerüchte im Umlauf über eine "knallharte EK-Bewegung" in der Sowjetarmee. Eine Hinterfragung war nicht möglich. Ich hatte u.a. in Plauen die Dienstbedingungen von sowjetischen Soldaten kennengelernt, sicher nur aus einer Perspektive, die uns als Besuchern gezeitgt wurde. Daraus schloss ich damals, dass diese schon eine Erklärung für die vielen Fahnenfluchten bieten könnte. Damit hatte ich auch eine Entschuldigung dafür gefunden: Die hohe Gefechtsbereitschaft der sowjetischen Einheiten. Es war einer der vielen Fehlschlüsse zu meiner damaligen Zeit.

ciao Rainman2

"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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05.09.2011 13:23
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#26
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Zitat
Wir hatten damals nur ab und zu Gerüchte im Umlauf über eine "knallharte EK-Bewegung" in der Sowjetarmee. Eine Hinterfragung war nicht möglich.



Selbst in der Sojwetunion war es eines der vielen Tabu-Themen. Im Alltag der Menschen jedoch immer gegenwärtig. Mich hat damals (70-iger Jahre) sehr verwundert, warum der Abschied von den Wehrpflichtigen gefeiert wurde wie eine Hochzeit. Diese Verabschiedungen "проводы" waren Familienfeiern, bei denen natürlich wie bei anderen Feiern ordentlich gegessen und getrunken wurde. Der Unterschied zu anderen Feiern war das Verhalten der Mütter, die meist still in einer Ecke saßen und zum Teil bitterlich geweint haben. Über ihre Ängste, dass ihr Sohn auch in "Friedenszeiten" Schaden nehmen könnte, haben sie nicht gesprochen.

LG von der grenzgaengerin


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05.09.2011 14:24
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#27
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Ich halte es auch für ein unbegründetes Gerücht, dass solche Fahnenfluchten erfunden wurden, um die Wachsamkeit zu erhöhen. Einerseits wurde das für so einen kleinen Effekt ziemlich professionell aufgezogen (offizielle Meldungen, Fahndungsbücher, Zusatzposten usw.), andererseits war es gefühlt eine Hauptbeschäftigung der Offiziere, mangelhafte Wachsamkeit der Soldaten aufzuklären.

Na jedenfalls habe ich so etwas auch gelegentlich erlebt.
Eines regnerisch-kalten Abends, wir hatten schon die Heimfahrt im Blick, traf es mich und einen weiteren Postenführer. Ein Russe war im Anmarsch und wir sollten sofort unsere Waffen empfangen und gewissermaßen als außerplanmäßige "Altenschicht" einen Zusatzposten besetzen. Konkret sollten wir an der südlichen Flanke der GÜSt Marienborn Streife im "Schleizer Dreieck" laufen, eine Straße im Wald, die mehr oder weniger dreieckig verlief und von besonders heißen Offizieren gerne genutzt wurde, um die Soldaten in Rot-Gelb 3000 m laufen zu lassen

Das waren immer die beschi**enen Jobs, weil keiner wusste, wie lange das dauern konnte und das Ganze auf die reguläre Planung keinen Einfluss hatte - die bevorstehende reguläre Schicht kam also auch immer näher.
Jedenfalls waren wir uns schon vor dem Waffenempfang einig, dass wir keine Lust auf die Begegnung mit einem verzweifelten Russen hatten und stopften uns als "zusätzliche Ausrüstung" diesen grünen ABC-Umhang aus Plastikfolie unter die Jacke.
Ich weiß nicht mehr ob wir uns weiter abgesprochen haben oder nicht, jedenfalls hatten wir genügend Vertrauen zueinander um festzulegen, dass wir uns von dem Russen nicht den Abgang versauen lassen und dass so kurz vor Schluss Belobigungen und Sonderurlaube so viel Heldentum nicht wert waren.
Wir empfingen unsere Kanonen, und beim UvD noch ein UFT-Funkgerät. Mit dem UvD wurden diverse Funkzeichen für das "operative Zusammenwirken" (OZW) abgesprochen, so a la "2xSprechtaste drücken = Offizier verlässt Kaserne, geflüsterte Texte (Paula Konrad = Postenkontrolle) usw." (Flüstern konnte schwer einer bestimmten Person zugeordnet werden).
Am Kontrolldurchlass wurden die gleichen Zeichen mit der Objektwache vereinbart. Außerdem sollte die Wache in dem Falle den Posten A5 anrufen, der ein paar Kilometer weiter östlich die Einfahrt in die GÜSt und in den Schutzstreifen sicherte (was die Wache sowieso immer tat). Auch wir riefen von der Wache per Telefon nochmal die A5 an und vereinbarten mit ihr ähnliche Zeichen. Damit war sichergestellt, dass auf offiziellen Wegen sich niemand unserem Posten annähern konnte, ohne dass wir davon erfuhren...so jedenfalls die Theorie. Wir dachten natürlich immer, wir sind schlauer als die Postenkontrolle und die dachten, sie sind schlauer als wir. Die Wahrheit lag wohl in der Mitte und war mehr Glückssache als gute Planung.
Das Schleizer Dreieck lag wie gesagt mitten im Wald. Links und rechts der Straße gab es eine Menge Gräben und innerhalb des Dreiecks auch alte bauliche Anlagen - eine tolle Ecke für desertierende Russen, um Unterschlupfmöglichkeiten zu finden, sich eine Weile versteckt zu halten oder vorbildliche Posten anzugreifen, die auf der Straße rumpatroullieren. Weit ins Gelände gucken konnte man nicht und durch den von den Bäumen tröpfelnden Regen und einer Menge Wild, gab es auch nicht viel zu hören...oder zu viel...wie man's nimmt.

Aber wir waren ja sowieso nicht scharf auf Grenzsicherung bis zum Letzten. Also suchten wir uns ziemlich sorgfältig ein ruhiges Plätzchen innerhalb des Schleizer Dreiecks, weit genug weg von der Straße, dass man nicht sofort entdeckt werden konnte, selbst wenn ein Fahrzeug mit Scheinwerfern kam oder jemand abseits der Straßen lief, aber dicht genug, um schnell unsere geforderte Position einnehmen zu können oder Personen zu stellen, die vielleicht uns stellen wollten.
Dort legten wir die ABC-Umhänge aus, eine hervorragende Unterlage gegen die Feuchtigkeit, rollten die Regenumhänge darauf aus (das beste Ausrüstungsteil der Grenztruppen) und parkten uns auf dieser ruhigen Insel, das UFT auf ganz leise gestellt und unmittelbar neben dem Ohr abgelegt.
Lange Rede, kurzer Sinn - gesehen haben wir in dieser ziemlich langen Sonderschicht keinen Russen - entweder war keiner da oder er ist vorbeigeschlichen, während wir beide geschlafen haben. Das ist zumindest kurzzeitig tatsächlich passiert...die Dauermüdigkeit lies sich nicht austricksen. Aber so richtig ernsthaft wollten wir das wohl auch nicht, sondern haben die willkommene Gelegenheit wahrgenommen.
Als Grenzer hatte man im Grenzdienst so eine Art "S-Bahn-Schlaf" - man schläft tatsächlich tief, kriegt aber mit, wenn im Umfeld etwas passiert, wie hier z.B. die kleinen magischen Zeichen aus dem Funkgerät.
Eine Postenkontrolle war wohl zwischenzeitlich auch nicht da...Glück gehabt, aber dies ist eine der wenigen Begebenheiten, von denen ich heute noch manchmal träume.
Kennt Ihr das? Man wacht schweißgebadet auf, obwohl der Traum nun wahrlich kein Albtraum ist, aber man sich (unter)bewusst wird, in was für ein unglaubliches Risiko man sich kurzzeitig begeben hat. Sei es nun der tatsächlich auftauchende Russe oder eine Postenkontrolle, die härteste Bestrafung nach sich ziehen konnte oder auch der Kamerad, dem man vertraut hat und der doch die Gelegenheit beim Schopfe packt...


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05.09.2011 15:05 (zuletzt bearbeitet: 05.09.2011 15:05)
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Zitat von Gert

weiss jemand etwas darüber, ob russischen Soldaten auch der Grenzdurchbruch gelungen ist und was danach mit ihnen geschah ? Wurden sie ausgeliefert an die SU ? Haben sich die anderen "Besatzer " damit befasst oder wurden sie deutscher Gerichtsbarkeit unterstellt ?

Gruß Gert




Es gab gelungene Fluchtfälle über die Sperranlagen (mußte mal hier im Forum oder in anderen Foren suchen).
Zurück geschickt wurde keiner.
Klar haben sich für diese Soldaten/Angehörigen der GSSD/WGT die USA, GB, F, etc. interessiert.


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05.09.2011 15:06
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Ich finde leider auf die schnelle nicht die Quelle. Jedenfalls berief man sich auf die Auswertung von Stasiunterlagen.

Jährlich sollen zwischen 400 und 500 Soldaten der GSSD desertiert sein. Zudem soll es ca. 27.000 Straftaten (vom Verkehrsdelikt über Körperverletzung bis Vergewaltigung) durch Angehörige der GSSD gegeben haben.

Sollten diese Zahlen stimmen, dann waren es keine "Probealarme", um die Wachsamkeit zu erhöhen.

LG von der grenzgaengerin


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05.09.2011 15:20
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#30
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Wegen "sollen" wär ne Quelle gut!


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