Grenzbereich Brandenburger Tor

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29.08.2011 08:42von Uleu
Frage
Grenzbereich Brandenburger Tor

Hatte in meiner Tätigkeit als Dolmetscher ein- , zweimal Gelegenheit in den Grenzbereich hinter dem Brandenburger Tor zu kommen. Das Tor zu durchschreiten sozusagen. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Doppelposten dort Bluse grau und Stiefelhosen, keine FDU trugen. War das am Brandenburger Tor generell so oder wurden hier zum Schutz der Gäste aus dem Ausland zeitweise besondere Kräfte eingesetzt ?

Danke vorab für Info, Uleu

05.09.2011 13:26von GZB1
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Kann es sein, dass die normalen GK 1988/1989 mit nur noch mit einem Magazin, ohne Magazintasche, ohne Seitengewehr ("Bajonett") und ohne Tragegestell auf GD gegangen sind? Das Magazin wurde dann in der FDU-Hosentasche mitgeführt. Kann sich jemand evtl. daran erinnern?

05.09.2011 13:59von ( gelöscht )
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Zitat von eisenringtheo

Zitat von Mitläufer
@ Uleu

Wenn ich mich recht entsinne waren es sogar derer drei. Je eine Plattform für die Amerikanischen,Britischen und Französischen Besatzer von Berlin(West).
Na und Nummer vier stand ja im Ostteil Berlins.




Auf Bild 100 sehe ich nur eine, so halbrechts
http://www.berliner-mauer.de/Foto-Beitra...hilkenbach.html
Theo




Hallo, habe mir die Bilder mal angesehen. Da hat sich jemand aber richtig Mühe gegeben. Super Danke

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( gelöscht )
05.09.2011 14:09von GZB1
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Jo Andi,

das waren die GT der DDR welche diese Fotoserie 1989 in Auftrag gegeben haben, war wimre ein Zivil-Fotograf.

05.09.2011 18:01von Icke
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Zitat von GZB1
Wenn ich nicht ganz irre, musste auch ab Sommer 1988 noch mit Magazintasche an den Güst aufgezogen werden, obwohl nur noch ein Magazin zum GD mitgeführt wurde.




Haste recht kuck mal hier ist im Sommer 88 aufgenommen.

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05.09.2011 18:54von GZB1
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@Icke, Stiefelputz is mangelhaft, oder is der Abzug kein Hochglanz-Fotopapier?

Wimre gab´s damals matt garnich zu kaufen für Fotos.

05.09.2011 21:29von Icke
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Der Abzug ist wohl in Heimarbeit entstanden. Die Kameraden von der 2000
hatten ja sowieso schon genug zu tun.

11.09.2011 19:59von Icke
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Ich habe noch was zu den Aussichtsplatformen die im Osten war 88 nicht mehr
vorhanden. Und in WB kenne ich auch nur die eine.

11.09.2011 20:06von GZB1
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Zitat von Icke
Ich habe noch was zu den Aussichtsplatformen die im Osten war 88 nicht mehr
vorhanden...



da wollte wohl keiner mehr von den wohlfeilen Besuchern in den "goldnen Westen" schauen. Naja, über die Invalidenstr. oder Checkpoint C konnte man ihn ja auch hautnäher fühlen.

Interessant,dass man da schon das BBT aus dem Besuchsprogramm genommen hatte.

11.09.2011 20:12von Major Tom
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Zitat von Icke
Ich habe noch was zu den Aussichtsplatformen die im Osten war 88 nicht mehr
vorhanden. Und in WB kenne ich auch nur die eine.




Wenn ich mich richtig erinnere gab es auf der Westseite zwei Plattformen in Richtung Brandenburger Tor.

13.09.2011 19:00von Icke
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@GZB1
Nee Besucher gab’s noch jede Menge.
Aber am Checkpoint C. gab’s doch keine Besucher wen ja
dann waren sie ja immer so schnell wieder weck.


@Major Tom,
In WB können auch zwei gewesen sein. Als ich einmal durch das
Schlupftor gleich links neben der flachen Mauer am BBT bin
wurden wir von dort ausgiebig Fotografiert.

15.06.2016 20:46von Schlutup
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Moin Moin,

am BBT ( Brandenburger Tor ) waren ja auch immer 2 Fahnen der Sowjetunion gehisst.
War das ein Zeichen für die Niederschlag des Faschismus, oder für was standen diese?

Gruß und Danke Schlutup

15.06.2016 22:53von eisenringtheo
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WIMRE waren das rote Fahnen ohne irgendwelche Symbole: Die rote Fahne ist das Symbol der Arbeiterbewegung und war schon seit 1848 in Gebrauch
https://de.wikipedia.org/wiki/Februarrevolution_1848
Theo

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15.06.2016 23:32von Alfred
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Zitat von Schlutup im Beitrag #26
Moin Moin,

am BBT ( Brandenburger Tor ) waren ja auch immer 2 Fahnen der Sowjetunion gehisst.
War das ein Zeichen für die Niederschlag des Faschismus, oder für was standen diese?

Gruß und Danke Schlutup



Wann soll dies denn gewesen sein ?

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16.06.2016 00:05von Kalubke
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Ich glaube die Version von @eisenringtheo macht Sinn. Ich erinnere mich, dass auf Veranstaltungen wie z.B. den 1. Mai Paraden und -Demonstrationen in der DDR eine Kombination aus DDR-Fahnen und Roten Fahnen (und zwar ohne gelbem Hammer und Sichel und auch ohne großem gelbem Stern mit vier kleinen gelben Sternen im Halbkreis ) gehisst wurde. Dieses Fahnenarrangement wehte m. E. auch auf dem Brandenburger Tor in seiner politischen Eigenschaft als Bastion des Sozialismus gegen den Westen.

Ende der 50er war auf dem Tor noch schwarzrotgold ohne Werkzeug zu sehen.



Nach 1961 dann die dskutierte Flaggenvariante.



Die roten Fahnen mit Hammer und Sichel flatterten ein Stückchen weiter westlich in Westberlin in der Straße des 17. Juni am sowjetischen Ehrenmal im Tiergarten. Um das Ehrenmal scheints im Kalten Krieg einiges Geplänkel gegeben zu haben. Jedenfalls wurde von östlicher Seite in den 50er/60er Jahren genüsslich kolportiert, dass der "Westberliner Frontstadtmob" wiederholt, die Wachablösung des Ehrenmales attackiert hatte.




Gruß Kalubke

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16.06.2016 01:14von andyman
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So wie Theo schon sagte,rote Fahnen als Symbolfür die Arbeiterklasse.Habe hier mal ein interessantes Bild gefunden.Frage zum Bild - Pariser Platz
Lgandyman

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