Familiendrama nach DDR-Flucht

28.08.2011 11:08
avatar  Angelo
#1
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Die Männer verschwinden, die Frauen wissen von nichts - das war der Plan für die Flucht der Brüder Resch Mitte der achtziger Jahre aus der DDR. Der Grenzübertritt in den Westen gelang, doch nach nur drei Monaten kehrte einer von ihnen zurück - und daheim begann die Katastrophe. Von Heike Otto
Es muss eine eisig kalte Nacht gewesen sein. Thüringen tief verschneit. Die Leute feiern Fasching. Um drei Uhr morgens sind die Straßen von Steinach menschenleer. Es ist der 3. März 1984. Jürgen und Roberto Resch verabschieden sich von ihren Frauen und machen sich auf den Weg. An der nächsten Ecke wartet wie verabredet ein Freund. Gemeinsam gehen sie weiter bis zum Nachbarort. Dort schnallen sie ihre Langlaufski an und gleiten leise den Berg hinunter.

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http://einestages.spiegel.de/static/auth...ute_hoelle.html


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28.08.2011 11:51
avatar  S51
#2
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S51

Ich denke man tut sich keinen Gefallen wenn man Menschen ideell überhöht. Wir alle haben unser Fehler, Macken, gute und manchmal dunkle Seiten.
Hier eben auch. Manche Beziehungen haben das Zeug zum Familiendrama auch ganz ohne Grenze, manchmal war sie aber auch die Pause in einem Drama und manchmal das Drama an sich.
Hier in diesem Fall war die Grenze, waren die Umstände der Flucht gewissermaßen eine Pause im Drama. Es hätte auch ohne geknallt, nur vielleicht früher oder anders.

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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06.05.2021 15:12
#3
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Da der alte Link ins Leere führt, hier ein neuer:
https://www.spiegel.de/geschichte/famili...t-a-949420.html


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