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#1

mein Dienst bei GT

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 15.08.2011 13:50
von seebach | 19 Beiträge
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Hallo, hier möchte ich ich mich einmal kurz vorstellen.
Ich war von Frühjahr 87 bis Oktober 88 bei den Grenztruppen.
Grundausbildung in Eisenach. Zum Glück kam irgendwann die Info das ich nach Plauen zu einem Lehrgang wegen dem GSZ musste. Das war im Vergleich zur Grundausbildung schon fast schön.
Als wir dachten es geht wieder nach Eisenach kam die Info das wir in die Rhön zum Grenzausbau müssen. Also über Eisenach gefahren und dort unsere Klamotten geholt. Ein Glück das ich dort weg war.
Dann ging es in die Rhön nach Stedtlingen. In dem kleinen Ort Melpers sah ich zum ersten Mal die echte Grenze. Dort haben wir bis zum Herbst den Zaun umgebaut. Von der alten russischen Version (mit ich Glaube 13 Drähten) auf die GSZ 80 (mit 24 Drähten)
Danach gings nach Ifta. Dort war ich zusammen mit einem UFZ für 15km Signalzaun zuständig. Als der UFZ dann seinen ersten Urlaub hatte ging mir voll der Stift. Das Blöde war das in Ifta noch die GSZ 70 verbaut war. Und die hatten wir gar nicht im Lehrgang.
Nach und Nach habe ich mich dann eingefuchst. 1988 wurde dann in Ifta die GSZ 80 eingeführt. Natürlich hat man viel erlebt. Als besonderes Erlebnis empfand ich damals als ich durch dummen Zufall (als nicht bestätigter) in das vorgelagerte Hoheitsgebiet der DDR kam und so einen halben Meter vom Grenzstein entfernt stand. Das war schon komisch .... und der Gedanke : "da kommst du nie hin" Naja die Geschichte hat es zum Glück widerlegt.
Schön währe es hier ehemalige Kameraden zu finden.


jecki09 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 15.08.2011 13:51 | nach oben springen

#2

RE: mein Dienst bei GT

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 15.08.2011 15:04
von Boelleronkel (gelöscht)
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Hallo Seebach,
tach erstmal...
Vielleicht kannst Du den Forumslesern etwas mehr von den technischen Spezifikationen mitteilen.
da gabs hier schon die "wildesten"Vermutungen zu Voltage/Spannungen etc.
Vielen Dank
Gruss BO


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#3

RE: mein Dienst bei GT

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 15.08.2011 23:07
von seebach | 19 Beiträge
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Zitat von Boelleronkel
Hallo Seebach,
tach erstmal...
Vielleicht kannst Du den Forumslesern etwas mehr von den technischen Spezifikationen mitteilen.
da gabs hier schon die "wildesten"Vermutungen zu Voltage/Spannungen etc.
Vielen Dank
Gruss BO


Da werde ich mal schauen ob ich da etwas für Aufklärung sorgen kann. Nur soviel , ein komplettes Zaunfeld hätte man mit 2 "drähten" (ca.20cm lang) und etwas Isolierband totlegen können.


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#4

RE: mein Dienst bei GT

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 16.08.2011 12:06
von Boelleronkel (gelöscht)
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Schon klar seebach...
damit kannste ooch ne Wurst braten...wenns unbedingt sein müsste

Folgende Fragen erstmal büdde.

Mit welcher Spannung wurden die Drähte versorgt?
Gleich/oder Wechselspannung?
Gab es immer eine Hin-und Rückleitung...sagen wir mal als Stromkreis zweier oder mehrerer Drähte(im Systhem)?

War dies prinzipiell dann ein Ruhestromkreis,der z.B.bei Bruch eines Drahtes ein Relais oder was auch immer abfallen lies,dann Öffner oder Schliesserkontakte je nach Art der Schaltung betätigte und somit ein Signal "verarbeitet" werden konnte.....als Ton oder aufleuchten
einer Lampe im Steuergerät auf der Füst?

Konnte die Betreiber der Anlage erkennen( vielleicht unterschiedliche Farben von Leuchten im Steuergerät),z.B. das ein Systhem nur unterbrochen war....
weil Riss eines Drahtes oder wenn unterschiedliche spannungsführende Drähte sich berührten/dies könnte dann auch ein gebrochener/beschädigter Isolator sein...somit eine Verbindung mit "Erde"entstehen kann?

Bei "Kurzschlüssen " war es den Füstbesatzungen möglich selbsttätig Sicherungen welcher Art? auch immer an den Einschüben zu wechseln(natürlich erst nach vermeintlicher Erkennung/Beseitigung des Fehlers) oder musste da wer extra kommen?

Es ist oft die Rede von Sensorik.....sicher im weitesten Sinne des Wortes.
In den70igern wurde z.B. ein einfacher Sensor in den Türrahmen von Haftanstalten verbaut.(Magnetkontaktprinzip)
In die Zarge der Tür wurden die Drähte und Sensoren verbaut und übergestrichen,im Türblatt selbst ein Magnetkontakt,gegenüber gelegen.
Somit konnte per (Lichtlein in einem Steuergerät)erkannt werden ob eine Tür offen oder eben zu ist.

Sicherung der Gassentore eher mit einfachen Kontakten dieser Art oder gegebenenfalls mechanischem Endschalterprinzip und sichtbar angebracht?

Letzteres erstmal es gab ja eine Reihe von Drähten...wie wurden diese geführt ...paarig,also einer hin,der andere zurück?oder an einem bestimmten Verbindungspunkt zusammengeschaltet/geklemmt...meinetwegen so ausgedrückt..


Spannend für die Leser hier vielleicht noch ein kleiner Hinweis von Dir zu dem "Wildabweiser"und erhöhten Impulsspannungen.
Vielen Dank Gruss BO


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#5

RE: mein Dienst bei GT

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 16.08.2011 12:07
von 94 | 12.218 Beiträge | 6040 Punkte
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Zitat von seebach
..., ein komplettes Zaunfeld hätte man mit 2 "drähten" (ca.20cm lang) und etwas Isolierband totlegen können.

Na in der Haut desjenigen, der das Feld sooo schlampig eingeregelt hatte, das das gefunzt hätte, wollte ich nicht stecken.
Übrigens, der Stacheldraht wurde nach dem 'Auflegen' noch bis zu 15m gezogen, hatte also satt Spannung und damit meine ich jetzt nicht U sondern σ *wink*

@BO auf der Hütte wurde/konnte nicht zwischen Kurzschluß oder Unterbrechung unterschieden werden. Von der Technik hatte der KGSi übrigens die Finger zu lassen, da verstand der sonst so gemütliche GSZ-Uffz. überhaupt keinen Spaß. Wo ich jetzt noch am 'hirnen' bin, wurden die Schaltkästen (immer einer für zwei Felder) bei den Feldern mit signalisiert oder hatten die eine seperate Anzeige?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 16.08.2011 12:14 | nach oben springen

#6

RE: mein Dienst bei GT

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 16.08.2011 12:19
von GZB1 | 3.455 Beiträge | 643 Punkte
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Zitat von Boelleronkel
...Folgende Fragen erstmal büdde....

...Konnte die Betreiber der Anlage erkennen( vielleicht unterschiedliche Farben von Leuchten im Steuergerät),z.B. das ein Systhem nur unterbrochen war....
weil Riss eines Drahtes oder wenn unterschiedliche spannungsführende Drähte sich berührten/dies könnte dann auch ein gebrochener/beschädigter Isolator sein...somit eine Verbindung mit "Erde"entstehen kann?...

...Bei "Kurzschlüssen " war es den Füstbesatzungen möglich selbsttätig Sicherungen welcher Art? auch immer an den Einschüben zu wechseln(natürlich erst nach vermeintlicher Erkennung/Beseitigung des Fehlers) oder musste da wer extra kommen?...

Gruss BO



Auf der Füst konnte der KGSi/ KSia nicht erkennen welche genaue Ursache die GSSZ-Auslösung hatte.

Die Anzeige der Auslösung erfolgte durch eine rote LED des GSSZ-Feld-einschubes an der ZA-40 und einen Alarmton, welchen man an einer Taste des Feld-Einschubes abstellen konnte. An der ZA-40 irgendwas zu verändern oder manipulieren war verboten, da war nix mit Staniolpapier der Cabinet-Schachtel als elektr. Sicherungsersatz. (Manipulationssicherung der ZA-40 durch Petschaft-Siegel, evtl. auch mehr) http://www.gm-badsachsa.de/04.html

Die Wartung der ZA-40 (Zentralanzeige-40) bzw. des GSSZ erfolgte nur durch den ausgebildeten und dafür bestätigten GSSZ-Trupp.
Nachfragen zur genauen Funktionsweise des GSSZ und der ZA-40 durch normale AGT erregten Aufmerksamkeit bei der V2000.


zuletzt bearbeitet 16.08.2011 12:57 | nach oben springen

#7

RE: mein Dienst bei GT

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 17.08.2011 00:09
von seebach | 19 Beiträge
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Hallo hab alles gelesen.. aber leider im Urlaub und ein paar Bier getrunken. Antwort folgt !


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#8

RE: mein Dienst bei GT

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 18.08.2011 00:41
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Zitat von Boelleronkel
Schon klar seebach...
damit kannste ooch ne Wurst braten...wenns unbedingt sein müsste

Folgende Fragen erstmal büdde.

Mit welcher Spannung wurden die Drähte versorgt?
Gleich/oder Wechselspannung?
Gab es immer eine Hin-und Rückleitung...sagen wir mal als Stromkreis zweier oder mehrerer Drähte(im Systhem)?

War dies prinzipiell dann ein Ruhestromkreis,der z.B.bei Bruch eines Drahtes ein Relais oder was auch immer abfallen lies,dann Öffner oder Schliesserkontakte je nach Art der Schaltung betätigte und somit ein Signal "verarbeitet" werden konnte.....als Ton oder aufleuchten
einer Lampe im Steuergerät auf der Füst?

Konnte die Betreiber der Anlage erkennen( vielleicht unterschiedliche Farben von Leuchten im Steuergerät),z.B. das ein Systhem nur unterbrochen war....
weil Riss eines Drahtes oder wenn unterschiedliche spannungsführende Drähte sich berührten/dies könnte dann auch ein gebrochener/beschädigter Isolator sein...somit eine Verbindung mit "Erde"entstehen kann?

Bei "Kurzschlüssen " war es den Füstbesatzungen möglich selbsttätig Sicherungen welcher Art? auch immer an den Einschüben zu wechseln(natürlich erst nach vermeintlicher Erkennung/Beseitigung des Fehlers) oder musste da wer extra kommen?

Es ist oft die Rede von Sensorik.....sicher im weitesten Sinne des Wortes.
In den70igern wurde z.B. ein einfacher Sensor in den Türrahmen von Haftanstalten verbaut.(Magnetkontaktprinzip)
In die Zarge der Tür wurden die Drähte und Sensoren verbaut und übergestrichen,im Türblatt selbst ein Magnetkontakt,gegenüber gelegen.
Somit konnte per (Lichtlein in einem Steuergerät)erkannt werden ob eine Tür offen oder eben zu ist.

Sicherung der Gassentore eher mit einfachen Kontakten dieser Art oder gegebenenfalls mechanischem Endschalterprinzip und sichtbar angebracht?

Letzteres erstmal es gab ja eine Reihe von Drähten...wie wurden diese geführt ...paarig,also einer hin,der andere zurück?oder an einem bestimmten Verbindungspunkt zusammengeschaltet/geklemmt...meinetwegen so ausgedrückt..


Spannend für die Leser hier vielleicht noch ein kleiner Hinweis von Dir zu dem "Wildabweiser"und erhöhten Impulsspannungen.
Vielen Dank Gruss BO



Hallo,
meines Erachtens waren es 12 oder 24V Gleichstrom. Ich konnte immer ohne Problem dran fassen. Bei 70er oder 80er Anlagen.
Das Grundprinzip ist einfach eine Spannungsquelle dazu in 2 Schleifen geführt zu einem Relais ( werde es bei Gelegenheit mal aufmalen) was halt ständig angezogen ist. Dieses sendet über das GMN ständig eine Frequenz an dei FÜST und wenn die halt dort nicht mehr ankommt ist das eine Auslösung (gewesen). Türschalter usw waren mit eingebunden. Soll heisen : ich mach den Kasten auf und ich haben ein Auslösung auf 2 Feldern.
Das heißt eben die FÜST weiß nicht was dort ist !
Das FÜST Besatzungen etwas selber reparieren ist mir persönlich nicht bekannt.
Türschalter an Türmen Toren usw gab es.
An den Toren gabe es meiner Meinung nach relativ einfache Schalter, an der 80er Anlage wurde es etwas komplizieter und besser.
Zu den Führungen der Drähte später im Bild mehr.
Wildabweiser hatten wir an einigen Stellen. Die waren nicht Ohne. Das waren gute Weidezaungeräte. Es war ein Draht vor dem eigentlichen Zaun gespannt.
So das wars für heute.


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#9

RE: mein Dienst bei GT

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 18.08.2011 01:09
von seebach | 19 Beiträge
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Zitat von 94

Zitat von seebach
..., ein komplettes Zaunfeld hätte man mit 2 "drähten" (ca.20cm lang) und etwas Isolierband totlegen können.

Na in der Haut desjenigen, der das Feld sooo schlampig eingeregelt hatte, das das gefunzt hätte, wollte ich nicht stecken.
Übrigens, der Stacheldraht wurde nach dem 'Auflegen' noch bis zu 15m gezogen, hatte also satt Spannung und damit meine ich jetzt nicht U sondern σ *wink*

@BO auf der Hütte wurde/konnte nicht zwischen Kurzschluß oder Unterbrechung unterschieden werden. Von der Technik hatte der KGSi übrigens die Finger zu lassen, da verstand der sonst so gemütliche GSZ-Uffz. überhaupt keinen Spaß. Wo ich jetzt noch am 'hirnen' bin, wurden die Schaltkästen (immer einer für zwei Felder) bei den Feldern mit signalisiert oder hatten die eine seperate Anzeige?




Da die Zaunfelder nicht auf Änderung der Widerstandwerte reagierten lösten sie nicht aus. Natürlich bei Kurzschluss oder Unterbrechung. Oder bei Verbindung der nicht geerdeten Schleife gegen Erde was ja dadurch wieder ein Kurzschluss ist.
Wir hatten einen Bereich (um Wolfmannsgehau) wo fast täglich nachgeregelt werden musste. Ich meine jetzt im Bereich der FÜST. Der Pegel war ständig anders. Das Kabel war wohl abgesoffen. Übrigens konnte man die Frequenz hören. Es gab nur 20 Frequenzen, danach mussten die Felder auf eine extra Doppelader im GMN aufgelegt werden.


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#10

RE: mein Dienst bei GT

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 18.08.2011 22:54
von Boelleronkel (gelöscht)
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Danke Seebach....
für diese ersten Ausführungen...es wird "heller" sozusagen.
Dank auch den Anderen für Ihre Antworten.
LED gabs da schon im ZA Gerät?War vielleicht eher ein rote Plasteabdeckung vor "weissem Glimmer".? und Frage...
War dieses Signal "Rot" in einem Schalter zur Bestätigung/gar Quttierung dieses Signals oder wie muss man sich des Sachverhalt vorstellen?
Gemeint ist exakt...die "Alarmleuchte"leuchtet auf,meinetwegen mit irgendeinem Ton....in dem Moment weiss also noch keiner was Sache ist...der Ton wird vielleicht abgestellt weil es "nervt"und nu?
Irgendwer geht gucken...sage mal nix zu finden,warum dieses Signalk da ist
und was wird aus diesem anstehenden Signal,wie wurde dann damit "umgegangen"...es geht möglichst rein um den technischen Ablauf.
Danke Gruss BO


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#11

RE: mein Dienst bei GT

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.08.2011 13:35
von GZB1 | 3.455 Beiträge | 643 Punkte
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Zitat von Boelleronkel
Danke Seebach....
für diese ersten Ausführungen...es wird "heller" sozusagen.
Dank auch den Anderen für Ihre Antworten.
LED gabs da schon im ZA Gerät?War vielleicht eher ein rote Plasteabdeckung vor "weissem Glimmer".? und Frage...
War dieses Signal "Rot" in einem Schalter zur Bestätigung/gar Quttierung dieses Signals oder wie muss man sich des Sachverhalt vorstellen?
Gemeint ist exakt...die "Alarmleuchte"leuchtet auf,meinetwegen mit irgendeinem Ton....in dem Moment weiss also noch keiner was Sache ist...der Ton wird vielleicht abgestellt weil es "nervt"und nu?
Irgendwer geht gucken...sage mal nix zu finden,warum dieses Signalk da ist
und was wird aus diesem anstehenden Signal,wie wurde dann damit "umgegangen"...es geht möglichst rein um den technischen Ablauf.
Danke Gruss BO



Wimre hat die rote LED so lange geleuchtet bis die Ursache beim GSZ-Feld, also der Kurz- oder Erdschluss bzw. die Unterbrechung, beseitigt war. War es nicht so, dass man an der roten Taste die Auslösung als gesehen bestätigen mußte? (da lief irgendwie zur Kontrolle nen Zähler mit, damit man nich schummeln konnte, nach dem Motto: nöö war keine Auslösung gewesen) Die schmale graue Taste war zum Ausschalten des Alarmtons. GSZ-Tore hatten bei Sicherheit ne grüne LED.

So in meiner verschwommenen Erinnerung!

Können vielleicht mal KGSi was zu sagen, die bis zum Schluss auf dem Bock waren oder schärfere Erinnerungen haben.

Sofittenlampen waren in den Tasten der HSS-16 (GMN und Telefon-Sprechstelle, ganz links auf dem Bild) http://www.gm-badsachsa.de/04.html

Sag mal Boelleronkel, willste deinen Gartenzaun absichern?


jecki09 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 22.08.2011 09:45 | nach oben springen

#12

RE: mein Dienst bei GT

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Zitat von Boelleronkel
Danke Seebach....
für diese ersten Ausführungen...es wird "heller" sozusagen.
Dank auch den Anderen für Ihre Antworten.
LED gabs da schon im ZA Gerät?War vielleicht eher ein rote Plasteabdeckung vor "weissem Glimmer".? und Frage...
War dieses Signal "Rot" in einem Schalter zur Bestätigung/gar Quttierung dieses Signals oder wie muss man sich des Sachverhalt vorstellen?
Gemeint ist exakt...die "Alarmleuchte"leuchtet auf,meinetwegen mit irgendeinem Ton....in dem Moment weiss also noch keiner was Sache ist...der Ton wird vielleicht abgestellt weil es "nervt"und nu?
Irgendwer geht gucken...sage mal nix zu finden,warum dieses Signalk da ist
und was wird aus diesem anstehenden Signal,wie wurde dann damit "umgegangen"...es geht möglichst rein um den technischen Ablauf.
Danke Gruss BO



So in der Art habe ich es auch in Erinnerung. Bei der 70er Anlage gingen Auslösen die länger als einige Sekunden waren in eine Dauerauslösung über. Diese konnte nur durch das Gegenauslösen des Nachbarfeldes resetet werden.
Bei der 80er Anlage war das nicht mehr nötig. Mal sehen was mir nach und nach noch so einfällt!


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#13

RE: mein Dienst bei GT

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.08.2011 22:27
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Danke Seebach...
zusammengefasst hat mir "Wer"mal verklickern wolln,das die Auslösung auf Widerstandswerte (das dann noch in Bezug auf Länge,Beschaffenheit,Leitfähigkeit und Witterung etc.),somit wäre dieser Lügenbold erstmal entlarvt.
Die Sache mit dem Zählwerk ist ja nen Ding.
Also Seebach nochmals Dank für Deine Erläuterungen.

Hallo GZB...
Also wenn mein Gartenzaun zu sichern wäre,dann viele mir eher ein Mix aus Terriern,Dachsbraken,einem deutschen Schäferhündli...(diese Rasse hat sich ja schon bewährt )und letztlich fürs Tor noch ein oder zwei Kaukasen ein.
Vielleicht später mal,wejens der Bewachung der üppigen Rente
Gruss BO


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#14

RE: mein Dienst bei GT

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 21.08.2011 23:17
von seebach | 19 Beiträge
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Zitat von Boelleronkel
Danke Seebach...
zusammengefasst hat mir "Wer"mal verklickern wolln,das die Auslösung auf Widerstandswerte (das dann noch in Bezug auf Länge,Beschaffenheit,Leitfähigkeit und Witterung etc.),somit wäre dieser Lügenbold erstmal entlarvt.
Die Sache mit dem Zählwerk ist ja nen Ding.
Also Seebach nochmals Dank für Deine Erläuterungen.

Hallo GZB...
Also wenn mein Gartenzaun zu sichern wäre,dann viele mir eher ein Mix aus Terriern,Dachsbraken,einem deutschen Schäferhündli...(diese Rasse hat sich ja schon bewährt )und letztlich fürs Tor noch ein oder zwei Kaukasen ein.
Vielleicht später mal,wejens der Bewachung der üppigen Rente
Gruss BO




Ja wie schon erwähnt hätten wir bei einer derart empfindlichen Anlage keine Ruhe gehabt.
Ich kann mich noch an die Umstellung von 70 auf 80er Anlage errinnern. Und zwar war der geerdete Draht bei der 70 ganz unten sollte aber ab der 80 Anlage genau umgekehrt sein. Da bei einigen Feldern der untere Draht teilweise schon in der Erde war hatten mein UFZ und ich ein wenig bedenken so das wir kurzhand hinter den Bautrupp her gefahren sind und haben es wieder gedreht. Leider bekamen die das einige Tage später mit und dann gings ab. Es kam irgendein Fuzzi vom Regiment und wollte uns schon verknacken. Naja nachdem wir alles geschildert haben mussten die Züge nach und nach raus und haben in ihren Freischichten den Draht freigebuddelt.
Wenn es auf Widerstandwerte reagiert hätte hätte nix funktioniert.


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#15

RE: mein Dienst bei GT

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 15.11.2012 20:52
von jecki09 | 424 Beiträge | 20 Punkte
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Hallo Seebach,

erinnerst du dich an "Käfer Karl" oder" Morten Gef..." . Aber Manfred Lö. -Seine Frau in der Küche- oder den kl. Schmi..., kennst du doch auch?-

Dieter Becht....


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#16

RE: mein Dienst bei GT

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 15.11.2012 21:45
von jecki09 | 424 Beiträge | 20 Punkte
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Hallo
ich war KGSI in Ifta.
Erst auf dem B-Turm Straße Netra (oberhalb des Melkstandes am Tor, stets mit guter frischer Milch und bereitstehender Schöpfkelle und Becher zum Trinken) und dann im Dienstzimmer neben dem KC in der Kompanie. Der jeden Alarm mithörte.

Bei einer Auslösung des GSSZ wurde in kurzzeitiger Auslösung und dauerhafter Auslösung unterschieden.

kurzzeitig -sagt schon der Name: kurz z.b. durch das diensthabende Reh, oder bei starkem Sturm durch zusammentreffen der Drähte.
dauerhaft- durch Durchtrennung des Drahtes, dauerhafter Kurzschluss oder einer zeitlich etwas "längeren kurzzeitigen" Auslösung.

Nach Betätigung der Taste des Einschubes hörte der Alarm auf. Theoretisch konnte so eine Alarmauslösung auch "weggedrückt" werden. Was keiner machte. ABER am Schaltkasten im Gebiet, war auch ein Zähler. So konnte auch der GSZ-Uffz. nachweisen, dass eine Auslösung gewesen sein musste, denn er führte ein Buch über die Auslösungen der ganzen Felder. Daher wurden die Auslösungen bei den "Grenzarbeiten"
- Bewuchsbeseitigung - immer gezählt, schriftlich nachgewiesen und dem GSZ-Uffz. mitgeteilt und gegengezeichnet.

Ein dauerhafter Alarm hatte meist zur Folge, dass der Schaltkasten im Gebiet aufgesucht und die Ursache gefunden werden musste. Messen- Nachregeln. Ohne Ursache fast immer kein Ende des Einsatzes der A-Gruppe und des Suchpostens. Armer GSZ-Uffz.


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#17

RE: mein Dienst bei GT

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 16.11.2012 11:53
von 80er | 778 Beiträge | 1078 Punkte
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Zitat von jecki09 im Beitrag #16
Hallo
ich war KGSI in Ifta.



Ich versuche gerade die PGe zusammenzutragen, die zu meiner Dienstzeit (74/75) in der 7. GK besetzt wurden. Bekomme dabei aber nicht mehr alle Namen zusammen.
Das war die Zeit der Bataillonssicherung. Ich war in der 6. GK und der Abschnitt reichte von der Füst im BT11 Treffurt bis Strasse Wartha/GÜST Herleshausen.

Besetzt waren in der 5.GK von rechts mit Blick auf den "Feind":

- Sack Wolfmannsgehau (nicht ständig besetzt)
- Rotrain mit einer neuen 501 gegenüber den Amis (Strasse Netra?)
- Name nicht mehr geläufg (nicht ständig besetzt)
- Strasse Willershausen
- Ziegenweg(?), PG hatte einen Erdbunker nahe am GSZ
- BT11 Pferdsdorfer Köpfchen (gehörte evtl. schon zur 8.GK Neuenhof)

Ist Deine Erinnerung frischer?
Danke



zuletzt bearbeitet 16.11.2012 11:55 | nach oben springen

#18

RE: mein Dienst bei GT

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 16.11.2012 12:23
von 80er | 778 Beiträge | 1078 Punkte
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@ seebach

Wenn ich Deine technischen Beiträge lese wird mir aus 2 Gründen schwarz vor Augen.
Erstens, was sich an technischen Verbesserungen von 1975 bis in die frühen Achtziger getan hat. Selbst als ehemaligem AGT treiben mir die Abkürzungen der neu entstandenen Begriffe den Schweiss auf die Stirn. (z.B. GSSZ, KGsi, GSZ-Uffz. usw.)

Zum zweiten habe ich offensichtlich 1982 vor einer neueren Anlage eines Signalzaunes gestanden und wusste nur noch aus meiner Zeit: Die Drähte nicht durchschneiden und vermeiden, dass sie sich beim Überklettern berühren. Also bin ich an den Drahtbefestigungen eines Pfostens drüber geklettert mit dem Ergebnis, dass keine 5 Minuten später ein Kontrollpostenpaar diese Stelle abgeleuchtet hatte und -zum Glück- unverrichteter Dinge wieder verschwand. Ich wusste aus meiner aktiven Zeit, dass in 99 % der Auslösungen eines der 3 "Ws" verantwortlich war; Wild, Wetter, weiss nicht ..., so dass sich mein Blutdruck nur unwesentlich erhöhte.
Was war passiert? Habe ich lediglich durch Berühren der Drähte eine "Erdung" hergestellt und damit eine Auslösung provoziert?

Die (elekto)technischen Verbesserungen zu Beginn der Achtziger Jahre (Milliardenkredit FJS) fanden ggf. als Folge des Abbaus der SM70 statt und bedingten daher die Schaffung speziell verantwortlicher Spezialisten? Wie weit erstreckte sich deren Verantwortung? Jede Kompanie, jedes Bataillon einen GS(S)Z - Uffz?



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#19

RE: mein Dienst bei GT

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 16.11.2012 12:30
von seebach | 19 Beiträge
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Zitat von 80er im Beitrag #18
@ seebach

Wenn ich Deine technischen Beiträge lese wird mir aus 2 Gründen schwarz vor Augen.
Erstens, was sich an technischen Verbesserungen von 1975 bis in die frühen Achtziger getan hat. Selbst als ehemaligem AGT treiben mir die Abkürzungen der neu entstandenen Begriffe den Schweiss auf die Stirn. (z.B. GSSZ, KGsi, GSZ-Uffz. usw.)

Zum zweiten habe ich offensichtlich 1982 vor einer neueren Anlage eines Signalzaunes gestanden und wusste nur noch aus meiner Zeit: Die Drähte nicht durchschneiden und vermeiden, dass sie sich beim Überklettern berühren. Also bin ich an den Drahtbefestigungen eines Pfostens drüber geklettert mit dem Ergebnis, dass keine 5 Minuten später ein Kontrollpostenpaar diese Stelle abgeleuchtet hatte und -zum Glück- unverrichteter Dinge wieder verschwand. Ich wusste aus meiner aktiven Zeit, dass in 99 % der Auslösungen eines der 3 "Ws" verantwortlich war; Wild, Wetter, weiss nicht ..., so dass sich mein Blutdruck nur unwesentlich erhöhte.
Was war passiert? Habe ich lediglich durch Berühren der Drähte eine "Erdung" hergestellt und damit eine Auslösung provoziert?

Die (elekto)technischen Verbesserungen zu Beginn der Achtziger Jahre (Milliardenkredit FJS) fanden ggf. als Folge des Abbaus der SM70 statt und bedingten daher die Schaffung speziell verantwortlicher Spezialisten? Wie weit erstreckte sich deren Verantwortung? Jede Kompanie, jedes Bataillon einen GS(S)Z - Uffz?



naja du musst mir ja nicht glauben, die Widerstandswerte haben sich ständig geädert aufgrund Feuchtigkeit an den brücken. Denke ich mal.
Wie soll das gehen das Feld meldet eine Auslösung...die geht zur FÜST und die wissen wo das sein soll ...war bis 1987 nicht möglich. Das einzige was sein kann ...es gab eine alte russische Anlage die irgendwie mit einem Impuls arbeitete... und irgendwas gemessen hat... keine Ahnung nur gehört..große runde Eimer...waren die Geräte...

Also glaubs oder lass es ...


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#20

RE: mein Dienst bei GT

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 16.11.2012 13:20
von 80er | 778 Beiträge | 1078 Punkte
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@ seebach
Weshalb sollte ich Dir nicht glauben?
Das war so ein Zaun mit vielen Signaldrähten, aber ohne Streckmetall zwischen Schnellmannshausen und Volteroda am Wald entlang.
Wie weit erstreckte sich Dein Kontrollabschnitt denn?



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