Strafe nach nicht vereitelten Grenzdurchbruch

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10.08.2011 12:06 (zuletzt bearbeitet: 12.08.2011 07:30)
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#16
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@ ahlbecker

lt. Grenzgesetz §27 wohl schon, wenn dies das letzte Mittel war.
Wenn man dir nicht nachweisen konnte, das du absichtlich daneben geschossen hast, bzw. es objektiv nicht möglich war, hätte es auch keine strafrechtlichen Konsequenzen gegeben.


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10.08.2011 12:16 (zuletzt bearbeitet: 12.08.2011 07:30)
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#17
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dann kann ich auch heute noch nicht verstehen warum nicht mehr daneben geschossen wurde. das ist doch wohl einfacher wie zu treffen
mein glück ich brauchte mich nie zu entscheiden, denn macht macht nicht immer das was man sich vorher vornimmt


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10.08.2011 12:20 (zuletzt bearbeitet: 12.08.2011 07:31)
avatar  Pit 59
#18
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Vieleicht hätte man es auch aber Nachweisen können,das man hätte Treffen müssen.2 Mann mit AK47,bei einer Treffsicherheit auf 800m,ist bestimmt nicht leicht daneben zu Schiessen.Mit Sicherheit war es Situationsbedingt,und Gott sei Dank standen diese nicht an der Tagesordnung.


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10.08.2011 12:23 (zuletzt bearbeitet: 12.08.2011 07:31)
avatar  GZB1
#19
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@ahlbecker

man konnte nie wissen wie sich im konkreten Augenblick die Extrem-Situation darstellt. Die Befragungen der GP im Nachgang eines Durchbruchs durch die Untersuchungsorgane sind sicher eindringlich gewesen. Sobald sich einer vom GP in Widersprüche verwickelte oder Fakten merkwürdig waren wurde da "tiefer gebohrt".

PS: @ahlbecker jemand der nie in der Situation war, kann später leicht reden.


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10.08.2011 14:41 (zuletzt bearbeitet: 12.08.2011 07:31)
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#20
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ahlbecker tut mir Leid, aber......

PS: @ahlbecker jemand der nie in der Situation war, kann später leicht reden.

wie nennt man das ?

Nagel auf Kopf treffen ?!

Oss`n


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10.08.2011 14:49 (zuletzt bearbeitet: 12.08.2011 07:32)
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#21
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Hallo in die Runde, kann nur nachträglich noch hoffen, dass die bei meiner "Flucht" eingesetzten Posten nicht bestraft worden!!! Gibt es im Forum Leute, die 1987 in Mödlareuth waren (6. u. 7. GK genau an der Bez.-Grenze Gera u. Chemnitz)?
Gruß vom Zaunkletterer


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10.08.2011 14:56 (zuletzt bearbeitet: 12.08.2011 07:33)
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#22
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habe ich mit einem satz etwas anderes gesagt???????
gibt es denn hier jemanden der eine strafe für einen solchen fall verurteilt wurde


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10.08.2011 14:58 (zuletzt bearbeitet: 12.08.2011 07:33)
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#23
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Zitat von Zaunkletterer
Hallo in die Runde, kann nur nachträglich noch hoffen, dass die bei meiner "Flucht" eingesetzten Posten nicht bestraft worden!!! Gibt es im Forum Leute, die 1987 in Mödlareuth waren (6. u. 7. GK genau an der Bez.-Grenze Gera u. Chemnitz)?
Gruß vom Zaunkletterer


Lt. Stasiakte waren bei der Kontrolle des GSSZ nach der Auslösung Uffz. Friedrich und Soldat Lehmann in Aktion. Wäre toll, mit den beiden mal zu konferieren.................


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10.08.2011 15:00 (zuletzt bearbeitet: 12.08.2011 07:33)
avatar  GZB1
#24
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@ahlbecker

Zitat von ahlbecker
dann kann ich auch heute noch nicht verstehen warum nicht mehr daneben geschossen wurde. das ist doch wohl einfacher wie zu treffen
mein glück ich brauchte mich nie zu entscheiden, denn macht macht nicht immer das was man sich vorher vornimmt



und nein, man macht nicht immer was man sich vorher vornimmt.


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10.08.2011 15:01 (zuletzt bearbeitet: 12.08.2011 07:33)
avatar  Pit 59
#25
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gibt es denn hier jemanden der eine strafe für einen solchen fall verurteilt wurde@ahlbecker

Warum sollte es die denn geben.Es gab garantiert welche,Schwedt stand ja nicht leer rum,aber wenn Du einen Lottoschein ausfüllst haste auch nicht immer gewonnen.Ich will damit sagen das diese Situationen äusserst selten waren 70er 80er Jahre.Es gab in den ganzen Jahren 600 000 Grenzer,wieviele hier sind weisst Du selber.


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10.08.2011 15:07 (zuletzt bearbeitet: 12.08.2011 07:34)
avatar  GZB1
#26
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@zaunkletterer

aufgrund der wirklich miesen Wetterverhältnisse und dadurch, dass vage Spuren am GSSZ erst bei der dritten Kontrolle am nächsten Abend gefunden wurden, ist es wahrscheinlich glimpflich für die GP und den Überprüfungsposten ausgegangen. Der KGSi hat vermutlich wegen der ziemlich zeitigen Auflösung der Abriegelung doch "ein paar Takte zu hören" bekommen.


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10.08.2011 15:39 (zuletzt bearbeitet: 12.08.2011 07:34)
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#27
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Danke für die Antwort. Wollte ja auch niemanden in Schwierigkeiten bringen!!!


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10.08.2011 18:59 (zuletzt bearbeitet: 12.08.2011 07:35)
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#28
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ABV

Im Jahre 1984 kam es im Bereich des GR 38 (Hennigsdorf) zu einem zunächst von niemanden bemerkten " illegalen Grenzübertritt". Es wäre wohl auch so geblieben, wenn die beiden Glücklichen Grenzverletzer nicht ausgerechnet in der (West)Berliner Abendschau von ihrem Abenteuer berichtet hätten. Bei einen von ihnen handelte es sich ausgerechnet um einen früheren Angehörigen des GR 38, der mit seinem Kumpel an einem schwer einsehbaren, im Prinzip nur Insidern bekannten Bereich flüchtete. Damit hatten die beiden dem Regimentskommandeur die fällige Beförderung zum Oberst versaut. Dem diensthabenden KGSi erwischte es weit drastischer. Angeblich wurde ihm die Zulassung seines nach seiner Entlassung geplanten Studiums sofort versagt. Ganz schön hart, dass muss man schon sagen.

Gruß an alle
Uwe

10.08.2011 19:25 (zuletzt bearbeitet: 12.08.2011 07:36)
avatar  GZB1
#29
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Mmmh, @ABV

es könnte sich eigentlich hier nur um den KSia und nicht den KGSi gehandelt haben, denn in Berlin waren KGSi grundsätzlich Berufsoffiziere.

Nichtzulassung zum Studium nach der Entlassung?

Hier ist die Frage: sofortige unehrenhafte Entlassung oder dienen bis zum Verpflichtungsende (3 Jahre) evtl. mit nachdienen, bei Kasernenarrest o.ä.

Kann mir bei solcher Bestrafung, auch für das Zivilleben, nur denken, dass er versucht hat die Sache zu vertuschen, oder ihm nachgewiesen wurde, dass er seine Pflichten grob vernachlässigt hat.


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10.08.2011 20:23 (zuletzt bearbeitet: 12.08.2011 07:36)
avatar  Mike59
#30
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Hatte auch mal eine Durchbruch November 82, War ein FF Ufz. der 07/1981 abgehauen war. Zwischen 1981 und 1982 hat der Junge mehrmals illegal seine Mutter besucht. Angeblich 3x, d.h. insgesamt 8 x Grenzdurchbruch. Am Tag der Festnahme 25.11.82 saß ich auf der FüSt. An der Durchbruchstelle waren zwei GP auf höhe Kolonnenweg und im Hinterland war die SiK im Einsatz.
Die GP am KW (Postentreff) haben gesehen wie er über den Zaun ist (Silhouette) Anstelle * gelb und Festnahme - gab es Anruf und 7,62 Marsch. Auf Grund des Feuers hat die Sik (auf dem Weg zur Ablösung) ganze Abteilung kehrt gemacht inklusive Ablösung.
Festnahme erfolgte durch den ABV in der Küche der Mutter, der dort wartete!?
Fazit:
- 8 Grenzdurchbrüche innerhalb von einem Jahr an so ziemlich der gleichen Stelle
- keine Bestrafungen / Anschiss jede Menge
- GV jedes mal ohne Probleme auch durch die HLA die aufgebaut wurde.
- GSZ Auslösung nur bei Stress
- Die SiK hat am GSZ alle Spuren vernichtet weil total konfuse.
- GMN brach zusammen weil an jeder Sprechstelle ein Posten in der Abriegelung online war

Gruß Mike59


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