Grenzabfertigung im Tränenpalast Friedrichstr. wie war das?

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29.04.2009 08:43von Angelo
Frage
Grenzabfertigung im Tränenpalast Friedrichstr. wie war das?

Mir ist aufgefallen das es von der Grenzabfertigung im Tränenpalst in Berlin kaum Aufzeichnungen geschweige Fotos gibt. Ich kann mich nur das das erinnern was ich 1986 selber erlebt habe als ich Ost-Berlin besucht habe. Leider verblassen diese erinnerungen leider immer mehr. Ich kann mich nur noch dunkel daran erinnern das wir unter der Erde waren und an so komischen Kabienen vorbei mußten ja und meine 25 Mark mußte ich natürlich tauschen. Wer hat noch Informationen über die Grenzabfertigung in der Friedrichstr. ? Hat jemand Fotos gefunden ? Wäre echt super wenn wir dieses Thema mal genauer unter die Lupe nehmen könnten.

02.06.2009 21:24von ( gelöscht )
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Hallo,

hab' noch mal 'nen alten Beitrag vorgeholt, hab' da mal eine Frage:
Das Bild vom Bahnhof Friedrichstrasse unten ist datiert auf den 31.10.1964.

(da Bild ist von hier).

Allerdings, ist das nicht die Stelle wo der Traenenpalast steht? Alle Quellen, die ich hab' (wie z.B. hier), besagen das der Traenenpalast schon 1962 gebaut wurde. Was stimmt denn nun, das Datum auf dem Bild, oder das Baudatum der Senatsverwaltung? Oder seh' ich das Bild einfach falsch?

Danke,
-Th

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02.06.2009 21:36von ( gelöscht )
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Zitat von CaptnDelta
Hallo,
hab' noch mal 'nen alten Beitrag vorgeholt, hab' da mal eine Frage:


Hab gerade noch mal gekuckt, da war ich wohl auf der falschen Seite vom Bahnhof. Das Bild ist von der Suedseite...
-Th

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24.06.2009 09:47von ( gelöscht )
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Bei der einen Aufnahme mit den vielen Kontollhäusern z.B. handelt es sich um die rückwärtige Seite des Bahnhofs Berlin-Friedrichstrasse (also nicht die "Vorderseite mit Tränenpalast"). Während der Passierscheinabkommen vor dem Grundlagenvertrag (also vor 1972) sind hier die West-Berliner zu seperat zwischen dem Berliner Senat und der DDR ausgehandelten Zeiträumen über Weihnachten oder über Ostern nach Ostberlin gereist. Solche Zeiträume gab es in den 60gern und Anfang der 70ger vor 1972. Da der Ansturm zu diesen wenigen Tagen der Besuchsmöglichkeiten für Westberliner gewaltig war, war der Tränenpalast natürlich zu klein. So baute man Batterien von Kontrollhäusern für die PKE und für den Zoll auf, um den Ansturm nach der rückwärtigen Georgenstrasse hin zügig zu bewältigen. Ich bin als West-Berliner Kind mit meiner Mutter selbst über diese provisorisch geschaffenen Buden über die Georgenstrasse nach Ostberlin eingereist. Zu diesen Passierscheinabkommen gab es nur Genehmigungen für Reisen nach Ostberlin. Verwandte aus der DDR mußten also nach Berlin-Ost reisen, um dort ihre westberliner Verwandten treffen zu können..

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24.06.2009 09:56von ( gelöscht )
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Naja, Du sagst es ja: Es war fuer die Einreise nach Ost-Berlin. Der Traenenpalast war fuer die Ausreise.

Ich war da bei dem Bild einfach auf der falschen Seite vom Bahnhof. Ich selber hab' diese Bretterbuden auf dem Bild zu meiner Zeit in den 80ern nie gesehen, da gab's nur diese Mini-Kabinen aus Kunstholz in den Katakomben des Bahnhofs bei der Einreise nach Ostberlin.
-Th

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24.06.2009 10:44von ( gelöscht )
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Zitat von Angelo
Mir ist aufgefallen das es von der Grenzabfertigung im Tränenpalst in Berlin kaum Aufzeichnungen geschweige Fotos gibt. Ich kann mich nur das das erinnern was ich 1986 selber erlebt habe als ich Ost-Berlin besucht habe. Leider verblassen diese erinnerungen leider immer mehr. Ich kann mich nur noch dunkel daran erinnern das wir unter der Erde waren und an so komischen Kabienen vorbei mußten ja und meine 25 Mark mußte ich natürlich tauschen. Wer hat noch Informationen über die Grenzabfertigung in der Friedrichstr. ? Hat jemand Fotos gefunden ? Wäre echt super wenn wir dieses Thema mal genauer unter die Lupe nehmen könnten.


Die Einreise über den Bahnhof Friedrichstrasse erfolgte in der heutigen Bahnhofshalle mit Geschäften (damals geteilt und mit Wänden durchzogen). Durch eine organisatorische "Meisterleistung" war der westberliner öfftl. Nahverkehr vom östlichen hermetisch getrennt. In der Regel verlief der Einreiseverkehr durch die umgebaute Bahnhofshalle. Der Ausreiseverkehr durch den Tränenpalast. Ausnahmen bestätigten diese Regel. Eine Ausnahme war der Einreiseverkehr nach 0.00 Uhr. Es gab Leute (wie mich), die um 01.00 Uhr ausreisten, um sofort noch in der Halle (Tränenpalast) zu wenden und mit einem "Mehrfachberechtigungsschein" für Bürger von Berlin (West) dann sofort wieder "Absatz kehrt" in die "Hauptstadt" über eine Spur "ganz rechts außen" wieder einzureisen.

"Tödlich" waren Einreisen z.B. an Samstag/Sonntag-Vormittagen. Die Einreise durch den Bahnhof war mit Westberlinern, BRD-Bürgern (die zu einem Tagesbesuch mit Reisepaß nach Ost-Berlin durften) und ausländischen Touristen komplett verstopft. Eine "Vorkontrolle" (wie bei der Ausreise) gab es nicht. Man stellte sich gleich an zur Kontrolle der PKE. War man endlich an einem "Durchlaß" angekommen, schob man als Westberliner
-den Personalausweis
-den Mehrfachberechtigungsschein zum Empfang eines Visums
-die ausgefüllte Einreisekarte
-die ausgefüllte Ausreisekarte
durch den Schlitz oben auf die Ablage.
Der Paßkontrolleur hielt die Dokumente unter der Ablage uneinsehbar an eine Apparatur. Signale piepten. Er malte an den Stempel der Ausreisekarten irgendwelche Symbole. Und man bekam zurück:
-Den Personalausweis
-die Ausreisekarte
-das Visum

Es ging weiter zur Zollkontrolle. Wurde man kontrolliert, hatte man die "Zollerklärung" vorzuweisen. In der Regel wurden die gemachten Angaben mit dem Tascheninhalt abgeglichen. Manchmal wurde man zu einer gründlicheren Kontrolle in eines der hinteren Zimmer geführt. Eine ausführliche Kontrolle der Kleidungsstücke war die Folge.

Hatte man diesen Hürdenlauf geschafft, war man in der "Hauptstadt der DDR".

Dir Rückreise erfolgte durch den "Tränenpalast".

Vor dem Tränenpalast gab es einen kleinen Vorbau, wo man sich (bereits durch ein Geländer getrennt) von seinen Lieben verabschieden konnte. Es gab oft Tränen. Bei Ausreisen von Ausreiseantragstellern sowieso. Am Eingang in den Tränenpalast gab es eine Vorkontrolle. Falls irgendein Witzbold auf die Idee kommen sollte, seinen DDR-Personalausweis vorzuweisen und zu sagen:
"Laut KSZE-Abkommen von Helsinki, das auch die DDR unterzeichnet hat, darf ich mein eigenes Land jederzeit verlassen. Das möchte ich hiermit tun!". Eine Reise a la "Hohenschönhausen" war nach Erzählungen die Folge.

Dann ging es die Treppen hinunter. Vor der Zollkontrolle waren Stühle und Tische links/rechts, wo man fehlende Angaben nachtragen konnte. Zur rechten war eine Filiale der "Staatsbank der DDR" installiert, wo Bürger der BRD und Westberliner ihr nicht ausgegebenes DDR-Geld gegen Quittung deponieren konnten (wußten viele nicht, weil die meißten Westler ungerne und daher selten in den Osten gereist sind: die haben die Aluchips manchmal einfach in einen der bereitgestellten Mülleimer geschmissen)..

Dann kam die Zollkontrolle. Anschließend die "Bretterwand mir Durchlässen" der Passkontrolle. Das Visum und die Ausreisekarte wurden einbehalten. Dann piepte es unterhalb im nicht einsehbaren Bereich. Der Paßkontrolleur legte den Ausweis oben auf den Tisch. Der Summer ging. Und man stemmte den Durchlaß auf. Die Tür klappte zu. Man war "draußen". Und doch mitten in Ost-Berlin...

Zum Bahnhof Friedrichstrasse ist noch zu sagen, daß das für Ostberliner lediglich ein "Kopf-S-Bahnhof" war, an dem die S-Bahnzüge in der in Ost und West geteilten oberirdischen Halle endeten. Für Westberliner hingegen war das ein (etwas unangenehmer, ungeliebter) zentraler Umsteigebahnhof, weil es
1 oberirdischen S-Bahnhof (mit 2 Linien: Friedrichstrasse-Wannsee und Friedrichstrasse-Spandau)
1 unterirdischen S-Bahnhof (mit 3 Linien Lichtenrade-Heiligensee, Lichterfelde/Ost-Schönholz, Wannsee-Frohnau)
1 unterirdischen U-Bahnhof (Linie 6 tegel-Alt Mariendorf) gab.

Ein Koriosum!
In Berlin trafen die Systeme Ost/West unmittelbar aufeinander. Für die Büreger des östlichen Systems war in Friedrichstrasse Endstation. Während die Bürger der westlichen Hemisphäre unkontrolliert in der oberen S-Bahnhallehalle und direkt unter den Füssen der Ostberliner in riesigen Anlagen einen zentralen Hauptumsteigepunkt hatten. Das ganze: mitten in Ost-Berlin!

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17.11.2009 00:04von ( gelöscht )
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Zitat von FSK-Veteran

Dann ging es die Treppen hinunter. Vor der Zollkontrolle waren Stühle und Tische links/rechts, wo man fehlende Angaben nachtragen konnte. Zur rechten war eine Filiale der "Staatsbank der DDR" installiert, wo Bürger der BRD und Westberliner ihr nicht ausgegebenes DDR-Geld gegen Quittung deponieren konnten (wußten viele nicht, weil die meißten Westler ungerne und daher selten in den Osten gereist sind: die haben die Aluchips manchmal einfach in einen der bereitgestellten Mülleimer geschmissen)..

Dann kam die Zollkontrolle. Anschließend die "Bretterwand mir Durchlässen" der Passkontrolle. Das Visum und die Ausreisekarte wurden einbehalten. Dann piepte es unterhalb im nicht einsehbaren Bereich. Der Paßkontrolleur legte den Ausweis oben auf den Tisch. Der Summer ging. Und man stemmte den Durchlaß auf. Die Tür klappte zu. Man war "draußen". Und doch mitten in Ost-Berlin...





Ich kann mich noch sehr gut an den 11.11.89 erinnern, als ich, aus dem tiefsten Sachsen angereist, und Tags zuvor den ganzen tag auf unserem örtlichen Volkspolizei-Kreisamt mach einem Visum angestanden habe über den Tränenpalst meine erste Reise in den Westen machte.
Unglaubliche Szenen haben sich dort abgespielt.
Massen von Menschen zwängten sich durch die engen Schleusen, vorbei an den Kabinen wo man seinen Ausreisestempel in den Ausweis gedrückt bekam, dann die Treppen runter durch schmale Gänge in den U-Bahnhof.
Als wir an allen Kontrollen vorbei waren haben wir gedacht "jetzt sind wir im Westen". Es wusste doch kaum ein Mensch aus der DDR wirklich wie die Grenzanlagen aufgebaut waren, schon gar nicht in diesem Bahnhof da unten. Dabei war man noch mitten in Ostberlin wie FSK-Veteran so schön sagte.
Wir sind ziellos in die erstbeste U-Bahn gestiegen, nur um von da erstmal wegzukommen. Ihr könnt Euch nicht vorstellen wie Aufregend das alles war.
Ausgestiegen sind wir ein paar Stationen nördlich, einem oberirdischen Bahnhof, ich weiß nicht mehr wie der hieß.(Irgendwas nahe an Alt-Tegel)
Der Bahnhof war dreckig und verfallen, kaum eine Menschenseele weit und breit und ich dachte "das ist jetzt nicht war, wir sind in die falsche Richtung gefahren und garantiert noch im Osten". Das war mein erster Eindruck.
Glücklicherweise hat uns der freundliche BVG-Beamte in seinem Häuschen gleich etwas beraten und uns einen Streckenplan gegeben und noch ein paar Tips, wo es etwas zu sehn gibt aber nicht so überlaufen ist, wie es in diesen Tagen zB. am Ku`damm war.
So sind wir dann nach Steglitz zur Schlossstraße gefahren und das war dann wirklich ein Aha-Erlebnis für den Ossi. Wow, ich glaub ich bin die ganze Zeit nur mit offenem Mund durch diese fremde glitzernde Welt gelaufen.

Aber der Hammer kommt noch:
Ich war damals 16 jahre und Schulpflichtig. Donnerstag fiel ja bekanntlich die Mauer, Freitag und Sonnabend(!) hätte ich normalerweise in die Schule gehen müssen. Meine Eltern entschuldigten mich aber wegen "Krank" diese 2Tage. Ich musste ja Freitags mit allen Ausweisen wegen dem Visum anstehen, wobei der ganze Tag draufging.
Montags in der Schule, die erste Stunde Staatbürgerkunde und ich im Westen gewesen, als einziger in der Klasse.
Der Staatsbürgerkundelehrer sagte zu uns, und diese Worte werde ich auch nie vergessen: " Die BRD ist jetzt nicht mehr ein gefährlicher Feind, sondern ein gefährlicher Freund...."
Wenn man sich das heute so überlegt, also nee nee, die konnten ihr probagandistisches Hetzgequatsche einfach nicht lassen. Meine Güte!

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23.01.2010 08:16von ( gelöscht )
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Der Bahnhof Friedrichstrasse war schon etwas besonders,natürlich gerade die ersten Reisen im Speisewagen !Ziemlich gut kann ich mich noch dran erinnern,wie ich mit den Nerven runter war,als klar wurde,das ich fahren werde !hätte nicht damit gerechnet,aber auch bei der Mitropa gab es manchmal Überraschungen,vorher war ich paar jahre Richtung Prag,Budapest,Brest etc. unterwegs. Ich glaube mein Kellnerhemd,wurde vorher 5 Mal gebügelt,sah zumindest so aus,naja also ging es los vom Ostbahnhof(Mitropa Zentrale)raus nach Rummelsburg,unterwegs sagte mein damaliger Oberkellner bestimmt 10 Mal-bleib ruhig,schau erstmal,der Rest wird schon-in Rummelsburg empfing uns Trapo und einige fleißige Menschen in Zivil,zwischen den Transitzügen gab es halt viel zu tuen.Dann ging alles fix,den Wagen vorbereiten(Eindecken der Tische etc.)der Kollege in der Küche widmete sich dem Mittagessen,der Zug rollte und am Ostbahnhof gab es noch paar nette Worte der Verwaltung für mich,ich glaube ich war kurz vorm Herzinfarkt als wir in Friedrichstrasse einfuhren,plötzlich haute mir ein unbekannter Mensch der Passkontrolle auf die Schulter,sagte -Gute Fahrt und nicht ärgern lassen-die Formalitäten machte in der Regel der Oberkellner für alle im Team vorher und nach der Ansage rollte der Zug in den Westen Berlins.
Ziemlich verstohlen schaute ich raus,mein erster Eindruck war,das der Westen zwar recht bunt wirkte aber dennoch ziemlich schmuddelig,speziell der Bahnhof ZOO wirkte so auf mich,im ersten Eindruck.
Viel los war in den ersten Minuten nicht bei uns im Wagen,es dauerte ein Weilchen bis ich die ersten Gäste hatte,vorichtshalber sagte ich nur das notwendigste,ging sonst lieber in die Küche,wollte eben nix falsch machen.
Vorher war ich immer volle Speisewagen gewonnt,das war schon eine Umstellung,von jetzt auf gleich,Zeit war meistens da.Ansonsten verlief es ganz gut,speziell in den 80-ern gab es ja die Bestrebung,die Teams(damals ja Brigaden)auch alterstechnisch gut zu mixen,damit die Wagen nicht als rollende Altersheime verspottet werden konnten,im Zuge dieser Aktion,kamen immer mal wieder Leute dazu,die Mitte/Ende 20 waren,natürlich auch ältere Ensteiger/Aushilfen an vermeintlichen Spitzentagen oder bei speziellen Zügen(z.B.Spree-Alpen Express).Naja zu dem Thema schreibe ich später an einer anderen Stelle mal mehr,ist ja viel passiert in der Zeit!

Zum Thema Friedrichstrasse zurück,jedesmal blieb es komisch,da raus oder reinzufahren,anders als an den anderen GÜST,manchmal gab es auch sehr eigenwillige Erlebnisse,wie zum Beispiel,jenes an einem heißen Sommertag: Mittags fuhren wir im D 344 nach H.v.Holland in Friedrichstrasse liefen wie üblich die Grenzer rum,manche lächelten auch freundlich,vereinzelt gab es Kontakt aus dem Küchenfenster,Smalltalk halt,der Kollege in der Küche war gut drauf,nahm ein Stück Fleisch,sagte zum Hundeführer draussen-na hat Dein Bello Hunger-warf das Stück raus und der Grenzer meinte-warum soll er das fressen,ich hab auch Hunger,aber nicht so gute Zähne !!!
Kurz darauf,fuhren wir los,mein Pulsschlag war bestimmt heftig,passiert ist aber nix,anders war das bei Kontakten mit Klassenfeinden(beim Bedienen ja unvermeidbar),Gespräche mit Putzfrauen in Köln oder sonst wo konnten schon zum Problem werden,je nach Besetzung der Teams !

Okay,soviel für heute,Grüsse an Alle im Forum !!!

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06.08.2010 10:44von ( gelöscht )
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Hallo liebe Genossen, ich bin gerade dabei eine Hausarbeit über den Tränenpalast zu schreiben und stehe vor dem Problem, dass es kaum Fotos gibt die vor 1990 entstanden sind. Ich würde mich riesig freuen wenn der ein oder andere Fotos hat und sie mir zur Verfügung stellt. Natürlich unter Berücksichtigung der Urherberrechte, d.h. mit Bildnachweis von wem es stammt. Danke schonmal im vorraus! LG Dirk

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06.08.2010 11:19von ( gelöscht )
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Hallo Dirk,
Ich bin zwar kein lieber Genosse,trotzdem von mir den Hinweis gib hier unter suchen einfach Tränenpalast ein. Da findest Du einiges.
Das Foto von mir darfst Du gern verwenden.
Gruß Peter(turtle)

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06.08.2010 12:01von 94
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Hmm, bin recht schnell fündig geworden. Stimmt schon, die Mehrheit stammt aus nach '90, aber eine ganze Menge entspricht deinen Suchkriterien @dirk.na
http://www.google.de/images?q=tr%C3%A4nenpalast

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94
06.08.2010 13:02von Eumel
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Gibt da einen schönen Film von Lilly Grote: BERLIN, BAHNHOF FRIEDRICHSTRAßE, 1990 ... der lief mal auf ZDF. Leider habe ich keinen Ausschnitt im Netz gefunden. Geht da um den Abbau der Grenzanlagen im Bahnhof Friedrichstraße. Der Film gibt aber noch einen ganz guten Eindruck von der Abfertigung.

Noch eine Anmerkungen zu Verfälschungen auf Antragsformularen: Das war eigentlich relativ sinnlos. Ausschlaggebend waren immer die Personaldokumente. Falls da Verfälschungen durchgegangen sind, war es ein Fehler des Passkontrolleurs oder des Fahnders. Wenn es eine Sperre war, wäre das bei der Kontrolle spätestens aufgefallen. Eigentlich wurden da auch "Zahlendreher" im Geburtstag bemerkt.

06.08.2010 15:21von ( gelöscht )
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Mit der Sperre kann ich bestätigen. In Berlin hatte ich keine Chance,nicht einmal den Transit nach der ČSSR durfte ich benutzen.
Gruß Peter(turtle)

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08.08.2016 19:05von ( gelöscht )
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Hier gibt es ein paar interessante Bilder:
http://www.stasi-mediathek.de/medien/luf...trasse/blatt/7/

Lassen sich durch reinklicken vergrößern.

LG


Zitat von Angelo im Beitrag #1
Mir ist aufgefallen das es von der Grenzabfertigung im Tränenpalst in Berlin kaum Aufzeichnungen geschweige Fotos gibt. Ich kann mich nur das das erinnern was ich 1986 selber erlebt habe als ich Ost-Berlin besucht habe. Leider verblassen diese erinnerungen leider immer mehr. Ich kann mich nur noch dunkel daran erinnern das wir unter der Erde waren und an so komischen Kabienen vorbei mußten ja und meine 25 Mark mußte ich natürlich tauschen. Wer hat noch Informationen über die Grenzabfertigung in der Friedrichstr. ? Hat jemand Fotos gefunden ? Wäre echt super wenn wir dieses Thema mal genauer unter die Lupe nehmen könnten.

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10.08.2016 03:27von Telamon
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Am 13.08.2016 um 6:30 Uhr kommt auf Phoenix eine Dokumentation über den Bahnhof Friedrichstraße, wurde 2014 gedreht, den Beitrag mit dem Fluchtversuch in der Lok (die letzten Filmminuten) kann ich bestätigen.

12.09.2016 11:12von ( gelöscht )
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Zu dem Thema gibt es ein ganz neues Magazin.
Tolle Bilder und Storys über die Grenzbahnhöfe.

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