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#1721

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 18.11.2015 15:31
von Gert | 13.221 Beiträge | 2480 Punkte
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #1716
Zum DDR-Schulsystem dieser Artikel eines Westmediums, der Welt.

http://www.welt.de/print-welt/article400...tem-lernen.html

Da steht sogar schwarz auf weiß, daß Arbeiterkinder bevorzugt wurden, auch bei schlechteren Noten.
---------------------------------------------------------------

Im nächsten Artikel dann das hier

Zitat
So war es keine Seltenheit, dass selbst Schüler mit einem Notendurchschnitt von unter 1,5 nicht zur EOS zugelassen wurden.

http://www.mdr.de/damals/artikel75570.html

Also Pech gehabt mit 2,0 .


Richtig, Pech gehabt , im falschen Staat gelebt. Konnte ich erst als Erwachsener korrigieren.


.🇩🇪
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi


zuletzt bearbeitet 18.11.2015 15:32 | nach oben springen

#1722

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 18.11.2015 15:45
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Ich bin schon der Meinung über einem Notendurchschnitt von 1,7 hat keiner was im Gymnasium zu suchen.
Was nützt es wenn sie mit Abitur kommen und können nicht mal die einfachsten Rechnungen machen bzw.
gerade noch ihren Namen richtig schreiben.
In der Firma meiner Tochter muss bei der Bewerbung der Lebenslauf von Hand geschrieben vorliegen,
sie hat mal paar Exemplare als Kopie mitgebracht..........man konnte nur mit dem Kopf schütteln.
Sie macht die Einstellungsgespräche, ein teil der Bewerber/innen kann sich noch nicht mal artikulieren und
das mit Abi.


Die veröffentlichte Meinung ist nicht die Öffentliche.
DoreHolm und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.11.2015 15:46 | nach oben springen

#1723

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 18.11.2015 18:19
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Zitat von G.Michael im Beitrag #1672
Zitat von Potsdamerin im Beitrag #1670
[quote=Gert|p503902][quote=Potsdamerin|p503866][quote]
...
Außerdem haben in der DDR Alleinerziehende jeden Monat einen Haushaltstag bekommen. Das war ebenfalls eine große Erleichterung.

Heute können sich die Unterhaltpflichtigen ihrer Verantwortung ganz leicht entziehen und tun ja auch viele. Unterstützung vom Jugendamt - Fehlanzeige. Da legt man einfach eine falsche Lohnbescheinung vor und gut ist. Wenn ich das anfechten will - so wurde mir geraten - solle ich mir doch einen Anwalt und Privatdetektiv nehmen. Wenn eine Mutter sich das alles leisten kann, ist sie auf den Unterhalf für ihr Kind auch nicht mehr angewiesen. Und dass in diesem Staat zu wenig für Alleinerziehende getan wird, sagt sogar diese Regierung. Genügend Dokumentationen dazu gibt es ständig in den Medien.
Es ist schon amüsant, was einige hier so von sich geben.


Jetzt machst Du mich aber etwas stutzig.
-> den Haushaltstag gab es auch für Verheiratete
-> Das Jugendamt tut nix, in Sachen Unterhalt..... Es gibt doch die Möglichkeit den "Unterhaltsvorschuß" zu beantragen, das Amt holt sich des Geld vom Zahlungspflichtigen.
Micha


Erwischt! Asche auf mein Haupt. Habe ich doch etwas vergessen - das mit dem Haushaltstag.

Ja, den Unterhaltsvorschuss (i.H. Mindestunterhalt) hatte ich auch. Den bekommt man aber nur 6 Jahre lang. Und jeder weiß, dass Kinder erst so richtig "teuer" werden, je älter sie sind. Den Unterhaltsvorschuss haben sie sich aus Russland auch zurückgeholt. Weshalb es aber nicht möglich war, den weiteren Unterhalt für das Kind zu holen - keine Ahnung. Vielleicht zuviel Verwaltungsaufwand?
Er hatte in der DDR Staats- und Rechtswissenschaften studiert und ging nach der Wende nach Russland. War und ist er immer noch Leitender Redakteur bei einer großen Zeitung, dolmetscht auf Honorarbasis und arbeitet nebenberuflich als Übersetzer für eine Kinderzeitschrift. Er kam ja immer einmal im Jahr zu Besuch, sein Kind zu sehen. Da hat er mir alles erzählt. Beim Amt legte er aber nur die Lohnbescheinigung vom Nebenjob vor. Und die Mitarbeiterin vom Jugendamt erklärte mir, eigentlich müsste ich (damals noch arbeitslos - insgesamt nur ein dreiviertel Jahr und während dieser Zeit PC-Lehrgang gemacht) dem armen Mann noch Unterhalt zahlen. Ich hätte sie knutschen können ...
mit meiner Faust.

Zur Rente:
Meine Mutter hat mit 14 Jahren eine Lehre begonnen - Herrenmaßschneiderin. Später eine berufsbegleitende Ausbildung zur Textilfachverkäuferin gemacht. Hat immer gearbeitet und 3 Kinder groß gezogen. Hat nach der Wende in einer Zoohandlung gearbeitet bis diese Pleite ging. Dann hat sie sich - und das war richtig hart - mit einer Kantine selbständig gemacht bis das schöne Wassergrundstück verkauft wurde und der dort eingemietete Verein ausziehen musste. Inzwischen war sie so alt, dass auf dem Arbeitsmarkt 0 Chancen bestanden - also H4. Dafür musste sie aber zuerst, alles, was sie für das Alter beiseite gelegt hatte, verbrauchen.
Dann kam die Rente. Und die lag bzw. liegt überraschenderweise immer noch unter dem H4-Satz.

Wie kann es bitte sein, dass ein Mensch, der sein Leben lang hart gearbeitet hat, seinen Lebensabend auf H4-Neveau - mit allen damit verbundenen Schikanen - verbringen muss?


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.11.2015 18:20 | nach oben springen

#1724

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 18.11.2015 18:25
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #1683
Wenn Papa bezahlt, kannst du mit Notendurchschitt 3 in der Schweiz immer noch Mediziner werden. Was dabei heraus kommt, sieht man ja.

OK,dann werde ich mir in Zukunft mal die Zeugnisse von den Notärzten und vor allem von meinem Hausarzt zeigen lassen.


Ja, wenn du Pech hast, ist er eigentlich nur Postbote ...


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#1725

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 18.11.2015 18:31
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Zitat von Potsdamerin im Beitrag #1723
Zitat von G.Michael im Beitrag #1672
Zitat von Potsdamerin im Beitrag #1670
[quote=Gert|p503902][quote=Potsdamerin|p503866][quote]
...
Außerdem haben in der DDR Alleinerziehende jeden Monat einen Haushaltstag bekommen. Das war ebenfalls eine große Erleichterung.

Heute können sich die Unterhaltpflichtigen ihrer Verantwortung ganz leicht entziehen und tun ja auch viele. Unterstützung vom Jugendamt - Fehlanzeige. Da legt man einfach eine falsche Lohnbescheinung vor und gut ist. Wenn ich das anfechten will - so wurde mir geraten - solle ich mir doch einen Anwalt und Privatdetektiv nehmen. Wenn eine Mutter sich das alles leisten kann, ist sie auf den Unterhalf für ihr Kind auch nicht mehr angewiesen. Und dass in diesem Staat zu wenig für Alleinerziehende getan wird, sagt sogar diese Regierung. Genügend Dokumentationen dazu gibt es ständig in den Medien.
Es ist schon amüsant, was einige hier so von sich geben.


Jetzt machst Du mich aber etwas stutzig.
-> den Haushaltstag gab es auch für Verheiratete
-> Das Jugendamt tut nix, in Sachen Unterhalt..... Es gibt doch die Möglichkeit den "Unterhaltsvorschuß" zu beantragen, das Amt holt sich des Geld vom Zahlungspflichtigen.
Micha


Erwischt! Asche auf mein Haupt. Habe ich doch etwas vergessen - das mit dem Haushaltstag.

Ja, den Unterhaltsvorschuss (i.H. Mindestunterhalt) hatte ich auch. Den bekommt man aber nur 6 Jahre lang. Und jeder weiß, dass Kinder erst so richtig "teuer" werden, je älter sie sind. Den Unterhaltsvorschuss haben sie sich aus Russland auch zurückgeholt. Weshalb es aber nicht möglich war, den weiteren Unterhalt für das Kind zu holen - keine Ahnung. Vielleicht zuviel Verwaltungsaufwand?
Er hatte in der DDR Staats- und Rechtswissenschaften studiert und ging nach der Wende nach Russland. War und ist er immer noch Leitender Redakteur bei einer großen Zeitung, dolmetscht auf Honorarbasis und arbeitet nebenberuflich als Übersetzer für eine Kinderzeitschrift. Er kam ja immer einmal im Jahr zu Besuch, sein Kind zu sehen. Da hat er mir alles erzählt. Beim Amt legte er aber nur die Lohnbescheinigung vom Nebenjob vor. Und die Mitarbeiterin vom Jugendamt erklärte mir, eigentlich müsste ich (damals noch arbeitslos - insgesamt nur ein dreiviertel Jahr und während dieser Zeit PC-Lehrgang gemacht) dem armen Mann noch Unterhalt zahlen. Ich hätte sie knutschen können ...
mit meiner Faust.

Zur Rente:
Meine Mutter hat mit 14 Jahren eine Lehre begonnen - Herrenmaßschneiderin. Später eine berufsbegleitende Ausbildung zur Textilfachverkäuferin gemacht. Hat immer gearbeitet und 3 Kinder groß gezogen. Hat nach der Wende in einer Zoohandlung gearbeitet bis diese Pleite ging. Dann hat sie sich - und das war richtig hart - mit einer Kantine selbständig gemacht bis das schöne Wassergrundstück verkauft wurde und der dort eingemietete Verein ausziehen musste. Inzwischen war sie so alt, dass auf dem Arbeitsmarkt 0 Chancen bestanden - also H4. Dafür musste sie aber zuerst, alles, was sie für das Alter beiseite gelegt hatte, verbrauchen.
Dann kam die Rente. Und die lag bzw. liegt überraschenderweise immer noch unter dem H4-Satz.

Wie kann es bitte sein, dass ein Mensch, der sein Leben lang hart gearbeitet hat, seinen Lebensabend auf H4-Neveau - mit allen damit verbundenen Schikanen - verbringen muss?


Es kommt ja nicht immer auf die Arbeitsjahre drauf an--wichtig ist auch, wie war der Verdienst in diesen Jahren. Man kann sein ganzes Leben hart gearbeitet haben--war der Verdienst niedrig--dann fällt auch die Rente niedrig aus. Und war man noch etliche Jahre arbeitslos und sozialhilfe Empfänger--dann ist die Altersarmut vorhergesagt und die ist in Deutschland auf den Vormarsch.



IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1726

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 18.11.2015 18:36
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Zitat von Rostocker im Beitrag #1725
Zitat von Potsdamerin im Beitrag #1723
Zitat von G.Michael im Beitrag #1672
Zitat von Potsdamerin im Beitrag #1670
[quote=Gert|p503902][quote=Potsdamerin|p503866][quote]
...
Außerdem haben in der DDR Alleinerziehende jeden Monat einen Haushaltstag bekommen. Das war ebenfalls eine große Erleichterung.

Heute können sich die Unterhaltpflichtigen ihrer Verantwortung ganz leicht entziehen und tun ja auch viele. Unterstützung vom Jugendamt - Fehlanzeige. Da legt man einfach eine falsche Lohnbescheinung vor und gut ist. Wenn ich das anfechten will - so wurde mir geraten - solle ich mir doch einen Anwalt und Privatdetektiv nehmen. Wenn eine Mutter sich das alles leisten kann, ist sie auf den Unterhalf für ihr Kind auch nicht mehr angewiesen. Und dass in diesem Staat zu wenig für Alleinerziehende getan wird, sagt sogar diese Regierung. Genügend Dokumentationen dazu gibt es ständig in den Medien.
Es ist schon amüsant, was einige hier so von sich geben.


Jetzt machst Du mich aber etwas stutzig.
-> den Haushaltstag gab es auch für Verheiratete
-> Das Jugendamt tut nix, in Sachen Unterhalt..... Es gibt doch die Möglichkeit den "Unterhaltsvorschuß" zu beantragen, das Amt holt sich des Geld vom Zahlungspflichtigen.
Micha


Erwischt! Asche auf mein Haupt. Habe ich doch etwas vergessen - das mit dem Haushaltstag.

Ja, den Unterhaltsvorschuss (i.H. Mindestunterhalt) hatte ich auch. Den bekommt man aber nur 6 Jahre lang. Und jeder weiß, dass Kinder erst so richtig "teuer" werden, je älter sie sind. Den Unterhaltsvorschuss haben sie sich aus Russland auch zurückgeholt. Weshalb es aber nicht möglich war, den weiteren Unterhalt für das Kind zu holen - keine Ahnung. Vielleicht zuviel Verwaltungsaufwand?
Er hatte in der DDR Staats- und Rechtswissenschaften studiert und ging nach der Wende nach Russland. War und ist er immer noch Leitender Redakteur bei einer großen Zeitung, dolmetscht auf Honorarbasis und arbeitet nebenberuflich als Übersetzer für eine Kinderzeitschrift. Er kam ja immer einmal im Jahr zu Besuch, sein Kind zu sehen. Da hat er mir alles erzählt. Beim Amt legte er aber nur die Lohnbescheinigung vom Nebenjob vor. Und die Mitarbeiterin vom Jugendamt erklärte mir, eigentlich müsste ich (damals noch arbeitslos - insgesamt nur ein dreiviertel Jahr und während dieser Zeit PC-Lehrgang gemacht) dem armen Mann noch Unterhalt zahlen. Ich hätte sie knutschen können ...
mit meiner Faust.

Zur Rente:
Meine Mutter hat mit 14 Jahren eine Lehre begonnen - Herrenmaßschneiderin. Später eine berufsbegleitende Ausbildung zur Textilfachverkäuferin gemacht. Hat immer gearbeitet und 3 Kinder groß gezogen. Hat nach der Wende in einer Zoohandlung gearbeitet bis diese Pleite ging. Dann hat sie sich - und das war richtig hart - mit einer Kantine selbständig gemacht bis das schöne Wassergrundstück verkauft wurde und der dort eingemietete Verein ausziehen musste. Inzwischen war sie so alt, dass auf dem Arbeitsmarkt 0 Chancen bestanden - also H4. Dafür musste sie aber zuerst, alles, was sie für das Alter beiseite gelegt hatte, verbrauchen.
Dann kam die Rente. Und die lag bzw. liegt überraschenderweise immer noch unter dem H4-Satz.

Wie kann es bitte sein, dass ein Mensch, der sein Leben lang hart gearbeitet hat, seinen Lebensabend auf H4-Neveau - mit allen damit verbundenen Schikanen - verbringen muss?


Es kommt ja nicht immer auf die Arbeitsjahre drauf an--wichtig ist auch, wie war der Verdienst in diesen Jahren. Man kann sein ganzes Leben hart gearbeitet haben--war der Verdienst niedrig--dann fällt auch die Rente niedrig aus. Und war man noch etliche Jahre arbeitslos und sozialhilfe Empfänger--dann ist die Altersarmut vorhergesagt und die ist in Deutschland auf den Vormarsch.


Werter Rostocker wo her weißt du das die Altersarmut auf den Vormarsch ist . Wenn du antwortest aber bitte keine roten Sprüche .



Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1727

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 18.11.2015 18:46
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Zitat von linamax im Beitrag #1726
Zitat von Rostocker im Beitrag #1725
Zitat von Potsdamerin im Beitrag #1723
Zitat von G.Michael im Beitrag #1672
Zitat von Potsdamerin im Beitrag #1670
[quote=Gert|p503902][quote=Potsdamerin|p503866][quote]
...
Außerdem haben in der DDR Alleinerziehende jeden Monat einen Haushaltstag bekommen. Das war ebenfalls eine große Erleichterung.

Heute können sich die Unterhaltpflichtigen ihrer Verantwortung ganz leicht entziehen und tun ja auch viele. Unterstützung vom Jugendamt - Fehlanzeige. Da legt man einfach eine falsche Lohnbescheinung vor und gut ist. Wenn ich das anfechten will - so wurde mir geraten - solle ich mir doch einen Anwalt und Privatdetektiv nehmen. Wenn eine Mutter sich das alles leisten kann, ist sie auf den Unterhalf für ihr Kind auch nicht mehr angewiesen. Und dass in diesem Staat zu wenig für Alleinerziehende getan wird, sagt sogar diese Regierung. Genügend Dokumentationen dazu gibt es ständig in den Medien.
Es ist schon amüsant, was einige hier so von sich geben.


Jetzt machst Du mich aber etwas stutzig.
-> den Haushaltstag gab es auch für Verheiratete
-> Das Jugendamt tut nix, in Sachen Unterhalt..... Es gibt doch die Möglichkeit den "Unterhaltsvorschuß" zu beantragen, das Amt holt sich des Geld vom Zahlungspflichtigen.
Micha


Erwischt! Asche auf mein Haupt. Habe ich doch etwas vergessen - das mit dem Haushaltstag.

Ja, den Unterhaltsvorschuss (i.H. Mindestunterhalt) hatte ich auch. Den bekommt man aber nur 6 Jahre lang. Und jeder weiß, dass Kinder erst so richtig "teuer" werden, je älter sie sind. Den Unterhaltsvorschuss haben sie sich aus Russland auch zurückgeholt. Weshalb es aber nicht möglich war, den weiteren Unterhalt für das Kind zu holen - keine Ahnung. Vielleicht zuviel Verwaltungsaufwand?
Er hatte in der DDR Staats- und Rechtswissenschaften studiert und ging nach der Wende nach Russland. War und ist er immer noch Leitender Redakteur bei einer großen Zeitung, dolmetscht auf Honorarbasis und arbeitet nebenberuflich als Übersetzer für eine Kinderzeitschrift. Er kam ja immer einmal im Jahr zu Besuch, sein Kind zu sehen. Da hat er mir alles erzählt. Beim Amt legte er aber nur die Lohnbescheinigung vom Nebenjob vor. Und die Mitarbeiterin vom Jugendamt erklärte mir, eigentlich müsste ich (damals noch arbeitslos - insgesamt nur ein dreiviertel Jahr und während dieser Zeit PC-Lehrgang gemacht) dem armen Mann noch Unterhalt zahlen. Ich hätte sie knutschen können ...
mit meiner Faust.

Zur Rente:
Meine Mutter hat mit 14 Jahren eine Lehre begonnen - Herrenmaßschneiderin. Später eine berufsbegleitende Ausbildung zur Textilfachverkäuferin gemacht. Hat immer gearbeitet und 3 Kinder groß gezogen. Hat nach der Wende in einer Zoohandlung gearbeitet bis diese Pleite ging. Dann hat sie sich - und das war richtig hart - mit einer Kantine selbständig gemacht bis das schöne Wassergrundstück verkauft wurde und der dort eingemietete Verein ausziehen musste. Inzwischen war sie so alt, dass auf dem Arbeitsmarkt 0 Chancen bestanden - also H4. Dafür musste sie aber zuerst, alles, was sie für das Alter beiseite gelegt hatte, verbrauchen.
Dann kam die Rente. Und die lag bzw. liegt überraschenderweise immer noch unter dem H4-Satz.

Wie kann es bitte sein, dass ein Mensch, der sein Leben lang hart gearbeitet hat, seinen Lebensabend auf H4-Neveau - mit allen damit verbundenen Schikanen - verbringen muss?


Es kommt ja nicht immer auf die Arbeitsjahre drauf an--wichtig ist auch, wie war der Verdienst in diesen Jahren. Man kann sein ganzes Leben hart gearbeitet haben--war der Verdienst niedrig--dann fällt auch die Rente niedrig aus. Und war man noch etliche Jahre arbeitslos und sozialhilfe Empfänger--dann ist die Altersarmut vorhergesagt und die ist in Deutschland auf den Vormarsch.


Werter Rostocker wo her weißt du das die Altersarmut auf den Vormarsch ist . Wenn du antwortest aber bitte keine roten Sprüche .

Werter Herr linamax--wer mir so kindisch kommt wie das grün Markierte--den muss man doch nicht antworten. Aber Danke für Deinen kurzen Zwischeneinwurf, wie immer.



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#1728

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 18.11.2015 18:48
von Potsdamerin (gelöscht)
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Zitat von Gert im Beitrag #1695
Zitat von Potsdamerin im Beitrag #1666
[quote]iner Schule hat man darauf geachtet, dass die Verteilung der EOS-Plätze sich die Waage halten. Worauf man aber auch geachtet hat und was ich sehr gut fand: Es durfte nicht jeder Idiot studieren. Die schulischen Leistungen waren für einen EOS-Platz sehr Ausschlag gebend im Gegensatz zu heute. Da kann mit dem nötigen Kleingeld wirklich jeder studieren. Wenn Papa bezahlt, kannst du mit Notendurchschitt 3 in der Schweiz immer noch Mediziner werden. Was dabei heraus kommt, sieht man ja.


so, welchen Notendurchschnitt musste man denn haben um an die Oberschule/EOS angenommen zu werden ? Also ich hatte eine Notendurchschnitt von einer glatten 2 , überwiegend 2 er Noten , eine 1er und ein 3er. Mir wurde der Zugang zur Oberschule verweigert. Gehörte ich damit zu den Idioten wie du sie nennst ?
Meine Einschätzung ist, dass der Grund dafür war, dass meine Eltern keine Arbeiter und Bauern waren, das war unser Kainsmal wie 15 Jahr zuvor die Juden mit ihrem Davidstern wurden nun alle Nicht Arbeiter und Bauern aus der Ulbrichtschen Gesellschaftsordnung ausgegrenzt. So habe ich es erlebt. Ich habe die Bildung nachgeholt aber unter ungleich schwereren Bedingungen.


Ach Gert, wegen dir habe ich jetzt bestimmt einen Doppelpost. Man möge mir verzeihen.
Das mit dem Idioten bezog sich auf einige der heutigen Gymnasiasten (und ist böse, ich weiß).
Unsere schulische Ausbildung in der DDR war m.E. qualitativ bedeutend höher als heute. Aber mit einem Notendurchschnitt 2.0 zur EOS zugelassen werden zu wollen, ist schon etwas anmaßend. Die Regel war wohl bis 1,5. Ich hatte nur einen Notendurchschnitt von 1,7. Und das hat mich schon sehr gewundert, dass meine Klassenleiterin mich trotzdem gerne auf der EOS gesehen hätte und dementsprechend auch schon alles nötige unternahm. Vielleicht ließ sie die vielen häuslichen Pflichten, die ich als ältestes Kind hatte, mit in ihrer Bewertung einfließen. Mutter Verkäuferin. Habe meine Geschwister quasi allein großgezogen und so manche Hausaufgabe heimlich nachts gemacht, weil ich tagsüber gar nicht dazu gekommen bin. (Ooooh - die große Glocke leutet schon wieder. Ja, kann sie auch!) Ich durfte nicht zur EOS, weil meine Mutter das nicht wollte.
Aber wie du schon schriebst. Es standen dir ja etliche andere Möglichkeiten zur Verfügung, um dein Ziel zu erreichen. Und die hast du augenscheinlich ja auch genutzt.
.


Gert und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#1729

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 18.11.2015 18:56
von linamax | 2.207 Beiträge | 492 Punkte
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Zitat von Rostocker im Beitrag #1727
Zitat von linamax im Beitrag #1726
Zitat von Rostocker im Beitrag #1725
Zitat von Potsdamerin im Beitrag #1723
Zitat von G.Michael im Beitrag #1672
Zitat von Potsdamerin im Beitrag #1670
[quote=Gert|p503902][quote=Potsdamerin|p503866][quote]
...
Außerdem haben in der DDR Alleinerziehende jeden Monat einen Haushaltstag bekommen. Das war ebenfalls eine große Erleichterung.

Heute können sich die Unterhaltpflichtigen ihrer Verantwortung ganz leicht entziehen und tun ja auch viele. Unterstützung vom Jugendamt - Fehlanzeige. Da legt man einfach eine falsche Lohnbescheinung vor und gut ist. Wenn ich das anfechten will - so wurde mir geraten - solle ich mir doch einen Anwalt und Privatdetektiv nehmen. Wenn eine Mutter sich das alles leisten kann, ist sie auf den Unterhalf für ihr Kind auch nicht mehr angewiesen. Und dass in diesem Staat zu wenig für Alleinerziehende getan wird, sagt sogar diese Regierung. Genügend Dokumentationen dazu gibt es ständig in den Medien.
Es ist schon amüsant, was einige hier so von sich geben.


Jetzt machst Du mich aber etwas stutzig.
-> den Haushaltstag gab es auch für Verheiratete
-> Das Jugendamt tut nix, in Sachen Unterhalt..... Es gibt doch die Möglichkeit den "Unterhaltsvorschuß" zu beantragen, das Amt holt sich des Geld vom Zahlungspflichtigen.
Micha


Erwischt! Asche auf mein Haupt. Habe ich doch etwas vergessen - das mit dem Haushaltstag.

Ja, den Unterhaltsvorschuss (i.H. Mindestunterhalt) hatte ich auch. Den bekommt man aber nur 6 Jahre lang. Und jeder weiß, dass Kinder erst so richtig "teuer" werden, je älter sie sind. Den Unterhaltsvorschuss haben sie sich aus Russland auch zurückgeholt. Weshalb es aber nicht möglich war, den weiteren Unterhalt für das Kind zu holen - keine Ahnung. Vielleicht zuviel Verwaltungsaufwand?
Er hatte in der DDR Staats- und Rechtswissenschaften studiert und ging nach der Wende nach Russland. War und ist er immer noch Leitender Redakteur bei einer großen Zeitung, dolmetscht auf Honorarbasis und arbeitet nebenberuflich als Übersetzer für eine Kinderzeitschrift. Er kam ja immer einmal im Jahr zu Besuch, sein Kind zu sehen. Da hat er mir alles erzählt. Beim Amt legte er aber nur die Lohnbescheinigung vom Nebenjob vor. Und die Mitarbeiterin vom Jugendamt erklärte mir, eigentlich müsste ich (damals noch arbeitslos - insgesamt nur ein dreiviertel Jahr und während dieser Zeit PC-Lehrgang gemacht) dem armen Mann noch Unterhalt zahlen. Ich hätte sie knutschen können ...
mit meiner Faust.

Zur Rente:
Meine Mutter hat mit 14 Jahren eine Lehre begonnen - Herrenmaßschneiderin. Später eine berufsbegleitende Ausbildung zur Textilfachverkäuferin gemacht. Hat immer gearbeitet und 3 Kinder groß gezogen. Hat nach der Wende in einer Zoohandlung gearbeitet bis diese Pleite ging. Dann hat sie sich - und das war richtig hart - mit einer Kantine selbständig gemacht bis das schöne Wassergrundstück verkauft wurde und der dort eingemietete Verein ausziehen musste. Inzwischen war sie so alt, dass auf dem Arbeitsmarkt 0 Chancen bestanden - also H4. Dafür musste sie aber zuerst, alles, was sie für das Alter beiseite gelegt hatte, verbrauchen.
Dann kam die Rente. Und die lag bzw. liegt überraschenderweise immer noch unter dem H4-Satz.

Wie kann es bitte sein, dass ein Mensch, der sein Leben lang hart gearbeitet hat, seinen Lebensabend auf H4-Neveau - mit allen damit verbundenen Schikanen - verbringen muss?


Es kommt ja nicht immer auf die Arbeitsjahre drauf an--wichtig ist auch, wie war der Verdienst in diesen Jahren. Man kann sein ganzes Leben hart gearbeitet haben--war der Verdienst niedrig--dann fällt auch die Rente niedrig aus. Und war man noch etliche Jahre arbeitslos und sozialhilfe Empfänger--dann ist die Altersarmut vorhergesagt und die ist in Deutschland auf den Vormarsch.


Werter Rostocker wo her weißt du das die Altersarmut auf den Vormarsch ist . Wenn du antwortest aber bitte keine roten Sprüche .

Werter Herr linamax--wer mir so kindisch kommt wie das grün Markierte--den muss man doch nicht antworten. Aber Danke für Deinen kurzen Zwischeneinwurf, wie immer.

Danke dito



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#1730

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 18.11.2015 19:07
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Zitat von Potsdamerin im Beitrag #1728
[quote]
Ach Gert, wegen dir habe ich jetzt bestimmt einen Doppelpost. Man möge mir verzeihen.
Das mit dem Idioten bezog sich auf einige der heutigen Gymnasiasten (und ist böse, ich weiß).
Unsere schulische Ausbildung in der DDR war m.E. qualitativ bedeutend höher als heute. Aber mit einem Notendurchschnitt 2.0 zur EOS zugelassen werden zu wollen, ist schon etwas anmaßend. Die Regel war wohl bis 1,5. Ich hatte nur einen Notendurchschnitt von 1,7. Und das hat mich schon sehr gewundert, dass meine Klassenleiterin mich trotzdem gerne auf der EOS gesehen hätte und dementsprechend auch schon alles nötige unternahm. Vielleicht ließ sie die vielen häuslichen Pflichten, die ich als ältestes Kind hatte, mit in ihrer Bewertung einfließen. Mutter Verkäuferin. Habe meine Geschwister quasi allein großgezogen und so manche Hausaufgabe heimlich nachts gemacht, weil ich tagsüber gar nicht dazu gekommen bin. (Ooooh - die große Glocke leutet schon wieder. Ja, kann sie auch!) Ich durfte nicht zur EOS, weil meine Mutter das nicht wollte.
Aber wie du schon schriebst. Es standen dir ja etliche andere Möglichkeiten zur Verfügung, um dein Ziel zu erreichen. Und die hast du augenscheinlich ja auch genutzt.
.


habe gerade meine Frau gefragt, gelernte Lehrerin, Sek .I , also mit einem Notendurchschnitt von 2 wäre ich in der Bundesrepublik ohne Probleme aufs Gymnasium gekommen, die Unterstufenlehrerin hätte das sogar empfohlen. Wichtig waren vor allem die Hauptfächer wie Deutsch und Mathe. Das nur mal zu den hiesigen Verhältnissen.


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All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
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#1731

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

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von Heckenhaus | 5.945 Beiträge | 2504 Punkte
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Richtig ?


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"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
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.


DoreHolm und Grenzverletzerin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.11.2015 19:11 | nach oben springen

#1732

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 18.11.2015 19:15
von Gert | 13.221 Beiträge | 2480 Punkte
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Zitat von Rostocker im Beitrag #1725

Zitat

Wie kann es bitte sein, dass ein Mensch, der sein Leben lang hart gearbeitet hat, seinen Lebensabend auf H4-Neveau - mit allen damit verbundenen Schikanen - verbringen muss?


Es kommt ja nicht immer auf die Arbeitsjahre drauf an--wichtig ist auch, wie war der Verdienst in diesen Jahren. Man kann sein ganzes Leben hart gearbeitet haben--war der Verdienst niedrig--dann fällt auch die Rente niedrig aus. Und war man noch etliche Jahre arbeitslos und sozialhilfe Empfänger--dann ist die Altersarmut vorhergesagt und die ist in Deutschland auf den Vormarsch.


Das ist alles richtig, bis auf den letzten Satz , der mal so eine hingeschmissene Behauptung ist. Woran machst du das fest ?
Wenn du dein ganzes Leben in Berufen gearbeitet hast, in denen du sehr wenig verdient hast, so waren das auch Berufe mit geringer Qualifikation. Mit anderen Worten, die Jungs und Mädels , die in der Schule schon Null Bock hatten landeten dort. Immerhin ist ihnen noch der Hartz IV Satz garantiert, d.h. es kann aufgestockt werden. So einfach ist das System. Und ich bin nicht der Meinung dass das nivelliert werden soll, so nach dem Motto jedem seine 1000 € netto, egal was er/sie macht.


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#1733

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 18.11.2015 19:21
von Alfred | 7.194 Beiträge | 751 Punkte
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Richtig Gert,

den ALTEN geht es super....

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unterne...-a-1063420.html


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1734

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 18.11.2015 19:22
von Harzwanderer | 3.151 Beiträge | 537 Punkte
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Das System, aus dem Ihr eure Mini-Rente in Ostmark bezogen hättet, ist pleite. Existiert nicht mehr.
Ihr kriegt heute eine Rente in "West", die euch die heutigen Arbeitnehmer aus ihren heute hohen Rentenabgaben zahlen. Wenn die selbst mal alt sind, gibt es weniger Junge und viele Alte, also deutlich spätere und niedrigere Renten. (Babyboomer und so)

Dieses Rentengejammere von heutigen solide kassierenden Rentnern aus dem Osten hängt mir deshalb zum Hals raus. Euch geht es besser als früher und als es den Rentnern von morgen geht. Das schließt nicht Härten im Einzelfall aus, aber um die geht es hier gar nicht.

Und "Arbeiterkinder" nach DDR-Abitur-Kriterien waren vor allem Funktionärs- Offiziers- und Stasikinder. Habt Ihr zufällig schon wieder vergessen? Warum wundert mich das jetzt nicht?


zuletzt bearbeitet 18.11.2015 19:24 | nach oben springen

#1735

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 18.11.2015 19:26
von linamax | 2.207 Beiträge | 492 Punkte
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #1731
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Du bist auch einer von der Fraktion : "Was nicht sein darf kann nicht sein" !
Richtig ?




Nein, nicht richtig leider Gottes .



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#1736

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 18.11.2015 19:28
von Signalobermaat | 444 Beiträge | 434 Punkte
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Also Gert, was ich bewundere, ist die Weitsicht deiner damaligen Lehrer, die wußten schon, warum sie dich nicht zur EOS zuließen.
Auf Kosten des Staates das Abi machen,kostenlos studieren und mit dem Diplom in der Tasche nach dem Westen abhauen.
Du schreibst immer, du hast alles richtig gemacht.
Die DDR bei Dir auch.
Wenn du ehrlich lernen wolltest, der 2. Bildungsweg stand jedem offen, ich habe ihn auch , wie viele tausende genutzt und mich hat keiner nach dem sozialen Status gefragt.Hab mein Geld bezahlt und bin abends zur VHS gegangen.
Also , wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch.



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#1737

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 18.11.2015 19:31
von Potsdamerin (gelöscht)
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Zitat von Gert im Beitrag #1730
Zitat von Potsdamerin im Beitrag #1728
[quote]
Ach Gert, wegen dir habe ich jetzt bestimmt einen Doppelpost. Man möge mir verzeihen.
Das mit dem Idioten bezog sich auf einige der heutigen Gymnasiasten (und ist böse, ich weiß).
Unsere schulische Ausbildung in der DDR war m.E. qualitativ bedeutend höher als heute. Aber mit einem Notendurchschnitt 2.0 zur EOS zugelassen werden zu wollen, ist schon etwas anmaßend. Die Regel war wohl bis 1,5. Ich hatte nur einen Notendurchschnitt von 1,7. Und das hat mich schon sehr gewundert, dass meine Klassenleiterin mich trotzdem gerne auf der EOS gesehen hätte und dementsprechend auch schon alles nötige unternahm. Vielleicht ließ sie die vielen häuslichen Pflichten, die ich als ältestes Kind hatte, mit in ihrer Bewertung einfließen. Mutter Verkäuferin. Habe meine Geschwister quasi allein großgezogen und so manche Hausaufgabe heimlich nachts gemacht, weil ich tagsüber gar nicht dazu gekommen bin. (Ooooh - die große Glocke leutet schon wieder. Ja, kann sie auch!) Ich durfte nicht zur EOS, weil meine Mutter das nicht wollte.
Aber wie du schon schriebst. Es standen dir ja etliche andere Möglichkeiten zur Verfügung, um dein Ziel zu erreichen. Und die hast du augenscheinlich ja auch genutzt.
.


habe gerade meine Frau gefragt, gelernte Lehrerin, Sek .I , also mit einem Notendurchschnitt von 2 wäre ich in der Bundesrepublik ohne Probleme aufs Gymnasium gekommen, die Unterstufenlehrerin hätte das sogar empfohlen. Wichtig waren vor allem die Hauptfächer wie Deutsch und Mathe. Das nur mal zu den hiesigen Verhältnissen.


Och, heute kannst du mit einem Notendurchschnitt von 3,4 auf's Gymnasium. Und, was bringt es dir?
Habe gelesen, Ausbildungsplätze zum Kfz-Mechatroniker. Bewerbung aber nur mit Abitur - Notendurchsnitt mind. 2.
Und Autoschrauber konntest du in der DDR auch ohne Abi werden, mit deinen 2.0 locker.
Das Abitur hat heute überhaupt nicht mehr den Stellenwert, den es zu DDR-Zeiten hatte.
Mir kommt es eher so vor, dass die Leute damit nur noch etwas vom Arbeitsmarkt und Arbeitsamt fern gehalten werden sollen.
Schade eigentlich.


DoreHolm und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.11.2015 19:32 | nach oben springen

#1738

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 18.11.2015 19:33
von Harzwanderer | 3.151 Beiträge | 537 Punkte
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Am DDR-Auto war aber keine komplizierte Schummelsoftware zu justieren.


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#1739

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 18.11.2015 19:43
von der alte Grenzgänger | 1.195 Beiträge | 531 Punkte
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gelöscht vom Autor..


"Jeder klagt über sein Gedächtnis und niemand über seinen Verstand"
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Krepp hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.11.2015 20:58 | nach oben springen

#1740

RE: Gut oder schlecht / wer wünscht "Sie" sich zurück ?

in Das Ende der DDR 18.11.2015 19:48
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Zitat von Gert im Beitrag #1730


..... also mit einem Notendurchschnitt von 2 wäre ich in der Bundesrepublik ohne Probleme aufs Gymnasium gekommen, die Unterstufenlehrerin hätte das sogar empfohlen. Wichtig waren vor allem die Hauptfächer wie Deutsch und Mathe. Das nur mal zu den hiesigen Verhältnissen.


eventuell gab es ja nicht genug mit Durchschnitt kleiner 1,7 so dass dann auch die 2. Garnitur ran durfte,
es konnten ja die Gymnasien nicht leer gelassen werden.

Zur Sache: Gymnasium geht ab Klassenstufe 5, EOS ab 9 deshalb kann man/frau den
geforderten/erwarteten Notendurchschnitt m.E. nicht so einfach vergleichen


http://s7.directupload.net/images/140607/hyg5u97a.gif
Gruß aus Leipzig
I/1979-II/1979 GAR05 GAK9
II/1979-II/1980 GR6 3.GB 10.GK Zarrentin
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