Tessin-Hauptgefechtsstand der Volksmarine

07.07.2011 12:35 (zuletzt bearbeitet: 07.07.2011 12:37)
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#1
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HGS, oder RS-18, oder HGS- 18, oder HNZ-34, oder ??? Mehrere Bezeichnungen für ein und dasselbe Objekt, den Bunker Tessin in Mecklenburg Vorpommern. Schon zu Zeiten der DDR kannten ihn nur ganz wenige, den Hauptgefechtsstand der Volksmarine der DDR. Gelegen an der Landstraße zwischen Laage und Tessin, ca. 1 km westlich der Ortschaft Drüsewitz. Vor einigen Jahren privatisiert. 1993 wurde der Bunker verschlossen (rd. 57 x 49 m, 2 Etragen), seitdem wurde viel zu Funktion und Ausrüstung spekuliert.
Jetzt wurde der Bunker geöffnet. Claus Funke mit seinem Team arbeitet daran, den Bunker auch für geführte Besichtigungen vorzubereiten. Noch ist es nicht ganz soweit. Der Webseite www.bunker-tessin.de sind Details zu entnehmen.
Ich hatte Gelegenheit den Bunker vor wenigen Tagen einen vorab- Besuch abzustatten. Beeindruckend die Eindrücke, seht selbst in einem kurzen Videoclip - die URL https://www.youtube.com/watch?v=MjR7vUabfuY

Grüße


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07.07.2011 14:40
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#2
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Vielen Dank an Dich für die Einstellung des gelungenen Videos. Ich hoffe, dass dieser Bunker nicht wie viele andere dem Vandalismus zum Opfer fällt.

Grüße

Weichmolch


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27.07.2011 22:21
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#3
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... ich habe mich mal zum 12.08.2011 angemeldet ...

Grüße Thomas


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08.08.2012 15:03
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#4
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Auch wenn es mittlerweile ein gutes Jahr her ist, möchte ich euch auf eine Dokumentation aufmerksam machen. Vielleicht habt ihr sie bei Youtube ja schon gesehen, aber vielleicht auch nicht.



Wir waren seinerzeit maßgeblich am Start des Dieselmotors beteiligt und ich habe als "Berichterstatter" das Geschehen dokumentiert.

Leider wurde der Bunker Ende des Jahres 2011 wieder dauerhaft verschlossen, weil eine kommerzielle Nutzung seitens des Besitzers des Grund und Bodens nicht gewünscht ist. Der Claus Funke als damaliger Pächter auf Zeit arbeitet derzeit an einem neuen Nutzungskonzept und versucht immernoch hartnäckig und unermüdlich, den Besitzer doch noch zu überzeugen, einem neuen Pachtvertrag zuzustimmen. Wer weiß, vielleicht war dies noch nicht das letzte Kapitel des ehemaligen Hauptgefechtsstandes der Volksmarine. Ich würde mich freuen, wenn dieses einmalige Denkmal der Zeitgeschichte wieder einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden würde. Nicht zuletzt deswegen, weil es mich als Techniker reizt und fasziniert, die Bunkertechnik mit einigen Systemen wiederzubeleben und damit einen noch realistischeren Eindruck zu vermitteln, welchem irrwitzigen Zweck damals solche aufwendigen Bauten dienen sollten.

Beste Grüße

Rüdi


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