Wandel

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05.07.2011 10:40
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Zitat von GilbertWolzow

@wosch, seit langem lese ich hier nur noch mit, weil ich mir deine, z.t. dümmlichen beiträge, nicht mehr antun kann. kein beitrag deinerseits ohne schienbeintreten. kleines beispiel:

Zitat von wosch
Vielleicht lag es auch nur daran daß er seinen Ing. nicht beim MfS gemacht hatte. ]

dümmlicher gehts wirklich nicht mehr.

das mit der ksze-akte wurde hier im forum bereits -zig mal durchgekaut. auch auf deine jetzt erneut aufgeworfenen scheinfragen hatte damals @feliks d. umfangreich geantwortet. stichwort: ratifizierung.

gerne kannst du nach der erschöpfenden diskussion in diesem tread das selbe thema erneut im nächsten jahr hier aufs trapez bringen.




..............................................................................................................

Mit meinem "dümmlichen" von Dir zitierten Satz, habe ich Dir zumindestens erspart zu erwähnen daß Du selbstverständlich Einblick in die KSZE-Schlußakte hattest. Das wäre doch mit größter Wahrscheinlichkeit sonst gekommen, oder? Dazu, daß es für den Durchschnittsbürger in der DDr so gut wie unmöglich war sich eine "Abschrift" eines Exemplar´s zu besorgen, hast Du leider nichts gesagt.
@Gilbert, ich schätze Deine Kommentare zu meinen Beiträgen: Weiter so!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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05.07.2011 10:55
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S51

Zitat von Manfred B.
...Alfred, gab es auch Personen vom MFS, die bei der Polizei/ Kripo anfingen/ übergingen und dann wegen Ihrer MFS- Zugehörigkeit aus dem Öffentlichen Dienst entlassen wurden?
Wenn ja, wie konnten die ehemaligen MFS’ler diesen Sprung in den ÖD überhaupt schaffen?
Was war der genaue Punkt für solch eine Entlassung aus dem ÖD?



Ich antworte mal bitte stellvertretend. Das hat jedes Bundesland unterschiedlich gehandhabt. Ja, gab es. In den Wendezeiten haben sich Fachkräfte des MfS auf Stellen der K, des Zoll oder andere beworden. Weil deren Inhaber in Rente gingen oder abgequalmt waren. Die Leute waren fachlich wirklich gut und wurden genommen.
Nach dem 3. Oktober wurde gefragt, wer dabei war. Es gab einen Fragebogen. Oder mindestens einen. Wer vorher hauptamtlich war, wurde in den meisten Fällen sofort entlassen. Nur ganz selten (Brandenburg, BSTU, Bereich der Terrorabwehr, Wachregiment) gab es Ausnahmen. Die ehemalige Zugehörigkeit reichte aus. Wer nicht hauptamtlich war, wurde in der überwiegenden Zahl auch gleich entlassen. Begründung analog das es dem Dienstherrn unzumutbar sei, einen weiter zu beschäftigen.
Wer, wie ich, aus Absicht oder auch Unkenntnis (so was gab es) nicht richtig angekreuzt hatte, wurde wie alle anderen gegauckt und wenn die BSTU dann einen als belastet eingestuft hat, ebenfalls entlassen. Nur halt später. Dann wurde aber auch Betrug angenommen und ein Strafverfahren gegen den Jeweiligen eingeleitet. In meinem Fall wegen geringer Schuld eingestellt. Ich hatte zumindest geahnt, dass die Einbestellungen zur 2000, um die Einsätze abzusprechen, nicht Zufall waren. Abgesehen mal von Blankenburg war es der einzige Ort, wo die Aktionen abgestimmt werden konnten. Und immerhin gab es da nicht nur Absprachen für die Einsätze mit der AA sondern ich habe zur Tarnung auch Einschätzungen nach AO 40 (?) unterschrieben. Insgesamt 21. Für viele war ich so etwas wie ein 2000-er, der vom UvD richtig offiziell dort hin bestellt wurde. Auch wenn es keine Verpflichtung gab. Ich habe erst durch Gauck erfahren, dass ich dort bei der HA I als GMS geführt wurde und was das überhaupt war. Aber ich wäre blöde gewesen, hätte ich es nicht zumindest geahnt. Immerhin hat diese Aktionen ja auch mehrfach das Schneewittchen gedeckt.
Ja, also, wer falsch angekreuzt hatte, weil er am Job hing, der musste später gehen. Jedoch in jedem Fall. Dachte ich zumindest.

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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05.07.2011 10:59
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#63
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Wieso sollte die Wiedervereinigung für einen Soldaten/Staatsbediensteten ein Problem sein?
Soldaten und Beamte berufen sich ja i.d.R. darauf, dass sie nur Befehle und Gesetze befolgt hätten.
Bei der Wiedervereinigung haben sich eben Befehle und Gesetze geändert; die Aufgabe des Soldaten/Beamten, diese zu befolgen, hat sich aber nicht geändert.

cheers matloh

Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)


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05.07.2011 11:04 (zuletzt bearbeitet: 05.07.2011 11:11)
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S51,

jeder kann für diese Zeit wohl für sich und vielleicht für seine Freunde schreiben.

Was ich in der Zeit 89/90 erlebt hatte spottete jeder Beschreibung. Nicht wenige haben in dieser Zeit den minimalsten Anstand und Sachlichkeit verloren.

Es wurde zum teil ein solcher blinder Gehorsam an den Tag gelegt, dass man nicht wusste, ob man träumt oder ob dies die Wahrheit ist. Wenn ich bedenke, was es z.B. für Äußerungen, Verhaltensweisen vor und nach dem 15 .Januar – Termin der Stürmung des MfS- von den dort eingesetzten Angehörigen der VP, später u.a. der „Bürgerrechtler“ gab, dies war nicht zu fassen.
Ich könnte auch einiges über den Bereich NVA schreiben, aber ich verkneife mir dies.

Zu Deiner Frage : „Warum sollen deshalb jene, die nicht verfolgt wurden, ein Problem mit ihrem Dienst haben“?

Dies sehe ich aus einer anderen Sicht. Ich bleibe jetzt mal bei der NVA. Es gab in der NVA auch den Bereich Aufklärung. Heute ist jeden bekannt, dass dieser Bereich auch Kundschafter in der BRD hatte und dass einige 1989/90 als es die NVA noch gab verhaftet wurden. Wenn sich dann z.B. aus diesen Bereich Personen dem baldigen, jetzigen Dienstherren in einer bestimmten Art anbieten - obwohl ihre, ich nenne es mal Schutzbefohlenen im Knast landeten- dann hat dies wohl nichts mehr mit normalen Verhältnissen zu schaffen.

Wochen vorher hätte man sich noch Orden an die Brust heften lassen und dann dieser Schwenk ?


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05.07.2011 11:07 (zuletzt bearbeitet: 05.07.2011 11:16)
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Zitat von wosch

Zitat von Feliks D.
Was in nationales Recht umgesetzt wurde? Ja!



.........................................................................................................................

Also die "Schlußakte von Helsinki" ist zwar von Honnecker unterschrieben worden, wenn man sich als DDR-Bürger aber auf sie berufen wollte, war sie in der DDR für den "einfachen" Bürger nicht verfügbar. Mein Bruder (Diploming.-Ökonom) war nicht in der Lage 1982 in Ost-Berlin Einsicht in Diese zu bekommen. Vielleicht lag es auch nur daran daß er seinen Ing. nicht beim MfS gemacht hatte.



Entschuldige bitte meine Dreistigkeit, aber entweder schreibst Du hier erneut Stuß oder Du lügst ganz bewusst!

Ich zitiere jetzt nur für Dich einmal eine auch für Dich glaubwürdige Quelle, nämlich die Bundeszentrale für politische Bildung.

Daher wurde der Vertragstext von Helsinki auch im SED-Organ "Neues Deutschland" in voller Länge veröffentlicht und konnte somit von allen DDR-Bürgerinnen und -Bürgern gelesen werden.

Des lesens sollte ein Dipl. Ökonom ja mächtig sein und wenn er die falschen Zeitungen liest, ja dann...



Weiterhin konnte sich kein Bürger auf sie berufen da sie nur eine Absichtserklärung war und noch nicht in nationales Recht umgesetzt war. Dazu gab es auch keinerlei Zeitvorgabe und selbst dann gab es in ihr aufgeführte Ausnahmegründe. Das hatten wir hier schon ganz ausführlich abgehandelt.


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05.07.2011 11:15
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#66
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94

Für mich werden hier zwei Dinge vermischt. Einerseits der Armeesoldat, der getreue seinem Fahneneid einem Land (im Sinne eines Dienstherren) dient und auf der anderen Seite der Parteisoldat, der getreu einem Ordengelübde fast sektenartig ideologisch sauber (heute sagt man auch gerne politisch korrekt) seine persönliche Weltanschauung Anderen (auf-)oktroyiert.
Nur konnte man beide Seiten dieser Medallie in der DDR auseinanderhalten? Was meint ihr?
Und kann man es heute, gerade in einem Auslandseinsatz oder als Polizist in einer Demonstration?

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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05.07.2011 11:19
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S51

Zitat von Alfred
...Dies sehe ich aus einer anderen Sicht. Ich bleibe jetzt mal bei der NVA. Es gab in der NVA auch den Bereich Aufklärung. Heute ist jeden bekannt, dass dieser Bereich auch Kundschafter in der BRD und dass einige 1989/90 als es die NVA noch gab verhaftet wurden. Wenn sich dann z.B. aus diesen Bereich Personen dem baldigen, jetzigen Dienstherren in einer bestimmten Art anbieten - obwohl ihre, ich nenne es mal Schutzbefohlenen- dann hat dies wohl nichts mehr mit normalen Verhältnissen zu schaffen.

Wochen vorher hätte man sich noch Orden an die Brust heften lassen und dann dieser Schwenk ?



Ja, da hast du recht. Das ist Verrat. wer seine Leute verzinkt hat, muss sich auch heute noch so nennen lassen. Selbst Eppelmann hat diese Akten vernichten lassen.
Diese Personen meine ich aber nicht. Ich kann nur vermuten, dass diese Personen heutzutage auch kein Vertrauen geniessen denn wer einmal verrät, der wird dies bei Bedarf auch wieder tun.

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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05.07.2011 11:24
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Zitat von 94
Für mich werden hier zwei Dinge vermischt. Einerseits der Armeesoldat, der getreue seinem Fahneneid einem Land (im Sinne eines Dienstherren) dient und auf der anderen Seite der Parteisoldat, der getreu einem Ordengelübde fast sektenartig ideologisch sauber (heute sagt man auch gerne politisch korrekt) seine persönliche Weltanschauung Anderen (auf-)oktroyiert.
Nur konnte man beide Seiten dieser Medallie in der DDR auseinanderhalten? Was meint ihr?
Und kann man es heute, gerade in einem Auslandseinsatz oder als Polizist in einer Demonstration?



@94
Heute kann man es nicht auseinanderhalten, weil es so etwas wie Parteisoldaten in D nicht gibt, also hat die Medaille nur eine Seite.

Gruß Gert


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05.07.2011 11:29
avatar  Alfred
#69
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Gert,

glaubst Du dies wirklich ?


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05.07.2011 11:37
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Zitat von matloh
Wieso sollte die Wiedervereinigung für einen Soldaten/Staatsbediensteten ein Problem sein?
Soldaten und Beamte berufen sich ja i.d.R. darauf, dass sie nur Befehle und Gesetze befolgt hätten.
Bei der Wiedervereinigung haben sich eben Befehle und Gesetze geändert; die Aufgabe des Soldaten/Beamten, diese zu befolgen, hat sich aber nicht geändert.

cheers matloh


matloh. das nennt sich siegerjustitz.


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05.07.2011 11:39
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Zitat von Alfred
Gert,

glaubst Du dies wirklich ?





Alfred du stellst mir diese Frage immer und immer wieder, das ist ermüdend und intelligenter wird die Fragestellung durch Wiederholung auch nicht. Was du hier schreibst und ob du das glaubst weiss ich nicht, ich schreibe weder unter Pseudonym(ich heisse wirklich Gert) noch schreibe ich Sachen auf, die nicht meiner Sicht entsprechen. Alles klar ?

Gruß Gert


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05.07.2011 11:41
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#72
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Zitat von glasi

Zitat von matloh
Wieso sollte die Wiedervereinigung für einen Soldaten/Staatsbediensteten ein Problem sein?
Soldaten und Beamte berufen sich ja i.d.R. darauf, dass sie nur Befehle und Gesetze befolgt hätten.
Bei der Wiedervereinigung haben sich eben Befehle und Gesetze geändert; die Aufgabe des Soldaten/Beamten, diese zu befolgen, hat sich aber nicht geändert.

cheers matloh


matloh. das nennt sich siegerjustitz.





also glasi, dieser Post geht einfach ander Sache vorbei, die matloh schrieb.


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05.07.2011 11:55 (zuletzt bearbeitet: 05.07.2011 12:00)
#73
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Die Unterzeichnung der Schlussakte der "Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa" (KSZE) am 1. August 1975 in Helsinki durch E. Honecker war nicht nur für die Parteiführung, sondern auch für viele Menschen in der DDR ein sichtbares Zeichen internationaler Anerkennung durch die Europäischen Staaten und der USA und Kanada. Es unterzeichneten insgesamt 35 Staaten.

Für den Ostblock war vor allem die von der UdSSR und der DDR gewünschte und von den westlichen Staaten auch bestätigte Anerkennung der "territorialen Integrität", nämlich die Akzeptanz der nach dem Zweiten Weltkrieg – insbesondere in Mittel- und Osteuropa entstandenen Grenzen wichtig.
Die von den westlichen Staaten daran "gekoppelte" weltweite "Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten, einschließlich der Gedanken-, Gewissens-, Religions- oder Überzeugungsfreiheit" schien der DDR Führung und den übrigen sozialistischen Staaten auch, nur Beiwerk zum Vertrag. Für die innere Entwicklung der DDR sah man also in diesem Vertragsabschnitt keine Gefahr.
Am nächsten Morgen – so war es in Helsinki verabredet worden – sollte der Wortlaut des Vertrages in jedem der Unterzeichnerstaaten veröffentlicht werden.

In "Verkennung" der möglichen Auswirkungen auf die DDR Bevölkerung, weil innerhalb des Politbüros davon ausgegangen wurde das dieser Vertragsabschnitt keine Auswirkung auf die DDR habe, und sich die DDR Führung andererseits verpflichtet hatte den Wortlaut des Vertrages zu veröffentlichen, erschien der Vertragstext von Helsinki auch im SED-Organ "Neues Deutschland" in voller Länge und konnte somit von allen DDR-Bürgerinnen und -Bürgern gelesen werden.

Voraussetzung war natürlich das sich der Bürger das "ND" auch kaufte.

Zitat von wosch
.....so gut wie unmöglich war sich eine "Abschrift" eines Exemplar´s zu besorgen,



Ich denke mal wosch mit dieser launigen Bemerkung ist es Dir mal wieder gelungen nicht nur mir den Tag zu versüßen und mir ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern.

Damit Du nicht denkst ich liefere mal wieder Glaubensbekenntnisse ab habe ich hier extra für Dich die digitalisierte Ausgabe vom "Neuen Deutschland", erschienen am 02. August 1975 herausgesucht.
Leider muß der folgende Link in ein neues Browser Fenster kopiert, mit der direkten Verlinkung klappte mit diesem 'Bandwurm' hier nicht.
Denke mal das bekommst Du und natürlich alle daran Interessierten hin.

Hier der 'Bandwurm' zum ND:

http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/dfg-viewer/?set[image]=1&set[zoom]=default&set[debug]=0&set[double]=0&set[mets]=http%3A%2F%2Fzefys.staatsbibliothek-berlin.de%2Foai%2F%3Ftx_zefysoai_pi1%255Bidentifier%255D%3Ddf184b13-b964-4387-82ca-91440777740a
(Bitte den gesamten Link kopieren und nicht nur das 'blau' unterlegte anklicken. Da kommt dann eine Fehlermeldung! Wer alles richtig macht dem springt nach betätigen der 'enter' Taste die erste Seit vom Zentralorgan auf den Monitor.


Ab Seite 5 befindet sich wie versprochen der komplette Wortlaut der Schlußakte von Helsinki.

Ich hab in meinem Leben wahrlich nicht viel aufgehoben aber das ND vom 02.08.1975 habe ich noch. Ich hatte es mir extra gekauft.
Bevor Du nun wieder behauptest das es nur an linientreue Genossen unter Vorlage des Parteidokumentes in "Sonderzeitungskiosken" verkauft wurde; vergiss diesen Gedanken ganz schnell.

Viel Spass beim lesen

Gruß
Nostalgiker

Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler


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05.07.2011 12:06
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[/quote]


Das ist sicher richtig, dass die DDR den Wortlaut des Helsinkiabkommens veröffentlicht hat. Wenn man es heute rückblickend betrachtet, war es der erste Sargnagel für die kommunistischen Staaten Mittel/Osteuropas. Das haben die alten Herren des Politbüros damals sicher total unterschätzt . Ich habe mich damals schon gewundert, dass Honi und die anderen diese Verpflichtung eingegangen sind, weil sie ja Menschenrechtsklauseln beinhaltete, die sie fürchteten wie der Teufel das Weihwasser.

Gruß Gert


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05.07.2011 12:22
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Zitat von Gert
Heute kann man es nicht auseinanderhalten, ...


Dann bist Du also der Meinung @Gert, zu DDR-Zeiten konnte man Armee und Partei auseinanderhalten? Soso *grübel*

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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