NVA: Die Guten --- GT: Die Bösen

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03.07.2011 22:18 (zuletzt bearbeitet: 03.07.2011 22:21)
#1
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Im Internet gefunden: Ein Arbeitsgerichtsurteil:
http://www.betriebsraete.de/bag-1998/6%20AZR%20585-96.TXT

(....)
1) Gemäß § 5 Abs. 4 Buchst. b LTV-DR sind Zeiten einer Tätigkeit als Angehöriger der Grenztruppen der DDR von der Berücksichtigung als Eisenbahndienstzeit auch dann ausgeschlossen, wenn die Tätigkeit die Ableistung des Grundwehrdienstes betraf. Zwar werden dadurch Arbeitnehmer, die ihren Grundwehrdienst bei den Grenztruppen ableisten mußten, gegenüber denjenigen, die zum Grundwehrdienst bei einem anderen Truppenteil der NVA eingezogen waren, unterschiedlich behandelt. Die Tarifbestimmung ist jedoch nicht gleichheitswidrig, weil es für die Entscheidung einen sachlichen Grund gibt.
(...)
Der Senat hat dabei im wesentlichen darauf abgestellt, daß es sich bei den Grenztruppen um eines der Hauptrepressionsorgane der DDR handelte, die Tätigkeit als Angehöriger der Grenztruppen darauf abzielte, elementare Menschen- und Grundrechte zu verletzen, wie z. B. das Recht auf Selbstbestimmung, das Recht auf Freizügigkeit und das Recht auf Leben, und daß es in einem Zeitanrechnungssystem des öffentlichen Dienstes der Bundesrepublik Deutschland konsequent sei, Zeiten von Tätigkeiten, die demokratischen und rechtsstaatlichen Grundsätzen nicht entsprachen, von der Anrechnung auszuschließen.
(...)
Theo


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03.07.2011 22:25 (zuletzt bearbeitet: 03.07.2011 22:51)
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#2
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Zitat von eisenringtheo
Im Internet gefunden: Ein Arbeitsgerichtsurteil:
http://www.betriebsraete.de/bag-1998/6%20AZR%20585-96.TXT

Theo





Du meinst sicherlich, den Hinweis hierzu im NVA-Forum gefunden zu haben.

Hm und Du hast sicherlich das komplette Urteil vor dem Einstellen gelesen!


TH


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03.07.2011 22:25
#3
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Na und, was sagst Du denn dazu, als Nichtgrenzer?

Gruß
Theo 85/2


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03.07.2011 22:50 (zuletzt bearbeitet: 03.07.2011 22:51)
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#4
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Gelöscht, da doppelt.

TH


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03.07.2011 22:53
#5
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Zitat von Thunderhorse

Zitat von eisenringtheo
Im Internet gefunden: Ein Arbeitsgerichtsurteil:
http://www.betriebsraete.de/bag-1998/6%20AZR%20585-96.TXT

Theo





Du meinst sicherlich, den Hinweis hierzu im NVA-Forum gefunden zu haben.

Hm und Du hast sicherlich das komplette Urteil vor dem Einstellen gelesen!
Oder warum zitierst Du diese beiden kurzen Absätze im speziellen?
TH



Satz 1 und 2 Beidesmal Ja.
Satz 3: Ich finde die Begründung des Senates so haarsträubend. Eine Art Sippenhaft. Einfach weil man als Wehrpflichtiger bei den GT war hat man Nachteile im Gegensatz zu Wehrpflichtigen der NVA. Wie nicht anders zu erwarten, hat die obere Instanz etwas mehr differenziert. Aber: Wer nicht klagt, hat das Nachsehen. Denn das Urteil der oberen Instanz gilt nur für den Beschwerdeführer.
Theo


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03.07.2011 23:16
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#6
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( gelöscht )

es ist immer wieder schön zu lesen.
die brd der herr der welt über rechtsstaat und unrechtsstaat entscheidet.die ddr im gesetz einverleibt hatte obwohl sie doch von fast 200 staaten dieser welt anerkannt war,darf ihre grenze nicht schützen.
warum sagt man es heute nicht offen?im osten alles mörder und verbrecher die heute eine pds haben,wir wollten doch nur das land und nicht die menschen?
es kotzt einen langsam an 20 jahre nach der wende noch solch ein gefasel um einfache grenzer die auch nur ihren dienst taten wie der bgs.

gruß EK 82/2


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04.07.2011 00:06
#7
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Mein GWD bei den GT wird angerechnet,ist bei der Kontenklärung als Wehrdienst aufgeführt.
Gruß C.


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04.07.2011 10:54
avatar  glasi
#8
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Zitat

Zitat von EK 82/2
es ist immer wieder schön zu lesen.
die brd der herr der welt über rechtsstaat und unrechtsstaat entscheidet.die ddr im gesetz einverleibt hatte obwohl sie doch von fast 200 staaten dieser welt anerkannt war,darf ihre grenze nicht schützen.
warum sagt man es heute nicht offen?im osten alles mörder und verbrecher die heute eine pds haben,wir wollten doch nur das land und nicht die menschen?
es kotzt einen langsam an 20 jahre nach der wende noch solch ein gefasel um einfache grenzer die auch nur ihren dienst taten wie der bgs.

gruß EK 82/2


jedes land kann seine grenzen schützen. die frage ist nur wie und womit.


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04.07.2011 11:06
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#9
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( gelöscht )

da haste recht glasi.mit den minen bin ich auch nicht so einverstanden gewesen,ich nahm es als realität hin.aber das sich grenzer mit der waffe schützen,dazu stehe ich heute noch.jeder darf sich in seiner wohnung angemeldete giftige reptilien halten und bricht jemand ein um es zu stelen,darf er sich nicht beschweren wenn er gebissen wird.im kleinen gesehen ist meine wohnung auch für andere ein verbotener raum und was ich dort anbringe oder halte ist meine sache.


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04.07.2011 11:23
avatar  matloh
#10
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Zitat von EK 82/2
da haste recht glasi.mit den minen bin ich auch nicht so einverstanden gewesen,ich nahm es als realität hin.aber das sich grenzer mit der waffe schützen,dazu stehe ich heute noch.jeder darf sich in seiner wohnung angemeldete giftige reptilien halten und bricht jemand ein um es zu stelen,darf er sich nicht beschweren wenn er gebissen wird.im kleinen gesehen ist meine wohnung auch für andere ein verbotener raum und was ich dort anbringe oder halte ist meine sache.


Es gibt da nur einen ganz kleinen Unterschied: Ich bin der Besitzer/Mieter meiner Wohnung; damit kann ich bestimmen was ich in meiner Wohnung mache. In der DDR konnt der Besitzer des Landes - nämlich das Volk der DDR - nicht bestimmen was mit ihrem Land passiert. Das Volk wurde nicht mal darüber informiert was in ihrem Land genau passiert (siehe Thread über Grenzgebiet).

cheers matloh

Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)


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04.07.2011 11:23
avatar  glasi
#11
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Zitat

Zitat von EK 82/2
da haste recht glasi.mit den minen bin ich auch nicht so einverstanden gewesen,ich nahm es als realität hin.aber das sich grenzer mit der waffe schützen,dazu stehe ich heute noch.jeder darf sich in seiner wohnung angemeldete giftige reptilien halten und bricht jemand ein um es zu stelen,darf er sich nicht beschweren wenn er gebissen wird.im kleinen gesehen ist meine wohnung auch für andere ein verbotener raum und was ich dort anbringe oder halte ist meine sache.


das kann ich gut verstehen EK 82/ 2. aber war es so? waren die grenzanlagen nicht richtung osten gebaut. ein fremder DDR bürger kam doch an die grenze garnicht ran. ich als wessi konnte bis zum schild . HALT! HIER GRENZE! also habt ihr nicht euer land verteidigt, sondern menschen aufgehalten die mit der DDR nichts mehr zutuen habenwollte.aber bitte denke nicht ich mache euch vorwürfe. ihr konntet doch nichts dafür. ihr mußtet eure 18 monate fern der heimat abreißen. NEIN. DIE SCHULDIGEN SAßen in OST BERLIN.


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04.07.2011 11:31
avatar  GZB1
#12
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Die grüne Grenze wurde seit 1946 auf Anweisung von Personen befestigt die noch weiter ostwärts saßen, nämlich im Kreml!


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04.07.2011 11:40
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#13
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( gelöscht )

@matloh
welches land informiert sein volk über die pläne und vorhaben der regierung schon?heute noch weniger als vorher.ich kann mich nicht erinnern das es in deutschland über so eine wichtige frage wie den euro eine volksabstimmung gab,es gab nur die forderung vom volk dazu.in england gab es sie.und belogen werden wir heute laufend mit den statistiken die laufend nach lage korrigiert werden.betrogen auch laufend von auftauchenden korruptionsfällen.

@glasi
du schreibst was meine ersten gedanken an der grenze waren.ich dachte wirklich naiv das es sich um den schutz nach außen handelte bis ich zum 1.mal an der grenze stand und sah das alles richtung osten war.auch der Kfz-sperrgraben hatte eigentliche funktion richtung osten um zum 1.deckung für die grenzer zu bieten wie im fall "weinhold"geschehen.und zum 2.Kfz durschbrüche zu verhindern.
feindliche panzer wären damit nie aufzuhalten und sind die durch,ist schnell eine sandanhäufung für fahrzeuge gemacht.
aber wenn man mal da steht,sieht man es anders,der brd bürger war keine gefahr für mich,er durfte ja frei in die ddr reisen.umgekehrt hätten grenzer auch besser leben können wenn jeder ddr bürger einen reisepass hätte,das schrieb ich schon mal.aber nun war die situation nun mal so und zumindest ich als grenzer sah meinen selbstschutz an forderster stelle.
als soldat findet man sich damit ab das es gesetze und befehle gibt und im sperrgebiet hat nun mal niemand was zu suchen ohne anmeldung.
wer darüber zu lange grübelt im dienst wird zur gefahr für die truppe,ich denke so ist es auch heute noch bei der bw.


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04.07.2011 11:59
avatar  Alfred
#14
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Zitat von GZB1
Die grüne Grenze wurde seit 1946 auf Anweisung von Personen befestigt die noch weiter ostwärts saßen, nämlich im Kreml!




Genau dies ist es, nur wollen oder können dies einige nicht verstehen.

Auf militärischen Gebiet und zu Fragen der Grenze ging in der DDR nichts ohne MOSKAU.


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04.07.2011 12:11
avatar  glasi
#15
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Zitat

Zitat von Alfred

Zitat von GZB1
Die grüne Grenze wurde seit 1946 auf Anweisung von Personen befestigt die noch weiter ostwärts saßen, nämlich im Kreml!




Genau dies ist es, nur wollen oder können dies einige nicht verstehen.

Auf militärischen Gebiet und zu Fragen der Grenze ging in der DDR nichts ohne MOSKAU.



dann galt das bestimmt für denn ganzen eisernen vorhang? also ungarn, cssr usw.


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