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#101

RE: Mödlareuth 1987

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 03.07.2011 22:41
von Thunderhorse | 5.134 Beiträge | 5330 Punkte
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Zitat von eisenringtheo
[
Das Problem waren doch nicht die Gulagzäune, sondern die Knallerbsen dazwischen, wie du sie nennst
http://www.lexpev.nl/minesandcharges/sov...yddr/index.html
Theo



Nur dass die dort damals verlegten Holzkastenminen in Deinem Link nicht aufgeführt sind.

Aber interressant, Manual aus 1963:
The list below on NVA-used mines was taken from a 1963 manual.
The black-and-white pictures with these mines were taken from this manual.

Und die SM-70 ist bereits gelistet, dazu Fotos, aufgenommen von westlicher Seite. Klasse.

TH


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#102

RE: Mödlareuth 1987

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.07.2011 08:16
von Gert | 14.251 Beiträge | 7920 Punkte
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Zitat von Thunderhorse

Zitat von Gert

Danke, Jawa für das Foto, da sehe ich noch mal den Gulag Zaun, den ich ein Jahr später überstiegen habe, nicht an der Stelle wo du das Foto gemacht hast, aber exakt die gleiche Bauart. Ging ganz leicht, direkt am Betonpfahl wie Hühnerleiter hoch und andere Seite runter,
das 2 x und schon waren wir in der BRD. Hatte zwar eine kaputte Hose, aber die netten Jungs von der bayr. Grenzpolizei haben mir anderntags eine neue, richtige, Westhose gekauft.



Hi Gert,

etwas OT, aber dennoch, hier ein Foto aus dem Bereich Melpers, Mitte der 60er Jahre.
Bereich Deiner Flucht.

TH




O Ja, danke sehr TH, in der Gegend war es. War vor einiger Zeit mal dort, um eine"Tatortbesichtigung " zu machen. War nicht leicht das wieder zu finden aber so + - 200 m habe ich es geschafft.
Gruß Gert


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#103

RE: Mödlareuth 1987

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.07.2011 08:26
von Gert | 14.251 Beiträge | 7920 Punkte
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Zitat von eisenringtheo

Zitat von Gert
(...)Danke, Jawa für das Foto, da sehe ich noch mal den Gulag Zaun, den ich ein Jahr später überstiegen habe, nicht an der Stelle wo du das Foto gemacht hast, aber exakt die gleiche Bauart. Ging ganz leicht, direkt am Betonpfahl wie Hühnerleiter hoch und andere Seite runter, das 2 x und schon waren wir in der BRD. Hatte zwar eine kaputte Hose, aber die netten Jungs von der bayr. Grenzpolizei haben mir anderntags eine neue, richtige, Westhose gekauft.



Das Problem waren doch nicht die Gulagzäune, sondern die Knallerbsen dazwischen, wie du sie nennst
http://www.lexpev.nl/minesandcharges/sov...yddr/index.html
Theo




Richtig Theo, das was ich heute respektlos Knallerbse nenne, hat mir damals ziemlichen Respekt eingeflösst. Mir ging der Ar** auf Grundeis, wie man so schön sagt. Unser Fluchtführer war zuvor in diesem Grenzabschnitt 3 Jahre Grenzsoldat. Er hatte zwar keinen Minenplan aber er sagte dass die Minen im 45 grad Winkel diagonal in Reihen zwischen den Zäunen liegen. So gingen wir in diesem Winkel von einem zum anderen Zaun und es ist nichts passiert. Unser Glück war vielleicht auch noch, dass ca. 1/2 m verharschter Schnee dort lag. Da wird der Druck von Fussspuren auch auf eine größere Fläche verteilt, sodass keine Minen ausgelöst wurde.

Gruß Gert


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#104

RE: Mödlareuth 1987

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.07.2011 09:00
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Zitat von 94
..., mit Akkuschraubern und stupfem Vitjasbohrer die Sollbruchstellen in die Ypsilons 'noddeln' zu dürfen ...


Na das das noch Keinem aufgefallen ist *verlegen_grins*
War natürlich eine 'gute' Smalcalda am GAB, eben die ostdeutsche Variante für ortsunabhängiges Löcherbohren. Und da man nun wirklich nicht überall mit dem LO am GSZ hinkam, muß das Anbringen der Sollbruchstellen schon eine ganz schöne 'Viecherei' gewesen sein *wink*

Anmerkung: Abkürzungen bei Bedarf hier nachschlagen.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#105

RE: Mödlareuth 1987

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.07.2011 09:22
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@94 wenn es wirklich wichtig gewesen wäre, hätte es auch dafür innerhalb kürzester Zeit Akkuschrauber gegeben!


zuletzt bearbeitet 04.07.2011 10:02 | nach oben springen

#106

RE: Mödlareuth 1987

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.07.2011 09:51
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Zitat von Gert
Hallo Zaunkletterer, grüß dich im Forum. Bin sowohl Grenzsoldat gewesen als auch Flüchtling ( nicht desertiert)
Habe mit Interesse deine Geschichte gelesen und konnte mich gut hineinversetzen. Ich bin 22 Jahre vor dir am 1.April 1965 mit drei Freunden im Raum Kaltennordheim/Melpers in der thüringisch/bayerischen Rhön geflüchtet. Unsere Flucht dauerte etwa 6 Stunden ( 20:00 Uhr abends haben wir unser Auto vor dem 5 km Sperrgebiet verlassen ) und 2:10 Uhr morgens waren wir auf Bundesgebiet. Das Schleichen durch das Grenzgebiet bis an den Zaun war ebenso aufregend. Damals gab es noch keinen Signalzaun, nur Signalgeräte, über Waldwege mit Draht verbunden. Haben wir 2 identifiziert und umgangen. Den Metallgitterzaun gabe es auch noch nicht, dafür, den "Gulagzaun" ( etwa 2,20 m hoher Stacheldraht an Betonpfosten befestigt, 2 davon parallel im Abstand von etwa 6 m, dazwischen im Boden vergraben " Knallerbsen ") dahinter SRolle Stacheldraht, über die haben wir uns kaputtgelacht, war kein wirkliches Hindernis, dann noch 1 m und wir waren auf Bundesgebiet. Diese Nacht hat sich in meinem Gehirn wie eingefressen, ich sehe alles noch vor mir, wenn ich das abrufe. Deine Fluchtbeschreibung finde ich interessant, sehr gut vorbereitet. Eine gute Vorbereitung ist in einem solchen Fall die halbe Miete.


Grüße aus dem Rheinland



Hallo Gert,

eine interessante Geschichte! Wie habt ihr denn den Draht der Signalgeräte im Dunkeln vor einer Berührung identifizieren können?



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#107

RE: Mödlareuth 1987

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.07.2011 09:55
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Das wird wohl schwierig gewesen sein,und wenn sie gefunden wurden denke ich war das Zufall.Denn die waren in Schienbein oder Kniehöhe gespannt,und waren schlecht zu sehen(war ja auch der Witz an der Sache).



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#108

RE: Mödlareuth 1987

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.07.2011 09:58
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Zitat von 94

Zitat von 94
..., mit Akkuschraubern und stupfem Vitjasbohrer die Sollbruchstellen in die Ypsilons 'noddeln' zu dürfen ...


Na das das noch Keinem aufgefallen ist *verlegen_grins*
War natürlich eine 'gute' Smalcalda am GAB, eben die ostdeutsche Variante für ortsunabhängiges Löcherbohren. Und da man nun wirklich nicht überall mit dem LO am GSZ hinkam, muß das Anbringen der Sollbruchstellen schon eine ganz schöne 'Viecherei' gewesen sein *wink*

Anmerkung: Abkürzungen bei Bedarf hier nachschlagen.




Hallo 94

Ich will ja nicht meckern, aber die Dinger nennt man immer noch Widia-Bohrer.

Gruß
Theo 85/2



zuletzt bearbeitet 04.07.2011 10:00 | nach oben springen

#109

RE: Mödlareuth 1987

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.07.2011 09:59
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Zitat
Wie habt ihr denn den Draht der Signalgeräte im Dunkeln vor einer Berührung identifizieren können?



Es lag Schnee schrieb Gert, wenn die dunklen Schnüre nicht gegen weiße ausgetauscht worden sind, konnte man sie vor dem Schnee in einer einigermaßen hellen Nacht sehen, wenn man sich langsam bewegt hat.
Oder der Schleuser hat gewußt wo die SG´s stehen! (vorher 3 Jahre bei GT dort)


zuletzt bearbeitet 04.07.2011 11:14 | nach oben springen

#110

RE: Mödlareuth 1987

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.07.2011 10:30
von Pit 59 | 12.456 Beiträge | 11906 Punkte
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Stimmt,bei Schnee war es leichter.Aber schau mal nur nach Unten und Laufe Geradeaus.Mit Langsam bewegen hat das nichts zu Tun,mit Kurzer Hose hätte man vieleicht den Widerstand gespürt,Naja wie auch immer Glück gehabt und Gratulation.



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#111

RE: Mödlareuth 1987

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.07.2011 11:53
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Zitat von Pit 59
Stimmt,bei Schnee war es leichter.


Ähm, nicht unbedingt! Bei geschlossener Schneedecke wurden die braunen Schnüre (waren wimre solche wie auch für die Petschierung genutzt wurden) durch weiße oder weiß angemalte Schüre ersetzt.
Die Sollbruchstellen waren übrigens wirklich wichtig, der GSZ-Trupp vom Batallion (mit Koffer-LO) tourte ungefähr ein halbes Jahr von Ypsilon zu Ypsilon und setzte 4 10mm-Löcher in jeden Abweiser. Der Vitjasbohrer übrigens hat den Vorteil, das ich bei Paste&Copy die Sach relativ schnell wiederfind ... http://www.google.de/search?q=Vitjasbohrer
Und schon erklärt mir auch 'die freundliche Findmaschine meines Vertrauens' Meinten Sie: Vitja Bohrer *grins*

P.S. Bei einer KaEsTe hatte ich (immer ?) eine Handvoll Platzer oder Sterne in der Beintasche. Ich stolperte schon mal öfters über den einen oder anderen 'Knalldrath' und hatte dann den Ton vom Testbild im Ohr *verlegen_grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 04.07.2011 12:07 | nach oben springen

#112

RE: Mödlareuth 1987

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.07.2011 12:01
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Zitat von GZB1

Zitat
Wie habt ihr denn den Draht der Signalgeräte im Dunkeln vor einer Berührung identifizieren können?



Es lag Schnee schrieb Gert, wenn die dunklen Schnüre nicht gegen weiße ausgetauscht worden sind, konnte man sie vor dem Schnee in einer einigermaßen hellen Nacht sehen, wenn man sich langsam bewegt hat.
Oder der Schleuser hat gewußt wo die SG´s stehen! (vorher 3 Jahre bei GT dort)




Ah @94 schön dass du es bestätigst.


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#113

RE: Mödlareuth 1987

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.07.2011 12:03
von sentry | 1.554 Beiträge | 1848 Punkte
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Ich denke, wenn man wusste, dass Signalgeräte da waren oder zumindest mit ihnen gerechnet hat, war das durchaus möglich. Die Drähte waren nicht haarfein, sondern hatten sicher einen knappen Millimeter Durchmesser. Sie waren weiß oder bräunlich gefärbt (je nach Jahreszeit) und waren bei gewissen Lichtverhältnissen und abhängig vom Hintergrund durchaus sichtbar. Oft genug stoppte ein Kamerad auf einem leicht übermüdeten, dröseligen Fußmarsch durch den Abschnitt in letzter Sekunde vor so einer Schnur, weil er nicht daran gedacht hatte, sie aber gerade noch rechtzeitig bemerkte. Das sparte eine fette Kaffeerunde...manchmal auch nicht.
Bei entsprechend vorsichtiger Fortbewegung war eine Entdeckung nicht unmöglich.
Ich denke, dass so eine Flucht dennoch, sei sie auch noch so gut geplant, viel mit Glück zu tun hatte, dürfte allen klar sein.
Insofern kommt ein Glück-Wunsch verspätet - aber Respekt! vor der Nummer und vielen Dank für die anschauliche Darstellung hier!


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#114

RE: Mödlareuth 1987

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.07.2011 12:04
von GZB1 | 3.459 Beiträge | 665 Punkte
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Zitat von 94

Die Sollbruchstellen waren übrigens wirklich wichtig, der GSZ-Trupp vom Batallion (mit Koffer-LO) tourte ungefähr ein halbes Jahr von Ypsilon zu Ypsilon und setzte 4 10mm-Löcher in jeden Abweiser.



Die Akuschrauber hätten bei der Masse wahrscheinlich schnell schlapp gemacht. Was ne Multimax mit 500 Watt bei 220 Volt ist, die hat da länger (aus )gehalten.


zuletzt bearbeitet 04.07.2011 14:08 | nach oben springen

#115

RE: Mödlareuth 1987

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.07.2011 12:11
von wosch (gelöscht)
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Zitat von GZB1
@94 wenn es wirklich wichtig gewesen wäre, hätte es auch dafür innerhalb kürzester Zeit Akkuschrauber gegeben!



...............................................................................................

1985 hatte sich mein Schwager einen AKKU-Schrauber gewünscht. Der wollte doch nicht etwa..........??
Schönen Gruß aus Kassel.


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#116

RE: Mödlareuth 1987

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.07.2011 12:18
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@wosch,

für die Y-Träger wär das blöd gewesen, war doch gerade Anfangs ihre Stabilität der Vorteil für GV.


zuletzt bearbeitet 04.07.2011 14:08 | nach oben springen

#117

RE: Mödlareuth 1987

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.07.2011 12:21
von 94 | 12.344 Beiträge | 6637 Punkte
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Der GSZ-Trupp wäre sicherlich dankbar gewesen für einen Schrauber, der LO kam ja wiegesagt nicht überall hin und wenn man das GAB vor Ort gewuchtet hatte, um dann festzustellen das der Tank leer ist ... *grins*
Aber wesentlich wichtiger waren den Jungs ordentliche Bohrer!
Verzinktest 2er-Stahlblech geht globsch nicht 'wie Keks' *wink*
Da hätteste ma paar Päckchen schicken können! Diese wären bestimmt beschlagnahmt und den Batallions-GSZ-Trupps über dunkle Kanäle zugeführt wurden!


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 04.07.2011 12:24 | nach oben springen

#118

RE: Mödlareuth 1987

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.07.2011 12:28
von Theo85/2 | 1.420 Beiträge | 1016 Punkte
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Zitat von 94
[quote="Pit 59"]Stimmt,bei Schnee war es leichter.


Ähm, nicht unbedingt! Bei geschlossener Schneedecke wurden die braunen Schnüre (waren wimre solche wie auch für die Petschierung genutzt wurden) durch weiße oder weiß angemalte Schüre ersetzt.
Die Sollbruchstellen waren übrigens wirklich wichtig, der GSZ-Trupp vom Batallion (mit Koffer-LO) tourte ungefähr ein halbes Jahr von Ypsilon zu Ypsilon und setzte 4 10mm-Löcher in jeden Abweiser. Der Vitjasbohrer übrigens hat den Vorteil, das ich bei Paste&Copy die Sach relativ schnell wiederfind ... http://www.google.de/search?q=Vitjasbohrer
Und schon erklärt mir auch 'die freundliche Findmaschine meines Vertrauens' Meinten Sie: Vitja Bohrer *grins*


Nur mal so:http://de.wikipedia.org/wiki/Widia

Ich komme schließlich aus der Branche!


Theo 85/2



zuletzt bearbeitet 04.07.2011 12:29 | nach oben springen

#119

RE: Mödlareuth 1987

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.07.2011 13:09
von Gert | 14.251 Beiträge | 7920 Punkte
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Zitat von GZB1

Zitat
Wie habt ihr denn den Draht der Signalgeräte im Dunkeln vor einer Berührung identifizieren können?



Es lag Schnee schrieb Gert, wenn die dunklen Schnüre nicht gegen weiße ausgetauscht worden sind, konnte man sie vor dem Schnee in einer einigermaßen hellen Nacht sehen, wenn man sich langsam bewegt hat.
Oder der Schleuser hat gewußt wo die SG´s stehen! (vorher 3 Jahre bei GT dort)





Richtig unser Kumpel von der Grenze wusste in etwa wo sie sind und wir sind ganz vorsichtig gelaufen zum Teil neben dem Waldweg, wenn ich mich recht erinnere. Er zeigte uns dann noch die Signalpistolen, die an einem Baum befestigt waren. Wir machten und schlichen zufrieden weiter.

Gruß Gert


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#120

RE: Mödlareuth 1987

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 04.07.2011 16:54
von Commander | 1.486 Beiträge | 2133 Punkte
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Zitat von 94

Zitat von Pit 59
Stimmt,bei Schnee war es leichter.


Ähm, nicht unbedingt! Bei geschlossener Schneedecke wurden die braunen Schnüre (waren wimre solche wie auch für die Petschierung genutzt wurden) durch weiße oder weiß angemalte Schüre ersetzt.
Die Sollbruchstellen waren übrigens wirklich wichtig, der GSZ-Trupp vom Batallion (mit Koffer-LO) tourte ungefähr ein halbes Jahr von Ypsilon zu Ypsilon und setzte 4 10mm-Löcher in jeden Abweiser. Der Vitjasbohrer übrigens hat den Vorteil, das ich bei Paste&Copy die Sach relativ schnell wiederfind ... http://www.google.de/search?q=Vitjasbohrer
Und schon erklärt mir auch 'die freundliche Findmaschine meines Vertrauens' Meinten Sie: Vitja Bohrer *grins*

P.S. Bei einer KaEsTe hatte ich (immer ?) eine Handvoll Platzer oder Sterne in der Beintasche. Ich stolperte schon mal öfters über den einen oder anderen 'Knalldrath' und hatte dann den Ton vom Testbild im Ohr *verlegen_grins*



Ich kenne 3 Sorten S-Geräteschnur,Grün, Braun u.Weiß,in Knöchelhöhe gespannt ist auch die KS reingelatscht.



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