die Kriminalpolizei (K1) der DVP und deren IM-Ausgelagert von *Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist*

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11.06.2011 00:07 (zuletzt bearbeitet: 11.06.2011 00:17)
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Zitat von exgakl

Zitat von Manfred B.

Zitat von Feliks D.
Die Briefe wurden von der Abt. M in zwei eigenen Speichern geführt. Ein Speicher war nach inländischen und der andere Speicher nach ausländischen Adressen sortiert. Genutzt wurden diese dann unter anderem für Schriftgutanalysen und -vergleiche. Auch die Abt. 26 hatte eigene Speicher inkl. Tonkonserven von operativ bedeutenden Sprechern. Die Nutzung hier dürfte auf der Hand liegen, es ging darum inoffizielle Beweismittel erarbeiten zu können, indem Alias- und anonyme Anrufe bestimmten Tätern zugeordnet werden konnten.

Die Offizialisierung solch inoffizieller Beweismittel beider Abt., wie auch die aus IM Berichten gewonnenen, war dann im Falles der Einleitung eines EV eine Aufgabe und Herausforderung die durch die U-Führer der IX gelöst werden musste. Hierbei kam es ganz besonders auf das Können und die Hingabe des einzelnen U-Führers an.




@Feliks, ich habe Deine Worte mal in Rot markiert. Ich gehe mal ganz stark davon aus, daß Du eine solche Position, sprich U-Führer, beim MFS zu Deinem damaligen Leben zählen kannst. Wenn es so ist, ist es doch eigentlich für beide Seiten gut, mal hier die Möglichkeit vom gegenseitigem Gegenüber, wie man es erlebt hat zu erklären. Was hälst Du davon? Oder wäre es besser dieses mittels PM zu klären?





ich würde mich freuen beide Ansichten und Erlebnisse hier lesen zu können... gute Idee von Dir Manfred B.





Ok, @exgakl dann schiessen bzw. reden wir mal los. Ja @Gilbert und Feliks, zu meinen letzten Zeilen habt ihr euch noch nicht geäussert. Eure letzten Antworten inkl. @Sachsendreier fand ich schon sehr hilfreich. Leider kann ich mit der letzten Bezeichnung von @Sachsendreier nichts anfangen. Für mich ist es in moment fraglich, warum @Feliks sich nicht auf meine Frage meldet. @Feliks, Du bist doch sonst immer Feuer und Flamme in solchen Fällen. Eine kurze Einführung habe ich preissgegeben und da warst Du sofort mit Fragen da. Nun fehlt nur noch Deine Antwort, ob meine Vermutungen, daß Du damals ein U-Führer warst.

Keine Antwort ist auch eine Antwort. Es soll nicht daran scheitern. Ein Dialog funzt nur wenn man auch wirklich will. Ich bin bereit.


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11.06.2011 08:18
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hmmmm @manfred, welche zeilen meinst du auf die ich nicht reagiert haben sollte ?


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11.06.2011 22:28
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Zitat von GilbertWolzow
hmmmm @manfred, welche zeilen meinst du auf die ich nicht reagiert haben sollte ?



Ups, sorry mein lieber Gilbert. Du bist einfach so dazwischen gerutscht. War keine böse Absicht meinerseits.


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12.06.2011 02:48
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#64
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1. Beteilige ich mich grsdl. nicht an Spekulationen zu meiner Vergangenheit.
2. Kann ich Dich noch nicht so ganz einschätzen, Du bist für meine Begriffe etwas sehr verständnisvoll. Weitaus mehr als für eine Person mit diesem Hintergrund üblich wäre, ich muss das für mich erst einmal einordnen.
3. Auf welcher Basis sollte dies stattfinden, Opfer-Täter, Opfer-Täter-Opfer, oder völlig Wertneutral? Wo siehst Du dich da?
4. Habe ich bisher keinerlei Reaktion auf meine PN von vor 3-4 Tagen erfahren.


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12.06.2011 08:19 (zuletzt bearbeitet: 12.06.2011 08:43)
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Zitat von Feliks D.
(...)Die Offizialisierung solch inoffizieller Beweismittel (...)


Ist ein bekanntes Problem aller Untersuchungsbehörden. Es liegen zwar Beweise vor, die den Täter überführen, aber alle unterliegen dem Beweisverwertungsverbot. Und man benötigt dringend ein Geständnis oder Zeugenaussagen. Frage wurde erst kürzlich diskutiert, als es um die Steuer CDs ging. Die Schweizer Banken und das Schweizer Finanzministerium stellten sich auf den Standpunkt: Die Informationen der CD wurden illegal erlangt, also dürften sich nicht verwertet werden.

Was tun mit einem Angeschuldigten, der nicht gesteht, obschon klar ist: "Er wars..." (wegen der inoffiziellen Beweismittel). So wie im Billy Wilder Film "One, two, three" gehts ja auch nicht, würde auch dem Beweisverwertungsverbot unterliegen...



Theo


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13.06.2011 22:58
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Zitat von Feliks D.
1. Beteilige ich mich grsdl. nicht an Spekulationen zu meiner Vergangenheit.
2. Kann ich Dich noch nicht so ganz einschätzen, Du bist für meine Begriffe etwas sehr verständnisvoll. Weitaus mehr als für eine Person mit diesem Hintergrund üblich wäre, ich muss das für mich erst einmal einordnen.
3. Auf welcher Basis sollte dies stattfinden, Opfer-Täter, Opfer-Täter-Opfer, oder völlig Wertneutral? Wo siehst Du dich da?
4. Habe ich bisher keinerlei Reaktion auf meine PN von vor 3-4 Tagen erfahren.



Feliks,
spekulieren ist nicht mein Ding. Deine "fast" Vergangenheit legst Du hier doch offen, genauso wie ich.
Ordne mich bitte als normalen User ein.
Opfer- Täter.... usw.??? Soll das jetzt ein neues Thema werden? Ich habe damals dafür bezahlt. Abgeschlossen ist dass schon lange für mich und die gewisse Entschädigung empfange ich auch dafür.
Leider sind da noch ein paar Fragen offen, die nur gewisse Leute beantworten können und dazu zähle ich Dich auch.
PM ist bei Dir im Kasten.


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15.06.2011 23:11
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Na @Feliks, hast Du deine innere Ordnung hergestellt? Glückwunsch zu "4444" geschriebenen Beiträgen. Respekt! Um diese zulesen werde ich wohl Überstunden machen müßen.


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15.06.2011 23:13
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#68
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@Feliks, war Dir meine PM genehm? Antwort auf diese dauert nun auch an.


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20.06.2011 00:55
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#69
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Zitat von Manfred B.
@Feliks, war Dir meine PM genehm? Antwort auf diese dauert nun auch an.



"Zeit die nie vergeht".... Das Thema soll hier wohl sterben mein lieber @Feliks, oder? Na dann schauen wir mal was es die nächste Zeit hier bringt... außer warten...


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20.06.2011 06:49
avatar  Merkur
#70
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Zitat von Manfred B.
Das Thema soll hier wohl sterben



Ich finde das Ausgangsthema ein sehr diskutierenswertes. Kehrt doch einfach dahin zurück.


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12.12.2012 14:12 (zuletzt bearbeitet: 12.12.2012 14:13)
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Hallo zusammen, hier meine paar Cent zu diesem Thema:

Ich wurde nach meinem Rausschmiss von der OHS direkt vom Dezernat I im PdVP Berlin geworben. 2 Kollegen und ich wurden in die 2000er befohlen und dort saß er, der Werbeoffizier. Meine erste Regung war --> Wasserschutzpolizei. Nix zu machen. Frage seinerseits: "Genosse K., könnten sie sich vorstellen, Verbrechen gegen die Volkswirtschaft der DDR zu bekämpfen?" Klar konnte ich das. Er lud uns (was aus den anderen 2 geworden ist, weiß ich nicht mehr) nach Berlin ein und wir besichtigten die Dienststelle. (Siehe auch den Fred "Resümee einer Jugend"). Ich gehe jetzt mal davon aus, dass mich der Dienststellenleiter beim Gespräch nicht verarscht hat, aber von MfS o.ä. war da nicht die Rede. Vielmehr ging es darum, wie oben geschrieben, VERBRECHEN (keine Vergehen i.S.d. StGB) gegen die Volkswirtschaft der DDR, Kunstdiebstähle und ähnlich gelagerte Straftaten aufzuklären. Eine Zusammenarbeit mit den entsprechenden staatl. Stellen wurde nicht in Abrede gestellt. Mir war also voll bewusst, worauf ich mich eingelassen hätte.
Dez. I war eine Abteilung der K, welche vielleicht enger als andere Dienststellen mit dem MfS (und nicht nur dem MfS) zusammengearbeitet hat, aber keineswegs der verlängerte Arm.


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