"große Ähnlichkeiten"?

  • Seite 2 von 3
04.06.2011 23:19
avatar  ( gelöscht )
#16
avatar
( gelöscht )

Zitat von hinterwäldler
Hallo exgaki,

Stimme Dir voll zu,deshalb in meinen Anmerkungen "Preussisches Traditionsgut"

Gruß HW



eben HW... aus diesen Hintergrund wurde die Uniform entworfen.... sicherlich waren da auch Sparmaßnahmen denkbar


 Antworten

 Beitrag melden
04.06.2011 23:38
#17
avatar

... mal 'n bischen schmökern:

Nationale Volksarmee

____________________________________________________________
Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

Die Dummheit ist wie das Meer. Sie bedeckt sieben Zehntel der Erde, wirft gern hohe Wellen ... und manche baden wohlig darin!

.


 Antworten

 Beitrag melden
04.06.2011 23:48
avatar  ( gelöscht )
#18
avatar
( gelöscht )

Zitat

Zitat von Annakin

Zitat von glasi

Zitat

Zitat von Annakin
Hallo

Habe mal einen bericht gesehen wo die Uniformen beider deutscher Armeen verglichen wurden. Der Moderator zitierte es so " hier die Uniform der Bundeswehr typisch amerikanischer Schnitt". Bei der NVA gezeigt wurde eine Unteroffiziersuniform berufe man sich auf deutsche Traditionen . Feldgrau und Lize.

Gruß Annakin


das habeich auch gesehen. die nva hatte meiner meinung sowiso einen größeren hang zur deutschen tradition. ob das absicht war???





Ob es nun Absicht war kann ich nicht beurteilen, vieleicht hatte man bei Gründung der NVA nicht die materiellen Möglichkeiten für neue Uniformen, so das man vieleicht noch auf vorhandene Wehrmachtbestände zurück griff. Die brauchte man ja bloß ein bischen ändern. Ebenso war es mit den Schulterstücken die bei der NVA und den GT verwendet wurden hatten ja auch große Ähnlichkeit.

Gruß Annakin



nun ja. seit anfang der 90 jahre hat sich sowieso alles geändert.


 Antworten

 Beitrag melden
05.06.2011 13:10 (zuletzt bearbeitet: 05.06.2011 20:02)
avatar  ( gelöscht )
#19
avatar
( gelöscht )

Setze mal zwei Bilder mit Uniformen der NVA,die ich getragen hab.
Die erste war 1965 in der Ausbildung,(das waren die Uniformen der KVP,mit fast identischen Kragenspiegel der Wehrmacht.
Die zweite,gab es 1966 an der Grenze.Die dritte, zeigt eine Wehrmachtsjacke zum vergleichen.
Greso

05.06.2011 13:19
avatar  ( gelöscht )
#20
avatar
( gelöscht )

Zitat von Greso
Setze mal zwei Bilder mit Uniformen der NVA,die ich getragen hab.
Die erste war 1965 in der Ausbildung,(das waren die Uniformen der KVP,mit fast identischen Kragenspiegel der Wehrmacht.
Die zweite,gab es 1966 an der Grenze.Die dritte, zeigt eine Wehrmachtsjacke zum vergleichen.
Greso



Das HK,war noch zu sehen... Habe das Bild gelöscht.


 Antworten

 Beitrag melden
05.06.2011 17:00
avatar  ( gelöscht )
#21
avatar
( gelöscht )

Wenn ich das mal richtig in Erinnerung habe, hat Ulbricht eine Uniform für die NVA gewollt, die der russischen sehr ähnlich sah. Daraufhin haben die sowjetischen Genossen gefragt, warum nehmt ihr nicht die traditionelle, feldgraue Uniform der Vorgängerarmeen. Das hat Ulbricht dann als Anweisung aufgefasst und hat das feldgrau wieder eingeführt. Soviele zur Entstehungsgeschichte der NVA Uniformen.

Gruß Gert


 Antworten

 Beitrag melden
05.06.2011 17:04
avatar  ( gelöscht )
#22
avatar
( gelöscht )

Ich habe da mal eine Frage zu den Fähnrichen :

Zu meiner Zeit 1963/64 gab es diese Dienstgrade nicht. Aus welchem Grund wurden sie eingeführt? Sind sie den Offizieren oder Unterführern zuzuordnen ? Was für Dienststellungen/Funktionen haben sie besetzt ? Gab es auch in den Marineeinheiten Fähnriche ?
Ich kenn den Fähnrich als Bezeichnung für einen Offizier in der Ausbildung ( Wehrmacht, kaiserliches Heer )?

Gruß Gert


 Antworten

 Beitrag melden
05.06.2011 17:10
avatar  ( gelöscht )
#23
avatar
( gelöscht )

Zitat von Annakin
Hallo

Habe mal einen bericht gesehen wo die Uniformen beider deutscher Armeen verglichen wurden. Der Moderator zitierte es so " hier die Uniform der Bundeswehr typisch amerikanischer Schnitt". Bei der NVA gezeigt wurde eine Unteroffiziersuniform berufe man sich auf deutsche Traditionen . Feldgrau und Lize.

Gruß Annakin



Na dann lasse ich mal den westdeutschen BGS durch Eschwege marschieren.. 1953... typisch amerikanische Uniformen????
http://www.bgs-erinnerung.de/index1953Eschwege.htm
Theo


 Antworten

 Beitrag melden
05.06.2011 17:21
#24
avatar

Zitat von Gert
Ich habe da mal eine Frage zu den Fähnrichen :

Zu meiner Zeit 1963/64 gab es diese Dienstgrade nicht. Aus welchem Grund wurden sie eingeführt? Sind sie den Offizieren oder Unterführern zuzuordnen ? Was für Dienststellungen/Funktionen haben sie besetzt ? Gab es auch in den Marineeinheiten Fähnriche ?
Ich kenn den Fähnrich als Bezeichnung für einen Offizier in der Ausbildung ( Wehrmacht, kaiserliches Heer )?

Gruß Gert


hallo Gert,
schau mal in dem Link weiter unten,da ist die Antwort auf deine Frage,

http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%A4hnrich

gruß mannomann

Etwas über mich zu schreiben, um sich dann daraus ein Bild von mir machen zu können , wäre ungefähr so, wie der Versuch Architektur zu tanzen...


 Antworten

 Beitrag melden
05.06.2011 17:37
avatar  ( gelöscht )
#25
avatar
( gelöscht )

Zitat von Gert
Wenn ich das mal richtig in Erinnerung habe, hat Ulbricht eine Uniform für die NVA gewollt, die der russischen sehr ähnlich sah. Daraufhin haben die sowjetischen Genossen gefragt, warum nehmt ihr nicht die traditionelle, feldgraue Uniform der Vorgängerarmeen. Das hat Ulbricht dann als Anweisung aufgefasst und hat das feldgrau wieder eingeführt. Soviele zur Entstehungsgeschichte der NVA Uniformen.

Gruß Gert



.............Gert, Deine Erinnerungen sind soweit richtig. Bereits bei Schaffung der Kasernierten Volkspolizei, der Volkspolizei-Luft sowie der Volkspolizei-See wurden ca 1952 bereits Mustervorlagen gefertigt, wo die Uniformfarbe Khaki gewesen ist. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Skala der Fraben, welcher den Forderungen des Militärwesen des 20. Jahrhundert entsprachen sehr gering war. ich vermute einmal, dass das grau-grün des Heeres der ehemaligen deutschen Wehrmacht nicht zur Diskussion stand. Auf den ersten Blick waren diese Uniformen in Farbe und Schnitt, den damals verwendeten sowjetischen Uniformen vergleichbar. Dies jedoch hauptsächlich bei der KVP und der VP-Luft. Bei der VP-See wirkten bei der Uniformgestaltung mehr die internationalen Einflüsse der Uniformentwicklung seit dem 19. Jahrhundert weiter.
Wenn nun generell von einer "Russenuniform" gesprochen wird, so ist dem in Einspruch zu stellen, dass die Stiefelhosen bei den Generalen und Offizieren dem Beispiel früherer deutscher Uniformen entsprach. Gleiches betraf auch die Gestaltung der Schulterstücke, welche in Form und Gestaltung in der Entwicklungslinie deutscher Armeen blieb. Für weiterführende Informationen empfehle ich das Buch "Militärische Uniformen in der DDR 1949-1990" von Keubke/Kuntz (ISBN 3-8132-0835-4).


 Antworten

 Beitrag melden
05.06.2011 17:44
avatar  ( gelöscht )
#26
avatar
( gelöscht )

Zitat von Stabsfähnrich

Zitat von Gert
Wenn ich das mal richtig in Erinnerung habe, hat Ulbricht eine Uniform für die NVA gewollt, die der russischen sehr ähnlich sah. Daraufhin haben die sowjetischen Genossen gefragt, warum nehmt ihr nicht die traditionelle, feldgraue Uniform der Vorgängerarmeen. Das hat Ulbricht dann als Anweisung aufgefasst und hat das feldgrau wieder eingeführt. Soviele zur Entstehungsgeschichte der NVA Uniformen.

Gruß Gert



.............Gert, Deine Erinnerungen sind soweit richtig. Bereits bei Schaffung der Kasernierten Volkspolizei, der Volkspolizei-Luft sowie der Volkspolizei-See wurden ca 1952 bereits Mustervorlagen gefertigt, wo die Uniformfarbe Khaki gewesen ist. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Skala der Fraben, welcher den Forderungen des Militärwesen des 20. Jahrhundert entsprachen sehr gering war. ich vermute einmal, dass das grau-grün des Heeres der ehemaligen deutschen Wehrmacht nicht zur Diskussion stand. Auf den ersten Blick waren diese Uniformen in Farbe und Schnitt, den damals verwendeten sowjetischen Uniformen vergleichbar. Dies jedoch hauptsächlich bei der KVP und der VP-Luft. Bei der VP-See wirkten bei der Uniformgestaltung mehr die internationalen Einflüsse der Uniformentwicklung seit dem 19. Jahrhundert weiter.
Wenn nun generell von einer "Russenuniform" gesprochen wird, so ist dem in Einspruch zu stellen, dass die Stiefelhosen bei den Generalen und Offizieren dem Beispiel früherer deutscher Uniformen entsprach. Gleiches betraf auch die Gestaltung der Schulterstücke, welche in Form und Gestaltung in der Entwicklungslinie deutscher Armeen blieb. Für weiterführende Informationen empfehle ich das Buch "Militärische Uniformen in der DDR 1949-1990" von Keubke/Kuntz (ISBN 3-8132-0835-4).





danke für die Erläuterungen, Chris. Bei den Offiziersrangabzeichen ist man aber von der deutschen Tradition abgewichen: ein Leutnant in der Wehrmacht hatte gar keinen, ein Oberleutnant 1 Stern und Hauptmann 2 Sterne.

Gruß Gert


 Antworten

 Beitrag melden
05.06.2011 17:46
avatar  ( gelöscht )
#27
avatar
( gelöscht )

Hallo Gert,

das lag darin begründet, daß man den Dienstgrad Unterleutnant von der SU übernommen hat, der widerum mit einem Stern geziert war.

VG exgakl


 Antworten

 Beitrag melden
05.06.2011 18:03
avatar  ( gelöscht )
#28
avatar
( gelöscht )

Zitat von mannomann14

Zitat von Gert
Ich habe da mal eine Frage zu den Fähnrichen :

Zu meiner Zeit 1963/64 gab es diese Dienstgrade nicht. Aus welchem Grund wurden sie eingeführt? Sind sie den Offizieren oder Unterführern zuzuordnen ? Was für Dienststellungen/Funktionen haben sie besetzt ? Gab es auch in den Marineeinheiten Fähnriche ?
Ich kenn den Fähnrich als Bezeichnung für einen Offizier in der Ausbildung ( Wehrmacht, kaiserliches Heer )?

Gruß Gert


hallo Gert,
schau mal in dem Link weiter unten,da ist die Antwort auf deine Frage,

http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%A4hnrich

gruß mannomann




...........die Begründung für die Einführung der Dienstgradgruppe Fähnrich war, dass die Einführung leistungsfähiger Bewaffnung und Kampftechnik die Rolle und Verantwortung des Einzelnen wachsen ließ. Der wissenschaftliche-Technische Fortschritt der Militärtechnik, bedingte eine weitere Differenzierung der militärischen Tätigkeit und erforderte eine Spezialisierung. Ab Ende der siebziger Jahreexestierten in der NVA eine Vielzahl von Spezialeinrichtungen, welche ein hohes ingeneurtechnisches Wissen voraussetzten. Bis ca. 1977 gab es jedoch bei der NVA nur Offiziere mit einer militär-technischen ausgerichtetetn Ingenieurausbildung. Im November 1977 erfolgte eine Vereinbarung zwischen dem MfNV und dem Ministerium für Fach- und Hochschulwesen, wo in der weiteren Folge die ersten Fachschulingenieure in der Profilverwendung Fähnrich herangebildet wurden.Am 23. Juli 1979 erfolgte die Einführung neuer Fähnrichdienstgrade. Zu den seit 1974 vorhandenen Dienstgraden Fähnrichschüler und Fähnrich, kamen Oberfährnrich, Stabsfähnrich und Stabsoberfähnrich hinzu.


 Antworten

 Beitrag melden
05.06.2011 18:09
avatar  ( gelöscht )
#29
avatar
( gelöscht )

Zitat von Gert

Zitat von Stabsfähnrich

Zitat von Gert
Wenn ich das mal richtig in Erinnerung habe, hat Ulbricht eine Uniform für die NVA gewollt, die der russischen sehr ähnlich sah. Daraufhin haben die sowjetischen Genossen gefragt, warum nehmt ihr nicht die traditionelle, feldgraue Uniform der Vorgängerarmeen. Das hat Ulbricht dann als Anweisung aufgefasst und hat das feldgrau wieder eingeführt. Soviele zur Entstehungsgeschichte der NVA Uniformen.

Gruß Gert



.............Gert, Deine Erinnerungen sind soweit richtig. Bereits bei Schaffung der Kasernierten Volkspolizei, der Volkspolizei-Luft sowie der Volkspolizei-See wurden ca 1952 bereits Mustervorlagen gefertigt, wo die Uniformfarbe Khaki gewesen ist. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Skala der Fraben, welcher den Forderungen des Militärwesen des 20. Jahrhundert entsprachen sehr gering war. ich vermute einmal, dass das grau-grün des Heeres der ehemaligen deutschen Wehrmacht nicht zur Diskussion stand. Auf den ersten Blick waren diese Uniformen in Farbe und Schnitt, den damals verwendeten sowjetischen Uniformen vergleichbar. Dies jedoch hauptsächlich bei der KVP und der VP-Luft. Bei der VP-See wirkten bei der Uniformgestaltung mehr die internationalen Einflüsse der Uniformentwicklung seit dem 19. Jahrhundert weiter.
Wenn nun generell von einer "Russenuniform" gesprochen wird, so ist dem in Einspruch zu stellen, dass die Stiefelhosen bei den Generalen und Offizieren dem Beispiel früherer deutscher Uniformen entsprach. Gleiches betraf auch die Gestaltung der Schulterstücke, welche in Form und Gestaltung in der Entwicklungslinie deutscher Armeen blieb. Für weiterführende Informationen empfehle ich das Buch "Militärische Uniformen in der DDR 1949-1990" von Keubke/Kuntz (ISBN 3-8132-0835-4).





danke für die Erläuterungen, Chris. Bei den Offiziersrangabzeichen ist man aber von der deutschen Tradition abgewichen: ein Leutnant in der Wehrmacht hatte gar keinen, ein Oberleutnant 1 Stern und Hauptmann 2 Sterne.

Gruß Gert




...........Gert, ich hatte in meinem Beitrag nicht geschrieben, dass die Schulterstücke/-klappen 1:1 übernommen wurden sondern, dass man sich an die bisherigen Traditionen hielt. D.h. die Verwendung von silberfarbenen Plattschnüren, viereckigen Sternen etc.


 Antworten

 Beitrag melden
05.06.2011 18:18
avatar  ( gelöscht )
#30
avatar
( gelöscht )

Zitat von exgakl
Hallo Gert,

das lag darin begründet, daß man den Dienstgrad Unterleutnant von der SU übernommen hat, der widerum mit einem Stern geziert war.

VG exgakl



..............dass ist so nicht ganz exakt. Bereits bei der Volkspolizei, gab es einen Unterkommissar (ab 1990 wieder). Nach Bildung der KVP wurde daraus der Unterleutnant. Übrigens ist der Dienstgrad Unterleutnant keine reine "Erfindung" der Roten Armee.............


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!