"Unsre Heimat"

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01.06.2011 09:55 (zuletzt bearbeitet: 01.06.2011 10:01)
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94


GERMAN CHORUS HARMONIE / Salt Lake City / Utah / 8. Mai 2008

Schon länger frage ich mich manchmal 'Was ist Heimat?' Also Junger Pionier war diese Frage vermeintlich einfach durch Mitsingen beantwortet. Nur sangen wir damals von 'Unsrer Heimat'. Doch was ist meine Heimat? Dort wo ich geboren wurde? Oder dort, wo ich aufgewachsen bin? Vielleicht auch die Landschaft, in der ich meine Heimat DDR mit dem Dienst an der Waffe 'schützte'? In den letzten zwei Zeilen Text heißt es ja: 'und wir schützen sie weil sie dem Volke gehört, | weil sie unserem Volke gehört.'
Kann Heimat eigentlich einem Volk gehören?

Also, laßt ma lesen was Eure Heimat ist und bevor ich Steilvorlagen für Wortspielverdrehungen liefere, bediene ich die gleich ma selbst. *grins*

Hi Maat! als Begrüßung des christlichen Seefahrers, welche in jedem Hafen eine Braut haben soll.
Oder www.heim.at, falls man jähnseits der Alpen Webspace sucht.
P.S. Achso, Jähnseits ist kein Vertipper, war doch Jähn der 1. DDReutsche, welcher aus dem Jähnseits in seine Heimat zurückkehrte.
Ja, okee, der war itzo ä bissel flach *verlegen_grins*

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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01.06.2011 10:23
#2
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In der Schweiz gibt es einen häufig benutzten Begriff "heimatmüde": Wer genug hat und weg aus seinem Land will.
So ist Supermann heimatmüde:

Quelle: http://bazonline.ch/ausland/amerika/Supe.../story/16687108
Theo


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01.06.2011 11:03
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#3
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Ich definiere Heimat für mich als den Flecken , an dem ich bewußt aufgewachsen bin. Hatte z.B. zum GWD ein paar Fotos dabei, geschossen aus meinem Zimmerfenster daheim mit dem Blick in alle Richtungen. Wenns Heimweh nagte genügte ein Draufblicken, um sich nicht zu verloren vorzukommen.
Das ist wohl auch der Grund, niemals einen Ortswechsel in ernsthafte Erwägung gezogen zu haben... diese Verbundenheit exisitiert bei mir heute noch.

viele Grüße aus Thüringen!
SEG15D


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01.06.2011 11:37
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#4
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Für mich gibt es meine alte Heimat in ihr war ich geboren und verbrachte hauptsächlich meine Kindheit ! Meine neue Heimat ist da wo ich jetzt seit über 40 Jahren wohne. Aber mein Vaterland ist Deutschland.


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01.06.2011 12:29
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#5
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Meine Heimat definiere ich so: Da wo meine Wiege stand das ist mein Heimatland! Es mag sich etwas geschwollen anhören, aber es war im 3. Reich und das hieß damals Großdeutschland. Wenn ich das "Groß" mal weglassen darf dann bleibt "Deutschland" über. Bewußt aufgewachsen bin ich im geteilten Deutschland, der DDR und wenn man mich jetzt fragen würde dann könnte ich nur sagen daß ich letztere als meine wahrgenommene Heimat ansehen würde, auch wenn ich sie als 19jähriger schweren Herzens verlassen hatte. Mein jetziger (seit 49 Jahren) Wohnsitz ist mir lediglich zur 2. Heimat geworden.So sehe ich das als Mecklenburger.
Schönen Gruß aus Kassel.


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01.06.2011 14:31
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#6
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Zitat von SEG15D
Ich definiere Heimat für mich als den Flecken , an dem ich bewußt aufgewachsen bin. Hatte z.B. zum GWD ein paar Fotos dabei, geschossen aus meinem Zimmerfenster daheim mit dem Blick in alle Richtungen. Wenns Heimweh nagte genügte ein Draufblicken, um sich nicht zu verloren vorzukommen.
Das ist wohl auch der Grund, niemals einen Ortswechsel in ernsthafte Erwägung gezogen zu haben... diese Verbundenheit exisitiert bei mir heute noch.

viele Grüße aus Thüringen!


SEG15D


So sehe und halte ich es auch mit der Heimat.
Gruß Greso


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01.06.2011 14:32
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#7
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Zitat von wosch
Meine Heimat definiere ich so: Da wo meine Wiege stand das ist mein Heimatland! Es mag sich etwas geschwollen anhören, aber es war im 3. Reich und das hieß damals Großdeutschland. Wenn ich das "Groß" mal weglassen darf dann bleibt "Deutschland" über. Bewußt aufgewachsen bin ich im geteilten Deutschland, der DDR und wenn man mich jetzt fragen würde dann könnte ich nur sagen daß ich letztere als meine wahrgenommene Heimat ansehen würde, auch wenn ich sie als 19jähriger schweren Herzens verlassen hatte. Mein jetziger (seit 49 Jahren) Wohnsitz ist mir lediglich zur 2. Heimat geworden.So sehe ich das als Mecklenburger.
Schönen Gruß aus Kassel.



Sehr gesunde Einstellung.
Gruß Greso


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01.06.2011 14:52 (zuletzt bearbeitet: 01.06.2011 17:13)
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#8
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Heimat ist für mich das Land in dem ich aufgewachsen bin, das mir eine unbekümmerte Kindheit schenkte, eine Jugendzeit in der mir seine Werte vermittelt wurden und eine Erwachsenenzeit die mich prägte, ganz ohne Existenzängste dafür aber mit viel Arbeit. Weiterhin stehen die einmalige Landschaft und besonders erinnerungsträchtige Orte für meine ganz persönliche und lokale Heimat.

Editiert........

Seitdem fühle ich mich in diesem Land nicht mehr heimisch und werde mich auch davor hüten irgendetwas als meine 2. Heimat zu bezeichnen, was den Werten und Vorstellungen meiner Heimat nicht im geringsten ähnelt. Aus dieser Grundlage resultiert sicher zu großen Teilen auch die Ablehnung für dieses System.

Um solche Ablehnungsgefühle bei der heutigen Jugend zu verhindern und um sie gefügiger zu machen wird sie, durch die heute überall geforderte Mobilität, durch Leiharbeit und damit verbundene häufige Umzüge, gezielt entwurzelt und heimatlos gemacht. Bestes Beispiel dafür ist die Jugend meiner ehem. Heimat die zu hunderttausenden die Heimat ihrer Eltern verlassen und der Arbeit als billige Lohnsklaven hinterherziehen mussten.

Die gesellschaftsschädigenden Auswirkungen dieser Entwurzlung und dieses Auseinanderreißens von Familien werden einige von uns in Zukunft ganz sicher noch erleben.

Edit:@Felix.,ich habe den Absatz komplett gelöscht,überdenke bitte vor dem Absenden deiner Beiträge solche Äußerungen vorher noch mal.

Gruß bendix


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01.06.2011 15:03 (zuletzt bearbeitet: 01.06.2011 15:12)
avatar  Tobeck
#9
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Zitat von wosch
Meine Heimat definiere ich so: Da wo meine Wiege stand das ist mein Heimatland! Es mag sich etwas geschwollen anhören, aber es war im 3. Reich und das hieß damals Großdeutschland. Wenn ich das "Groß" mal weglassen darf dann bleibt "Deutschland" über. Bewußt aufgewachsen bin ich im geteilten Deutschland, der DDR und wenn man mich jetzt fragen würde dann könnte ich nur sagen daß ich letztere als meine wahrgenommene Heimat ansehen würde, auch wenn ich sie als 19jähriger schweren Herzens verlassen hatte. Mein jetziger (seit 49 Jahren) Wohnsitz ist mir lediglich zur 2. Heimat geworden.So sehe ich das als Mecklenburger.
Schönen Gruß aus Kassel.



Bei einem weit entfernten Verwandten von mir war das so ähnlich. Einige Jahre nach dem Krieg ist er als junger Mann aus dem Osten Deutschlands (Nähe Dübener Heide) nach Süddeutschland gegangen, hat dort studiert, sein Leben lang gearbeitet, geheiratet und Kinder groß gezogen und ist im Alter nach Trennung von seiner Frau nach 50 Jahren wieder in seine alte Heimatstadt zurückgekehrt. Das hat mich damals schon erstaunt und nun lese ich von Dir etwas ähnliches. Es ist bemerkenswert, daß man auch nach 50 Jahren seinen neuen Wohnort - wo man immerhin den größten Teil seines Lebens verbracht hat - nicht als eigentliche Heimat empfindet. Die Kindheits- und Jugenderlebnisse scheinen bei einigen doch die stärkste Prägung in bezug auf das Heimatgefühl zu haben.


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01.06.2011 16:52
avatar  exgakl
#10
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upps, der Feliks feiert wohl heute schon Männertag?

Jede gute Idee beginnt mit dem Satz.. "halt mal mein Bier!"

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01.06.2011 17:05
avatar  Gohrbi
#11
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Ich bin auch mit diesem Lied aufgewachsen. Kann es noch heute komplett singen,
na gut Sandmännchenlied (ost und west) kann ich auch noch, obwohl....lang,lang ist es her.

Heimat ist da, wo meine Familie mit mir lebt, wo mein Bett steht.
Oder sollte man sagen, wo man sich am wohlsten fühlt?

Ich mache Heimat nicht an einer Gegend fest. Das wichtigste ist doch Familie und Freunde,
da wird man überall "heimisch". Es ist doch an fast jeder Gegend was schön, außer ein
paar Plätzen im Land der 3 Me(h)ere


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01.06.2011 17:12
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#12
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Meine Heimat ist mein Geburtsort, wo ich im Kindergarten war, in der Schule und die Lehrzeit hatte.Dort wo meine Familie und meine alten Freunde sind, wenn sie denn noch da sind.
Mit 18 Jahren und 6 Wochen musste ich dann los, ihr wisst schon...
Heute lebe ich 220 Km von meiner Heimat entfernt aus beruflichen Gründen, geht also noch.
Trotzde, ich bin gerne immer wieder "zu hause" und werde irgendwann dort bergraben. Mein Land Brandenburg...
Ofw


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01.06.2011 17:12
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#13
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Ich bin zwar hier zu Hause,habe hier meine Familie,Freunde,Verwandte und die meiste Zeit meines Lebens verbracht,aber meine Heimat ist da wo ich geboren und aufgewachsen bin.

Gruß bendix


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01.06.2011 17:56
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#14
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Zitat von Feliks D.
Heimat ist für mich das Land in dem ich aufgewachsen bin, das mir eine unbekümmerte Kindheit schenkte, eine Jugendzeit in der mir seine Werte vermittelt wurden und eine Erwachsenenzeit die mich prägte, ganz ohne Existenzängste dafür aber mit viel Arbeit. Weiterhin stehen die einmalige Landschaft und besonders erinnerungsträchtige Orte für meine ganz persönliche und lokale Heimat.

Editiert........

Seitdem fühle ich mich in diesem Land nicht mehr heimisch und werde mich auch davor hüten irgendetwas als meine 2. Heimat zu bezeichnen, was den Werten und Vorstellungen meiner Heimat nicht im geringsten ähnelt. Aus dieser Grundlage resultiert sicher zu großen Teilen auch die Ablehnung für dieses System.

Um solche Ablehnungsgefühle bei der heutigen Jugend zu verhindern und um sie gefügiger zu machen wird sie, durch die heute überall geforderte Mobilität, durch Leiharbeit und damit verbundene häufige Umzüge, gezielt entwurzelt und heimatlos gemacht. Bestes Beispiel dafür ist die Jugend meiner ehem. Heimat die zu hunderttausenden die Heimat ihrer Eltern verlassen und der Arbeit als billige Lohnsklaven hinterherziehen mussten.

Die gesellschaftsschädigenden Auswirkungen dieser Entwurzlung und dieses Auseinanderreißens von Familien werden einige von uns in Zukunft ganz sicher noch erleben.

Edit:@Felix.,ich habe den Absatz komplett gelöscht,überdenke bitte vor dem Absenden deiner Beiträge solche Äußerungen vorher noch mal.

Gruß bendix



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Nun Feliks, da Du die Frage nach der Heimat dazu benutzt OT-mäßig Deinen Frust über die BRD freien Lauf zu lassen möchte ich Dir hier mal entgegenhalten, daß das mit dem "Auseinanderreissen" von Familien doch eher auf das Datum "13. August 1961" zutrifft. Scheinbar ist Dir das nicht bewußt sonst würdest Du "Auseinanderreißen" anders definieren. Im Gegensatz zu damals können die Deiner Meinung nach durch die "gefügig" machende Politik "Auseinandergerissenen" sich ohne vom Staat ausgeübte Sanktionen frei bewegen und ihre Familienbande nach Herzenslust pflegen und sie brauchen dazu keine Genehmigung irgend einer Behörde die in der Regel nur ausgestellt wurde wenn man seinen Partner als Geisel zurück ließ. Das Wort "Lohnsklave" hört sich wirklich "cool" an, wenn ich das mal auf mich beziehen darf, so Einer war auch ich, allerdings in der Deutschen Demokratischen Republik und trotzdem nenne ich sie Meine Heimat, wir ticken eben verschieden.
Bitte entschuldigt mein Abschweifen, es mußte einfach raus.
Schönen Gruß aus Kassel.


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01.06.2011 19:22 (zuletzt bearbeitet: 01.06.2011 19:26)
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#15
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Zitat von wosch
Nun Feliks, da Du die Frage nach der Heimat dazu benutzt OT-mäßig Deinen Frust über die BRD freien Lauf zu lassen



Ich bitte meinen Fehler zu entschuldigen, scheinbar hatte ich übersehen dass in diesem Thread nur belangloses oberflächliches Gequatsche, dafür aber pc, über das Thema Heimat erwünscht ist. Bestenfalls noch ein Hieb in die Vergangenheit warum die DDR eine schlechte war, jedoch keinesfalls aktuelle Kritik welche ja eh nur Frust sein soll.

Ich nehme dies zur Kenntnis und wünsche allen morgen einen schönen Herrentag, nicht das noch jemand denkt ich würde heute schon feiern.


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