Hotelgeld

30.05.2011 20:10
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#1
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94

In einigen ausgewählten Ferienhäusern und 4-Sternehotels der ehemaligen DDR begegnete man nicht nur ausländischen Gästen, sondern auch immer häufiger eigenwilligen Zahlungsmitteln, wie Wertbons, Speisetalons, etc.
Die DDR hatte Ende der 60iger Jahre große Anstrengungen unternommen, um den westlichen Touristen einen Aufenthalt auf internationalem Niveau zu bieten. Dazu waren auch exklusive Waren, insbesondere Speisen und Getränke, im Angebot der Restaurants. Um den sofortigen Ausverkauf dieser exportfähigen Waren durch die einheimische Bevölkerung zu vermeiden, ließ man sich diese besonderen Zahlungsmittel einfallen.

Text: Oliver Sens / Quelle: das-deutsche-notgeld.de

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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30.05.2011 20:47
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Zitat von 94
In einigen ausgewählten Ferienhäusern und 4-Sternehotels der ehemaligen DDR begegnete man nicht nur ausländischen Gästen, sondern auch immer häufiger eigenwilligen Zahlungsmitteln, wie Wertbons, Speisetalons, etc.
Die DDR hatte Ende der 60iger Jahre große Anstrengungen unternommen, um den westlichen Touristen einen Aufenthalt auf internationalem Niveau zu bieten. Dazu waren auch exklusive Waren, insbesondere Speisen und Getränke, im Angebot der Restaurants. Um den sofortigen Ausverkauf dieser exportfähigen Waren durch die einheimische Bevölkerung zu vermeiden, ließ man sich diese besonderen Zahlungsmittel einfallen.

Text: Oliver Sens / Quelle: das-deutsche-notgeld.de



Das Geld war jahalbkonvertierbar! Hat der Croupier im Keller das angenommen? Davon hab ich noch nie etwas gehört.
Das hätte ich gern ausprobiert! Roulette mit Spielgeld!


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30.05.2011 21:06
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Zitat von 94
In einigen ausgewählten Ferienhäusern und 4-Sternehotels der ehemaligen DDR begegnete man nicht nur ausländischen Gästen, sondern auch immer häufiger eigenwilligen Zahlungsmitteln, wie Wertbons, Speisetalons, etc.
Die DDR hatte Ende der 60iger Jahre große Anstrengungen unternommen, um den westlichen Touristen einen Aufenthalt auf internationalem Niveau zu bieten. Dazu waren auch exklusive Waren, insbesondere Speisen und Getränke, im Angebot der Restaurants. Um den sofortigen Ausverkauf dieser exportfähigen Waren durch die einheimische Bevölkerung zu vermeiden, ließ man sich diese besonderen Zahlungsmittel einfallen.

Text: Oliver Sens / Quelle: das-deutsche-notgeld.de



"Hotelgeld". Die abgebildeten Dokumente sind doch einfach nur Gutscheine, die von Betrieben und Reisebüro deshalb abgegeben wurden, weil diese dem Hotel/Restaurant wegen Rabattvereinbarungen nicht den vollen Preis vergütet haben.
Theo


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30.05.2011 21:07
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#4
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Hallo 94
es ist bloss schade das ich zu meiner Zeit 88/89 keine kamera mit bei hatte..
hatte Ausbildung in Potsdam war so na ja wie wir alle so hatten auch mit stress verbunden was soll es...
bin ich doch auf die dumme Idee gekommen mit meiner Frau zusammen ein schönes Wochenende im Sezilien -Hof zu buchen und zu verbringen
Ausgang hatte ich !!!! lang hin zum Schloss ???
da angekommen staunde ich nicht schlecht Ich war der einzigste Glatte an der Rezeption war mir zu diesem Zeitpunkt
auch nicht so bewusst ... aber vor mir Standen Sterne Leute und auch noch höher die da ein Zimmer haben wollten ???
Warum auch immer ???

gutendlich hatte wir zwei eine schöne Zeit nach dem Büffet und am Kamin vor der Versetzung nach Schierke

war eine Geile Geschichte für 18 Monate - dienenter


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30.05.2011 21:48
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#5
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Zitat von eisenringtheo
Die abgebildeten Dokumente sind doch einfach nur Gutscheine, die von Betrieben und Reisebüro deshalb abgegeben wurden, weil diese dem Hotel/Restaurant wegen Rabattvereinbarungen nicht den vollen Preis vergütet haben.


Nun, wie man das Kind nun nennt sei mal dahingestellt, ich darf mich noch an einen FDGB-Urlaub mit meinen deutschen Großeltern im Panorama in Oberhof erinnern. Und dort wurden diese 'Gutscheine' auch im Hotel-Intershop aktzeptiert, wirme. Warum ich das noch so genau weiß? Weil ich einen von diesen Zetteln (http://www.ma-shops.de/zilvar/item.php5?id=4217) gegen einen Monterverdi Hai tauschte. Und '74 gab's zwar 'ne Fußballmeisterschaft, aber noch keine Forum-Checks *wink*

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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20.06.2011 14:34 (zuletzt bearbeitet: 20.06.2011 14:36)
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Das Hotelgeld in der DDR hatte verschiedene hotelabhängige Funktionen. Es wurde meist in Interhotels eingesetzt, die auch vom DDR-Bürger genutzt werden konnten. Dieses Thema ist interessant und Cupons und Gutscheine waren nicht nur im Hotel zu finden. Es gab sie auch auf Urlaubsschiffen der DSR.

Natürlich waren diese Cupons etwas anderes als das LPG-Geld, Messegeld, oder gar das Knastgeld.

der glatte


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20.06.2011 14:49
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#7
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@ Theo

Deine Vermutung trifft nicht für alle abgebildeten Gutscheine, etc. zu. Viele Gaststätten und Unterkünfte waren betriebseigen. Sie gehöhrten also dem Betrieb.
War die Einrichtung gleichzeitig eine öffentliche Gaststätte, dann konnte man mit diesem Gutschein auch belegen, dass man Hausgast ist und bekam auch bei Überfüllung der Gaststätte, seinen Platz. Außerdem musste man als Urlauber nicht immer Bargeld mit sich herumschleppen, die Gutscheine taten es auch.

Gruß der glatte


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20.06.2011 18:04 (zuletzt bearbeitet: 20.06.2011 21:45)
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#8
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Es gab auch bei "Reisebüro" Reisen Verzehrgeld. Wie das aussah, weiß ich nicht mehr.
Ich kann mich an eine Reise nach Bad Schandau erinnern (1968) Da gab es Essenbons damit
man in den Gaststätten des Ortes die Vollverpflegung einnehmen konnte.
Hatten einen bestimmten Wert und wenn das Essen umfangreicher war,
mußte man zuzahlen.


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