1. Dezember - Tag der Grenztruppen

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01.12.2021 16:28 (zuletzt bearbeitet: 01.12.2021 16:58)
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#286
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@Fall 80 und @DoreHolm, beiden mein Dank an die hier gebrachten Erinnerungen.
@Fall 80 so hatte es mir auch mal ein Grenzer im Gespräch erwähnt.
@DoreHolm das war in der frühen Zeit bestimmt eine Veranstaltung mit symbolischen Charakter und eine Anerkennung an die Truppe.
Gab es solche Veranstaltungen in der Folgezeit aus bestimmten Anlass?
Aus der Breite heraus sehr Mager was es da an Info gibt.


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01.12.2021 16:40
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#287
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In der GK hing es davon ab,wie der Dienstplan war.war man draußen ,im Bett oder schon in der vorbereitung,da wurde nicht viel Tammtam gemacht.Wie schon geschrieben merkte man es am etwas besseren Essen (normales war auch gut ) und im GAR glaub ich gabs bloß einen Apell,war ja erst 3 Wochen da undda wollte man uns noch nicht verwöhnen.


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01.12.2021 16:45 (zuletzt bearbeitet: 01.12.2021 16:47)
#288
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Wie wurde den der Tag der Grenztruppen der Bevölkerung vermittelt.
Gab es zum Beispiel Beiträge im TV oder in Zeitungen?


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01.12.2021 16:53
#289
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Der Tag der NVA war bekannter. Der Tag der GT wurde ja erst nach dem Herauslösen der GT aus der NVA begangen. Ab diesem Zeitpunkt wurde der Tag der NVA bei den GT nicht mehr begangen. Das heißt, Auszeichnungen und Feierlichkeiten wurden auf den 1. Dezember verlegt.


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01.12.2021 16:54 (zuletzt bearbeitet: 01.12.2021 17:18)
#290
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Zitat von Schreiber im Beitrag #1
[hallo]Zusammen,

ich habe mal eine Frage wurde jemand von Euch an diesem Tag
ausgezeichnet und was gab es so für Auszeichnungen.

Ich jedenfalls nicht - nur mit 2 Dienstfahrten mit der ETZ 250,
um verspätete Grenzer vom Bahnhof Bleicherode nach Weilrode zu
kutschieren, damit das diensthabene System wieder stimmt.
Das Problem war nur unsere Zivilkräfte aus der Küche wurden aus-
gezeichnet und da gab es eine Menge Bergmannsschnaps.

Also so besoffen bin ich nie wieder gefahren.

Gruß
Reinhard


Genau vor 45 Jahren war das.
An das will ich mich nur ungern erinneren. Sonst ist man gekonnt mit der Etze durch die Pforte beim Fuchs kutschiert und da gleich mal angeeckt.
Die ich von Bahnhof abgeholte hatten mehr Angst als ich, aber die Strasse war ja breit genug. Eigentlich wollte ich nur schlafen.

=========================================
Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.
Konfuzius


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01.12.2021 17:01 (zuletzt bearbeitet: 01.12.2021 17:23)
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#291
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@Gast2016, dem Tag der NVA kann ich zustimmen. Hier war ich 1 mal als Räuchermeister für Forellen in Craula anwesend.
Der Nachbar meiner Eltern war fanatischer Jäger wie auch mein Vater. Dienstlich war er Fahrer des Leiters der Abt. Sicherheit beim Rat des Bezirkes Erfurt. Ich räucherte oft Forellen an freien Wochenenden in unserem Garten. (umgebauter Badeofen) Bier gab es solches was es im Geschäft nicht gab. Nun war ich gefangen. Mußte ihn oft zur Jagd im Grenzgebiet des Kreises (damaligen Kreis Eisenach begleiten) War damals schon mit dem Jagdgewehr perfekt. Waffen und Munition brachte er mit. Der Leiter der Abt. Sicherheit im Gefolge.
Eines Tages erhielt ich einen Dienstauftrag für einen Einsatz eines Empfang in Craula bei der NVA Standort Mühlhausen. An diesem Tag wurde ich von einem Fahrzeug des R.d.B. Erfurt abgeholt und wir fuhren zu einer Forellenzuchtanlage ins Eichsfeld. 250 Forellen standen zur Abholung bereit, auch die notwendigen Räucheröfen waren bereits in Craula, los ging es mit den direkten Vorbereitung. Küchenpersonal der NVA unterstützten das Treiben. Die Tische in goßen Zelten wurden eingedeckt. In den frühen Abendstunden rückten die Gäste am und los ging es. Es waren auch eine Abordung der Russen anwesend. Mei Pech, plötzlich stand der General der NVA und ein russischer General mit Gefolge an der Räucherstellte kurze Unterhaltung. und 2x 100 gr. Wodka. Es gab da auch hohe Auszeichnungen. Ich Erinnere mich es war für die Große Inspektion der NVA im Bereich der Mot. Schützen. Das war mein Erlebnis bei der NVA.


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01.12.2021 17:05 (zuletzt bearbeitet: 01.12.2021 18:01)
avatar  Fred.S.
#292
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zu 288
Eine Frage die man als ehemaliger Grenzsoldat nicht oder nur schlecht beantworten kann, axelloko.
Höchstens wenn User in den Grenznahen Betrieben, wo sie gearbeitet haben, davon berichten könnten.

Es war wohl eher eine Pflichtveranstaltung zu der aus den Schulen und den Betrieben Abordnungen zu der jeweiligen Grenzkompanie geschickt wurden an solchen Feiertagen. --- siehe Bild -- wovon ich Vergrößerung erstellt habe.
Bild 01.
Zeigt die Abordnungen der Dömitzer Schule und von den Betrieben mit Blumensträußen und kleine Geschenke die den jeweiligen Kommandeur übergeben wurden.
Bild 02.
Es konnte am kalten Wetter liegen, ODER ?? Die Gesichter der Abordnungen sind nicht gerade ' freudig ' gestimmt.

Selbstverständlich wird in den jeweiligen Bezirkszeitungen diesen Tag auch ein Artikel gewidmet sein und in der AK natürlich Erich der Grenztruppen Generale auszeichnet und befördert. Fred

01.12.2021 17:25 (zuletzt bearbeitet: 01.12.2021 17:32)
#293
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Hallo,
die sogenannten Auszeichnungsapelle gab es anläßlich des 7. Oktober und 1. Dezember. Die gab es auf allen Ebenen. Also GK, GB, GR bis hoch ins MfNV. Bei der NVA natürlich zum 1.3.. Auf der Ebene Kompanie wurden die
Auszeichnungen in Auswertung des soz.Wettbewerb durchgeführt, Beförderungen zu Gefreiten, auch z.B.Sportabzeichen. Auf dem GB erfolgten Beförderungen der BU und Offiziere bis Hauptmann. Im GR wurden die Stabsoffiziere Major befördert. Ausgewählte wurden auch in höheren Ebenen ausgezeichnet. Der Regimentskommandeur konnte bis zum Stabsfeldwebel befördern. Die Stellv. des Kdr. wurden grundsätzlich auf hoher Ebene befördert bzw. ausgezeichnet. Die Befehle dazu wurden dann auf dem Auszeichnungsappel im GR verlesen. Die höchste Auszeichnung, an die ich mich erinnern kann, hat Oberst Beutner, Kdr. GR-4, als Verdienter Angehöriger der GT, erhalten. Dieser Befehl wurde natürlich auch verlesen.
Gruß Frank
PS: im GR gab es dann im Anschluß einen Empfang im großen Schulungssaal mit Büfett.Getrunken wurde ordentlich und anschließend schlossen sich Gruppen zusammen und es ging noch in Gaststätten.


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01.12.2021 17:35
#294
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Zitat von wildhüter im Beitrag #291
...Craula...


1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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01.12.2021 17:38
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#295
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Noch eine kleine Randbemerkung.
Im allgemeinen bereue ich meine Dienstzeit nicht. Hatte gute Freunde, echte Freunde noch heute. Hatte auch nichts mit den gegeiselten Themen zu tun. Konnte mein Wissen und die Querverbindungen gut einsetzen. Habe nie versucht aus diesen Beziehungen Vorteile zu ziehen. Ein Stück historisches Wissen konnte ich so erlangen.


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01.12.2021 18:09
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#296
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Ich habe im Winter bei Schnee und ordentlich Frost mal bei einer größeren Besichtigung mit Kutschiert und da wurde dann bei einem Schlachtfest in einer LPG Anlage außerhalb eines Ortes ausgewertet. Könnte zur LPG Kalteneber gehört haben.
Wir Kraftfahrer durften alle in der Kälte draußen warten. Nach relativ kurzer Zeit kamen alle wieder raus und die Fahrzeuge rollten vom Hof der General im Führungsfahrzeug. Als er außer Sicht war, machte die Kolonne kehrt und es ging zurück zum Schlachtfest. Die Küchenfrauen haben uns dann hinter der Küche in einem Nebenraum beköstigt. Unsere Flinten hatten wir im Kofferraum eines Wartburgs eingeschlossen und vorm Fenster geparkt. Ein Blick auf das Bankett zeigte, dass fast jeder seine Schnapspulle vor sich stehen hatte und zwischen zwei Stühlen stand meist eine Kiste Bier. Die waren nach zwei Stunden alle rund wie die Buslenker und haben sich auch dementsprechend benommen. War einfach nur Abartig.

Uli


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01.12.2021 18:16 (zuletzt bearbeitet: 01.12.2021 18:21)
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#297
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Am Schluß der Veranstaltungen kamen dann immer die Banketträuber, war immer lustig!
Es ist halt lange her und manchmal bringt man zeitlich nicht aller zueinander. Aufzeichnungen wurden keine gemacht, für was und wen?
Manches fällt einen noch ein. Ich habe jetzt auch meine Zweifel ob es nicht die Inspektion der GT war und die NVA zu Gast war. Egal, der Sachverhalt war so wie beschrieben.


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01.12.2021 18:26
avatar  PF75
#298
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also an Zivilisten als Gäste auf der GK,kenn ich nicht zu feiertagen,wir hatten ja zivile Küche und hausmeister.
7.Oktober durfte ich auch mal als Resi bei Marine erleben(Munilager )erst Appell,anschließen gabs in den bereiche kleinen Umtrunk und die Beförderten BU hatten mit reichlich Alkohol beim KC zu erscheinen.


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01.12.2021 18:40
#299
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Hallo,
ja so war es, bei Beförderungen, mußte man sich mit neuen Dienstgrad , beim Vorgesetzten melden.
Gruß Frank


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01.12.2021 18:59 (zuletzt bearbeitet: 01.12.2021 19:01)
#300
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Als GWDler habe nur einen Tag der Grenztruppen auf Kompanie miterlebt, und zwar genau den letzten 1989. Viele denken heutzutage oder unterliegen dem Trugschluss, dass zu dem Zeitpunkt schon alle Messen gesungen waren. Aber an dem Tag wurden bei uns noch einige Beförderungen vorgenommen, u. a. KC und StKC wurden befördert.

Ich erinnere mich daran, weil ich zu den paar Hanseln gehörte, die auf dem Flur antreten durften, da gerade greifbar. Ansonsten war auch an dem Tag normales Tagesgeschäft angesagt, mir ist davon abgesehen keine Besonderheit erinnerlich.


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