schönes Zusammensein

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14.05.2011 22:41
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#1
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Hallo,miteinander! Seit fast 40 Jahren arbeite ich auf dem Bau,zu DDR-Zeiten gab es Baubrigaden,dazu einen Brigadier,heute heißt es Kolonne und Kolonnenführer!Leider gibt es die Brigadefeiern nicht mehr und die waren immer am schönsten"Kollektiv der sozialistischen Arbeit" kennt glaube ich jeder hier,da wurde immer schön einer "genommen"! Mich haben sie auch öfters mit der Schubkarre nach Hause gebracht und meine Frau war dann hoch"erfreut" über meinen Zustand! Heutzutage gibt solch schönen Feiern,leider nicht mehr! (Kolonnenfeier kenn ich nicht)


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14.05.2011 22:56 (zuletzt bearbeitet: 14.05.2011 22:57)
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#2
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wenn ich das richtig lese @ hans willst du einen "deftigen umtrunk" veranstalten?! ich denke, da lässt sich was machen, verschiebe das ganze thema doch mal ins thema " veranstaltungen".


man wird sehen ,was sich ergibt.................


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14.05.2011 23:04
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#3
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Nein Hans da hast Du wohl ins Schwarze getroffen, das Kollektiv gilt heute so gut wie nichts mehr. Arbeitnehmer die zu gut miteinander können und sich zusammenschließen sind doch eine Gefahr für beherrschen das Kapital und werden daher nicht gern gesehen. Der anonyme Einzelne ist doch da viel leichter zu knechten und zu beherrschen.


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14.05.2011 23:29
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#4
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Hans55, klar - auch ich erinnere mich daran. Allein über kollektive Frauentagsfeiern könnte ich Bücher schreiben. Ich lasse es aber, weil dabei das sanfte Geschlecht nicht gut weg käme.
Heute muss man einfach zu Selbstorganisation übergehen. Grad jetzt sitzen User des Forums beieinander, allerdings sicherlich ohne Schubkarre. Wenn doch, dann wenigstens mit Goodjear bereift, und nicht mit Pneumant.

Weichmolch


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15.05.2011 00:02
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#5
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Zitat von Feliks D.
Nein Hans da hast Du wohl ins Schwarze getroffen, das Kollektiv gilt heute so gut wie nichts mehr.d werden daher nicht Arbeitnehmer die zu gut miteinander können und sich zusammenschließen sind doch eine Gefahr für beherrschen das Kapital ungern gesehen. Der anonyme Einzelne ist doch da viel leichter zu knechten und zu beherrschen.




Feliks, hast Du damit reelle Erfahrungen gemacht oder ist es eine Behauptung die Du aus Deiner ehemaligen Dienstzeit vermutetest ?
Ich persönlich kenne dieses aus meinem Umfeld nicht.


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15.05.2011 00:21 (zuletzt bearbeitet: 15.05.2011 00:23)
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#6
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Persönliche Erfahrungen aus dem privaten Umfeld. Dort werden teilweise sogar Personen in andere Büros gesetzt wenn sie sich zu gut verstehen. Aussage des Abteilungsleiters war sinngemäß, dass dann mehr gearbeitet und weniger gequatscht wird. Wer sich nicht versteht redet schließlich auch nicht mit seinem Gegenüber. Weiterhin wurde in "privaten" Gesprächen nahegelegt aus der Gewerkschaft auszutreten. Diese machen schließlich den Firmen das ordentliche wirtschaften und somit das erhalten von Arbeitsplätzen, sowie die Zahlung von Beteiligungen die er doch sicher auch schätze nur unnötig schwer. Dies alles in einem Großkonzern.


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15.05.2011 00:40
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#7
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Zitat von Feliks D.
Persönliche Erfahrungen aus dem privaten Umfeld. Dort werden teilweise sogar Personen in andere Büros gesetzt wenn sie sich zu gut verstehen. Aussage des Abteilungsleiters war sinngemäß, dass dann mehr gearbeitet und weniger gequatscht wird. Wer sich nicht versteht redet schließlich auch nicht mit seinem Gegenüber. Weiterhin wurde in "privaten" Gesprächen nahegelegt aus der Gewerkschaft auszutreten. Diese machen schließlich den Firmen das ordentliche wirtschaften und somit das erhalten von Arbeitsplätzen, sowie die Zahlung von Beteiligungen die er doch sicher auch schätze nur unnötig schwer. Dies alles in einem Großkonzern.



Feliks, das hört sich nicht nach eigenen Erfahrungen an. Ein Beispiel, Si..ens hat wie auch andere Konzerne eigene Betriebsräte und da kann jeder Arbeitnehmer seinen Frust, Unzufriedenheit, etc vortragen. Man muß nur den Mut haben und nicht mal in der Gewerkschaft sein. Deine Sätze klingen für mich, unglaublich und ohne jedliche Erfahrung.


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15.05.2011 01:15
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#8
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Moin Moin,

och Betreibsfeiern finden bei uns auch heute noch statt.
Muss aber sagen das der Unterschied zu früher schon beträchtlich ist.

Ob es am extra Schichtbus lag der früher fuhr ?

PS; Feliks Worte sind extrem. Recht hat Er trotzdem ein bisschen


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15.05.2011 06:19
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#9
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ich möchte feliks d. seine worte mal so verstehen.
feiern unter arbeitskollegen die sich gut verstehen gibt es schon,aber sie sind spontan selbst organisiert und auf einen guten freundeskreis begrenst.betriebsfeiern im sinn, das alle zusammengehören und auch der chef ungeniert mal einen über den durst trinkt kenne ich nicht mehr.

es reicht doch sich mal im umfeld seines wohnortes zu orientieren.ich erinnere mich noch an hoffeste wo hausgemeinschaften zusammen am grill saßen,dies findet man nur noch vereinzelt.genauso die sogenannte nachbarschaftshilfe.
in der schule lernte ich das der kapitalismus eine ellenbogengesellschaft ist wo der schwächere rausfliegt.heute verstehe ich diese tehese mehr denn je.
wenn jemand im job oder anderswo einen konkurenten beiseite schieben muß um seine position zu erhalten wäre er doch dumm ihm danach wieder auf die beine zu helfen.somit entsteht wachsamkeit gegen jeden im umfeld und echte freunde werden genau geprüft.der chef und die obrigkeit sind froh das sie es nur noch mit einzelnen fingern zu tun haben und nicht mit einer faust.
insofern denke ich das felix voll recht hat und selbst wenn eine betriebsfeier statt finden sollte,entweder nicht alle erscheinen oder zumindest die ausgelassene stimmung nicht mehr aufkommt wie es früher mal war.

gruß EK 82/2


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15.05.2011 08:04 (zuletzt bearbeitet: 15.05.2011 08:04)
#10
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OT: Gab es in der DDR schon Grossraumbüros? Dort zu arbeiten empfinde ich als äusserst nervig.

Theo


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15.05.2011 09:16 (zuletzt bearbeitet: 15.05.2011 09:18)
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#11
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@Theo
Ich hoffe, daß die Bürojobs in Deutschland nicht so anstrengend sind, wie in der Schweiz.

siehe hier;/linkhttps://www.youtube.com/watch?v=b2gsq3CPEC0

Und im Übrigen habe ich ein "schönes Zusammensein" in der Firma sehr wohl erlebt. Die Kluft zwischen den Gewerblichen und den Angestellten war unüberwindlich. Die Betriebsfeiern wurden, wenn es irgendwie ging, gemieden. Die gewerblichen Kollegen trafen sich
gelegentlich untereinander zum Bier. In diesen erlauchten Kreis hatte auch nicht jeder Zutritt.
Bei Personalgesprächen konnte man seine persönlichen Anliegen vorbringen. Die Personalgespräche wurden immer mit dem
Ziel durchgeführt, das Betriebsergebnis zu verbessern. Betriebsfeiern und Personalgespräche waren das Mittel. Das Betriebsklima wurde durch das Chefchen auch zielgerichtet beeinflußt. Sein Motto: " Unsere Mitarbeiter sind unser bestes Kapital " Damit die Mitarbeiter auch immer schön willig blieben, gab es schon mal eine oder andere Vergünstigung: Handy statt Pieper, Extra Parkplatz für Privatfahrzeug, Firmenfahrzeug ( VW - Combo oder Fiat - Hundefänger ).
Egal, was von der Firmenleitung kam, Feier, Vergünstigung etc. wurde kritisch im internen Kollegenkreis diskutiert.


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15.05.2011 09:28
avatar  Pit 59
#12
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Feierlichkeiten sind heute genau noch so an der Tagesordnung.Kinder Weihnachtsfeier und Jahresabschluss Feier finden bei uns Jährlich statt.Nach Feierabend schnell mal auf ein Bier genau so,der Möglichkeiten sind ja keine Grenzen gesetzt,und man kann frei von der Leber weg reden und Diskutieren,war ja nicht immer so.


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15.05.2011 10:45 (zuletzt bearbeitet: 15.05.2011 16:34)
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#13
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Zitat von Feliks D.
Nein Hans da hast Du wohl ins Schwarze getroffen, das Kollektiv gilt heute so gut wie nichts mehr. Arbeitnehmer die zu gut miteinander können und sich zusammenschließen sind doch eine Gefahr für beherrschen das Kapital und werden daher nicht gern gesehen. Der anonyme Einzelne ist doch da viel leichter zu knechten und zu beherrschen.



Da scheine ich am falschen Platz zu sein.Bei uns ist es genau das Gegenteil-die Mannschaft schafft es ,der einzele nichts.Das Team
ist die Basis.


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15.05.2011 12:26
#14
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Zitat von Zermatt

Zitat von Feliks D.
Nein Hans da hast Du wohl ins Schwarze getroffen, das Kollektiv gilt heute so gut wie nichts mehr. Arbeitnehmer die zu gut miteinander können und sich zusammenschließen sind doch eine Gefahr für beherrschen das Kapital und werden daher nicht gern gesehen. Der anonyme Einzelne ist doch da viel leichter zu knechten und zu beherrschen.



Da scheine ich am falschen Platz zu sein.Bei uns ist es genau das Gegenteil-die Mannschaft schafft es ,der einzele nichts.Das Team
ist die basis.





Du kennst doch Feliks, Zermatt. Auf seine einseitigen Kommentare antworte ich schon garnicht mehr. Weiß nicht, warum er nicht nach Kuba oder Nordkorea zieht.


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15.05.2011 14:05
avatar  Pit 59
#15
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Du kennst doch Feliks, Zermatt. Auf seine einseitigen Kommentare antworte ich schon garnicht mehr. Weiß nicht, warum er nicht nach Kuba oder Nordkorea zieht. @Holtenauer


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