66. Tag der Befreiung des deutschen Volkes vom Hitlerfaschismus

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08.05.2011 10:35
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#1
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Heute jährt er sich zum 66. mal der Tag der Befreiung des deutschen Volkes vom Hitlerfaschismus. Im Gedenken an die vielen Millionen sinnlosen Opfer.

Ich


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08.05.2011 10:39
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#2
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Feliks da sitzen wir an einem Tisch.

Auch Ich


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08.05.2011 11:07
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#3
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Das Gedenken an die Opfer diese sinnlosen Kriege ist sehr wichtig. Leider hat die Menschheit aus diesem Desaster nichts gelernt.
Eine Anmerkung an den Begriff "Befreiung", Feliks. Die erwachsenen Menschen am 8.Mai 1945 haben das nicht als Befreiung wahrgenommen, mit Ausnahme natürlich der vielen Gefangenen der Lager und Gefängnisse. Meine Altvorderen, so erinnere ich mich aus meiner Kindheit, sprachen immer von dem "Zusammenbruch". Ich habe es weder als Befreiung noch als Zusammenbruch erlebt.Für mich war es ein Tag wie jeder andere, weil ich erst 11 Monate alt war.


Gruß aus dem Rheinland


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08.05.2011 11:17
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#4
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Ja da gebe ich Gert vollkommen recht. Die Zeitzeugen mögen es vollkommen anders gesehen haben und sind wohl von einem Feiertag weit entfernt. Geschichte wiederholt sich offenbar doch.
Tag der Befreiung ist übrigens morgen, am 9. Mai.

Mike59


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08.05.2011 11:38
#5
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08.05.2011 12:13
avatar  Pit 59
#6
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Ja Rostocker das Traurigste Kapitel der Deutschen Geschichte.Meine Mutter,in Weimar geboren,war bei den 1000 Weimarer Bürgern dabei,welche auf Befehl der Amerikaner das Lager im April 1945 Besichtigen mussten.
Sie wussten das auf dem Ettersberg das Lager war,aber das Ausmaß der Greultaten wurde an diesem Tag zur Traurigen Wahrheit.


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08.05.2011 12:23
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#7
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Zitat von Mike59
Ja da gebe ich Gert vollkommen recht. Die Zeitzeugen mögen es vollkommen anders gesehen haben und sind wohl von einem Feiertag weit entfernt. Geschichte wiederholt sich offenbar doch.
Tag der Befreiung ist übrigens morgen, am 9. Mai.

Mike59



Ein Wort zu den unterschiedlichen Daten : die Unterzeichnung der Kapitulation Deutschlands wurde am 7.Mai1945 im Hauptquartier der US Streitkräfte in Reims/Frankreich durchgeführt. Inkrafttreten der Kapitulation 8.Mai 1945 23:01 Uhr. Das ist 1:01 Uhr Moskauer Zeit, daher der 9.Mai für die Russen. Auf Verlangen des sowj. Oberkommandos wurde die Kapitulationszeremonie am 8. Mai in Hauptquartier der Sowj. Streikräfte in Deutschland, Berlin-Karlshorst wiederholt.


Gruß Gert


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08.05.2011 13:25
#8
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Zitat von Gert

Ein Wort zu den unterschiedlichen Daten : die Unterzeichnung der Kapitulation Deutschlands wurde am 7.Mai1945 im Hauptquartier der US Streitkräfte in Reims/Frankreich durchgeführt. Inkrafttreten der Kapitulation 8.Mai 1945 23:01 Uhr. Das ist 1:01 Uhr Moskauer Zeit, daher der 9.Mai für die Russen. Auf Verlangen des sowj. Oberkommandos wurde die Kapitulationszeremonie am 8. Mai in Hauptquartier der Sowj. Streikräfte in Deutschland, Berlin-Karlshorst wiederholt.


Gruß Gert



Aha deshalb singen die grässlichen Tolmaschew Schwestern an der Siegesfeier

und im russischen Musikantenstadl

erst am 9. Mai.


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08.05.2011 13:44
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#9
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Zitat von Gert

Ein Wort zu den unterschiedlichen Daten : die Unterzeichnung der Kapitulation Deutschlands wurde am 7.Mai1945 im Hauptquartier der US Streitkräfte in Reims/Frankreich durchgeführt. Inkrafttreten der Kapitulation 8.Mai 1945 23:01 Uhr. Das ist 1:01 Uhr Moskauer Zeit, daher der 9.Mai für die Russen. Auf Verlangen des sowj. Oberkommandos wurde die Kapitulationszeremonie am 8. Mai in Hauptquartier der Sowj. Streikräfte in Deutschland, Berlin-Karlshorst wiederholt.


Gruß Gert



Die Deutsche Wehrmacht hat kapituliert, nicht das Deutsche Reich - ein feiner, aber völkerrechtlich bedeutender Unterschied im Hinblick auf den Alleinvertretungsanspruch für ganz Deutschland. Das Grundgesetz und das BVG geht von einem Fortbestand des Deutschen Reichs als Völkerrechtssubjekt aus. Die Bundesrepublik Deutschland ist demnach nicht Nachfolgestaat des Deutschen Reichs sondern mit ihm identisch, kann also auch nicht Rechtsnachfolger sein. So viel zur staatsrechtlichen Sichtweise. Politisch-Historisch war es natürlich ein Neubeginn.
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_R...chtliche_Fragen

Übrigens sah man das in den ersten Jahren auch im Osten so:

Zitat
Ansicht der DDR

Die DDR ging anfangs vom Fortbestand des Deutschen Reiches aus und vertrat zunächst die Auffassung, mit ihm identisch zu sein, woraus sie einen Alleinvertretungsanspruch für ganz Deutschland herleitete. Später ging sie dann von einer Teilidentität mit ihm aus.

Mitte der 1950er Jahre vertrat sie dann die Debellationstheorie und datierte den Untergang des Deutschen Reiches auf den 8. Mai 1945, den Tag der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Mit Gründung der Bundesrepublik und der DDR 1949 seien dann zwei neue Staaten entstanden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtslage_...Ansicht_der_DDR


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08.05.2011 14:20
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#10
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Ich werde aus diesem Anlass heute am Ehrenmal in Berlin Treptow, gemeinsam mit Freunden, ein Blumengebinde niederlegen.

Weichmolch


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08.05.2011 16:07
avatar  Mike59
#11
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http://www.kommunisten-online.de/histori...aja%20Woina.mp3

@ WM - in Gedanken bin ich bei euch.

In Moskau wird morgen schön gefeiert, war immer ein Erlebnis.


Mike59


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08.05.2011 17:20
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#12
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Sehen wir zu,das so was nie wieder passiert.Auch wenn jeder nur einen winzigen Beitrag leisten kann.


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08.05.2011 18:08
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#13
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Man sollte aber auch nicht vergessen,das die Befreiung nicht nur ein Verdiehnst der Russen ist.


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08.05.2011 18:09
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#14
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Zitat von Tobeck

Zitat von Gert

Ein Wort zu den unterschiedlichen Daten : die Unterzeichnung der Kapitulation Deutschlands wurde am 7.Mai1945 im Hauptquartier der US Streitkräfte in Reims/Frankreich durchgeführt. Inkrafttreten der Kapitulation 8.Mai 1945 23:01 Uhr. Das ist 1:01 Uhr Moskauer Zeit, daher der 9.Mai für die Russen. Auf Verlangen des sowj. Oberkommandos wurde die Kapitulationszeremonie am 8. Mai in Hauptquartier der Sowj. Streikräfte in Deutschland, Berlin-Karlshorst wiederholt.


Gruß Gert



Die Deutsche Wehrmacht hat kapituliert, nicht das Deutsche Reich - ein feiner, aber völkerrechtlich bedeutender Unterschied im Hinblick auf den Alleinvertretungsanspruch für ganz Deutschland. Das Grundgesetz und das BVG geht von einem Fortbestand des Deutschen Reichs als Völkerrechtssubjekt aus. Die Bundesrepublik Deutschland ist demnach nicht Nachfolgestaat des Deutschen Reichs sondern mit ihm identisch, kann also auch nicht Rechtsnachfolger sein. So viel zur staatsrechtlichen Sichtweise. Politisch-Historisch war es natürlich ein Neubeginn.
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_R...chtliche_Fragen

Übrigens sah man das in den ersten Jahren auch im Osten so:

Zitat
Ansicht der DDR

Die DDR ging anfangs vom Fortbestand des Deutschen Reiches aus und vertrat zunächst die Auffassung, mit ihm identisch zu sein, woraus sie einen Alleinvertretungsanspruch für ganz Deutschland herleitete. Später ging sie dann von einer Teilidentität mit ihm aus.

Mitte der 1950er Jahre vertrat sie dann die Debellationstheorie und datierte den Untergang des Deutschen Reiches auf den 8. Mai 1945, den Tag der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Mit Gründung der Bundesrepublik und der DDR 1949 seien dann zwei neue Staaten entstanden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtslage_...Ansicht_der_DDR






Und wen interessieren solche juristischen Spitzfindigkeiten, bzw. wer kann daraus eine Vorteil ziehen ?

Ich persönlich sehe faktisch keinen Unterschied ob die Armee des Deutschen Reiches kapituliert oder das Deutsche Reich selbst. Denn die Armee hatte im Auftrag des Reiches agiert also war sie ein Teil dessen und ist somit zu 100 % abhängig vom Reich und weisungsgebunden.

Gruß Gert


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08.05.2011 18:21
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#15
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Nicht ganz @Gert http://books.google.de/books?id=fWJbT-71...epage&q&f=false

Trotzdem wollen wir dankbar sein, dass es so gekommen ist und nicht anders... die Mahnung "NIE WIEDER" sehe ich in dem System jedoch als vergeblich an. Egal, das wird sonst zu sehr OT.


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