Studenten verhalfen 200 Menschen die Flucht aus der DDR

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11.08.2013 18:21 (zuletzt bearbeitet: 11.08.2013 19:28)
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#31
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Unter Schleuser verstehe ich Menschen welche aus der Not anderer Kapital schlagen. Oft zahlen Menschen um aus ihrer Not zu entrinnen mit ihrem letzten Hab und Gut. Dabei ist mehr als Ungewiss ob diese Menschen woanders überhaupt eine Zukunft haben. Das interessiert Schleuser weniger, Bezahlt wird vorher. Hier geht es einzig um das Geschäft mit dem Elend der Menschen.

Fluchthelfern von "Ausreise willigen DDR Bürgern" ging es zwar auch um den Profit ,allerdings war hier nicht Not und Elend der Grund das Bürger ihre Heimat verlassen wollten. Es waren politische Gründe. Die Voraussetzungen dieser Bürger waren bedeutend besser das sie in der BRD Fuß fassen. Sie waren nach dem Gesetz ja Deutsche.

Ich persönlich nehme beiden Gruppen nicht ab aus humanitären Gründen gehandelt zu haben bzw., zu handeln. Das mag bei einzelnen Fluchthilfen so gewesen sein ,aber nicht in der Mehrzahl.

Welche der Gruppen war nun besser oder menschlicher ? Könnte mir vorstellen das Fluchthelfer nach dem Ende der DDR zum Schleuser wurden.
Das sich damit Geld verdienen lässt Menschen gegen Gesetze von A nach B zu bringen ist geblieben. Unsere moralischen Bedenken ändern sich oft mit der Höhe der Summe.


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11.08.2013 21:02 (zuletzt bearbeitet: 11.08.2013 21:04)
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#32
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94

Im Fundraising (um mal so ein schönes Neusprechwort mal zu nutzen) wurden aber gewisse Idealisten schon 'von Amts wegen' ja nun nicht gerad unterstützt ...
Natürlich sagten sich die Fluchthelfer immer wieder, dass die Flüchtlinge, die sich jetzt im Westen eine neue Existenz aufbauen mussten, doch nicht auch noch für ihre Flucht bezahlen sollten. Man versuchte deshalb, Geld von Politikern, Industriellen oder auch kirchlichen Organisationen zu bekommen; allerdings mit minimalem Erfolg. Dabei spielte auch der Verfassungsschutz eine unrühmlich Rolle: Alle Angesprochenen wandten sich an diese Organisation, um sich rückzuversichern, dass die Fluchthelfer dort bekannt und in Ordnung waren, und alle erhielten ganz wachsweiche Antworten nach dem Schema: Na ja, das sind eben Studenten, die machen da was, aber so genau weiß man das auch nicht. Auf dieser Basis war natürlich niemand bereit, auch nur ein paar Mark für unsere von der Politik so viel beschworenen Brüder und Schwestern zu geben.
Quelle: siehe oben bei ERT

Also insofern, möchte ich Sie, Herr Wolzow daraufhinweisen, das die von Ihnen erwähnte 'Profigeilheit' nur eine von staatlicher Stelle aufgezwungene Kostendeckung war. Und von einer ordentlich geführten Zuarbeit, wie das in anderenosts bei derArtigen Institutionen üblich war, kann da wohl auch keine Rede sein.
Hochachtungsvoll mit bitte um Kenntnissnahme verbleibt...

P.S. Also das mit dem Siezen könnten'mer ja scho einführen, also irschendwie steigt da ganzschön oder auch nicht das Florenau oder wie immer diese Kosmetika heißt

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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11.08.2013 21:41 (zuletzt bearbeitet: 11.08.2013 21:42)
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#33
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Zitat von andyman im Beitrag #19
Hallo Leute Bin heute beim stöbern auf dieses Thema gestoßen,kann dazu sagen es gibt ein sehr anschauliches Buch dazu."Burkhart Veigel-Wege durch die Mauer"ISBN 978-3-943112-09-2 erschienen 2011 im Edition Berliner Unterwelten in 2.Auflage.Hier wird vieles von Zeitzeugen gesagt u.a.Kanalisation,Tunnelbau,Spitzel der Stasi,Studenten ,gefälschte Papiere usw. Ist unbedingt lesenswert und bietet keinen Raum für Spekulationen mehr weil es von beteiligten geschrieben wurde. Mehr dazu auch unter www.berliner -unterwelten.de LG andyman


Ich habe das Buch auch gelesen, ich kenne ihn auch. Was ich von dem Buch und der Person halte habe ich schon mal irgendwo hier geschrieben. Bin der Meinung das ich zu dem Buch ein eigenes Thema aufgemacht habe.

Nur soviel : Im Gegensatz zu den Fluchthelfern der "ersten Stunde" hatt er KEINERLEI Verwandschaft in der DDR. Ihm ging es NUR um Abenteuer und Geld. Darüber heult er sich in dem Buch auch aus.

Edit: Burkhards Veigel: Wege Durch die Mauer.


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11.08.2013 22:10 (zuletzt bearbeitet: 11.08.2013 22:12)
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#34
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Die optisch hohen Beträge die für eine Schleusung zu bezahlen waren, sind dem Aufwand und auch dem Risiko geschuldet.
Niemand mußte damals auf Teufel komm rauß, genau diesen Weg zur Flucht in den Westen wählen. Es gab hunderte andere.
So wie ich es verstanden habe, wurde der zu zahlende Betrag im Vorwege verhandelt.
Wem die Kohle zu viel gewesen wäre, hätte sich spätestens dann selber mal Gedanken machen können.

Ist wie mit jeder Dienstleistung. Wer andere machen läßt, bezahlt eben unter Umständen etwas mehr dafür.
Fluchthelfer in die geldgierige Kapitalisten- Ecke zu stellen ist mir eindeutig zu billig. Und recht durchsichtig noch dazu.

Schön ist, daß sich überhaupt Leute im Westen einen Kopf machten, wie man Leute aus der DDR raußbringen könnte.

Wenn mich in diesem Zusammenhang überhaupt etwas stören könnte ist es, wenn völlig Ahnungslose für die
Schleusungen oder Überführungen der speziell präparierten KFZ von und nach Westdeutschland eingespannt wurden.

Kannten Sie die DDR ? "Ja, flüchtig"


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11.08.2013 22:11
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#35
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Zitat von 94 im Beitrag #32
Im Fundraising (um mal so ein schönes Neusprechwort mal zu nutzen) wurden aber gewisse Idealisten schon 'von Amts wegen' ja nun nicht gerad unterstützt ...
Natürlich sagten sich die Fluchthelfer immer wieder, dass die Flüchtlinge, die sich jetzt im Westen eine neue Existenz aufbauen mussten, doch nicht auch noch für ihre Flucht bezahlen sollten. Man versuchte deshalb, Geld von Politikern, Industriellen oder auch kirchlichen Organisationen zu bekommen; allerdings mit minimalem Erfolg. Dabei spielte auch der Verfassungsschutz eine unrühmlich Rolle: Alle Angesprochenen wandten sich an diese Organisation, um sich rückzuversichern, dass die Fluchthelfer dort bekannt und in Ordnung waren, und alle erhielten ganz wachsweiche Antworten nach dem Schema: Na ja, das sind eben Studenten, die machen da was, aber so genau weiß man das auch nicht. Auf dieser Basis war natürlich niemand bereit, auch nur ein paar Mark für unsere von der Politik so viel beschworenen Brüder und Schwestern zu geben.
Quelle: siehe oben bei ERT

Also insofern, möchte ich Sie, Herr Wolzow daraufhinweisen, das die von Ihnen erwähnte 'Profigeilheit' nur eine von staatlicher Stelle aufgezwungene Kostendeckung war. Und von einer ordentlich geführten Zuarbeit, wie das in anderenosts bei derArtigen Institutionen üblich war, kann da wohl auch keine Rede sein.
Hochachtungsvoll mit bitte um Kenntnissnahme verbleibt...

P.S. Also das mit dem Siezen könnten'mer ja scho einführen, also irschendwie steigt da ganzschön oder auch nicht das Florenau oder wie immer diese Kosmetika heißt


aber es ist verbreitet sich als User zu duzen und da wollen wir mal dabei bleiben
denk ich mal

Peter


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11.08.2013 22:19 (zuletzt bearbeitet: 11.08.2013 22:21)
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#36
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Zitat von Wolle76 im Beitrag #33
Zitat von andyman im Beitrag #19
Hallo Leute Bin heute beim stöbern auf dieses Thema gestoßen,kann dazu sagen es gibt ein sehr anschauliches Buch dazu."Burkhart Veigel-Wege durch die Mauer"ISBN 978-3-943112-09-2 erschienen 2011 im Edition Berliner Unterwelten in 2.Auflage.Hier wird vieles von Zeitzeugen gesagt u.a.Kanalisation,Tunnelbau,Spitzel der Stasi,Studenten ,gefälschte Papiere usw. Ist unbedingt lesenswert und bietet keinen Raum für Spekulationen mehr weil es von beteiligten geschrieben wurde. Mehr dazu auch unter www.berliner -unterwelten.de LG andyman


Ich habe das Buch auch gelesen, ich kenne ihn auch. Was ich von dem Buch und der Person halte habe ich schon mal irgendwo hier geschrieben. Bin der Meinung das ich zu dem Buch ein eigenes Thema aufgemacht habe.

Nur soviel : Im Gegensatz zu den Fluchthelfern der "ersten Stunde" hatt er KEINERLEI Verwandschaft in der DDR. Ihm ging es NUR um Abenteuer und Geld. Darüber heult er sich in dem Buch auch aus.

Edit: Burkhards Veigel: Wege Durch die Mauer.

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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11.08.2013 23:03
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#37
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Zitat von andyman im Beitrag #36
Zitat von Wolle76 im Beitrag #33
Zitat von andyman im Beitrag #19
Hallo Leute Bin heute beim stöbern auf dieses Thema gestoßen,kann dazu sagen es gibt ein sehr anschauliches Buch dazu."Burkhart Veigel-Wege durch die Mauer"ISBN 978-3-943112-09-2 erschienen 2011 im Edition Berliner Unterwelten in 2.Auflage.Hier wird vieles von Zeitzeugen gesagt u.a.Kanalisation,Tunnelbau,Spitzel der Stasi,Studenten ,gefälschte Papiere usw. Ist unbedingt lesenswert und bietet keinen Raum für Spekulationen mehr weil es von beteiligten geschrieben wurde. Mehr dazu auch unter www.berliner -unterwelten.de LG andyman


Ich habe das Buch auch gelesen, ich kenne ihn auch. Was ich von dem Buch und der Person halte habe ich schon mal irgendwo hier geschrieben. Bin der Meinung das ich zu dem Buch ein eigenes Thema aufgemacht habe.

Nur soviel : Im Gegensatz zu den Fluchthelfern der "ersten Stunde"hatt er KEINERLEI Verwandschaft in der DDR. Ihm ging es NUR um Abenteuer und Geld. Darüber heult er sich in dem Buch auch aus.

Edit: Burkhards Veigel: Wege Durch die Mauer.



Hallo Forum In diesem Thread ging es um fluchthilfe für Studenten durch andere Studenten der WB Uni da viele Studenten eben auch im Ostteil von Berlin wohnten und durch den 13.08.61 nicht mehr weiterstudieren konnten.Darum geht es in diesem besagten Buch.Es gab danach eine rasante Entwicklung dieser Fluchtmöglichkeit die ständig weiter entwickelt wurde.Das beschreibt der Autor auch im Detail,man kann es Ihm aber nicht vorwerfen was bei anderen sogenannten Schleusern gelaufen ist.Wer das Buch gelesen hat wird es bestätigen.
Themawechsel: Fast alle Antworten sind auf diesen Fake reingefallen,natürlich spricht man sich in Foren mit Du an aber vorschreiben sollte man es auch keinem,wir haben jetzt ja Meinungsfreiheit.Im Übrigen duze ich mich nicht mit ehe.Stasiangehörigen die die DDR-Bevölkerung viele Jahre ausspioniert ,drangsaliert, eingesperrt oder anderweitig gepeinigt haben.Ob das auf den Hrn.G.W.zutrifft wird er ja selbst am besten wissen,aber die Wahl mitzumachen oder nicht hatte wohl jeder. LG andyman

Gruß aus Südschweden
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11.08.2013 23:27 (zuletzt bearbeitet: 12.08.2013 00:01)
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Fluchthilfe aus der DDR war in der Bundesrepublik eine ehrenwerte Handlung. auch dann wenn dafür viel Bezahlt wurde. Sicherlich war für die Helfer ein großes Risiko vorhanden.
Die Fluchtgründe einerseits und die Motive der Fluchthelfer andererseits sind es Wert genauer durchleuchtet zu werden. Zur Fluchthilfe wurden oft mehrere Personen gebraucht. Die dabei politisch motivierten waren bestimmt als Helfer sehr nützlich, und trugen das größere Risiko. Diese Gruppe gab allem einen politischen Anstrich. nach außen.
Die Organisatoren im Hintergrund verdienten jedoch am meisten daran. , und lebten nicht schlecht davon. .Ihre Motive hatten weniger humane menschliche Gründe. Es war eine lukrative Tätigkeit. Ich sehe das jedenfalls so. Den Titel Helfer der Menschheit haben sie nicht verdient. , selbst dann nicht wenn sie vielen geholfen haben in die BRD zu kommen.
Hierzu müssten wie ich schon erwähnte die Motive der Helfer genauer durchleuchtet werden.. Personen wie mich ohne einen Sponsor hätte man bestimmt nicht geholfen die DDR zu verlassen. Das Uneigennützige vermisse ich von wenigen Individualisten mal abgesehen..

Mein Beitrag bezieht sich nicht auf die Studenten die Menschen geholfen haben die DDR zu verlassen. Dazu schrieb ich im #24 etwas.


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11.08.2013 23:37
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Zitat von andyman im Beitrag #37
Zitat von andyman im Beitrag #36
Zitat von Wolle76 im Beitrag #33
Zitat von andyman im Beitrag #19
Hallo Leute Bin heute beim stöbern auf dieses Thema gestoßen,kann dazu sagen es gibt ein sehr anschauliches Buch dazu."Burkhart Veigel-Wege durch die Mauer"ISBN 978-3-943112-09-2 erschienen 2011 im Edition Berliner Unterwelten in 2.Auflage.Hier wird vieles von Zeitzeugen gesagt u.a.Kanalisation,Tunnelbau,Spitzel der Stasi,Studenten ,gefälschte Papiere usw. Ist unbedingt lesenswert und bietet keinen Raum für Spekulationen mehr weil es von beteiligten geschrieben wurde. Mehr dazu auch unter www.berliner -unterwelten.de LG andyman


Ich habe das Buch auch gelesen, ich kenne ihn auch. Was ich von dem Buch und der Person halte habe ich schon mal irgendwo hier geschrieben. Bin der Meinung das ich zu dem Buch ein eigenes Thema aufgemacht habe.

Nur soviel : Im Gegensatz zu den Fluchthelfern der "ersten Stunde"hatt er KEINERLEI Verwandschaft in der DDR. Ihm ging es NUR um Abenteuer und Geld. Darüber heult er sich in dem Buch auch aus.

Edit: Burkhards Veigel: Wege Durch die Mauer.



Hallo Forum In diesem Thread ging es um fluchthilfe für Studenten durch andere Studenten der WB Uni da viele Studenten eben auch im Ostteil von Berlin wohnten und durch den 13.08.61 nicht mehr weiterstudieren konnten.Darum geht es in diesem besagten Buch.Es gab danach eine rasante Entwicklung dieser Fluchtmöglichkeit die ständig weiter entwickelt wurde.Das beschreibt der Autor auch im Detail,man kann es Ihm aber nicht vorwerfen was bei anderen sogenannten Schleusern gelaufen ist.Wer das Buch gelesen hat wird es bestätigen.
Themawechsel: Fast alle Antworten sind auf diesen Fake reingefallen,natürlich spricht man sich in Foren mit Du an aber vorschreiben sollte man es auch keinem,wir haben jetzt ja Meinungsfreiheit.Im Übrigen duze ich mich nicht mit ehe.Stasiangehörigen die die DDR-Bevölkerung viele Jahre ausspioniert ,drangsaliert, eingesperrt oder anderweitig gepeinigt haben.Ob das auf den Hrn.G.W.zutrifft wird er ja selbst am besten wissen,aber die Wahl mitzumachen oder nicht hatte wohl jeder. LG andyman


Also siehst Du in ihm einen Helden ? Die Angehörigen und die FU Studeneten aus dem Ostteil Berlins waren innerhalb von rund 2 Jahren im Westen und für viele auch in Freiheit.
Und dann ? Dann kam die Idee doch damit Geld zu verdienen und genau darum ging/geht es Burkhard Veigel. Und was macht für Dich den Unterschied zwischen ihm und anderen Fluchthelfern ?


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12.08.2013 00:17
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#40
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Nein Wolle ,ich sehe im Autor keinen Helden,im Buch ist genau beschrieben das der Autor Schulden gemacht hatte um die Org.am Laufen zu halten und die mußte er ja auch wieder abbauen da er ja selbst kein einkommen als Med.Student hatte und die geflüchteten ebensowenig.Ich gebe Dir recht, das es sicher einen punkt gab wo man die Sache hätte beenden können aber wollen wir jetzt darüber richten wer -wem Geld gibt um eine exklusive Gegenleistung zu erhalten.Eine Sache steht doch fest, ohne Geld hätte sich ganz schnell kein Rad mehr gedreht.

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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12.08.2013 00:17
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Fluchthilfe aus ideellen Motiven gab es noch wesentlich länger. Statt der Tunnel wurden es dann eben gefälschte Papiere und Reisewege über Drittländer. Ich finde es nicht fair, allen Fluchthelfern materielle Motive zu unterstellen. Außerdem entstanden oft erhebliche Kosten, und sei es für die Bestechung irgendwelcher Leute. Auch dieses Geld musste irgendwo herkommen.

Das Bild vom bösen Fluchthilfemillionär im Westen "Menschenhändler" kommt aus der DDR-Propaganda. Dabei hat die SED selbst am Besten mit Menschen gehandelt und ihre eigenen Häftlinge in den Westen verkauft. Vielleicht deshalb diese leidenschaftliche Ablenkung?


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12.08.2013 09:10
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Zitat von andyman im Beitrag #37
Themawechsel: Fast alle Antworten sind auf diesen Fake reingefallen,natürlich spricht man sich in Foren mit Du an aber vorschreiben sollte man es auch keinem,wir haben jetzt ja Meinungsfreiheit.Im Übrigen duze ich mich nicht mit ehe.Stasiangehörigen die die DDR-Bevölkerung viele Jahre ausspioniert ,drangsaliert, eingesperrt oder anderweitig gepeinigt haben.Ob das auf den Hrn.G.W.zutrifft wird er ja selbst am besten wissen,aber die Wahl mitzumachen oder nicht hatte wohl jeder.


jetzt wird es nicht nur peinlich sondern auch niveaulos...


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12.08.2013 09:47
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Als "Kind des Kapitalismus" frage ich mich, ob sich Idealismus und Profit gegenseitig ausschliessen.
Theo


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12.08.2013 19:47
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #43
Als "Kind des Kapitalismus" frage ich mich, ob sich Idealismus und Profit gegenseitig ausschliessen.
Theo


Natürlich nicht, solltest du mitbekommen haben.


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