Spargel als Zahlungsmittel in der DDR ?

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22.08.2021 16:23
avatar  R-363
#16
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Mein alter Herr hat zu Aal „Drei Farben Fisch“ gesagt - grün gefangen, goldgelb geräuchert- schwarz verkauft.

Soldat vom 01.11.1971 bis 30.06.2006 StOFä (NVA) a.D.; StFw a.D.

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22.08.2021 22:49
#17
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Mein alter Herr hat zu Aal „Drei Farben Fisch“ gesagt - grün gefangen, goldgelb geräuchert- schwarz verkauft.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Und die Urlauber, haben sich den Preis selber gemacht.


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23.08.2021 20:00 (zuletzt bearbeitet: 23.08.2021 20:13)
avatar  mibau83
#18
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Zitat von Harsberg im Beitrag #8
Spargel gab es nur 3 Monate, wer nur den hatte, hatte die A...karte, um unsere Produkte haben sich die Leute das ganze Jahr gerissen: Zierporzellan, dafür bekam man alles!


paar kilometer weiter oben gab es auch noch zierporzellan (unterweißbach, lichte, scheibe-alsbach), aber auch schon diverse glasartikel, dass damals sogenannte "lauschner geld".

cognacschwenker, lichtmühlen, christbaumschmuck etc , dafür bekam man auch spargel oder räucheraal.


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23.08.2021 20:18 (zuletzt bearbeitet: 23.08.2021 20:29)
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#19
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( gelöscht )

Meine Raachermannln gingen ab Herbst im Kofferraum eines Mercedes direkt in den Westen.
Mehrere Touren damit es nicht so viele auf einen Haufen waren.


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23.08.2021 21:20
avatar  wozan
#20
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Zitat
Dieser Thread hätte doch so schön weiter schlummern können...


Da hab ich mich wohl beim Stöbern im Forum ungewollt bei einem Uralt-Thread festgelesen.
Es war aber wirklich nicht beabsichtigt, solch "olle Kamellen" wieder aufzuwärmen ... SORRY!


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23.08.2021 22:22
avatar  mibau83
#21
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #19
Meine Raachermannln gingen ab Herbst im Kofferraum eines Mercedes direkt in den Westen.
Mehrere Touren damit es nicht so viele auf einen Haufen waren.



wo ist denn das harte lindenholz für harte dm abgeblieben? achso, wieder mal gelöscht!


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23.08.2021 22:49 (zuletzt bearbeitet: 23.08.2021 23:26)
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#22
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( gelöscht )

Kreative Beitragsgestaltung wie ich sie für meine Beiträge als richtig erachte.
Kann dir gepflegt am Hintern vorbei gehen, kümmer dich um deine, hast du genug zu tun bei dem Schrott.


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24.08.2021 09:07 (zuletzt bearbeitet: 24.08.2021 13:09)
#23
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Zitat von wozan im Beitrag #20

Zitat
Dieser Thread hätte doch so schön weiter schlummern können...

Da hab ich mich wohl beim Stöbern im Forum ungewollt bei einem Uralt-Thread festgelesen.
Es war aber wirklich nicht beabsichtigt, solch "olle Kamellen" wieder aufzuwärmen ... SORRY!


Du musst dich dafür nicht entschuldigen!
Foren sind zum diskutieren da, egal wie alt das Thema ist, wenn jemand dazu was zu sagen hat, dann kann und sollte er es auch tun, denn von Diskussions-Beiträgen leben Foren.

04.05.84 - 22.10.84 GAR40 Falkensee
22.10.84 - 31.10.85 GR 34 Groß Glienicke


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24.08.2021 09:55
#24
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Hallo,

Zitat von wozan im Beitrag #20
Da hab ich mich wohl beim Stöbern im Forum ungewollt bei einem Uralt-Thread festgelesen.
Es war aber wirklich nicht beabsichtigt, solch "olle Kamellen" wieder aufzuwärmen ... SORRY!

da mußt Du dir keine Gedanken machen. Einmal wird sich beschwert, wenn zu Allen ein neues Thema eröffnet wird, man solle doch die Suchfunktion nutzen. Das andere Mal ist eben das "hervorholen" alter Themen nicht richtig. Also lass Dich nicht beirren, ist schon OK. so.

Schönen Tag, Gruß C.


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24.08.2021 20:55 (zuletzt bearbeitet: 24.08.2021 20:58)
#25
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Zitat von wozan im Beitrag #20

Zitat
Dieser Thread hätte doch so schön weiter schlummern können...

Da hab ich mich wohl beim Stöbern im Forum ungewollt bei einem Uralt-Thread festgelesen.
Es war aber wirklich nicht beabsichtigt, solch "olle Kamellen" wieder aufzuwärmen ... SORRY!



Es ist definitiv übersichtlicher, an alte Themen anzudocken, sonst wird alles eine Ramschkiste und der Spargel war ja nur eine Symbolik für das allgemeine Tauschunwesen in der DDR.
Neben der Komplettierung meiner Oldiesammlung war die eindeutige Kommunikation des Geldes der einzige nachhaltige Fortschritt als Resultat der Vereinigung aus meiner Sicht, die zwar etwas beschränkt scheint, aber so klein war eben nun mal mein Zugewinn.
Nichts ist schlimmer als unklare Handelsbeziehungen, undefinierbare Preisbildungen und blödsinnige Spekulationen dieser Art, die eigentlich einer der stärksten Nägel des DDR- Sargs gewesen sein dürften.
Diese strategischen und nachfrageunabhängigen Einkäufe/ Beschaffungen zwecks Tauschgeschäft haben das Gemeinwesen und die Funktion eines eigentlich hoch entwickelten Wirtschaftswesens extrem gestört und den Frust befeuert, der Leute auch auf die Straße getrieben hat.
Mit großer Genugtuung durfte man selbst nach dem finalem Kassensturz als normaler Konsumkunde erleben, wie die BHG- Glucken und Bückwarenverschieber aus dem Gemüseladen auf Grund liefen und fortan gleichberechtigte Teilnehmer in den Ware- Geld- Beziehungen wurden, wie sie nunmehr hofften daß jemand in ihren Laden kommen möge, der bald schon andere Besitzer und gleichberechtigte Kunden statt Bittsteller bekam.
Es gab damals in meinem Ort nur die Drogerie und den Zeitschriftenladen, dem ich bis zuletzt die Treue hielt weil die Geschäftsleute ihre Kunden gleich behandelt hatten, so zumindest mein Eindruck.
Vor den Aalhändlern wie Fucik vom Ottilienweg, der bis nachts um 12 die Kinder mit am Teich hatte um die Fangbeschränkung (fünf Aale/ Ansitz) oder andere (zwei Karpfen) auszureizen obwohl Nachtangeln verboten war spucke ich heute noch aus, so widerlich empfand ich das damals schon.
Nunja, er wurde nicht mehr alt, Raffgier kostet Lebensenergie, diese Erfahrung machte ich auch mit klauenden Eisenbahnern und gewerbsmäßigen Schweinezüchtern (Köchin) aus der Nachbarschaft, die das Kantinenfutter in den privaten Stall statt die LPG umleiteten und so mehrere Jahreslöhne extra einsackten mit Verkäufen, die eigentlich in der Fleischerei abzuwickeln gewesen wären.
Die Mangelwirtschaft hatte eben auch solche Ursachen, am Grab hat nicht nur der Dachdecker mit geschaufelt, viele andere waren auch dabei, die ihre Schippe inzwischen weg geschmissen haben und gerne mal über den Betrug der Partei am Volk schwadronieren.

Viele leben zu sehr in der Vergangenheit.
Aber die Vergangenheit soll ein Sprungbrett sein aber kein Sofa.


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