Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

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10.04.2009 12:39von Angelo
Frage
Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

Über die Gammakanone vom GüsT Marienborn wird ja viel erzählt aber bis heute habe ich noch nie wirklich gute Antworten über die Funktion und Einsetzbarkeit dieser Gammakanone gehört. Sie soll am Dach vpm GüST Marienborn gehangen haben und permanent Fahrzeuge mit anglich nicht gefährlichen Radioaktiver Strahlung durchleuchtet haben.Nach der Wende war nichts mehr zu sehen von diesen Gammakanonen niemand weiß überhaupt wie diese aus gesehen haben.Die Offiziere der Stasi haben dieser nach dem Fall der Mauer verschwinden lassen...kennt jemand von euch die Kanone?? Gab es die Gammakanone von Marienborn überhaupt?

24.05.2009 11:17von ( gelöscht )
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Trotzdem stellt sich mir die Frage, warum der Abbau der "Kanonen" schon lange vor dem 9.11. passierte und warum die Dinger so schnell vernichtet worden sind. Nur schlechtes Gewissen?
@nightforce: Du weißt ja super Bescheid über die Funktionsweise, so hatte ich das noch nie gehört. Hast du das in der Praxis gesehen? Danke nochmal für die ausfühliche Beschreibung. Wie sicher war das Ergebnis denn?

Gruß, Augenzeuge

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24.05.2009 11:28von Angelo
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@Augenzeuge

In Antwort auf:
@nightforce: Du weißt ja super Bescheid über die Funktionsweise, so hatte ich das noch nie gehört. Hast du das in der Praxis gesehen? Danke nochmal für die ausführliche Beschreibung. Wie sicher war das Ergebnis denn?



Meinst du darauf wirst du eine Antwort bekommen?

Die Gammakanone von Marienborn wird seit dem Fall der Mauer geleugnet keiner will dieses Ding jemals gesehen haben.Und warum?? Ist doch ganz klar.Jeder der mit dieser Gammakanone gearbeitet hat wußte das die Strahlung so hoch war das man sogar damit Tumorzellen abtöten können.Aber davon will heute keiner mehr was wissen.Und ganz ehrlich,ich würde mich auch nicht outen wenn ich mit dem Ding was zu tun gehabt hätte.

24.05.2009 12:36von ( gelöscht )
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@Zermatt

Beitrag von Pitti:

"die können heute viel erzählen"

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24.05.2009 12:41von Pitti53
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is ja gut.man kann eben nicht alles wissen

24.05.2009 12:46von ( gelöscht )
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Hallo Angelo,
du bist nicht richtig informiert.
Die Gammakanone wird nicht geleugnet. Der Chef der Grenztruppen v. Potsdam hat ein Buch geschrieben und alles zugegeben.

Gruß, Augenzeuge

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24.05.2009 12:48von Angelo
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Wo ist denn dann das Ding???
Oder wie hat sie denn nun ausgesehen?

24.05.2009 13:50von ( gelöscht )
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Hallo Angelo,
wir müssen akzeptieren, dass es diese Gammakanone gab, sie aber vernichtet wurde. Der ehem. Chef der Grenztruppen des Raumes Potsdam Behrendt hat ein Buch geschrieben, u.a. auch dazu, siehe unten. Leider kann ich aus dem Buch nicht zitieren, ich habe es nicht.

Hr. Behrendt sagt auf Anfrage folgendes:#

"Sehr geehrter Herr ......,
vorab doch noch eine kurze Bemerkung zu der Anfrage. Es wurde jedes Auto damit durchleuchtet. Ein Umgehen war nicht möglich, es wusste ja auch keiner der Reisenden. Nicht einmal den Alliierten war das bekannt, die hätten bei Routinekontrollen mit Technik dies sicher festgestellt. Gesundheitliche Belastungen für die Reisenden gab es nicht. Auch die Passkontrolleure waren diesen Strahlen nicht direkt ausgesetzt.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Dieter Behrendt


> An: HanDieBe@gmx.de
> Betreff: Ihre Homepage

> Hallo Herr Behrendt,
>
> .... eine Sache vermisse ich bei ihrer Schilderung noch. Was ist mit den
> sogenannten "Röntgenanlagen" zur Überwachung Transitreisender?
> Wurde jedes Auto damit beleuchtet? Konnte das nicht umgangen werden? Wie
> sah die gesundheitliche Belastung aus?
>
> Vielleicht können Sie mir hier noch etwas nachhelfen...
>
> Vielen Dank.
>
> Mit freundlichen Grüßen,



So weit dazu.

Gruß, Augenzeuge

Bildanhänge
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24.05.2009 20:30von ( gelöscht )
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Hallo Augenzeuge,
Herr Hans-Dieter Behrendt war zuletzt Oberstleutnant der GT.
Er diente von 1951 - 90 in den bewaffneten Kräften der DDR und er war von 1965-90 verantwortlich für den Bereich Passkontrolle (PKE) an den Grenzübergangsstellen im Bezirk Potsdam.

http://www.passkontrolle-ddr.de

Oss`n

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24.05.2009 20:33von ( gelöscht )
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PKE und GT - da gibt es ja bekanntlich sehr unterschiedliche Meinungen.
Ist nat. jedem seine Auffassung.

Oss`n

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24.05.2009 20:49von ( gelöscht )
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Danke Oss'n für die Ergänzungen.
Wir können uns auch hier nur eine Meinung bilden, wenn wir die Fakten und Aussagen der unterschiedlichsten Kenntnisträger bewerten.
Ich gehe davon aus, das Hr. Behrendt in seinem Buch die Realität aus seiner Sicht beschreibt und uns nicht irgend welchen Mist bietet. Hat Behrendt in diesem Fall nicht mehr Kenntnisse als die GT, in deren Bereich die "Gammakanone" doch nicht fiel? Oder irre ich mich hier?
Kann man mit Abt. 2000 vielleicht vergleichen, als die kamen- waren die GT-Posten abgezogen.

Gruß, Augenzeuge

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24.05.2009 21:11von Pitti53
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ne ne.wir als grenztruppen hatten keinen einblick in die angelegenheiten der pke

24.05.2009 21:41von ( gelöscht )
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Hallo Augenzeuge,
mir liegt es mehr als fern die Ausführungen des Herrn Behrendt in seinen Büchern in Frage zu stellen.
Fakt ist nat. auch, das ein hochdekorierter Offizier ein Buch nat. ganz anders schreibt als ein Flüchtling der DDR oder z.B. ein Insasse von Hohenschönhausen.
Man sollte sich ein Ensemble aus allen Gruppen zusammen stellen und dann selbst bewerten.
Ich habe selbst ein handsigniertes Buch von Herrn Behrendt und ich beneide Ihn wirklich um sein Wissen.
Leider wird auch hier, wie überall, vieles hinter vorgehaltener Hand zugegeben aber nie öffendlich gemacht.
Die Wende liegt 20 Jahre zurück.
Es lohnt sich nicht, sich die Köpfe heiß zu reden.
Wer sich für Geschichte interessiert, kann sich diesbezüglich nur an sehr vielen Stellen kundig machen und seine eigene Meinung einfließen lassen.
Es gibt noch zu viele Hardliner, wie in jeder Epoche dieser Zeitrechnung.
Grenze der DDR - ein Thema was noch Generationen beschäftigen wird.


Oss`n

Zur Wende gab es sehr viel davon:, heute leider nur noch viele davon

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25.05.2009 01:19von Rainman2
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Hallo zusammen,

nur nochmal ein kleines Erzählerchen von mir zum Verhältnis Abteilung 2000 und Grenztruppen. Zu meiner Zeit an der Offiziershochschule (1979-1982) waren eine ganze Reihe von Leuten (2-3 pro Zug) offiziell von der Staatssicherheit zum Studium an die OHS delegiert worden. Aus welchen vorherigen Verwendungen die kamen, weiß ich nicht. An der OHS durchliefen sie die dort ganz normale Ausbildung zum Kommandeur einer Einheit der Grenztruppen. Mit diesem Abschluss gingen sie in die Truppe und dienten auch in Grün. Insofern verwischten sich die Grenzen zwischen den Truppen schon. Aber offiziell waren sie nach wie vor Angehörige des MfS.

ciao Rainman

25.05.2009 09:00von ( gelöscht )
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pitti53: "ne ne.wir als grenztruppen hatten keinen einblick in die angelegenheiten der pke"
Hier muss ich pitti53 in Schutz nehmen:

Hallo Jungs,

vielleicht kann ich bei der Klärung helfen, warum die GT (Grenztruppen) keinen Einblick in die Arbeit der PKE (Pass-Konntroll-Einheiten)
hatten. Die Grenztruppen waren dem Ministerium für Verteidigung unterstellt. Die PKE gehörten zur Abteilung VI des Ministeriums für Staatssicherheit.

http://de.wikipedia.org/wiki/Passkontrolleinheit

Ich selbst habe von diesen Geräten auch erst nach der Wende erfahren, denn es galt auch innerhalb unserer Firma: "Jeder erfährt nur soviel, wie es zur Erfüllung seines Dienstes notwendig ist, und nicht mehr" (Der Spruch stammt, glaube ich, von meinem Minister).

Wir lesen uns,
Thomas.
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25.05.2009 19:02von ( gelöscht )
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Guter Sruch-Jeder erfährt nur so viel,wie es zur Erfüllung seines Dienstes notwendig ist,und nicht mehr-daraus könnte
man das Motto schliessen:Breites Wissen ist nicht erwünscht,es könnten ja unangenehme Fragen gestellt werden.

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