Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

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10.04.2009 12:39von Angelo
Frage
Die Gammakanone von Marienborn wer weiß was ?

Über die Gammakanone vom GüsT Marienborn wird ja viel erzählt aber bis heute habe ich noch nie wirklich gute Antworten über die Funktion und Einsetzbarkeit dieser Gammakanone gehört. Sie soll am Dach vpm GüST Marienborn gehangen haben und permanent Fahrzeuge mit anglich nicht gefährlichen Radioaktiver Strahlung durchleuchtet haben.Nach der Wende war nichts mehr zu sehen von diesen Gammakanonen niemand weiß überhaupt wie diese aus gesehen haben.Die Offiziere der Stasi haben dieser nach dem Fall der Mauer verschwinden lassen...kennt jemand von euch die Kanone?? Gab es die Gammakanone von Marienborn überhaupt?

03.06.2013 00:19von passport
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Sonntag, 02. Juni 2013

PAZ

"Mit Gamma-Kanone geschossen“

Weiter ging die Besichtigung mit einem Besuch der Beschauer-Brücke, die sich quer über die Autobahn erstreckte. Von hier aus wurden die Autofahrer mit einer Gamma-Kanone beschossen


Die in dem Zeitungsbericht genannte Beschauerbrücke des GZA hat überhaupt nichts mit der og. Anlage zu tun. Diese Brücke steht im Bereich LKW-Ausreise und diente den dort tätigen Zöllner für einen visuellen Oberflächenbeschau der LKW-Aufbauten.




Hier noch ein paar Zeitungsenten

"Die Pässe wurden per Videokamera gefilmt und dann abgestempelt an die DDR-Einreisenden zurückgegeben."

Auf der Güst existierte im Bereich Fahndung (in anderen Bereichen ebenfalls) nicht ein einziges Videoaufzeichnungsgerät.

"Bei Auffälligkeiten gab es Festnahmen und Einreise-Verbote. "

Klein-Fritzchen phantastische Wunschgedanken. Er stand vermutlich voll im "Bölk"Stoff.

"Eine Kontrolle dauerte mindestens 20 Minuten, konnte jedoch bedeutend länger dauern. An Weihnachten und Ostern hat es laut Kohl häufig absichtlich Verzögerungen gegeben."

Ob die Märchenerzählerin U. Kohl früher mit der Stoppuhr daneben gestanden hat ? Zu Weihnachten und Ostern hat es länger gedauert? Dafür haben wir aber zum Ausgleich beim Jahreswechsel, Pfingsten, Herrentag oder Pokalendspiel in WB einen Zahn zugelegt.

"Der Begriff Kairo stand für Gäste, die besonders behandelt wurden– das konnten etwa RAF-Terroristen sein, die herzlich willkommen waren oder aber auch DDR-Flüchtlinge, die man sich noch einmal besonders vorgeknöpft hat“, sagte die Expertin"

Na, wenn das die Expertin sagt, muss es ja stimmen. Die Fahndung "Kairo" war eine zeitlich begrenzte Aktion im vertragsgebundenen Transit WB. Was hat das mit ehem. DDR-Bürger zu tun die nach WB fuhren ? Das alleine weiß vermutlich nur diese Expertin

Bei dieser Führungsqualität der Fr. Kohl kann man nur noch schreiben -GUTE NACHT-

passport

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03.06.2013 00:50von ( gelöscht )
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was diese sogenannten Experten alles für Märchen schreiben. Und jeden Tag kommts dicker . Vor der Wahl wird noch mal so richtig aufs Gaspedal getretem.

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03.06.2013 07:29von ( gelöscht )
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Hmm, ich weiß nicht.

Einfach mal so aus dem Gefühl heraus, auch wenn das Spekulatius ist: Wenn da einige Jahre mit Strahlung gearbeitet wurde, wäre da nicht Reststrahlung im Asphalt, im Beton des Gebäudes messbar?

Ich mutmaße jetzt nur mal, mir ist so, als wären die Geräte, die in Tschernobil eingesetzt wurden, anschließend verbuddelt worden, eben, weil die verstrahlt wurden/ waren.

Mfg Berlin

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03.06.2013 08:35von Rostocker
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Achtung!!!!! Kleine Spasseinlage!Vor einigen Jahren,habe ich in Marienborn.Nur diese Kanone gefunden,bei einen Besuch dort. Ist wohl die Falsche.Oder?

03.06.2013 12:40von KARNAK
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #207
Vielleicht wurde die Strahlung mit Dosimetern gemessen und entsprechende Dienstpläne erstellt, um die gesamte Strahlung pro Mitarbeiter niedrig zu halten.
http://www.politische-bildung-brandenbur...kskontrolle.pdf
S.77. In der MfS-Bezirksverwaltung Potsdam hatte es 1990 erstaunlich viele Dosimeter...
Theo

Auch das weiß ich mit Sicherheit,an der Güst gab es keine Dosimeter und an Passkontrolleure wurden schon gar keine ausgegeben,hätte ja auch die Geheimhaltung erheblich geschmälert.Es gab Mitarbeiter die waren auf dem Posten"Stammpersonal"auch solche Dienstpläne wurden mit Sicherheit nicht erstellt.Und dann gibt es für mich noch meine Geschichte mit den Fliesen und den Pferdeäpfelnund das weiß ich nun genau,ich war ja dabei.

03.06.2013 12:55von KARNAK
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Zitat von Pitti53 im Beitrag #225


Selbst wenn diese ominösen Anlagen dagewesen sein würden hätte man doch irgendwas noch irgendwo gefunden?



Ich war 8 Jahre in Marienborn(nur in der Sik,zuständig für die Außensicherung)
ABER unsere Soldaten haben viele Geschichten erzählt und erlebt was da so im "inneren " abging(beobachten hatten sie ja schließlich gelernt),

Aber von einer Gammakanone hatte keiner berichtet



Wir brauchen da nicht zu witzeln,diese Anlagen hat es definitiv gegeben und sie haben auch durchaus erfolgreich gearbeitet,was das Verhindern von Personenschleusungen angeht.Auf welcher Grundlage sie gearbeitet haben ist eigentlich nur die Frage und ich zweifle die Gammastrahlungsvariante aus den Gründen die ich genannt habe einfach an.AUCH weil ich es für unwahrscheinlich halte,dass man Mitarbeiter über Jahre radioaktiver Strahlung aussetzen wollte.Zum Anderen wäre die Gefahr vom "Klassenfeind""ertappt"zu werden ziemlich groß gewesen,eine Messung wäre ohne großen Aufwand und unauffällig machbar gewesen und ist, wie schon von mir geschrieben, auch mit Sicherheit passiert.Bei der geringsten Feststellung wäre das Theater grenzenlos gewesen,aber das gab es eben nie.
Die Außensicherung durch die GT hatte keine Chance da irgendetwas zu"beobachten"also konnte sie auch nichts erzählen.
Nebenbei,ich habe einen Arbeitskollegen,einen alten Westberliner,der hat mich schon oft gefragt,was eigentlich in den "Diplomatenkoffern"war,die einige Passkontrolleure bei der "losen Marschordnung"zum Dienstbeginn mitführten.Ich habe Ihm gesagt was da drin war,die Stullen und eine Flasche Cola,weil Einige diese Taschen damals "schick"fanden.So richtig glaubt er es mir heute noch nicht.So ist das manchmal mit Beobachtungen und dem Eindruck der sich dabei verfestigt.

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