Räumung der Minenfelder

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27.02.2011 22:44
#46
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Zitat von Thunderhorse

Zitat von EK 82/2

Zitat von Thunderhorse

Zitat von Franky
Hallo zusammen,

habe mal eine Frage. In meiner Zeit als Grenzer wurden die Minenfelder geräumt und durch den Metallgitterzaun ersetzt. Die Räumung erfolgte durch Personal in Tarnanzügen ohne Rangabzeichen, die auf dem Bauch liegend (mit Gesichtsschutz) mit rot/weißen Vermessungsstangen nach alten russischen Holzkastenminen stokerten. Dabei gab es auch etliche Schwerverletzte. Mich würde einmal interessieren, welche Leute da herangezogen wurden. Wir hatten die Vermutung, dass es sich eventuell um Strafgefangene handeln könnte.

Gruß Franky




Definitiv NEIN.

Es kamen Pionierkräfte der NVA, NVA-Kdo Grenze bzw. GT hier zum Einsatz.



ich muß hier noch etwas einfügen um das thema strafgefangene und irgendwelchen einsatz an der grenze eindeutig auszuschließen.wie schon erwähnt sah ich den pionierausbau nach der minenräumung des gsz.ich bewachte auch in meiner grundausbildung 14 tage gefangene,das gehörte damals dazu,diese leute durften weder eine waffe tragen noch in grenznähe aufgaben erfüllen.sie wurden primitiv gesagt als strassenfeger eingesetzt und das 10 stunden am tag inklusive essenpausen die sehr kurz waren.ort des geschehens war rudolstadt.ob die arbeiten sinnvoll waren ist unwichtig,sie waren beschäftigt.

gruß andy




Gefangene und dann der Hinweis, durften weder..
Ja wie nun?

Seltsam.






Mich würde mal interessieren, was für Gefangene und was haben die für Arbeiten gemacht?

Rudolstadt liegt ja nun nicht gerade an der Grenze.
Theo 85/2


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27.02.2011 23:13 (zuletzt bearbeitet: 27.02.2011 23:14)
#47
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Zitat von Büdinger
Hallo Thunderhorse ,

Zitat von Thunderhorse
... ...ort des geschehens war rudolstadt.ob die arbeiten sinnvoll waren ist unwichtig,sie waren beschäftigt.

gruß andy

Gefangene und dann der Hinweis, durften weder..
Ja wie nun?

Seltsam.




Alles klar?

Gruß

Ricardo





Nein.

Zitat:
ich bewachte auch in meiner grundausbildung 14 tage gefangene,das gehörte damals dazu,
diese leute durften weder eine waffe tragen noch in grenznähe aufgaben erfüllen.

Was soll der Hinweis auf die Waffe, wenns denn Gefangene waren.

Kannst auch ne PN senden, hier gehts im Threat um die Minenräumung.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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28.02.2011 09:35
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#48
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Zitat von Funki
Hallo

Es müssen für die Verlegung der Minen Pläne vorhanden sein. Und jetzt die Fragen von mir.

Wo wurden nach der Verlegung die Pläne aufbewahrt?
In der Kompanie, Bataillon oder Regiment?
Ab welcher Dienststellung kannte man die Pläne?

Funki



Hallo Funki,
ich hab die Verlegepläne der Erdminen selbst augenscheinlich im Zimmer vom KC in der GK gesehen. Die Kompanie war im Grenzdienst und ich wachhabener UvD. Ich glaub es war ein Sonntag. Der stellv.KC hatte mich zu sich gerufen. Er war dabei auf eine neue Grenzabschnittskarte PoP, Grenzverlauf ect. einzuzeichnen. Unter anderem lagen dort auch die Verlegepläne der Minen auf dem Tisch. Das sah aus wie ein Netz . Wenn ich mich recht erinnere, waren in der Torgasse auch Minen verlegt. Nur die Fahrspuren waren frei. Aber frag mich nicht nach den Abständen. Ca 50 cm, mehr oder weniger. Aber weniger bestimmt nicht.

Gruß Grete

--------------------------------------------------
Geschichte ist nichts anderes
als die Unfallchronik der Menschheit.

Chales Talleyrand,französicher
Staatsmann (1754-1838)
--------------------------------------------------
Gedient von Frühjahr 1982 bis Frühjahr 1985 beim
VEB Landesverteidigung, Betriebsteil Grenzsicherung Rhön

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01.03.2011 17:51
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#49
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Zitat von Mike59

Zitat von Zermatt

Zitat von eisenringtheo
Wie hat man eigentlich den Bewuchs der Minenfelder verhindert?
Theo


Die Herbizidbelastung war schon stellenweise recht hoch,wie man nach der Wende feststellte.Da ist von auszugehen,das einiges an Chemie dort eingesetzt wurde...



------------------------
Ja da wurde jede Menge Chemie eingesetzt, um so verwunderlicher wenn man sieht wie alles wieder zugewachsen ist. Ich glaube aber das die chemische Keule erst ab der Anlage 501 so richtig zur Anwendung gekommen ist. Bei den erdverlegten Mienen(Sperre 66 etc.) kenne ich nur zugewachsene Mienenfelder.

Mike59




Hier kann man gut die Fläche zwischen K-Weg und letztem MGZ erkennen.Der K Streifen ist sauber und frei von Unkraut und Bewuchs..ohne Chemie würde das so nicht aussehen.


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01.03.2011 18:53 (zuletzt bearbeitet: 01.03.2011 19:04)
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#50
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Mann Zermatt,
nicht ein Hälmchen auf dem Spurenstreifen. Das hätte unseren Stabschef sehr erfreut. Und weil er sich immer so über den Bewuchs aufgeregt hatte, haben die EK's in Ihrer letzten Schicht immer jede Menge Samentütchen (Radischen, Möhren, usw.) auf dem Spurenstreifen entleert.

War lustig

Mike59


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01.03.2011 18:56
#51
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Das Bild zeigt anscheinend keine Minensperre 66 oder 83. Bei 501/701 hat der Agronom keine Probleme beim Arbeiten. Ist es möglich, dass in späteren Zeiten die Breite des gepflügten K Streifen auf eine einheitliche Breite "verschmälert" wurde?
Theo


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01.03.2011 19:03 (zuletzt bearbeitet: 01.03.2011 19:07)
avatar  Mike59
#52
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Zitat von eisenringtheo
Das Bild zeigt anscheinend keine Minensperre 66 oder 83. Bei 501/701 hat der Agronom keine Probleme beim Arbeiten. Ist es möglich, dass in späteren Zeiten die Breite des gepflügten K Streifen auf eine einheitliche Breite "verschmälert" wurde?
Theo


------------------------
Na ja, der Begriff "6 m KS" und "2 m KS" sagt ja schon viel aus. Offensichtlich war auf dem Bild vom Zermatt gerade Frühjahrsputz oder ist aus Zeiten als es einen "10 m KS" gab. Ich kenne eigentlich auch nur die ersten zwei.

Nachtrag: kommt bestimmt noch ein Bild mit MS + KS, Die Mienensperre würde ja (auf das Bild von Zermatt bezogen) erst rechts vom zu sehenden Zaun beginnen. Aber es gab auch Abschnitte da lagen (hingen) keine Mienen.


Mike59


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01.03.2011 20:00
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#53
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( gelöscht )

Hallo Mike, Hallo Zermatt,
zum "sauberen K6" hier mal 2 Aufnahmen. Ich finde, man hat sich doch sehr viel Mühe gegeben, Oder nicht?
Gruß Willie


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01.03.2011 20:16
avatar  Mike59
#54
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Hallo Willie,

Ja abgesehen vom KFZ Sperrgraben, ist bei der SM 70 auch zu sehen das vor dem Zaun die ganzen Kabel verlaufen. Da hätte der Grubber oder was auch immer eingesetzt wurde alles kurz und klein gemacht. Also die 6 m haben dann offensichtlich als Spurenstreifen genügt.

Mike59


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01.03.2011 20:26
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#55
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( gelöscht )

jupp, sehe ich auch so
Willie


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01.03.2011 20:38
#56
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Zitat von Mike59
Hallo Willie,

Ja abgesehen vom KFZ Sperrgraben, ist bei der SM 70 auch zu sehen das vor dem Zaun die ganzen Kabel verlaufen. Da hätte der Grubber oder was auch immer eingesetzt wurde alles kurz und klein gemacht. Also die 6 m haben dann offensichtlich als Spurenstreifen genügt.

Mike59



...............ja richtig. Zwischen Kfz-Sperrgraben und Zaun I war ein im Durchschnitt ca. 1,5 Meter breiter bewachsener Streifen, welcher - so zumindest bei uns im Bereich Bankett genannt wurde. Durch ein künstliches Gefälle in Richtung feindwärts, konnte z.B. Regenwasser abfließen ohne dass man zusätzliche Drinagen legen mußte.

Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de


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01.03.2011 20:53
#57
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01.03.2011 20:57
avatar  Mike59
#58
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Zitat von eisenringtheo
Es gab viel zu pflügen:
https://www.youtube.com/user/DieterVideoman#p/u/5/tjh-Ayuy8Bo
Theo


---------------------
Oh Mann, hoffentlich gibt das keinen Ärger. Ist ein super Video - leider haben es die beiden Foren nicht so miteinander und Dieter ist im anderen Forum.

Mike59


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01.03.2011 21:06
avatar  94
#59
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94

Zitat von Mike59
..., hoffentlich gibt das keinen Ärger.


Mit Ansage! Schade nur, wenn es um wirklich guten Content geht. *betroffen_guck*

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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01.03.2011 21:28 (zuletzt bearbeitet: 01.03.2011 21:29)
avatar  Pitti53
#60
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alles löschen wir auch nicht.NUR hat er seine Zustimmung zur Veröffentlichung hier gegeben?


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