Räumung der Minenfelder

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26.02.2011 21:30
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#31
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Hallo Mike59,

ja! Danke!

Gruß Franky


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27.02.2011 11:59 (zuletzt bearbeitet: 27.02.2011 12:00)
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#32
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Wie gefährlich waren denn verlegte Minen im Winter z.B. am dem Rennsteig Nähe der "kalten Herberge" für Grenzübertrittswillige auf Schiern, bei 70cm und mehr Schnee?

Abgesehen von den Schwierigkeiten in eine geeignete Ausgangsposition zu kommen, daß dafür eine gewisse wintersportliche oder infanteristische Ausbildung und Geländekunde notwendig war.

Sind jemand Fälle bekannt wo erst am Morgen entsprechende Spuren entdeckt wurden?

Nebenfrage, von Eisenach/hohe Sonne aus gesehen wo begann auf dem historischen Pfad Rennsteig das Spergebiet für Normalbürger, klar irgendwo östlich von Neuhaus, aber wo?


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27.02.2011 13:30
#33
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Zitat von SET800
Wie gefährlich waren denn verlegte Minen im Winter z.B. am dem Rennsteig Nähe der "kalten Herberge" für Grenzübertrittswillige auf Schiern, bei 70cm und mehr Schnee?

Abgesehen von den Schwierigkeiten in eine geeignete Ausgangsposition zu kommen, daß dafür eine gewisse wintersportliche oder infanteristische Ausbildung und Geländekunde notwendig war.

Sind jemand Fälle bekannt wo erst am Morgen entsprechende Spuren entdeckt wurden?

Was meinst Du mit "Kalte Herberge"?
Mit Skie`ern kann man schlecht über den Zaun klettern, sonst müsste es eigentlich gehen.

Theo 85/2



Nebenfrage, von Eisenach/hohe Sonne aus gesehen wo begann auf dem historischen Pfad Rennsteig das Spergebiet für Normalbürger, klar irgendwo östlich von Neuhaus, aber wo?


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27.02.2011 16:29
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#34
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Stimmt, nennt sich "kalte Küche"!


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27.02.2011 16:31
#35
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Wie hat man eigentlich den Bewuchs der Minenfelder verhindert?
Theo


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27.02.2011 16:44
#36
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Zitat von SET800
Stimmt, nennt sich "kalte Küche"!




Dann begann das Sperrgebiet vor Spechtsbrunn , Richtung Piesau und zwischen Blechhammer und Oberland


Theo85/2


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27.02.2011 19:22
avatar  Funki
#37
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Hallo

Es müssen für die Verlegung der Minen Pläne vorhanden sein. Und jetzt die Fragen von mir.

Wo wurden nach der Verlegung die Pläne aufbewahrt?
In der Kompanie, Bataillon oder Regiment?
Ab welcher Dienststellung kannte man die Pläne?

Funki


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27.02.2011 20:16
avatar  Corres
#38
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Zitat von Funki
Hallo

Es müssen für die Verlegung der Minen Pläne vorhanden sein. Und jetzt die Fragen von mir.

Wo wurden nach der Verlegung die Pläne aufbewahrt?
Funki




....In der VS-Stelle wurden sie aufbewahrt.

Gruß Corres.

Ich bin verantwortlich für das, was ich sage - nicht für das, was du verstehst.


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27.02.2011 20:32
#39
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Ich glaub das gehört auch zum Thema.Ich kann mich noch dran erinnern 74/75 gab es bei uns im Bat.Abschnitt zum Teil auch noch Erdminen.Und zu den Abschnitt wo die verlegt waren,gehörte auch eine Minenbrücke.Die befand sich an der Füst.auf einen fahrbaren Untersatz. Diese Minenbrücke wurde dazu benutzt um Verletzte aus dem Minenfeld zu bergen,Sie wurde übers Minenfeld geschoben und oben drauf kroch dann der, der den Verletzten dann auf diese Brücke zog. Gruß Rostocker


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27.02.2011 20:42
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#40
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Zitat von Thunderhorse

Zitat von Franky
Hallo zusammen,

habe mal eine Frage. In meiner Zeit als Grenzer wurden die Minenfelder geräumt und durch den Metallgitterzaun ersetzt. Die Räumung erfolgte durch Personal in Tarnanzügen ohne Rangabzeichen, die auf dem Bauch liegend (mit Gesichtsschutz) mit rot/weißen Vermessungsstangen nach alten russischen Holzkastenminen stokerten. Dabei gab es auch etliche Schwerverletzte. Mich würde einmal interessieren, welche Leute da herangezogen wurden. Wir hatten die Vermutung, dass es sich eventuell um Strafgefangene handeln könnte.

Gruß Franky




Definitiv NEIN.

Es kamen Pionierkräfte der NVA, NVA-Kdo Grenze bzw. GT hier zum Einsatz.



ich muß hier noch etwas einfügen um das thema strafgefangene und irgendwelchen einsatz an der grenze eindeutig auszuschließen.wie schon erwähnt sah ich den pionierausbau nach der minenräumung des gsz.ich bewachte auch in meiner grundausbildung 14 tage gefangene,das gehörte damals dazu,diese leute durften weder eine waffe tragen noch in grenznähe aufgaben erfüllen.sie wurden primitiv gesagt als strassenfeger eingesetzt und das 10 stunden am tag inklusive essenpausen die sehr kurz waren.ort des geschehens war rudolstadt.ob die arbeiten sinnvoll waren ist unwichtig,sie waren beschäftigt.

gruß andy


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27.02.2011 21:10
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#41
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( gelöscht )

Zitat von eisenringtheo
Wie hat man eigentlich den Bewuchs der Minenfelder verhindert?
Theo


Die Herbizidbelastung war schon stellenweise recht hoch,wie man nach der Wende feststellte.Da ist von auszugehen,das einiges an Chemie dort eingesetzt wurde...


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27.02.2011 22:24
avatar  Mike59
#42
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Zitat von Zermatt

Zitat von eisenringtheo
Wie hat man eigentlich den Bewuchs der Minenfelder verhindert?
Theo


Die Herbizidbelastung war schon stellenweise recht hoch,wie man nach der Wende feststellte.Da ist von auszugehen,das einiges an Chemie dort eingesetzt wurde...



------------------------
Ja da wurde jede Menge Chemie eingesetzt, um so verwunderlicher wenn man sieht wie alles wieder zugewachsen ist. Ich glaube aber das die chemische Keule erst ab der Anlage 501 so richtig zur Anwendung gekommen ist. Bei den erdverlegten Mienen(Sperre 66 etc.) kenne ich nur zugewachsene Mienenfelder.

Mike59


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27.02.2011 22:36
#43
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Zitat von EK 82/2

Zitat von Thunderhorse

Zitat von Franky
Hallo zusammen,

habe mal eine Frage. In meiner Zeit als Grenzer wurden die Minenfelder geräumt und durch den Metallgitterzaun ersetzt. Die Räumung erfolgte durch Personal in Tarnanzügen ohne Rangabzeichen, die auf dem Bauch liegend (mit Gesichtsschutz) mit rot/weißen Vermessungsstangen nach alten russischen Holzkastenminen stokerten. Dabei gab es auch etliche Schwerverletzte. Mich würde einmal interessieren, welche Leute da herangezogen wurden. Wir hatten die Vermutung, dass es sich eventuell um Strafgefangene handeln könnte.

Gruß Franky




Definitiv NEIN.

Es kamen Pionierkräfte der NVA, NVA-Kdo Grenze bzw. GT hier zum Einsatz.



ich muß hier noch etwas einfügen um das thema strafgefangene und irgendwelchen einsatz an der grenze eindeutig auszuschließen.wie schon erwähnt sah ich den pionierausbau nach der minenräumung des gsz.ich bewachte auch in meiner grundausbildung 14 tage gefangene,das gehörte damals dazu,diese leute durften weder eine waffe tragen noch in grenznähe aufgaben erfüllen.sie wurden primitiv gesagt als strassenfeger eingesetzt und das 10 stunden am tag inklusive essenpausen die sehr kurz waren.ort des geschehens war rudolstadt.ob die arbeiten sinnvoll waren ist unwichtig,sie waren beschäftigt.

gruß andy




Gefangene und dann der Hinweis, durften weder..
Ja wie nun?

Seltsam.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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27.02.2011 22:37 (zuletzt bearbeitet: 27.02.2011 22:37)
#44
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Zitat von Zermatt

Zitat von eisenringtheo
Wie hat man eigentlich den Bewuchs der Minenfelder verhindert?
Theo


Die Herbizidbelastung war schon stellenweise recht hoch,wie man nach der Wende feststellte.Da ist von auszugehen,das einiges an Chemie dort eingesetzt wurde...





Behandelt mit Unkraut-Ex bzw. Herbiziden wurde nur der K6 bzw. K2.
Weder
die MS66 / 83 noch der Bereich am GZ I (Anlage 501/701)

"Mobility, Vigilance, Justice"

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27.02.2011 22:39 (zuletzt bearbeitet: 27.02.2011 22:40)
#45
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Hallo Thunderhorse ,

Zitat von Thunderhorse
... ...ort des geschehens war rudolstadt.ob die arbeiten sinnvoll waren ist unwichtig,sie waren beschäftigt.

gruß andy

Gefangene und dann der Hinweis, durften weder..
Ja wie nun?

Seltsam.




Alles klar?

Gruß

Ricardo

____________________________________________________________
Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

Die Dummheit ist wie das Meer. Sie bedeckt sieben Zehntel der Erde, wirft gern hohe Wellen ... und manche baden wohlig darin!

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