NVA, BW BGS, alte Wehrmachtsausrüstung?

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22.02.2011 21:12
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#1
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Frage an die Älteren hier, an was könnt ihr euch errinern oder von dienstvorgängern gehört was es an Ausrüstung noch von der Wehrmacht her gab, sei es Telephone, Schreibmaschinen, Feldbetten, Fernmeldekabeltrommeln, Ferngläser, Santätsfahrzeuge, Feldküchen, nicht alles wurde ja von dern Alliierten verschrottet sondern etliches eingelagert.

Die Frage gilt an Wissende über BW, NVA, BGS,kasernierte VP, Minenräumdienst, Grenzpolizei usw. , also Organe in Ost und West.

Ich las z.B. daß die Marinen! noch lange Torpedos aus dem WWII für Ausbildung nutzten.


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22.02.2011 21:23
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#2
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Also bei der Bundeswehr wurde z.b. des MG weiterbenutzt. größtenteils war auf den Verschlüssen noch die Kackende Krähe eingestanzt. Ebenfalls wie unten schon beschrieben der Ackerschnacker.
Ansonsten dürfte sich auch neuere Ausrüstung nicht von denen der Wehrmacht unterschieden haben.


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22.02.2011 21:47
#3
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In der Schweiz erhielten wir (auf jeden Fall 1977, 1978) in der Rekrutenschule (Grundwehrdienst) aktuelle Uniformen für den Ausgang und Urlaub und alte für den normalen Dienst:
"Ordonnanz 1926" mit kratzigem Stehkragen:
http://www.rost-und-gruenspan.ch/museum/...en_1926_01.html
oder "Ordonnanz 1940 "hochgeschlossen".
http://www.rost-und-gruenspan.ch/museum/...en_1940_01.html
Uffz und Offiziere trugen "Ordonnanz 1940" Kragen umgelegt mit Uniformhemd und Krawatte.
Theo


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22.02.2011 22:13
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#4
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Der Vorläufer der NVA die KVP führte die Pistolen 08 und P38 im Bestand. Bei der Gründung der NVA 1956 war nur noch die P38 an Lehreinrichtungen vorhanden aber nicht mehr im Truppendienst. Der eigentümlich abgeflachte NVA-Helm entsprach dem von Prof. Dr.-Ing. Fry und seinem Mitarbeiter Dr. Hänsel vom Institut für Wehrtechnische Werkstoffkunde, Berlin, entwickelten Versuchsmuster „B/II“ der deutschen Wehrmacht, das sich seit 1943 in der Erprobung befunden hatte, aber nicht mehr eingeführt wurde.

Anders sah es bei den Kampfgruppen aus welche bis in 60iger in grossem Umfang noch mit Wehrmachts Waffen ausgerüstet waren. Hier hauptsächlich der Karabiner 98k sowie das Sturmgewehr 44.

SCORN


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22.02.2011 22:40
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#5
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wenn ich mich nicht täusche hatten wir schwarz eingefärbte sommeruniformen der wehrmacht als arbeitsunifomen an!!die waren besser als die ollen filzuniformen der nva!!!gruß aus berlin


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22.02.2011 22:51
#6
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Als ich 1959 meinen Grenzpolizeidienst in Berlin antrat, war die Standardwaffen die P 08, der Karabiner 98k und das MG 34. Als MP hatten wir noch bis nach dem Mauerbau das schwere russische Ding mit dem durchbrochenen Mantel um den Lauf und der Trommel mit 70 Schuß. Als kleinen Gag bei der Einkleidung in der Kleiderkammer im Präsidium in der Keibelstraße gab mir der Kammerbulle doch ein zusammensteckbares Besteck mit dem Pleitegeier sogar noch mit Hakenkreuz. Ich fragte ganz interessiert, ob das jetzt das neue Hoheitszeichen von uns ist, da nahm mir der Kammerbulle das wieder ab mit der Bemerkung: "Mensch, gib bloß her!"
In dem Büchelchen >Waffen- und Geländekunde< vom Verlag des Ministeriums des Innern aus dem Jahr 1957 ist auch noch die MP 44 der deutschen Wehrmacht beschrieben.
Peter, der Zaunkönig


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22.02.2011 22:59
#7
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Also ich möchte zu Thema garnicht viel sagen aber das Essgeschier ist wohl das gleiche geblieben.Ob Wehrmacht,NVA oder Bundeswehr Gruß Rostocker


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22.02.2011 23:06
#8
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Ja, das schon bloß der Pleitegeier da druff passte ja wohl nicht so in die Zeit.


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22.02.2011 23:17
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#9
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Beim Zoll hatten wir noch den alten Wehrmachts-Stahlhelm (wenn auch nur auf dem Schießstand getragen)


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22.02.2011 23:37
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#10
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hi krelle..na ich war noch einen monat im grenzausbildungsbattallion eisenach..ich war da als elektriker tätig weil ich von der grenze aus silkerode strafversetzt wurde..ich sollte da eine leuchtstofflampe auswechseln..da mußte ich ne leiter von der wand entfernen..da war hinter einem tuch die .(..jetzt bitte nicht annageln) die ahnentafel der 6.panzerdivison...der wehrmacht...na das war ja was für uns landser!!!ich wurde dann entlassen..ob das später noch zu sehen war weis ich nicht mehr....gruß aus berlin


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23.02.2011 06:20
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#11
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Zitat von SCORN
Der Vorläufer der NVA die KVP führte die Pistolen 08 und P38 im Bestand. Bei der Gründung der NVA 1956 war nur noch die P38 an Lehreinrichtungen vorhanden aber nicht mehr im Truppendienst. Der eigentümlich abgeflachte NVA-Helm entsprach dem von Prof. Dr.-Ing. Fry und seinem Mitarbeiter Dr. Hänsel vom Institut für Wehrtechnische Werkstoffkunde, Berlin, entwickelten Versuchsmuster „B/II“ der deutschen Wehrmacht, das sich seit 1943 in der Erprobung befunden hatte, aber nicht mehr eingeführt wurde.

Anders sah es bei den Kampfgruppen aus welche bis in 60iger in grossem Umfang noch mit Wehrmachts Waffen ausgerüstet waren. Hier hauptsächlich der Karabiner 98k sowie das Sturmgewehr 44.

SCORN




Mein Vater war von Anfang an bei den Kampfgruppen und hatte die Ausrüstung mit zu Hause. Besonders ist mir da der Stahlhelm aufgefallen.
http://www.nva-forum.de/nva-board/index....4&showtopic=652


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23.02.2011 08:46
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Zitat von icke-ek71
wenn ich mich nicht täusche hatten wir schwarz eingefärbte sommeruniformen der wehrmacht als arbeitsunifomen an!!die waren besser als die ollen filzuniformen der nva!!!gruß aus berlin



Da unterliegst Du einem Irrtum.
Die von Dir bezeichnete Uniform war bis zur Einführung der Felddienstuniform (Einstrichkeinstrich) Ende der 60-er Jahre die Sommeruniform der NVA - auch genannt "der Drillich" in steingrau. Für deren Reinigung waren wir damals noch selbst verantwortlich: Auf den Fußboden des Waschraumes legen - Kühlerschutzmittel P3 als Waschmittel darüber - mit dem Schrubber gebürstet. Nach 3 maliger Anwendung war die Uniform durch das aggressive Waschmittel so gut wie vom Graugrün befreit und fast weiß - das sah saugeil aus. Nach der Einführung des Einstrichkeinstrich wurde sie schwarz eingefärbt und (neben der Schwarzkombi) noch einige Jahre zur Arbeit getragen.
Sicherlich gibt es hier im Forum einige User, die das bestätigen können.
Gruß aus der Lausitz vom Corres
http://uniformen-gt.blogspot.com/
http://uniformen-gt.blogspot.com/search?...0&max-results=7


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23.02.2011 08:55
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#13
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@corres, bei meiner grundausbildung bekam ich 1984 ebenfalls dieses grünen drillich ausgehändigt. dieser musste bei allen tätigkeiten angezogen werden die nichts mit der normalen ausbildung zu tun hatten, z.b. beim küchendienst, rasen harken etc.


nachtrag zu deinem foto: ich bin mir sicher, dass wir zwar schulterstücke hatten, jedoch keine kragenspiegel.


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23.02.2011 09:00
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#14
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Zitat von GilbertWolzow
@corres, bei meiner grundausbildung bekam ich 1984 ebenfalls dieses grünen drillich ausgehändigt. dieser musste bei allen tätigkeiten angezogen werden die nichts mit der normalen ausbildung zu tun hatten, z.b. beim küchendienst, rasen harken etc.


nachtrag zu deinem foto: ich bin mir sicher, dass wir zwar schulterstücke hatten, jedoch keine kragenspiegel.



Arbeitsuniformen in schwarz hattet ihr also nicht?
Kragenspiegel hatte der graugrüne Drillich auch.
Auf der schwarz eingefärbten Arbeits(Drillich)uniform waren mWn. die Tarnschulterstücken zu tragen.


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23.02.2011 09:28
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#15
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Zitat von Corres

Arbeitsuniformen in schwarz hattet ihr also nicht?
Kragenspiegel hatte der graugrüne Drillich auch.
Auf der schwarz eingefärbten Arbeits(Drillich)uniform waren mWn. die Tarnschulterstücken zu tragen.


grüner drillich ohne kragenspiegel und mit waffenfarbe unterlegte schulterstücke


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