Grüßen von Vorgesetzten

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18.02.2011 21:46
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#1
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Hallo ,alle zusammen! Ich weiß nicht,ob daß nur bei uns so bekloppt war, dieses ewige gegrüße war doch bescheuert! Ich glaube jeder hier in diesem Forum kennt das noch"Genosse Soldat oder Gefreiter,kommen sie sofort zurück"! Mancheglaube ich ,.konnten sich daran richtig aufgeilen! In unserem Regiment gab es auch so ein "Prachtexemplar" ein Fähnrich D.mit etwas sadistischen Einschlag. Der Kerl,hat mich etliche Male den Weg von der Kompanie zur MHO,mit Grußerweisung laufen lassen!Danach frug er mich,warum ich nicht gegrüßt habe?Da ich ja noch stinksauer war,war die Antwort dementsprechent "Ich grüße nur ,wen ich leiden kann"!Dann das übliche,er fing an zu schreien,ich in meiner Wut habe noch einen nachgelegt,wer schreit hört auf zu denken,sagte ich zu ihm. Am selben Abend durfte ich Kochgeschirr und Schwarzkombi packen und für 2.Tage einziehen.( Knast).An den Schreihals kann ich mich nach mehr als 30 Jahren noch erinnern! Überigens,wer hat mal eingesessen und warum? Ein Soldat ohne Knast,ist wie Baum ohne Ast! Hans55


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18.02.2011 22:09
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#2
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Hallo Hans,

als Ehemaliger in einem GAR kenne ich diese Spielchen auch noch. Im Laufe der Zeit (UaZ) wußte man von den Genossen, die auf korrekten Gruß achteten. Allerdings hat es mir nichts ausgemacht, jene Leute zu grüßen. Es war allemal weniger stressig, als sich zurück brüllen zu lassen.
Das Thema Arrest kann ich auch bejahen. Allerdings nicht mit Stolz. Hatte mal nach der Rückkehr vom Ausgang mit 3,8 im Turm die Kameraden belegt, die aus dem ABB aus Potsdam bei uns in Glöwen Wache hatten.
Am nächsten Tag habe ich mich tierisch geschämt und bei den Leuten, vom Sold. bis Offz. entschuldigt.

Eine unrühmliche Episode meiner Dienstzeit!


VG Huf


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19.02.2011 09:04
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#3
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S51

Auf US in Glöwen hatten wir diese Übung auch noch. Alles ab Uffz war zu grüßen und ich bin nicht nur einmal zurückgerufen worden.
In der Grenzkompanie wurde nur ab Stellv. KC (stellvertretender Kompaniechef) gegrüßt und das auch nur außerhalb des Gebäudes, wenn man sich am Tage das erste Mal begegnete.
Drinnen hat sich Hptm. N... das gleich ab Begrüßung verbeten und danach auch kein anderer Offizier oder gar Fähnrich darauf bestanden.
In Schierke hatten wir das Problem, dass das Battaillion auch noch auf dem Gelände war. Da konnte einem schon mal irgendein Leutnant oder so in die Quere kommen. Angestrengtes in die andere Richtung gucken half aber oft. Als Uffz hat man erst ab stellvtr. Bat-Chef gegrüßt.
Im Grenzdienst kam es auf die Umstände an. Wenn jemand vom Regiment auf Kontrolle kam, ging schon mal die Hand vorschriftsmäßig an das Käppi. Auch wenn man jemandem ab Zugführer vorne für die Gegenseite gut sichtbar irgendeine Meldung machen musste. Normalerweise war es jedoch nicht üblich.
Der Brockenkommandant konnte, wenn ein frischer Uffz doch tatsächlich grüßte, schon mal fragen, ob er da was habe. Dort war dies eigentlich unüblich.
BFSO,BGS und Zoll wurden gegrüßt, wenn sie es auch taten (was die Regel war), sobald man sich vorne am Tag das erste Mal begegnete. Offiziere und Soldaten der BAOR aber nur, wenn sie als erste grüßten. Was eh nicht die Regel war.
Zivilisten im eigenen Hinterland wurden grundsätzlich gegrüßt bevor die Papiere kontrolliert wurden, das gehörte hier zur Vorstellung.

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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19.02.2011 09:28
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#4
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Da wollen wir doch gleich mal die militärischen Grundkenntnisse auffrischen. (DV 010/0/003 - Innendienst)

Erweisen der Ehrenbezeigung
19. Die Armeeangehörigen haben sich gegenseitig die Ehrenbezeigung
zu erweisen. Unterstellte und Dienstgradniedere
haben die Ehrenbezeigung zuerst zu erweisen.

20. Der Armeeangehörige hat die Ehrenbezeigung außerdem zu erweisen:
a) dem Generalsekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen
Einheitspartei Deutschlands (SED) und Vorsitzenden des
Staatsrates der DDR, 4
b) dem Vorsitzenden des Ministerrates der DDR,
c) des Präsidenten der Volkskammer der DDR,
d) beim Intonieren von Nationalhymnen,
e) Ehrenposten, -wachen und -einheiten,
f) an Ehrenmalen in den nationalen Gedenkstätten der antifaschistischen
Widerstandskämpfer und Ehrenmalen der
gefallenen Helden der Sowjetarmee,
g) Trauerparaden und Kranzniederlegungen,
h) Truppenfahnen,
i) bei der Vergatterung,
k) Staats- und Dienstflaggen bei Flaggenparaden,
l) Dienstflaggen beim Betreten oder Verlassen von Schiffen
oder Booten,
m) den dienstgradgleichen und -höheren Angehörigen der anderen
bewaffneten Organe der DDR sowie der Armeen sozialistischer
Staaten,
n) beim Betreten und Verlassen von Zimmern der Vorgesetzten oder Dienstgradhöheren sowie
von Diensträumen staatlicher Organe,
o) beim Betreten und Verlassen von Gaststätten u. ä. Einrichtungen.

21. Die Grußerweisung von Angehörigen der Armeen nichtsozialistischer
Staaten ist zu erwidern. Die Festlegungen für die Angehörigen der Volksmarine und der
Grenztruppen der DDR werden davon nicht berührt.

22. (1) Nach Betreten von Räumen in Ehrenmalen sind die Grundstellung
einzunehmen, die Ehrenbezeigung zu erweisen und
die Kopfbedeckung abzunehmen. Beim Verlassen dieser Räume
ist die Kopfbedeckung aufzusetzen; die Einnahme der Grundstellung
und die Ehrenbezeigung entfallen.
(2) Beim Betreten von Räumen, in denen Trauerfeierlichkeiten stattfinden, hat der als
Trauergast teilnehmende Armeeangehörige die Kopfbedeckung abzunehmen.
(3) Die abgenommene Kopfbedeckung ist so in der linken,
herunterhängenden Hand zu halten, daß die Kokarde oder das
Emblem nach vorn zeigt und die Mützenöffnung zum Körper
gerichtet ist.

23. (1) Geschlossene Einheiten haben auf Kommando die Ehrenbezeigung
zu erweisen
a) dem Generalsekretär des Zentralkomitees der SED und Vorsitzenden
des Staatsrates der DDR,
b) dem Vorsitzenden des Ministerrates der DDR,
c) dem Präsidenten der Volkskammer der DDR,
d) Ehrenposten, -wachen und -einheiten,
e) an Ehrenmalen in den nationalen Gedenkstätten der antifaschistischen Widerstandskämpfer
und Ehrenmalen der gefallenen Helden der Sowjetarmee,
f) Trauerparaden und Kranzniederlegungen,
g) Truppenfahnen,
h) Staats- und Dienstflaggen bei Flaggenparaden,
i) Vorgesetzten der Einheit.
(2) Erscheint eine in Absatz 1 Buchst. a bis c genannte
Persönlichkeit oder ein Vorgesetzter bei einer Einheit, die
in der Antreteordnung steht, ist die Ehrenbezeigung zu erweisen
und Meldung zu erstatten. Beispiel.: Genosse Generalleutnant!
Mot. Schützenregiment 44 auf ihren Befehl zum
Appell angetreten. Regimentskommandeur, Oberst Sprengler!'.
(3) Begegnet eine geschlossene Einheit in der Bewegung
einem Vorgesetzten oder einem Dienstgradhöheren oder begegnen
sich geschlossene Einheiten, haben nur die Kommandeure
die Ehrenbezeigung zu erweisen. Die Meldung hat in diesem
Fall zu entfallen.

24. Die in Ziffer 23 Abs. 1 Buchst. a bis c genannten Persönlichkeiten
der Partei- und Staatsführung der DDR sowie
der Minister für Nationale Verteidigung sind im Regiment
durch eine Ehrenkompanie zu empfangen.

25. (1) Während der Ausbildung, in Pausen, in Dienstzimmern
oder Unterkunftsräumen ist auf das Kommando ‚Achtung'." die Ehrenbezeigung durch
Einnahme der Grundstellung zu erweisen,
(2) Das Kommando ‚Achtung' hat der dienststellungs- oder
dienstgradhöhere Armeeangehörige zu geben. Bemerkt dieser
den zu Grüßenden nicht, ist er von den anderen Armeeangehörigen
darauf aufmerksam zu machen. Haben die anwesenden Armeeangehörigen die gleiche
Dienststellung und den gleichen
Dienstgrad, hat derjenige das Kommando zu ,geben, der den
zu Grüßenden zuerst bemerkt.
(3) Auf das Kommando ,,Achtung!“ haben sich alle Armeeangehörigen dem zu Grüßenden
zuzuwenden ,und Grundstellung einzunehmen.
(4) Ist der zu Grüßende ein Vorgesetzter, ist ihm nach dem Kommando ,,Achtung!' Meldung
zu erstatten.
(4) Das Kommando ,,Achtung!" ist nur dann zu geben. wenn 2
und mehr Armeeangehörige anwesend sind.

26. In Gegenwart eines übergeordneten Vorgesetzten oder eines
Dienstgradhöheren ist beim Eintreffen eines nachgeordneten
Vorgesetzten weder das Kommando zur Ehrenbezeigung zu geben
noch eine Meldung zu erstatten.

27. Findet die Ausbildung in Lehrklassen oder anderen geschlossenen
Räumen statt, ist beim Eintreffen des Leitenden
der Ausbildung das Kommando ,.Achtung!' zu geben und ihm
Meldung zu erstatten. Jede Ausbildungsstunde ist mit dem
Kommando ,Achtung!' zu beenden.

28. In der Öffentlichkeit ist kein Kommando zur Ehrenbezeigung zu geben. Die
Armeeangehörigen haben selbständig die Ehrenbezeigung zu erweisen.

29. (1) Beim Intonieren von Nationalhymnen hat der in der Antreteordnung stehende
Armeeangehörige ohne Kommando die Grundstellung einzunehmen. Die Kommandeure der
Einheiten ab Zugführer aufwärts haben außerdem die Hand an die Kopfbedeckung zu legen.
(2) Der sich außerhalb der Antreteordnung befindliche Armeeangehörige hat beim Intonieren
von Nationalhymnen die Grundstellung einzunehmen und bei aufgesetzter Kopfbedeckung
die Hand an die Kopfbedeckung zu legen.

30. Eine Ehrenbezeigung ist nicht zu erweisen:
a) in Demonstrationszügen,
b) von Kraft- und Radfahrern während der Fahrt,
c) in öffentlichen Verkehrsmitteln,
d) in sanitären Anlagen,
e) in Veranstaltungen gesellschaftlicher Organisationen, Fest- und Kulturveranstaltungen,
ausgenommen, wenn Nationalhymnen intoniert werden.

31. Das Kommando zur Ehrenbezeigung ist nicht zu geben:
a) bei taktischen Übungen und bei der taktischen Ausbildung,.
b) im Grenzdienst und im diensthabenden System,
c) an der Feuerlinie und in der Feuerstellung,
d) beim Waffenreinigen und beim technischen Dienst,
e) auf Flugplätzen während des Flugdienstes,
f) bei Arbeitsdienst oder Bauarbeiten, Arbeiten in Produktionsräumen,
Werkstätten, Garagen, Parks, Laboratorien,
Schreib- und Zeichenzimmern, Nachrichteneinrichtungen sowie in Umkleide- und
Garderobenräumen, Klubräumen und medizinischen Behandlungsräumen,
g) bei der militärischen körperertüchtigung (MKE) und beim Sport
h) bei der Esseneinnahme und während der Nachtruhe,
i) beim Selbststudium.

32. In den in Ziffer 31 genannten Fällen hat der Dienststellungs- oder Dienstgradhöhere dem
eingetroffenen Vorgesetzten zu melden.

33. Der Gruß des Vorgesetzten oder des Dienstgradhöheren, zum
Beispiel ,,Guten Tag, Genossen!" ist, unabhängig davon, ob
die Armeeangehörigen in der Antreteordnung stehen oder nicht,
mit ,,Guten Tag, Genosse ... (Dienstgrad)!" und bei der Verabschiedung,
zum Beispiel ,,Auf Wiedersehen, Genossen!" mit
,,Auf Wiedersehen, Genosse . ., (Dienstgrad)! zu beantworten.




Weichmolch


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19.02.2011 09:58
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#5
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Passiert 84 im GAR in Halberstadt.Einige Soldaten versuchten sich doch ohne zu grüssen an unserem Haptfeld vorbei zuschleichen.Alle Mann zurück!!Nachdem er dann in ziemlicher Lautstärke unsere Kenntnisse betreffs der Grusserweisung abgefragt hatte,kam die entscheidene Frage"Und was machen sie, wenn ich von oben komme??"kurzes Überlegen,dann die Antwort eines Kameraden im besten Berlinerisch"Dann gehe ich drei Schritt zu Seite".Ein irritierter Blick und dann ein kurzes "Wegtreten".Auf der Bude haben wir uns dann vor Lachen fast weggeschmissen.Gruss Möwe


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19.02.2011 10:02
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#6
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S51

Wie beginnt eine spannende Unterhaltung vor dem Battaillionsgebäude?
"Genosse Unterfeldwebel, haben sie nicht etwas vergessen?"
"Ich hoffe nicht, Genosse Major"

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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19.02.2011 10:16
#7
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Zitat von Weichmolch
(...)
21. Die Grußerweisung von Angehörigen der Armeen nichtsozialistischer
Staaten ist zu erwidern. Die Festlegungen für die Angehörigen der Volksmarine und der
Grenztruppen der DDR werden davon nicht berührt.(...)

Weichmolch


Das wäre für den Grenzsoldaten sicher absolut unzumutbar gewesen, wenn auch die Volksmarine und die GT dem BGS hätte zurückgrüssen müssen...
Theo


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19.02.2011 10:25
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#8
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S51

Zitat von eisenringtheo
...Das wäre für den Grenzsoldaten sicher absolut unzumutbar gewesen, wenn auch die Volksmarine und die GT dem BGS hätte zurückgrüssen müssen...



Zumindest an der grünen Grenze wurde bei uns immer zurück gegrüßt. Freilich korrekt nur mit dem militärischen Gruß (Hand ans Käppi). Wenn mal wieder richtig Knatsch angesagt war, mag dies von Ort zu Ort unterschiedlich gehandhabt worden sein aber korrekt war es durchaus, zu grüßen.

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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19.02.2011 10:29 (zuletzt bearbeitet: 19.02.2011 10:31)
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#9
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Hallo Hans,

Wahrscheinlich hast du nicht direkt am Kanten gedient, in einer Grenzkompanie gab es andere "Vorschriften", irgendwie war vieles familierer und wenn nicht gerade ein offizieler Anlaß (Appell zum Grenzdienst u. a.) hat man auf bestimmte Spierenzchen ganz oder teilweise verzichtet. Man hat sich meistens mit einen freundlichen guten Morgen, guten Tag oder Hallo begrüßt. Die Ehrenbezeigung durch anlegen der rechten Hand an die Kopfbedeckung kannte ich nur von der Ausbildung oder wenn Leute vom Regimentsstab die Kaserne inspizierten.
Brüllaffen und Sadisten sind eigenartigerweise häufig bei Millitär anzutreffen, denk dir dein Teil: "Wessen Geist nicht blitzt, dessen Stimme donnert". Für wirkliche Menschenführung brauche ich vor allem soziale Intelligenz, wär sich so Ansehen, Respekt und Autorität erwirbt, bei dem bin ich auch bereit meinen Hut zu ziehen!



Gruß Hartmut


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19.02.2011 10:43
#10
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Zitat von S51

Zitat von eisenringtheo
...Das wäre für den Grenzsoldaten sicher absolut unzumutbar gewesen, wenn auch die Volksmarine und die GT dem BGS hätte zurückgrüssen müssen...



Zumindest an der grünen Grenze wurde bei uns immer zurück gegrüßt. Freilich korrekt nur mit dem militärischen Gruß (Hand ans Käppi). Wenn mal wieder richtig Knatsch angesagt war, mag dies von Ort zu Ort unterschiedlich gehandhabt worden sein aber korrekt war es durchaus, zu grüßen.




Frage: Wie wurde die militärische Grußerweisung durchgeführt, wenn die MPi mitgeführt wurde? Der überwiegende Teil der zum Grenzdienst eingesetzten Soldaten, führte doch hauptsächlich die AK 74 mit.

Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de


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19.02.2011 10:54
avatar  exgakl
#11
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Zitat von Stabsfähnrich

Zitat von S51

Zitat von eisenringtheo
...Das wäre für den Grenzsoldaten sicher absolut unzumutbar gewesen, wenn auch die Volksmarine und die GT dem BGS hätte zurückgrüssen müssen...



Zumindest an der grünen Grenze wurde bei uns immer zurück gegrüßt. Freilich korrekt nur mit dem militärischen Gruß (Hand ans Käppi). Wenn mal wieder richtig Knatsch angesagt war, mag dies von Ort zu Ort unterschiedlich gehandhabt worden sein aber korrekt war es durchaus, zu grüßen.




Frage: Wie wurde die militärische Grußerweisung durchgeführt, wenn die MPi mitgeführt wurde? Der überwiegende Teil der zum Grenzdienst eingesetzten Soldaten, führte doch hauptsächlich die AK 74 mit.




Chris da gabs bestimmt die Schierker Ausnahmeregel NUmmer 3.007/4711

Jede gute Idee beginnt mit dem Satz.. "halt mal mein Bier!"

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19.02.2011 11:02
avatar  S51
#12
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S51

Zitat von exgakl
...Frage: Wie wurde die militärische Grußerweisung durchgeführt, wenn die MPi mitgeführt wurde? Der überwiegende Teil der zum Grenzdienst eingesetzten Soldaten, führte doch hauptsächlich die AK 74 mit.



Chris da gabs bestimmt die Schierker Ausnahmeregel NUmmer 3.007/4711[/quote]

Mir hatten keine AK 74. Bis zuletzt nicht, soweit ich weiß. 1983 wurden die letzten unserer AK nach dem Muster der KMS 72 auf die nach der Seite einklappbare Schulterstütze umgerüstet. So trug man die MPi rechts mit dem Lauf nach unten, den Gurt eingehängt hinter dem Schulterstück. Also nix mit Daumen vorschriftsmäßig unterm Gurt. So hatte man die rechte Hand frei.

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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19.02.2011 11:23
avatar  Pit 59
#13
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Ja da hat man sich manchmal zum Hans Ewald gemacht,vor allem wenn man beide Hände voll hatte.Je niedriger der Dienstgrad desto schlimmer waren die Genossen Offiziere,oh Entschuldigung mein Vati war auch Offizier,ich Glaube sogar Unter-Offizier.


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19.02.2011 11:40
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#14
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( gelöscht )

Zitat von Hans55
Am selben Abend durfte ich Kochgeschirr und Schwarzkombi packen und für 2.Tage einziehen.( Knast).



Hallo Hans, also deiner Schilderung entnehme ich, dass es Dir das durchaus wert war ihm gegenüber dafür einmal diese Nettigkeiten zum Ausdruck bringen zu dürfen. Richtig?


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19.02.2011 12:07
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#15
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( gelöscht )

dieses jeden grüssen zu müssen, konnte einen schon auf den sa... geh´n da fand ich die mir bekannte methode der gssd schon weit aus besser, dass nur grüssen müssen des unmittelbaren vorgesetzten.

als antwort auf die frage: "können sie nicht grüssen?" kam unsererseits oft: "ja gerne, nur weiss ich nicht von wem..."


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