Grüßen von Vorgesetzten

  • Seite 4 von 4
30.06.2012 23:55 (zuletzt bearbeitet: 01.07.2012 01:02)
avatar  ( gelöscht )
#46
avatar
( gelöscht )

Natürlich gab es auch einen, ich sag mal "Respekt ehrebieteten Gruß" Gruß beim BGS.......Man möge meine nicht gewollte Fehlinpredadion verzeihen...!!!!!
Aber einen ordentlichen/respektvollen Gruß an den nächst höheren Vorgesetzten Dienstgrad war Pflicht. (punklt und schluß).
Dieses Grundwissen wurde jedem Dienstanfänger in seiner zweieinhalbjährigen Ausbildungszeit bis zum "Erbrechen" beigebracht........
Ordnung und Pflichtbewußsein über allem....
Wer diesen Geflogenheiten nicht mit absolutem Respekt folgte hatte eben so seine Probleme...Sprich.. Wochenende U.v.D. Dienst
oder z.B. Wach- bzw. Muni-Wachdienst..Dies konnte auch mal mehrere Wochen daueren.....Kam vor.....
Habs selbvst erleben müssen. Der Nachteil von all diesem ...ich sag mal z.T. unnützen Anordnungen war......
Das ein "kleiner" Dienstanfänger des BGS" einen Offizier vom Dienst ( POK) eine halbe Stunde auf
dem Sicherheitszaun des Munitionsdepots sitzen lassen hat. Dieser sich nicht gerührt hat und anschließend nach seiner
"Befreiung" den obsolut korrekt handelden Beamten auch noch diziplinarisch Belangen wollte.
Seh ihr...
Sachen gabs nicht nur im Osten, sondern auch im Westen.
Gruß Willie


 Antworten

 Beitrag melden
01.07.2012 00:14
avatar  ( gelöscht )
#47
avatar
( gelöscht )

Sag mal, willie, geht`s denn ?????

Das Grüßen durch Anlegen der der rechten Hand an die Kopfbedeckung (soweit vorhanden; keine Kopfbedeckung = kein Gruß) war Pflicht. OK.
Aber bis zum Erbrechen beigebracht ist ja nun völliger Blösinn!!!! Erbrechen gab`s bestenfalls bei der 1-tägigen Geländeausbildung jeden Donnerstag in der Grundi.
Probleme mit Nicht-Grüßen habe ich nie erlebt; es gehört vielleicht auch zur "Tradition" eines halbwegs gebildeten Mitteleuropäers, Vorgesetzte zu grüßen.


 Antworten

 Beitrag melden
01.07.2012 00:32
avatar  ( gelöscht )
#48
avatar
( gelöscht )

Na mein Junge, wo hamse Dich denn so durchgeschleift? Wie Du Dich bisher so in Bzug auf den ehemaligen BGS geäußerst
hast, is ja nicht allzuviel dahinter. Oder ? Warum wurde denn Deine damalige Dienstzeit in Richtung BAL nicht verländert?
Muß ja wohl nen Grund gehabt haben. Oder?
Du Oberschlau!
Denk mal ein bischen nach bevor du etwas von dir gibst, bisher haste ja nur lapidares Wissen von Dir gegeben.
Na dann leg mal los.
Jetzt werd ich mal langsam warm. ...Und andere Forummitglieder warten schon drauf.

Nu mal los
Gruß 'Willie


 Antworten

 Beitrag melden
01.07.2012 12:17
avatar  ( gelöscht )
#49
avatar
( gelöscht )

Zu Deiner Information:

Ich war von 1974 bis 1982 beim BGS

Warum ich nicht Beamter auf Lebenszeit beim BGS geworden bin, geht Dich nun überhaupt nichts an.

Aber mit Oberschlau hast Du natürlich recht.


 Antworten

 Beitrag melden
01.07.2012 15:14
avatar  ( gelöscht )
#50
avatar
( gelöscht )

Hallo zusammen, ich zu diesem Thema Alles gelesen!
Eine kleine Anekdote dazu: Ich war 10 Jahre im GAR 5 Glöwen mit Unterbrechung in Potsdam, das aber nur nebenbei. Auf die
ganze Grüßerei war ich nicht scharf. Ein EK hat mich damals voll zum Klops gemacht, aber ich habe über mich selbst lachen
können. Wie folgt, ich war unterwegs von der Waffenwerkstatt zum Fresswürfel (ich Ofw.) da kommt mir dieser Gefreite
entgegen und hebt die rechte Hand zum "Gruß" erschrocken wie ich war hab ich zurüchgegrüßt!!
Ja, der hat die rechte Hand gehoben, aber nicht zum Gruß, die kleine Drecksau hat sich den rechten Zeigefinger zum bohren
in die Nase gesteckt!
Micha


 Antworten

 Beitrag melden
01.07.2012 16:14 (zuletzt bearbeitet: 01.07.2012 16:15)
avatar  Pit 59
#51
avatar

Ja mit den Grüßen war es so wie bei vielen Sachen.Je niedriger der Dienstgrad war desto mehr Wert haben die auf exaktes Grüßen gelegt.
Ich habe genügend Beispiele erlebt.Man hat sich seinen Teil dabei gedacht.


 Antworten

 Beitrag melden
01.07.2012 16:31
avatar  Pitti53
#52
avatar

Zitat von LEGO im Beitrag #49
Zu Deiner Information:

Ich war von 1974 bis 1982 beim BGS

Warum ich nicht Beamter auf Lebenszeit beim BGS geworden bin, geht Dich nun überhaupt nichts an.

Aber mit Oberschlau hast Du natürlich recht.


Ach schau...auch der BGS hatte mit dem Grüßen so seine Probleme?

mehr davon bitte


 Antworten

 Beitrag melden
01.07.2012 17:02
avatar  ( gelöscht )
#53
avatar
( gelöscht )

OK

Also beim BGS gab`s halt seinerzeit die erwähnte Grußpflicht (war wohl so ein Relikt aus alten preußischen Zeiten)

Ging also durch Anlagen der ausgestreckten rechten Hand an die Kopfbedeckung.

Irgendwann während der Grundausbildung wurde uns erklärt, wie der Gruß auszusehen hätte und irgendwann erfolgte durch unseren Hundertschaftsführer die sogenannte Grußabnahme. Wir sind dann einzeln am Chef vorbeigegangen und haben gegrüßt. Der Chef korrigierte falls erforderlich. Das war alles. Danach durfte man (wenn man den unbedingt wollte) die Unterkunft (Kaserne) in Uniform verlassen, da man ja jetzt in der Lage war, jedermann vernünftig zu grüßen.

Bei uns in der Unterkunft wurde während der Mittagspause generell keine Kopfbedeckung getragen, so daß man eben nur mündlich grüßte (Guten Tag oder Mahlzeit).

Im Grenzdienst wurden andere Behördenmitarbeiter (Zoll, Polizei) ebenfalls auf diese Weise gegrüßt und es wurde entsprechend zurück gegrüßt.

Hatte man mit Zivilisten zu tun (Touristen an der Grenze oder gezielte Grenzeinweisung mit Bussen) wurde ebenfalls auf diese Weise gegrüßt.


Vielleicht erinnert sich der eine oder andere an etwas zurück liegende private Zusammentreffen mit der Polizei (Verkehrskontrolle o.ä.). Auch dort ging der Beamte auf die Person zu, grüßte und brachte seinen Text an (Guten Tag, allgemeine Verkehrskontrolle....)


 Antworten

 Beitrag melden
01.07.2012 18:49 (zuletzt bearbeitet: 01.07.2012 18:50)
avatar  ( gelöscht )
#54
avatar
( gelöscht )

Zum Thema fällt mir folgende Anekdote ein:

Bei unseren Nachrichtenkontrollen im Bereich Mitte und Süd trugen wir im Zielobjekt immer einen hellgrauen Leinenkittel über der
FDU. Damit war jedoch für andere nicht mehr unser Dienstgrad durch die Schulterstücken zu erkennen.
Wir hatten jedoch in den Grenzbataillonen wohl unheimlich Respekt eingeheimst, da sogar einfache Soldaten und Gefreite in diesem Aufzug durch Uffze, Bu und sogar Leutnantsdienstgrade als erstes gegrüßt wurden.
Natürlich haben wir den Gruß erwidert, jedoch mit einem auffälligem Grinsen im Gesicht....

Grüße vom SEG15D


 Antworten

 Beitrag melden
01.07.2012 19:05
avatar  ( gelöscht )
#55
avatar
( gelöscht )

Als Unteroffiziersschüler habe ich dazu die erste unangenehme Erfahrung gemacht.
Am Tag der Vereidigung hatte ich Besuch von der Familie, und wir sind raus zur Mitropa.
Die einzig Gaststätte, die ich bis dahin kannte.
Und natürlich lief uns ein Leutnant über den Weg, mit Tagedrücken.
Ich bin natürlich ohne zu Grüßen vorbei.

"Zurück, können sie nicht grüßen?"
Oh, war der stolz, das er mich zum Affen machen konnte.
---------------------------------------------------------------------------------
Bei einem Gruppenausgang nach Cecilienhof , ihr wisst schon, Potsdamer Konferenz, habe ich dann mal meine "EK" ganz klein erlebt.

Uns kam ein Oberst der Nachrichten mit Entourage entgegen.
Und siehe da, alle, außer meiner Person machten Männchen.
Und der Oberst verlor kein Wort. Also musste auch die Entourage die Klappe halten.
Dafür habe ich stapelweise böse Blicke geerntet.

Cecilienhof war der ML- Teil des Gruppenausgang, der war nur unter großen Schwierigkeit, und guter Begründung zu bekommen.


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!