Bier trinken in der DDR

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17.01.2013 14:54
avatar  Lutze
#31
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Zitat von 94 im Beitrag #30
Na da hätte doch ein Blick auf den Kronkorken geholfen?


Quelle: http://kronkorken-goerlitz.jimdo.com/deu...ratic-republic/

die sahen alle gleich aus,und dann an der Kasse,welcher Preis?.......gab oft Theater deswegen,
gruss Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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17.01.2013 14:56
#32
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das selbst gebaute Bierkörbchen für 8x0,33 Flaschen war immer voll.Kann mich noch daran erinnern ,das mein Vater einen spez.Glaskrug für Fassbier hatte.Der war immer notwendig wenn es kein Flaschenbier gab.Wir wohnten ja über der Kneipe

das System funktioniert weil du funktionierst

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17.01.2013 15:09 (zuletzt bearbeitet: 17.01.2013 15:09)
avatar  Mike59
#33
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Zitat von Lutze im Beitrag #31
Zitat von 94 im Beitrag #30
Na da hätte doch ein Blick auf den Kronkorken geholfen?


Quelle: http://kronkorken-goerlitz.jimdo.com/deu...ratic-republic/

die sahen alle gleich aus,und dann an der Kasse,welcher Preis?.......gab oft Theater deswegen,
gruss Lutze


Hatte nicht Helles, Pilsner und Spezial immer die gleiche Preisgruppe. War doch egal ob ich Helles in Rostock oder Dresden gekauft habe. Wieso gab es dann an der Kasse stress wenn das Spezial am Kronkorken zu erkennen war und beim besseren Bier das Etikett gehalten hat? Erschließt sich mir jetzt nicht.


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17.01.2013 15:38
avatar  Lutze
#34
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Zitat von Mike59 im Beitrag #33
Zitat von Lutze im Beitrag #31
Zitat von 94 im Beitrag #30
Na da hätte doch ein Blick auf den Kronkorken geholfen?


Quelle: http://kronkorken-goerlitz.jimdo.com/deu...ratic-republic/

die sahen alle gleich aus,und dann an der Kasse,welcher Preis?.......gab oft Theater deswegen,
gruss Lutze


Hatte nicht Helles, Pilsner und Spezial immer die gleiche Preisgruppe. War doch egal ob ich Helles in Rostock oder Dresden gekauft habe. Wieso gab es dann an der Kasse stress wenn das Spezial am Kronkorken zu erkennen war und beim besseren Bier das Etikett gehalten hat? Erschließt sich mir jetzt nicht.

das hell-bier 0,5 flasche ,kostete damals 0,72 pfennig, das pilsner etwas mehr(wieviel weis nicht mehr,
also es gab schon preis unterschiede,und das edelpils mit 1,28pfennig ohne pfand wurde auch nicht so
oft gekauft(da war der krondeckel beschriftet)
gruss Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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17.01.2013 15:50 (zuletzt bearbeitet: 17.01.2013 15:51)
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#35
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94

Ah, klar, da hat Lutze recht. In eingen Verkaufsstellen wurde diese Problematik folgendermaßen beseitigt. Also gleich bei Warenannahme zum Beispiel mit Rot die Pilsner angepinselt. Doch nicht in jedem Dorfkonsum war man halt so blickig. Besonders gut gehalten haben übrigens die Etiketten beim Radeberger wimre. Wollte mal meinen alten Herren testen, als er von irgendeiner Dienstreise mal das Edelgesöff (aus einem Mitropa-Speisewagen ?) mitbrachte und über den grünen Klee lobte. Der Plan war eine Pilsatorflasche an Korken und Etikette 'umzuwidmen', scheiterte aber an der nicht spurenfreien Entfernung des Schildchens. Blöd war nur, der gewechselte Verschluß allein erweckte erst recht einen Verdacht und ... es gab einen Satz heiße Ohren.

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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17.01.2013 15:51 (zuletzt bearbeitet: 17.01.2013 15:52)
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#36
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Ich hab am liebsten das Berliner Pilsner für 1,28 Mark + 30 Pf. Pfand getrunken. Sofern es in der Kaufhalle vorrätig war. Nicht selten hab ich aber auch im Deli Rathauspassagen Berliner Edelpils erstanden. Das Zeug gab es auch in meiner Stammkneipe, für satte 3,20 Mark pro 0,5er Pulle.

Ich hab die Marke nach der Wende allerdings nie mehr gesehen. Hat jemand ne Ahnung, aus welcher Braubude das Gesöff stammte??

Danke und VG
Erik


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17.01.2013 15:54
avatar  Mike59
#37
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Zitat von Lutze im Beitrag #34
Zitat von Mike59 im Beitrag #33
Zitat von Lutze im Beitrag #31
Zitat von 94 im Beitrag #30
Na da hätte doch ein Blick auf den Kronkorken geholfen?


Quelle: http://kronkorken-goerlitz.jimdo.com/deu...ratic-republic/

die sahen alle gleich aus,und dann an der Kasse,welcher Preis?.......gab oft Theater deswegen,
gruss Lutze


Hatte nicht Helles, Pilsner und Spezial immer die gleiche Preisgruppe. War doch egal ob ich Helles in Rostock oder Dresden gekauft habe. Wieso gab es dann an der Kasse stress wenn das Spezial am Kronkorken zu erkennen war und beim besseren Bier das Etikett gehalten hat? Erschließt sich mir jetzt nicht.

das hell-bier 0,5 flasche ,kostete damals 0,72 pfennig, das pilsner etwas mehr(wieviel weis nicht mehr,
also es gab schon preis unterschiede,und das edelpils mit 1,28pfennig ohne pfand wurde auch nicht so
oft gekauft(da war der krondeckel beschriftet)
gruss Lutze



Hab mich etwas unglücklich ausgedrückt mit den Preisgruppen.

0,5 l Helles = 0,72 M ist eine Preisgruppe welche für die Ganze DDR galt.
Das Pilsner dann 20 Pf. mehr als weitere Preisgruppe. Also wie gesagt - stress an der Kasse erschließt sich mir da nicht. Ist aber auch egal.

Hier findet man u.a. auch die Preise für Bier
http://de.wikipedia.org/wiki/Einzelhandelsverkaufspreis


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17.01.2013 16:10
avatar  Lutze
#38
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Zitat von Mike59 im Beitrag #37
Zitat von Lutze im Beitrag #34
Zitat von Mike59 im Beitrag #33
Zitat von Lutze im Beitrag #31
Zitat von 94 im Beitrag #30
Na da hätte doch ein Blick auf den Kronkorken geholfen?


Quelle: http://kronkorken-goerlitz.jimdo.com/deu...ratic-republic/

die sahen alle gleich aus,und dann an der Kasse,welcher Preis?.......gab oft Theater deswegen,
gruss Lutze


Hatte nicht Helles, Pilsner und Spezial immer die gleiche Preisgruppe. War doch egal ob ich Helles in Rostock oder Dresden gekauft habe. Wieso gab es dann an der Kasse stress wenn das Spezial am Kronkorken zu erkennen war und beim besseren Bier das Etikett gehalten hat? Erschließt sich mir jetzt nicht.

das hell-bier 0,5 flasche ,kostete damals 0,72 pfennig, das pilsner etwas mehr(wieviel weis nicht mehr,
also es gab schon preis unterschiede,und das edelpils mit 1,28pfennig ohne pfand wurde auch nicht so
oft gekauft(da war der krondeckel beschriftet)
gruss Lutze



Hab mich etwas unglücklich ausgedrückt mit den Preisgruppen.

0,5 l Helles = 0,72 M ist eine Preisgruppe welche für die Ganze DDR galt.
Das Pilsner dann 20 Pf. mehr als weitere Preisgruppe. Also wie gesagt - stress an der Kasse erschließt sich mir da nicht. Ist aber auch egal.

Hier findet man u.a. auch die Preise für Bier
http://de.wikipedia.org/wiki/Einzelhandelsverkaufspreis

mit stress an der kasse meinte ich,adends in der ho-kaufhalle ,da war es immer gerammelt voll,
die schlange an der kasse erstreckte sich oft bis zur fleischertheke
gruss Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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18.01.2013 10:50
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#39
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Meine Lieben,

zum "Bier trinken in der DDR" fällt mir ein, dass viele DDR-Bürger der Meinung waren, Bier aus braunen Flaschen wäre qualitätsvoller als jenes aus den grünen.

Liebe Grüße

Ecki


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18.01.2013 11:04
avatar  Lutze
#40
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Zitat von Ecki im Beitrag #39
Meine Lieben,

zum "Bier trinken in der DDR" fällt mir ein, dass viele DDR-Bürger der Meinung waren, Bier aus braunen Flaschen wäre qualitätsvoller als jenes aus den grünen.

Liebe Grüße

Ecki

ja daran kann ich mich auch noch erinnern,wenn ich die Wahl hatte nahm
ich auch die braunen Flaschen,
gruss Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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18.01.2013 11:11
#41
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Zitat von Lutze im Beitrag #40
Zitat von Ecki im Beitrag #39
Meine Lieben,

zum "Bier trinken in der DDR" fällt mir ein, dass viele DDR-Bürger der Meinung waren, Bier aus braunen Flaschen wäre qualitätsvoller als jenes aus den grünen.

Liebe Grüße

Ecki

ja daran kann ich mich auch noch erinnern,wenn ich die Wahl hatte nahm
ich auch die braunen Flaschen,
gruss Lutze


Halte ich für eine der vielen "Volksweisheiten" bei denen die Einbildung den Unterschied ausmacht. Die Glaszusammensetzung ist bei beiden Glasfarben die Gleiche. Glas ist ein innertes Material, d.h. es neigt nicht dazu, irgendwelche chemischen Reaktionen mit den Stoffen einzugehen, für deren Verpackung es eingesetzt wird. Aggressive Stoffe, die Glas angreifen, werden nie in Glasbehältnissen gelagert wie z.B. Spülmaschinenmittel oder gar Fluorwasserstoffsäure (Flusssäure). Der einzige Unterschied besteht darin, daß die farbgebende Substanz, Spuren von Eisenverbindungen, bei grünem Glas als zweiwertige, bei braunem Glas als dreiwertiges Eisen vorliegt.


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18.01.2013 11:33 (zuletzt bearbeitet: 18.01.2013 11:34)
#42
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #41
... Der einzige Unterschied besteht darin, daß die farbgebende Substanz, Spuren von Eisenverbindungen, bei grünem Glas als zweiwertige, bei braunem Glas als dreiwertiges Eisen vorliegt.

Aber siehste, DoreHolm, bei alle Wissenschaftlichkeit zeigt sich doch immer wieder, dass an der "Volksweisheit" was dran ist. Zweiwertig vs. Dreiwertig. Alles klar. Grünes Glas ist eindeutig und wissenschaftlich belegt minderwertig! Wer will schon die Plörre aus so einem Material schlabbern?

"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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18.01.2013 11:37 (zuletzt bearbeitet: 18.01.2013 11:38)
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #41




Halte ich für eine der vielen "Volksweisheiten" bei denen die Einbildung den Unterschied ausmacht. Die Glaszusammensetzung ist bei beiden Glasfarben die Gleiche. Glas ist ein innertes Material, d.h. es neigt nicht dazu, irgendwelche chemischen Reaktionen mit den Stoffen einzugehen, für deren Verpackung es eingesetzt wird. Aggressive Stoffe, die Glas angreifen, werden nie in Glasbehältnissen gelagert wie z.B. Spülmaschinenmittel oder gar Fluorwasserstoffsäure (Flusssäure). Der einzige Unterschied besteht darin, daß die farbgebende Substanz, Spuren von Eisenverbindungen, bei grünem Glas als zweiwertige, bei braunem Glas als dreiwertiges Eisen vorliegt.


Jetzt weiß ich was uns DDR-Jungs so hart gemacht hat


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18.01.2013 13:44
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Braun höherwertig als Grün? Hoffen wir, das das kein Moderator ins falsche Ohr bekommt. Andere haben schon wegen dem Wort "Autobahn" ihre Existenz verloren.


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18.01.2013 14:26
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#45
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Zitat von Mike59 im Beitrag #21
Zitat von EK87II im Beitrag #20
Ist jetzt glaube ich Mittweidaer Löwenbräu, Sitz der Firma ist aber in Hartmannsdorf.


Interessant, hängt eventuell damit zusammen, das die Thai (Singha) die Brauereien damals alle aufgekauft hatten. Neustadt A/D soll doch bestimmt "an der Dosse" bedeuten.




Singha kann man trinken, schmeckt nicht schlecht - war immer Deko-Bier (Dekompressionsbier) nach den Tauchgängen vor Phi Phi Island. Bei Tauchsafaris im Rotem Meer / Ägypten, haben wir uns schon nach der Landung im Duty-free-Shop von Hurghada mit reichlich Paletten Deko-Bier eingedeckt - Dosenbier von Heineken. Der Schiffseigner wunderte sich und fragte sich dann immer bei der Verlastung, ob wir zu einer Tauchsafari oder Saufsafari auslaufen.
Zu DDR-Zeiten hielt sich mein Bierkonsum in Grenzen, denn ich konnte diesem so gepriesenem Getränk damals nichts abgewinnen. Die ersten guten Biere habe ich dann in Thüringen bei meinen Schwiegereltern getrunken - es war das Saalfelder und das Lehestener. In Rudolstadt und Bad Blankenburg gab es dann auch schon wieder eigene Kreationen.
Bei einer bevorstehenden Familienfete wird dann meine Tochter einen Kasten Saalfeder Spezial mitbringen - als eine Alternative zum Flens...
Ich bleibe mir jedoch treu und werde meinen "Alten Wilthener" weiter geniessen !!!

Vierkrug


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