Sperrgebiet oder Grenzgebiet?

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16.02.2011 13:12von ( gelöscht )
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Sperrgebiet oder Grenzgebiet?

hallo männer,

in berlin (bremestraße/wollankstraße) gab es situationen in denen man nicht die straßenseite wechseln durfte, weil hinter den anliegenden häusern bereits die mauer verlief. jetzt meine frage:
standen dort auf dem bürgersteig die schilder grenzgebiet oder sperrgebiet?

gruss henning

16.02.2011 13:26von eisenringtheo
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Quelle: http://nva.4mg.com/grenzschilder.htm
Zumindest seit 1985 habe ich keine Stassen mehr gesehen, wo man die Seite nicht wechseln durfte. Ich konnte überall bis zur Hinterlandmauer gehen. Dort waren diese Tafeln angebracht:

oder diese, wenn hinter der Hinterlandmauer noch eine Fabrik oder ähnliches war

Ganz häufig habe ich diese Tafeln gesehen, überall in der DDR bei fast jeder kleineren Strasse, die in Wälder oder sonstwie "einsame Gegenden" führten.

Theo

16.02.2011 14:04von GZB1
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Kann mich nur an das Schild Grenzgebiet in Berlin erinnern. "Befahren und Betreten nur mit Berechtigung, bildliche Darstellung verboten" Davon wird es doch noch irgendwo Fotos geben. Es gab auch Bereiche wo man als Unberechtigter nicht bis an die HiSM durfte, da die Abschnittstiefe dort gering war. Dort teilweise Rohr-Absperrungen, rot-weiß gestrichen.

16.02.2011 14:22von ( gelöscht )
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Zitat von GZB1
Kann mich nur an das Schild Grenzgebiet in Berlin erinnern. "Befahren und Betreten nur mit Berechtigung, bildliche Darstellung verboten" Davon wird es doch noch irgendwo Fotos geben. Es gab auch Bereiche wo man als Unberechtigter nicht bis an die HiSM durfte, da die Abschnittstiefe dort gering war. Dort teilweise Rohr-Absperrungen, rot-weiß gestrichen.



stelle hier mal ein bild ein ist natürlich kein foto ;-)

an der bürgersteigkante standen diese schilder. rechts neben dem haus standen blumenkübel um den durchbruch zu verhindern, dann vorderes sperrelement dahinter, etwa 5 meter sbahnbrücke (damals s-bahnhof wollankstrasse). die häuser und der bürgersteig durften nur mit passierschein betreten werden. der bürgersteig wurde von VP gesichert. mir ist es mit 17 jahren passiert genau dort die straßenseite zu wechseln. brachte mir 5 stunden knast im VP-revier neben kino tivoli ein und eine geldstrafe von 50-mark.
soweit die realität damals.

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16.02.2011 14:30von GZB1
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Will nicht auschließen, dass es sowas im Einzelfall je nach Örtlichkeit gab. Kenne den angegebenen Bereich nicht.
Aus GT-Sicht war die HiSM das hintere Sperrelement.

16.02.2011 14:35von ( gelöscht )
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Zitat von GZB1
Will nicht auschließen, dass es sowas im Einzelfall, je nach Örtlichkeit gab. Kenne den angegebenen Bereich nicht.

der einzigste ort wo ich sogar die mauer berühren konnte war im bürgerpark pankow.

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16.02.2011 14:38von eisenringtheo
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Speziell in Strassenfluchten Richtung Mauer standen Rohrabsperrungen und dahinter etwa 80 cm hohe Betonblumenkübel und Betonklötze. Die Mauer war dekorativ gestrichen, in Richtung Tiergarten auch auf der Westseite (wegen der Touristen, die von West nach Ost schauten)
Ich bin mehr als einmal an der Rohrabsperrung vorbeigegangen und mich auf einen Betonklotz gesetzt und erwartet, dass irgendein Unifromierter kommt. Hat aber offenbar niemanden interessiert. Die Bauart der Betonklötze und Blumenkübel war sehr massiv, vermute das waren "getarnte" Fahrzeugsperren.
Theo

16.02.2011 14:41von GZB1
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Na ja, getarnt wohl eher nicht, eher "aufgehübscht".

Man Theo, dann warste ja ein Verletzer der Grenzordnung

16.02.2011 15:38von ( gelöscht )
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Zitat von eisenringtheo

Speziell in Strassenfluchten Richtung Mauer standen Rohrabsperrungen und dahinter etwa 80 cm hohe Betonblumenkübel und Betonklötze. Die Mauer war dekorativ gestrichen, in Richtung Tiergarten auch auf der Westseite (wegen der Touristen, die von West nach Ost schauten)
Ich bin mehr als einmal an der Rohrabsperrung vorbeigegangen und mich auf einen Betonklotz gesetzt und erwartet, dass irgendein Unifromierter kommt. Hat aber offenbar niemanden interessiert. Die Bauart der Betonklötze und Blumenkübel war sehr massiv, vermute das waren "getarnte" Fahrzeugsperren.
Theo



du meinst so wie hier siehe bild?

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16.02.2011 15:46von GZB1
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Es gab verschiedene Arten. Aber die auf deinem 3D-Bild gab es auch. Auch Große, wimre ca. 70cm hoch und vielleicht 80 x 80 cm "Blumenkästen".

16.02.2011 15:54von eisenringtheo
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Quelle: http://www.grenzbilder.de/index.php
Die Bahnstrecke diente dem Westberliner Verkehr und die Grenze konnte demzufolge in der Höhe nur schlecht gesichert werden. Deshalb wohl die vielen Klötze.
Theo

16.02.2011 15:59von GZB1
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Theo, dies dürfte ein Foto von Westberlin aus sein.

16.02.2011 15:59von ( gelöscht )
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Zitat von GZB1
Es gab verschiedenen Arten. Aber die auf deinem 3D-Bild gab es auch. Auch Große, wimre ca. 70cm hoch und vielleicht 80 x 80 cm



ok ich hab zum grössenvergleich keine person reingestellt aber die kübel sind dort 2x1x1m ob das nun die echten abmessungen waren weiss ich nicht kommt aber in etwa hin...sowas stand auch am b-tor

wenn du da so oft vorbeigegangen bist dann sag mir mal wie hoch die rot-weisse absperrung war hab das an hand eines fotos nur pi*daum gebaut. daher ja mein aufruf soviel masse wie möglich liefern.

was ich im video witzig finde sind ja die riesigen strassenlaternen

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16.02.2011 16:03von GZB1
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Absperrungshöhe ca. in Bauchnabelhöhe, kommt jetze drauf an wie hoch der ist.

16.02.2011 16:04von ( gelöscht )
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Zitat von eisenringtheo

Quelle: http://www.grenzbilder.de/index.php
Die Bahnstrecke diente dem Westberliner Verkehr und die Grenze konnte demzufolge in der Höhe nur schlecht gesichert werden. Deshalb wohl die vielen Klötze.
Theo


hey das ist wolankstrasse westseite, hab da 1989 am linken pfeiler gestanden und jeder stein der dort fiel wurde mit laolawelle verabschiedet :-D

kleiner hinweis. das foto ist von westseite aufgenommen, der bahnhof selbst war ostberlin, aber von ostberlin nicht zugänglich sondern nur von westberlin aus. dort wurden auch gerne, die netten herren von m.wolf mal schnell rübergelassen. man kann ja die bezirksgrenzen heute noch auf karten sehen demzufolge liegt der bahnhof ,huch falsch, haltepunkt der s-bahn muss es heissen, in pankow.

wenn man genau hinschaut sieht man die schilder des franz. sektors

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