Erklärung Grenzsperranlage DDR Grenze

  • Seite 2 von 3
19.05.2009 12:05
#16
avatar

Mal kurz was dazu gesagt.Mir ist die Skizze auch schon lange bekannt.Und wie mir bekannt ist,wurde sie mal vom BGS angefertigt zu Information der Bundesbürger--also den Grenzbesuchern.Ist ja alles schön aus westlicher Richtung gesehen.Frag ich mich doch.Wem hat man dann vertrottelt?.
Sollte ich mit meinen Äußerungen hier falsch liegen-bitte ich doch um Berichtigung--Danke
Ach ja noch was,mir ist auch nicht bekannt das es hier Trottels gibt.Aber es ist schön zu wissen,das man sich mit dieser deutschen Geschichte beschäftigt.


 Antworten

 Beitrag melden
19.05.2009 12:19
avatar  ( gelöscht )
#17
avatar
( gelöscht )

Diese Skizze geistert schon ewig im Netz rum - scheint auch etwas älter zu sein. Aber als grobe Richtung für jemanden der sich damals nicht auskannte, wird das schon gereicht haben.


 Antworten

 Beitrag melden
19.05.2009 13:10
avatar  sentry
#18
avatar

Die ganze "Trottelei" scheint sich nur auf die falsche Durchnumerierung im Eingangsbeitrag zu beziehen. So gesehen ist der Hinweis korrekt. Neue Informationen werden nicht geleifert, insofern ist auch keiner schlauer als der andere.

Bemerkungen zur Art und Weise der Präsentation kann ich mir wohl sparen...'n bisschen kleingeistig eben.


 Antworten

 Beitrag melden
19.05.2009 14:29
avatar  ( gelöscht )
#19
avatar
( gelöscht )

Dieses Merkblatt wurde vom BGS an alle Besucher der Grenze verteil, um über den genauen Grenzverlauf bzw. den Aufbau der Grenzsperranlagen zu informieren. Schön zu sehen ist die Tatsache, daß die Grenzsäule nicht den Grenzverlauf darstellte. Es gibt dazu mindestens 2 Varianten, sowie die Ausgaben in englischer und französischer Sprache. Ebenso gab es ein Merkblatt über den Aufbau der Grenzsperranlagen an der tschechischen Grenze. Äußerlich war dort ja nichts zu sehen, aber eben auch sehr in die Tiefe gestaffelt.

Gruß Stefan


 Antworten

 Beitrag melden
19.05.2009 16:17
#20
avatar

Hallo zusammen,

ich kann mich noch so erinnern,am Signalzaun waren 24 Drähte angebracht im Abstand von ca.10-15 cm und oben auf dem Zaun war dann noch der Y-Abweiser.Gleich nach der Grenzöffnung sind die Drähte von Souvenierjägern abmontiert wurden,deshalb war der Abstand als Du den Zaun gesehen hast 30 cm.Die Drähte mußten sich berühren um den Kontakt auszulösen und da wäre der große Abstand sinnlos gewesen.Bei Gewitter,starkem Regen oder Schnee dann hat der Zaun auch oft ausgelöst,bei solchen Lagen wurde er dann oft abgeschaltet und die ganze Kompanie mußte raus und die Grenze sichern.Auch im Harz hatten wir oft Auslösungen durch Wild Rehe,Hirsche oder auch Waschbären.

04/86-04/87 in Schierke


 Antworten

 Beitrag melden
19.05.2009 18:06
avatar  ( gelöscht )
#21
avatar
( gelöscht )

Hier haben wir noch einmal die Sperranlagen.Die Nummern mit den Hinweisen sollten jetzt stimmen.


 Antworten

 Beitrag melden
27.05.2009 18:31
#22
avatar

Hallo zusammen,

hab nochmal nachgedacht,der Signalzaun war 2,40 m hoch,also waren die Drähte im Abstand von 10 cm angebracht bei 24 Drähten und dann oben noch der Y-Abweiser mit jeweils 4 oder 5 Drähten in beide Richtungen.

04/86-04/87 in Schierke


 Antworten

 Beitrag melden
28.05.2009 07:52
avatar  ( gelöscht )
#23
avatar
( gelöscht )

Also, diese Darstellung am Anfang des Threads kenne ich auch. Haben wir damals in der Schule bekommen und stammte vom BGS.
Ich habe aber auch noch eine Darstellung früheren Datums. Da sind noch Wachtürme mit Holzständerbauwerk abgebildet und die "SBZ-Demarkationslinie". Außerdem ist vom "Sperrgürtel der Sowjetzone" die Rede.

Ich werde das Bild am WE mal einscannen und versuchen, es hier zu veröffentlichen.


 Antworten

 Beitrag melden
28.05.2009 12:34
avatar  ( gelöscht )
#24
avatar
( gelöscht )

So, und hier noch ein interaktives Schmankerl für alle "Aufklärungsbedürftigen":
http://www.grenzanlagen.de/grenzsperr1.htm


 Antworten

 Beitrag melden
17.09.2009 23:17
avatar  ( gelöscht )
#25
avatar
( gelöscht )

Der Signalzaun hat auch ausgelöst wenn die Drähte ans Streckmetall kamen, es hat auch ausgereicht wenn ein Grashalm reingewachsen ist und es regnete. Bei uns im Abschnitt kamen auch öffters Auslösungen durch Wild vor, deshalb wurde vor dem Signalzaun an bestimmte Strecken ein Weidezaun vorgespannt. Das half. War bloß unangenehm wenn man durchs Tor wollte und den stromführenden Draht vorher abnehmen musste.

Gruß Jens


 Antworten

 Beitrag melden
09.11.2012 14:36
avatar  ( gelöscht )
#26
avatar
( gelöscht )

Ich habe da auch mal eine frage , zwischen Schtreckmetallzaun und Kontaktsignalzaun war meistens auch ein kleiner kontrollstreifen ,
wie hieß dieser und wie waren die maße . Und wie groß war eigentlich der abstand vomStreckmetallzaun und Kontakt signalzaun .

Mfg. Nick


 Antworten

 Beitrag melden
09.11.2012 15:06 (zuletzt bearbeitet: 09.11.2012 15:14)
avatar  ( gelöscht )
#27
avatar
( gelöscht )

Zitat von Nick im Beitrag #26
Ich habe da auch mal eine frage , zwischen Schtreckmetallzaun und Kontaktsignalzaun war meistens auch ein kleiner kontrollstreifen ,
wie hieß dieser und wie waren die maße . Und wie groß war eigentlich der abstand vomStreckmetallzaun und Kontakt signalzaun .

Mfg. Nick









K6 (Kontrollstreifen 6m breit) war vor dem Grenzzaun, der K2 (2m breit) nach dem Grenzsignalzaun.
Beide Zäune konnten ganz unterschiedlich weit voneinander entfernt sein, an manchen Stellen war zwischen K2 und K6 nur der Kolonnenweg und an anderen Stellen konnten auch mehrere 100m Abstand sein.
Kam darauf an wie weit Ortschaften und Zufahrtsstraßen von der eigentlichen Grenze entfernt waren.


 Antworten

 Beitrag melden
09.11.2012 15:15 (zuletzt bearbeitet: 09.11.2012 15:16)
avatar  94
#28
avatar
94

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #27
K6 (Kontrollstreifen 6m breit) war vor dem Grenzzaun, der K2 (2m breit) nach dem Grenzsignalzaun.

Wenn wir jetzt mal als Richtungsangaben in Blickrichtung Gegner (BGS/GZD/Besatzungstruppen {feindl.}) annehmen, FALSCH!
Anderenfalls (für Einige hier ist die pol.korr. Gegner ja das Volk der DDR gewesen) ist die Richtungsangabe zum K6 FALSCH!

Vom Standpunkt eines Grenzers im Abschnitt aus allerdings, vollkommen RICHTIG!

Ansonsten, auch der GSZ/GSSZ hatte Streckmetal *wink*
Also was genau meinst Du, @Nick, itzo mit Kontaktsignalzaun?

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


 Antworten

 Beitrag melden
09.11.2012 15:22 (zuletzt bearbeitet: 09.11.2012 15:27)
avatar  ( gelöscht )
#29
avatar
( gelöscht )

Zitat von 94 im Beitrag #28
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #27
K6 (Kontrollstreifen 6m breit) war vor dem Grenzzaun, der K2 (2m breit) nach dem Grenzsignalzaun.

Wenn wir jetzt mal als Richtungsangaben in Blickrichtung Gegner (BGS/GZD/Besatzungstruppen {feindl.}) annehmen, FALSCH!
Anderenfalls (für Einige hier ist die pol.korr. Gegner ja das Volk der DDR gewesen) ist die Richtungsangabe zum K6 FALSCH!

Vom Standpunkt eines Grenzers im Abschnitt aus allerdings, vollkommen RICHTIG!

Ansonsten, auch der GSZ/GSSZ hatte Streckmetal *wink*
Also was genau meinst Du, @Nick, itzo mit Kontaktsignalzaun?


Da die Kontrollstreifen ja nicht unbedingt für BW-Stiefel gedacht waren, hab ich geschrieben "nach" und "vor", oder wars doch "vor" und "nach"?
Am besten ist vielleicht man schreibt hier gar nichts mehr.


 Antworten

 Beitrag melden
09.11.2012 20:21
avatar  ( gelöscht )
#30
avatar
( gelöscht )

kann ich nur bestätigen haben auch Westradio im Abschnitt gehöhrt

Zitat von chevynwm im Beitrag #8
hallo......

ja der "zaun" wusstet ihr , dass der grenzzaun europas größte radioantenne war ??

mit den normalen gsm hörer den jeder posten bei sich hatte, konnte jeder mit diesem hörer am zaun radio hören.

ein pol des steckers auf den stacheldrahthalter und den anderen pol an den stacheldraht , so konnte man verschiedene radiosender empfangen manchmal auch nur abstrackte geräusche.

eine grenzzaun auslösung erfolgte nicht, aufpassen sollte man aber schon.



gruß chevynwm


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!