absturz im b-turm

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29.01.2011 19:27
#1
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heute mal eine kleine geschichte aus meiner dienstzeit bei den gt.(exgakl kann sich bestimmt erinnern)

es war mitte 1987,ich war als posten eingeteilt auf der füst,zum anlernen als kgsi.
es war gegen 15 uhr als wir eine meldung bekamen das ein hund sich von der hundetrasse in unserem bereich losgelöst hatte.
wir sollten doch alle posten benachrichten die sich im abschnitt befanden.

im bereich der wirpke,war ein uffz mit seinem posten auf dem b-turm als beobachtungsposten der offnen stelle eingesetzt.
der uffz war auch hundeführer und hatte seinen hund mit im gd und diesen unterhalb vom b-turm angehangen.
als er die meldung bekam ,das sich der hund von der hundtrasse sich losgerissen hatte,fragte er an ,ob er seinen hund reinnehmen könnte in denn b-turm ,der führende bestättigte es.
2 minuten später meldete sich der posten über gmn.,,mein postenführer ist soebend in die nächste etage,des b-turms gefallen,,
der kgsi schickte eine streife zu dem b-turm die in der nähe war um erste hilfe zu leisten.

wenn ich mich recht erinnere wurde das postenpaar(samt hund) aus dem gd rausgelöst.

der postenführer wurde dann ins krankenhaus gebracht und untersucht.
nach ein paar tagen kam er wieder in die kompanie.
seit dem tage des absturzes konnte er nichts mehr riechen.

so gefährlich war gd

schönes we euch allen

ps.karsten ,kgsi war tsch.........


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29.01.2011 19:30
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#2
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Hallo Heiko,

zu dieser Zeit war ich schon in Berlin an der GÜST....

VG exgakl


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29.01.2011 19:39
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#3
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Schöne Geschichte. Ob der Posten heimlich gelacht hat ?


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29.01.2011 20:41
#4
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Ist ne traurige Geschichte,wenn ein so was passiert.

Aber sage mal ,was wurde den nun aus den Hund der sich losgerissen hat


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29.01.2011 21:31
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#5
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Ich bin auch vom B-Turm gefallen!

Mein Posten musste pinkeln. Wir hatten schon so viele Schichten gemeinsam verbracht hatten, dass es schwer war ein neues Gesprächsthema zu finden. Wir vertrauten uns blind. Er ließ die Knarre da und kletterte nach unten. Natürlich ließ er die Luke offen.
Ich steckte mir eine Zigarette an, schaute Richtung Mauer und wollte das Streichholz aus dem Fenster werfen. Das Fenster ließ sich nicht öffnen, also 2 Schritt rückwärts und ......
Ich konnte beim Fallen nicht realisieren was mir passierte, bekam aber noch die Leiter zu fassen und schlug auf. Mein Posten kam eilends ins Mittelgeschoss und sah mich liegen. Bewegen wollte ich mich nicht, also hab ich ihm erst mal verboten die B-Stelle zu informieren. Das hatte zwei Gründe: Erstens war unser Handeln (Pinkeln ohne ausgelöst zu werden) ein Grenzdienstvergehen und zweitens wollte ich am nächsten Tag meinen VKU antreten. Wie lange ich einfach dagelegen habe, weiß ich nicht. Mein Posten hat alleine gesichert.
Mir gings jedenfalls tagelang dreckig. Es blieb nichts zurück und ich hab mächtig Schwein gehabt.


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13.02.2011 19:15
#6
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Mir ist im B-Turm auch etwas abgestürzt, nämlich meine Kaschi. Als ich oben ankam nahm ich meine Kaschi und legte sie ins Fenster. Da die Klappe, durch die man nach unten sehen konnte nicht verriegelt war, fiel meine schöne Maschinenpistole ca 10-12 Meter nach unten und schlug auf der Betonplatte auf. Das Magazin sprang heraus und verteilte alle 30 Patronen gleichmäßig im Gelände. Ich wurde aus dem Grenzdienst ausgelöst und durfte dann meine Mumpeln, (mit Hilfe der Streife), wieder zusammen suchen. Auch das Schreiben des Berichts war alles andere als lustig.


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14.02.2011 00:00
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#7
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hi praeceptor507.na endlich ist einer dem das gleiche passiert ist wie mir!!wir hatten auf dem bt11 lange weile..meine knarre hing immer an dem abstiegseisenrohr..die luke war offen!!!ich war pf und mein posten war auch ein gefreiter..also eine sogenannte ek schicht..jedenfalls wollte mein posten an das df..ich aber auch!!bei dem gerangel um das fernglas..wirklich alles nur spaß!!..knallte meine kaschie runter und schlug unten mit dem lauf auf die betonplatte auf!!nach einigen bangen minuten bin ich runter und der lauf war verbogen!!jetzt war guter rat teuer..meine meldung an den fp war die..das wir was beobachtet hatten und schnell runter mußten..dabei ist das halt passiert!!wir wurden auch abgelöst...in der kompanie angekommen...standen alle schon an den fenstern und hielten sich die bäuche..gruß von icke


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14.02.2011 09:42
#8
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Hallo icke ek71,
ich dachte immer, so etwas passiert nur mir.

Grüße aus Thüringen.


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14.02.2011 10:39
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#9
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hi praeceptor,das gleiche dachte ich auch von mir..aber super das es doch noch jemanden mit dem gleichen schicksal gibt..das komische war das der lauf der knarre gebogen war..super stahl war das nicht!!aber muffensausen war angesagt als die knarre unten aufschlug..gut das keine patrone hochgegangen ist!!!!gruß aus berlin


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14.02.2011 10:40
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#10
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Mal eher eine traurige Geschichte. Wie mal bei uns bekannt wurde, soll ein Grenzsoldat auf recht ungewöhniche Weise ums Leben gekommen sein. Er befand sich mit seinem Postenführer im Dienst. Dabei war er Beifahrer auf einem Krad. Der Streifenführer ist wohl ziemlich schnell unterwegs gewesen und nach einer Bodenwelle soll es seinen Kameraden regelrecht ausgehebelt haben, so dass er vom Krad fiel. Dieser klagte dann auch über massive Kopfschmerzen, aber die beiden suchten zunächst einen B-Turm auf, um ihren Dienst fortzusetzen. Nach einer gewissen Zeit soll der Verunglückte dann zusammengebrochen sein und nicht wieder dass Bewusstsein erlangt haben. Später hat man dann wohl einen Schädelbasisbruch festgestellt. Passiert sein soll dass im Bereich Weilrode/Bockelnhagen. Zeitraum ca. 1975 - 1980.
Weiß jemand etwas darüber oder ist es frei erfunden ?
Im Sinne der Wahrheitsfindung wäre ich an einer Antwort interessiert.

Zoellner1974


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14.02.2011 10:45
#11
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Hallo Zoellner1974
zu meiner Zeit Herbst 1977-1980 in Weilrode war da nix ist mir nichts von bekannt kann ja etwas eher gewesen sein.

Gruß Lommelchen


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14.02.2011 12:02
#12
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Zitat von icke-ek71
hi praeceptor,das gleiche dachte ich auch von mir..aber super das es doch noch jemanden mit dem gleichen schicksal gibt..das komische war das der lauf der knarre gebogen war..super stahl war das nicht!!aber muffensausen war angesagt als die knarre unten aufschlug..gut das keine patrone hochgegangen ist!!!!gruß aus berlin



Meine kam in die Werkstatt. nach einer Woche hatte ich sie wieder.


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09.01.2014 08:09
#13
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Ich dachte, sowas passiert nur mir. Bin auch vom Turm gefallen. Es war am 15.11.1982, Postenturm Liesenbrücke im GR33 in Berlin. Hatte gerade mit meinem Postenführer eine Bodespitze geraucht. Während ich wieder "in Richtung" guckte, meinte er mal lüften zu müssen und öffnete die Luke. Kurz darauf, wollte ich mir die Füße vertreten, und fand mich dann vier Meter tiefer auf dem Zwischendeck wieder. Tiefe Schnittwunde im Unterschenkel und anschließend ein Monat VP-Krankenhaus in Berlin waren die Folge. Eine breite Narbe unterhalb des Knies bleibt mir als Erinnerung. Hätte schlimmer ausgehen können.

Gruß Andreas


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09.01.2014 09:07
#14
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Ich kann mich erinnern, das es auf den BT's öfters mal zu "kleineren" VK kam die aber meist noch gut gingen.
Wir hatten im Abschnitt des Bat. 13 Stk. davon !
Auch die Klappfenster waren nicht zu unterschätzen, hielten manchmal nicht richtig in geöffneter Stellung.
Ein wenig aufpassen mußte man schon im Dienst.

VG H.


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29.01.2020 07:37
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#15
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guten morgen,
Zum Absturz im Turm kann ich auch eine kleine Geschichte erzählen:! es war beim schießen auf dem Schießplatz in Ruppertsdorf / Thüringen. der Platz wurde zum größten Teil von GK. genutzt, was ich mit der 4.GK. 1.GB. 10. GR. auch miterlebte habe. ich hatte gerade zwei Schießübungen mit der 1. Gruppe und mit der 2. Gruppe durch und wurde zum KC. auf den Turm bestellt. Auf dem Turm war Beobachtung und die Elektronik des Schießplatzes untergebracht. Befehl war, ich sollte Schutzausbildung durchführen mit den Gruppen die das Schießen hinter sich hatten. war alles klar, machte mein Männchen und weg war ich von der Bildfläche. der Grund: ich stand mit dem Rücken zur Lucke so das ich die Leiter nicht sah! zum glück war, es war nicht hoch, aber der Schreck!!!!! bin ins Krankenhaus gebracht worden zum Röntgen, meine Erleichterung war groß als man mir sagte das alles in Ordnung sei und das ich nur Prellungen am arm und Beine hatte.
wir beide, der Fahrer und ich, mussten nach dem Verlassen des Krankenhauses erst mal an einem Konsum halten!!!!!!
auch war der tag für mich gelaufen, am Abend gings zurück nach Johanngeorgenstadt. keine bleibenden Schäden.

schönen Tag.


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