Dioxinskandal+Stasi

21.01.2011 12:53
avatar  Sonne
#1
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Knapp 200 Seiten hat die Stasi-Akte von Siegfried Sievert. Der Chef des Fettherstellers Harles und Jentzsch ist für den Staatssicherheitsdienst der DDR tätig gewesen. Das geht aus Akten der Birthler-Behörde hervor, aus denen die Süddeutsche Zeitung zitiert. Sievert sei 18 Jahre lang bis zur Wende als IM Pluto geführt worden. Schon damals arbeitete er für fettverarbeitende Betriebe wie dem VEB Märkische Ölwerke in Wittenberge, schrieb die Zeitung weiter.
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"Der IM hat keinerlei Vorbehalte bei der Belastung von Personen aus seinem Umgangskreis", zitierte die Süddeutsche Zeitung aus seiner Akte. Weiter heißt es, dass Sievert nicht aus Überzeugung für die Stasi arbeite, sondern nur, weil er "persönliche Vorteile/Nachteile in Erwägung" ziehe. Sievert wollte sich laut der Zeitung auf Anfrage nicht äußern.

Sievert ist Geschäftsführer des mittlerweile insolventen Fettherstellers Harles und Jentzsch im schleswig-holsteinischen Uetersen. Die Firma hatte dioxinbelastete Fettsäuren mit unbelasteten Fetten gemischt. Die Fette wurden zu Futtermitteln verarbeitet und führten bundesweit zur Dioxin-Belastung von Hühnern und Schweinen.

Die Jungs sind noch immer aktiv

Gruß Sonne

05/66-10/67
18 Monate meiner Jugend
in Glowe, Rothesütte, Elend

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21.01.2011 13:17
avatar  exgakl
#2
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aha....

Jede gute Idee beginnt mit dem Satz.. "halt mal mein Bier!"


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21.01.2011 13:24
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#3
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Als ich die Überschrift dieses Thread las, hatte ich schon vermutet, die Bild-Zeitung hätte geschrieben, die Stasi hätte das Dioxin erfunden.
Na Gott sei Dank kann man da nur sagen, ist nicht so! War nur ein "Ehemaliger" bei den Verteilern. Ich denke mal, der wollte aber Keinen schaden!
Schönen Dank aus Kassel.


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21.01.2011 13:26
avatar  josy95
#4
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Zitat von exgakl
aha....





...und Hauptsache, alle ehem. DDR- Bürger müssen dafür nicht haften...!

Ließt man die Akte dieses Herren etwas aufmerksamer, so haben ihn schon damals seine Führungsoffiziere als skrupellos eingestuft... und ihm anscheinend auch nicht so recht über den Weg getraut...


josy95

Günter Schabowski hatte es in seiner legendären Pressekonferenz am 09.11.1989 wahrlich nicht leicht und vor allem keine Zeit, den genauen Zeitpunkt der Einführung der neuen DDR- Reisegesetze bei Krenz oder im SED- Politbüro zu hinterfragen.
Jeder kennt das Ergebnis.
Politiker von heute haben den Vorteil, nicht unter Zeitdruck zu stehen wie einst Schaboweski und das Politbüro der SED.
Und bevor sie in die Öffentlichkeit gehen, nocheinmal die Lobbyisten zu fragen, die ihnen die Gesetze geschrieben haben ...


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21.01.2011 13:31
avatar  exgakl
#5
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Hallo Josy,

das der genannte wohl ein großes A.... ch ist steht wohl ohne Frage. Nur was wäre gewesen, wär der Kerl früher beim BGS gewesen? Würde da jetzt auch stehen "Dioxinskandal+BGS"?

VG exgakl

Jede gute Idee beginnt mit dem Satz.. "halt mal mein Bier!"


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21.01.2011 13:46
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#6
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( gelöscht )

Zitat von exgakl
Hallo Josy,

das der genannte wohl ein großes A.... ch ist steht wohl ohne Frage. Nur was wäre gewesen, wär der Kerl früher beim BGS gewesen? Würde da jetzt auch stehen "Dioxinskandal+BGS"?

VG exgakl



......................So,so, da gab e s also auch große A.....ch..er bei ......? Das höre ich ja heute so deutlich zum ersten Mal von Dir, hoffentlich fühlt sich da Keiner "indirekt" beleidigt! Also wenn der "Kerl" früher beim BGS gewesen wäre (war er aber nicht!), hätte man das "Wort" heute aussprechen dürfen!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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21.01.2011 13:50
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#7
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Ist wohl ein gefundenes Fressen um vom eigentlichen Skandal abzulenken,so wie es heute morgen hieß,fanden diese Vermischungen schon viel früher statt und sind tonnenweise verkauft worden,also hat man uns wohl schon mit Dioxin vergiftet als der Rinderwahnsinn bekannt wurde?
Vielleicht ist ja der Rinderwahnsinn deswegen auch nicht ausgebrochen und die Schweinegrippe auch nicht?
Oder ist gar einer von DENEN auch daran beteiligt?
Ganz schnell alle Stasiakten aufdecken,dann haben wir Gewissheit.

Ironie aus

...Man könnte drüber lachen wenn es nicht Todernst währe...

Gruß bendix


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21.01.2011 14:12 (zuletzt bearbeitet: 21.01.2011 14:13)
avatar  exgakl
#8
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Zitat von wosch

Zitat von exgakl
Hallo Josy,

das der genannte wohl ein großes A.... ch ist steht wohl ohne Frage. Nur was wäre gewesen, wär der Kerl früher beim BGS gewesen? Würde da jetzt auch stehen "Dioxinskandal+BGS"?

VG exgakl



......................So,so, da gab e s also auch große A.....ch..er bei ......? Das höre ich ja heute so deutlich zum ersten Mal von Dir, hoffentlich fühlt sich da Keiner "indirekt" beleidigt! Also wenn der "Kerl" früher beim BGS gewesen wäre (war er aber nicht!), hätte man das "Wort" heute aussprechen dürfen!!
Schönen Gruß aus Kassel.




na Wosch, heute hast Du doch bestimmt wieder den Tag an dem Du ein bissel rumwoschen willst... oder? Warum sollte sich jemand von mir direkt oder indirekt beleidigt fühlen? Ich habe doch niemanden direkt und auch nicht indirekt angesprochen, es ging einzig um die Person des Geschäftsführers dieser Bude.
Was aber auch nichts, weder direkt noch indirekt mit der "Stasi" zu tun hat.
Übrigens hätte ich das schlimme Wort, was den rektalen Ausgang beschreibt auch im anderen Falle nicht ausgesprochen

VG exgakl

Jede gute Idee beginnt mit dem Satz.. "halt mal mein Bier!"


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21.01.2011 15:24
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#9
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Na das ist doch das richtige Wochenendthema
Blos w o ist denn das Dioxin - Problem ?..... in der DDR ? (die ist weg) , bei der Stasi ? (die is och weg)

Sievert lief doch zur "Hochform" auf unter gesellsch. Bedingungen die das zulassen.

Wenn sich in der Recherche rausstellt das er IM war, was bitteschön hat das mit dem "Dioxinskandal" zu tun ?
Diese "Skandale" spült es seit LAMi Funke hoch und nichts hat sich geändert.
Die betroffenen Mienen und "Feuerwehrmaßnahmen" einer überforderten Ministerin werden es nicht richten.

Blos gut das es jetzt IM - Sievert gibt.


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21.01.2011 15:49
avatar  Merkur
#10
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Zitat von Sonne
Knapp 200 Seiten hat die Stasi-Akte von Siegfried Sievert. Der Chef des Fettherstellers Harles und Jentzsch ist für den Staatssicherheitsdienst der DDR tätig gewesen. Das geht aus Akten der Birthler-Behörde hervor, aus denen die Süddeutsche Zeitung zitiert. Sievert sei 18 Jahre lang bis zur Wende als IM Pluto geführt worden. Schon damals arbeitete er für fettverarbeitende Betriebe wie dem VEB Märkische Ölwerke in Wittenberge, schrieb die Zeitung weiter.
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Hat man denn wenigstens schon den Befehl gefunden, dass der Dioxin-Skandal von Erich Mielke befohlen wurde ?


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21.01.2011 16:54
avatar  Alfred
#11
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Zitat von Merkur

Zitat von Sonne
Knapp 200 Seiten hat die Stasi-Akte von Siegfried Sievert. Der Chef des Fettherstellers Harles und Jentzsch ist für den Staatssicherheitsdienst der DDR tätig gewesen. Das geht aus Akten der Birthler-Behörde hervor, aus denen die Süddeutsche Zeitung zitiert. Sievert sei 18 Jahre lang bis zur Wende als IM Pluto geführt worden. Schon damals arbeitete er für fettverarbeitende Betriebe wie dem VEB Märkische Ölwerke in Wittenberge, schrieb die Zeitung weiter.
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Hat man denn wenigstens schon den Befehl gefunden, dass der Dioxin-Skandal von Erich Mielke befohlen wurde ?




Merkur,

der kommt MORGEN oder Sonntag, es wird doch was für die Wochenendauflagen benötigt .


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21.01.2011 17:11
avatar  PF75
#12
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das setsame ist in meinen augen doch über die dioxinvorgänge in der gegenwart sind noch garnicht alle erkenntnisse gesammelt worden aber dei komplette IM-akte liegt schon vor
werden heute bei allen straftaten immer erst Stasiakten befragt bevor man zur aufdeckung der eigendlichen tat kommt???
so kann man aber auch schön wieder von den fehlern der heutigen politik ablenken.


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02.02.2011 18:21
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#13
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( gelöscht )

Dioxinskandal und die Stasi..hmmm??? was soll man davon halten ??? ich würde gerne mal wissen, auch wenn es ein bischen jetzt blöd anhört mal die Frage stellen was hat der BND gemacht..Ich stell mal einfach die Frage weil es mir immer wieder auffällt das jeder Skandal mit der Stasi verbunden wird,merkwürdig ist noch das es sofort raus kommt,wo andere auf ihre Stasiunterlagen Jahre warten müssen...??.Da gebe ich "PF75" recht.


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