Hier noch ein einige Fotos vom Brocken 2008

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27.03.2009 18:30
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#1
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Hier noch ein einige Fotos vom Brocken 2008,damals Sperrgebiet in der DDR,umgeben von einer Mauer.
27.03.2009 18:42
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#2
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Sehr schöne Foto´s aber das sind wir ja gewohnt von dir


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27.03.2009 18:42
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#3
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Gibt es denn den B-Turm nicht mehr da oben??
Da habe ich einige Stunden bei schönen Wetter verbringen dürfen. Das waren die schönen Momente an der Grenze. Da hat man in der ganzen Schicht nur geschraubt am Fernglas, habe sogar das essen vergessen.
Bei schönen Wetter bis Halberstadt, Braunschweig u.s.w. Ich hatte immer einen Wunsch . Silvester dort zu sein. Sch…….e!!!! Ich hatte die Frühschicht und alles war vorbei.

Gruß Bürger


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27.03.2009 22:16
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#4
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hallo bürger
grenze von der schönen seite. wie war das damals, man konnte ja nicht auf den brocken,
gab es wenigstens ein paar wege um den brocken, oder war das alles sperrgebiet und für urlauber und einheimische gesperrt?
ich war die letzten jahre in diesen gebiet, eland, schierke im urlaub und habe mir immer vorgestellt wie es damals wohl gewesen sein muß, zu ddr- zeiten. wie weit konnte man z.B von schierke aus gehen in richtung brocken ohne ins sperrgebiet zu kommen , wenn man schon das glück oder sprich die genehmigung hatte, bis nach schierke zu kommen. wie war es damals wenn man in solchen gebieten als ddr bürger im urlaub war, konnte man sich frei bewegen? würde mich freuen mal ein paar details von dir oder anderen zu erfahren, wie es damals dort so war. in meinen urlauben im ehemaligen grenzgebiet hatte ich immer einen seltsamen eindruck, ich weiß nicht so recht wie ich es ausdrücken soll aber die menschen und die stimmung kammen mir irgendwie so gedrückt vor. liegt vielleicht an der lage von 40 jahren sperrgebiet?? bis dahin erstmal. auch ich bin fast jeden tag in diesen forum und finde es super wie hier zwei (ehemalige)fronten aufeinander treffen und diskutieren und sich irgendwo finden.

also schönen abend
charly 69


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27.03.2009 23:43
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#5
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zum Thema Brocken habe ich ein selbst erstelltes Video aus dem Jahr 1992.
Die Bismarkklippen das ganze Eckertal, bis nach Hötensleben habe ich schon 1992 aufgenommen.Ich hab die andere Seite "Dreieckiger Pfahl bis Wurmberg ebenfalls alles.Ich habe das Forum nicht vollständig gelesen,weiß deshalb nicht wie gut Du bescheid weißt.Es ist eine Gegend ,die ich heute nach möglichkeit oft besuche.Bin aber viel in Thüringen ,meist bin ich im Eisfeld und Berlin unterwegsDie Kamera ist immer dabei.

Tiroler


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28.03.2009 07:38
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#6
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hallo tiroler

kenne die gegens nach 2 besuchen recht gut. hast du das video irgendwo reingestellt???

charly69


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28.03.2009 12:16
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#7
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Grüss Gott Bürger
hier steht kein Turm,kein Zaun,keine Wand -alles weg.

Ein Gedenkstein zum 10.Jahrestag der Öffnung ist alles.
Immerhin, wer hier Dienst hatte konnte die schöne Aussicht,die herliche Landschaft und die
gute Luft geniessen.War also doch nicht alles schlecht...

Du hast es ja selber erlebt.


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28.03.2009 21:35
avatar  EK89/1
#8
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Hallo Zermatt
Ja so war es ja ganz in Ordnung und jetzt kommt mein aber:
Dei Winter waren nicht so prickelnt. Temp. bis -20Grad
Schneestürme, Schnee bis 3Meter. An der Sendeantenne hingen
riesige Eiszapfen, da durften wir dann nicht mehr hin, ein
riesenkrach wen so ein Ding runter kam.
Im Herbst Wind ohne Ende mit Regen, Sicht gleich Null
Da biste in den Wolken gelaufen, auf dem Brocken dann
warste über den Wolken in der Sonne. Wen die Wolken so
weit unten waren nannten wir das immer PATT.
Die Gegensätze da oben waren ganz schön krass. Beispiel gefällig?
Grenzdienst am PP Ghoetebanhof, super Winterwetter, Scnee und
Sonne, innerhalb von 5Min. kam ein Schneegewitter. Alles was aus
Eisen war weggeschmissen(Kaschi,Funke, Fehrnglas u.s.w.) und dann
ging das da los Blitze, Donner Schneesturm. 20Meter von uns knallte
einer in eine große Fichte und spaltete den Baum von oben nach unten.
5Minuten späterwar der Spuck vorbei als wäre nichtz gewesen. Man hatte
ich Schiss um mein bisschen Leben.
Im großen und ganzen kan ich für mich behaupten, so Schlecht war es in
Schierke und auf dem Brocken nicht.


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29.03.2009 00:54
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#9
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Hallo zusammen,

Also ich war das letzte mal auf dem Brocken am 12.08.1990 mit meiner Familie sind von Schierke aus nach oben gelaufen übers Eggerloch wie in alten Zeiten. EK89/1 da kommste an der Sprechstelle 09 raus (Bahnlinie,Brockensraße) bis oben ist es nicht mehr weit. Stand die Mauer noch und auch der B-Turm, jeder der da hoch kam hat noch eine Urkunde bekommen mit Bild und Datum. Hängt heute im Treppenhaus bei mir.
Zu deiner Frage charly 69, der einzige Weg war von Schierke her die Brockenstraße. Oben dann das Plato, vom Gebäude aus ging ein Pfad in Richtung Ilsenburg am Zaun entlang ansonsten war ja eine Mauer rings herum. Der Roland ( Harzquerbahn) fuhr ein mal im Monat nach oben. Mit einem Personen und ein oder zwei Güterwagen. Bekamen immer bescheid von der Führungsstelle. Da gab es noch die RP 67, die mussten entsichert werden. Ich glaube sie hießen RP 67. Man kann sich das Teil so vorstellen, wie ein dreibeiniger Hocker mit einem 2m langen Rohr in der Mitte und unten war ein übergroßes Gewehrschloss. Wurde mit Leuchtkugeln Rot geladen und mit Signalschnur verbunden. Diese wurden wiederum über Wege vor dem K6 oder, oder aufgestellt.
Wenn man auf der Brockenstraße fast oben ist kreuzten zum letzten mal die Bahnschienen die Straße. Wenn man da mit den Schienen nach unten geht, befindet sich nach ungefähr 100m auf der linken Seite ein Moor nicht zu verachten! Und auf der gegenüber liegenden Seite war die Hunde Trasse und der Zaun 1. Diese Hunde hatten es im Winter besonders schwer. Von den 15 -20 m Laufseil hatten sie noch 1- 2m die gerade reichten bis in eine Schneehöle die sie sich gegraben haben. Wenn ich da hoch bin, habe ich immer eine Postentasche mit Dauerkekse mitgenommen. Für jeden Hund 1oder 2 Päckchen.
Die Urlauber kamen zu meiner Zeit bis Schlagbaum Grenzkompanie Schierke. Der Roland fuhr ja von Sorge bis Schierke mehrmals direkt am Grenzsignalzaun entlang, deshalb durfte keiner auf den Plattformen stehen und die Fenster mussten geschlossen bleiben. Haben übrigens mehrere zum auskundschaften genutzt.
Ja ansonsten stimme ich EK89/1 zu. Im Sommer bei schönen Wetter eine super Sache, aber im Herbst und Winter. Unser Fahrzeug LO oder P3 haben wir im Winter unter dem Sendemast abgestellt ( Vorschrift ) Batterie ausgebaut und in der Wetterstation abgestellt. Da kam es schon mal vor, wenn du morgens ans Fahrzeug bist, das da ein Riesiger Eiszapfen im Führerhaus stand und die Ablösung erst kam wenn die Straße nach oben geräumt war.
Wer wusste das auch Russen da oben waren? Mir hat mal einer geholfen bis zum Auto zu kommen. Da war so ein Sturm, das wir auf allen vieren gekrochen sind.
Die größte Freude hatte ich immer wenn ich im Winter morgens um 5 Uhr vom Brocken aus die K6 machen durfte bis Roteshütte mit Skiern . Das war geil. Die GAKs legten spur mit dem Buran und wir versuchten diese zu halten. Oh, da kann ich so manche Geschichte erzählen. Hi,hi.
Ja ,Zermatt danke für die Auskunft. Jeder von uns weis doch selber, dass man die guten Zeiten besser behält als die schlechten.

Gruß Bürger


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29.03.2009 17:42
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#10
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Hallo Bürger
Wan hast du auf dem Brocken gedient?
Zu meiner Zeit gab es auf der linken Seite vom Brocken (Brocken bis Wurmbergschanze) in unseren
Abschnitt keine Hunde mehr, es waren auch keine Hundelaufanlagen mehr zu erkennen.
1989 wurde der Grenzzaun an der Bahnlinie neu gemacht, da war verstärkte GS und da waren auch Hunde
eingesetzt.
Das Moor nannte sich Brockenmoor und im Brockenmoor, etwa 200m von der Bahntrasse respektive Kollonnenweg entfernt waren die Schmuglerhütten, dahin haben wir uns immer verzogen wen die vom MfS da waren und ausgetauscht haben.
Wo die Bahnlinie oben die Straße vor dem Brocken kreuzte hies bei uns OK(obere Kreuzung).
Die Bahn ist zu meiner Zeit nicht ein einziges mal gefahren. Die Schwellen nach der OK richtung Brocken waren ja auch in einen ziemlich desolaten Zustand. Waren für uns aber leicht zu Schnitzen mit den üblichen EK so und so. Die Urlauber durften zu meiner Zeit die Brockenstr. hoch laufen, bis ungefähr 200m vor die OK.
war zu deiner Zeit das Stück von der OK bis zum Brocken auch schon der 3m GSZ?
Ja wen Sturm auf dem Brocken war, dan richtig, wen du da den Regenumhang drüber hattest und die Arme breit gemacht hast konnteste ja bis in den Westen fliegen. Mustet ihr auch bei Auslösung hinter dem Brocken in richtung Torfhaus abriegeln?
Eins ist mir noch unklar, wieso warst du auf den Brocken, war bei euch da noch kein Zug direckt auf dem Brocken stationiert? Bei mir war das so, der 5.Zug von der GK Schierke war direkt auf dem Brocken, da gab es auch einen direkten Brockenkommandat. Den haben wir mal gefragt Major was machst du wen die Amis am KP stehen? Antwort: Was soll ich da machen, ich bereite die Papiere für die Übergabe vor.
Eigentlich kamen wir auch blos bis zum Brocken KP, nur wen da oben Personalmangel war musten wir mit auf den Brocken.
Ja die Russen waren da oben, die durften wir nicht am Schlagbaum kontrolieren. die wurden nur mit Fahrzeug,Kennzeichen und Personenstärke hochgemeldet, die hätten da sonst was hoch schaffen können. Wen die dan oben waren wurden wieder zu uns gemeldet das die angekommen sind. Man hatten die LKWs ,mit denen sind die bestimmt 1945 in Berlin einmaschiert. Die hatten da oben, ich glaube, zwei Radome zur Funkaufklärung, bis zu dehnen bin ich aber auch nicht vorgedrungen die wurden in einen äuseren Ring von sich selbst bewacht.
Wen noch jemand Fragen dazu hat dan meldet Euch, wen ich sie beantworten kan werde ich das gern tun.
P.S. Am 27.04. habe ich meinen 20järige Entlassung, nur mal so nebenbei.

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29.03.2009 19:51
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Hallo charly69,
das Video hab ich während der ersten Zeit nach der Grenzöffnung gedreht. Die Sicherungsanlagen standen teilweise noch.Es ist ein privates Video mit Angehörigen. So habe ich z.B.von Helmstedt, Hötensleben
dem grossen Bruch ,Vienenburg , Abbenrode , Eckertal, Brocken Wurmberg ,Hohegeiß, Zorge viele versch.Videos von
Grenzanlagen gemacht. wenn Du die Gegend gut kennst, dann warst du sicherlich an den Hermannsklippen oder
auch Bismarkklippen .am dreieckige Pfahl war auch eine interessante Sache. DerBGS hatte einen schönen festen Weg aus Holz. Die DDR-gGrenzer(GAK) mussten nur wenige Meter daneben über unbefestigten Weg gehen. Hohegeiß war ja auch
interessant. Direkt am Parkplatz stand direkt an der Bank die DDR-Grenzsäule. ob am Wurmberg der Turm gegenüber dem Schanzenauslauf noch steht, weiß ich nicht. Hab ihn aber auch auf Video. An der Stelle wurde auch ein Flüchtling unter Schusswaffengebrauch gestellt. Die Grenzkompanie Scharfenstein
wurde abgerissen. Heute steht dort eine Rangerstation, man bekommt dort ein gutes Hasseröder zu einem fairen Preis. Der Stab im Ilsetal wurde nach der Wende abgerissen, heute steht dort ein Hotel. die PIK im Ilsetal gibt es auch nicht mehr.
Dort soll heute ein platz für Wohnwagen sein. Bin mir aber da nicht ganz sicher , dort war ich schon einige Jahre nicht mehr. die Kaserne Suental , ist glaub ich, zum Hotel umgebaut wurden .Die Kaserne an der Strasse nach Bad Harzburg soll auch umgebaut sein. Dort soll sich die Feuerwehr niedergelassen haben.
die Stapelburger Kaserne wurde ebenfalls zu Wohnungen umgebaut. Mich würde nur mal interessieren, welcher Spinner auf die Tafel an den Bismarkklippen geschossen hat. Könnten aber auch die Russen gewesen sein.Die waren ja auch eine lange Zeit dort. Wem es interessiert ,in Tetenborn befindet sich ein Grenzmuseum.
Kann nur jedem Lehrer empfehlen, sollte er einen Ausflug mit seinen Schülern in den harz planen, dort hin zu gehen.

So erst einmal genug

Tiroler


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29.03.2009 22:32
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Hallo Tiroler
Der BT an der Wurmbergschanze steht auch schon lange nicht mehr.
Welchen GV meinst du an der wurmbergschanze,1988 oder früher, 1988 waren es zwei Personen.
Hast du auch Bilder oder Video von der GK Schierke?
Wen du bei der Wurmbergschanze gefilmt hast, ist da auch der NATO-Turm noch mit drauf,den
giebt es auch schon lange nicht mehr, der war 1992 schon weg, da stand der BT noch. Warste
auch am PP Goehtebahnhof, da stand so ein DDR Bungalow, der war PP und die A-Gruppe war auch dort?

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29.03.2009 22:37
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#13
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Hallo EK89/1,


Meine Dienstzeit in Sorge begann am 25.10.1979 und endete 31.10.1980.
Zu dieser Zeit gab es 4 Grenzkompanien Schierke, Elend, Sorge, Roteshütte, die für die 47km zuständig waren. Die einzige Einschränkung war Schierke, da Schierke direkt für den Brocken zuständig war( Alarmzug, Bergetrupp). Ansonsten ist immer die jeweilige Diensthabende Kompanie in allen Abschnitten aufgezogen. Ich denke mal das du auch um einiges jünger bist als ich. 1956 geboren.
Habe auch erst hier im Forum festgestellt das sich nach 1980 einiges geändert hat.

Gruß Bürger


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29.03.2009 23:01
avatar  EK89/1
#14
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Ja Alter
ich bin Bj.1964 und bin 88 nach Schierke gekommen, unser Abschnit ging vom Brocken bis zur TL an der
Wurmbergschanze, dort begann der Abschnit von Elend. Ein Zug (5.Zug) war direckt auf dem Brocken.
Unser Abschnit war ich glaube 7km lang. Bei uns war da Kompaniesicherung angesagt, wir waren nur in diesen Abschnit und es ging immer Zugweise raus zur Grenzsicherung.
So mach jetzt Schluß muß Morgen wieder 5:00 raus


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31.03.2009 09:35
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#15
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( gelöscht )
Das war wohl das schönste Erlebnis,wieder auf den Brocken gehen zu können ohne Passierschein.


78er

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