Entfernung von Fahrzeugsperren (Spanische Reiter und Stahlmatten) ca 1984.

13.01.2011 16:48von eisenringtheo
Frage
Entfernung von Fahrzeugsperren (Spanische Reiter und Stahlmatten) ca 1984.

Ab 1984 hat die DDR sämtliche Fahrzeugsperren aus den Grenzanlagen entfernt. Was war eigentlich der Grund dafür?
http://www.berliner-mauer-dokumentations...anlagen-49.html
(Bild rechts unten)

Theo

13.01.2011 16:57von Pitti53
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die Erklärung steht doch im Text

13.01.2011 17:50von eisenringtheo
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In der Tat. Es hat dort Links...
Die ausgesprochene Belastungsfähigkeit der Mauersegemente der GM 75, deren Einbau anfangs/mitte der 80er Jahre abgeschlossen war. Nachher konnte man die Reiter entfernen.
http://www.berliner-mauer-dokumentations...uersegmente.pdf
http://www.berlinermaueronline.de/geschi...zmauer-1975.htm
Die Mauer 75 wurde von einigen auch als "Schmuckmauer" bezeichnet, weil sie sicher war und trotzdem ästhetisch. Von den Westberlinern Beobachtungspodesten aus betrachtet machten die Grenzanlagen auf mich (im Jahre 1985) einen gerade zu harmlosen, unblutigen Eindruck. Ganz im Gegensatz zu den Bildern aus den 60er Jahren.
Theo

13.01.2011 18:07von Thunderhorse
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Zitat von eisenringtheo
Ab 1984 hat die DDR sämtliche Fahrzeugsperren aus den Grenzanlagen entfernt. Was war eigentlich der Grund dafür?
http://www.berliner-mauer-dokumentations...anlagen-49.html
(Bild rechts unten)

Theo




Nur im Bereich Berlin.
War auch eine Art optische Kosmetik der Sperranlagen.

13.01.2011 18:15von Major Tom
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Aus dem Link:

In regelmäßigen Abständen von etwa 250 Metern standen mit Grenzsoldaten besetzte Wachtürme. Sie waren so positioniert, dass die dort postierten Grenzer den zwischen ihnen liegenden Grenzabschnitt gut übersehen konnten. Von dort aus überwachten sie den Grenzstreifen und das Hinterland der Grenze, um Flüchtlinge frühzeitig ausmachen zu können. Gleichzeitig sollten die Grenzsoldaten das an die Mauer angrenzende Gebiet West-Berlins beobachten.

War das wirklich so, hatten die Turmbesatzungen den Auftrag auch das Westberliner Gebiet zu beobachten?

13.01.2011 18:27von Thunderhorse
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Zitat von Major Tom
Aus dem Link:

In regelmäßigen Abständen von etwa 250 Metern standen mit Grenzsoldaten besetzte Wachtürme. Sie waren so positioniert, dass die dort postierten Grenzer den zwischen ihnen liegenden Grenzabschnitt gut übersehen konnten. Von dort aus überwachten sie den Grenzstreifen und das Hinterland der Grenze, um Flüchtlinge frühzeitig ausmachen zu können. Gleichzeitig sollten die Grenzsoldaten das an die Mauer angrenzende Gebiet West-Berlins beobachten.

War das wirklich so, hatten die Turmbesatzungen den Auftrag auch das Westberliner Gebiet zu beobachten?




Optische Aufklärung des gegnerischen Gebietes gehörte mit zu den Aufgaben des GP, unabhängig vom einsatz der GAK bzw. Spezialkräften.
Z.B.: Aufklärung Boden und Luft:
Streifeneinsatz durch die WB-Polizei, Zoll, westl. Alliierten bzw. an der Westgrenze von BGS, BGP, Zoll, US-Army und BAOR-Kräften.

13.01.2011 18:38von eisenringtheo
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Zitat von Major Tom
War das wirklich so, hatten die Turmbesatzungen den Auftrag auch das Westberliner Gebiet zu beobachten?


Wenn auf der Westseite eine Leiter an die Mauer gelegt wurde, musste man wohl irgendwie reagieren...
http://www.stadtschnellbahn-berlin.de/ba...texte/wokgt.php
Theo

13.01.2011 20:22von ( gelöscht )
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Zitat von Major Tom
Aus dem Link:

In regelmäßigen Abständen von etwa 250 Metern standen mit Grenzsoldaten besetzte Wachtürme. Sie waren so positioniert, dass die dort postierten Grenzer den zwischen ihnen liegenden Grenzabschnitt gut übersehen konnten. Von dort aus überwachten sie den Grenzstreifen und das Hinterland der Grenze, um Flüchtlinge frühzeitig ausmachen zu können. Gleichzeitig sollten die Grenzsoldaten das an die Mauer angrenzende Gebiet West-Berlins beobachten.

War das wirklich so, hatten die Turmbesatzungen den Auftrag auch das Westberliner Gebiet zu beobachten?


Unbedingt,was BGS,Zoll oder Bayerische Grenzpolizei an der Grenze im Dienst taten,das war von Interresse für die GT.

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( gelöscht )
13.01.2011 20:29von ( gelöscht )
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Zitat von Zermatt

Zitat von Major Tom
Aus dem Link:

In regelmäßigen Abständen von etwa 250 Metern standen mit Grenzsoldaten besetzte Wachtürme. Sie waren so positioniert, dass die dort postierten Grenzer den zwischen ihnen liegenden Grenzabschnitt gut übersehen konnten. Von dort aus überwachten sie den Grenzstreifen und das Hinterland der Grenze, um Flüchtlinge frühzeitig ausmachen zu können. Gleichzeitig sollten die Grenzsoldaten das an die Mauer angrenzende Gebiet West-Berlins beobachten.

War das wirklich so, hatten die Turmbesatzungen den Auftrag auch das Westberliner Gebiet zu beobachten?


Unbedingt,was BGS,Zoll oder Bayerische Grenzpolizei an der Grenze im Dienst taten,das war von Interresse für die GT.





Die an der Berliner Mauer - und schon wieder einmal gab es Erhöhte Gefechtsbereitschaft.

Oss`n

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( gelöscht )
13.01.2011 21:05von ( gelöscht )
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Zitat von Zermatt

Zitat von Major Tom
Aus dem Link:

In regelmäßigen Abständen von etwa 250 Metern standen mit Grenzsoldaten besetzte Wachtürme. Sie waren so positioniert, dass die dort postierten Grenzer den zwischen ihnen liegenden Grenzabschnitt gut übersehen konnten. Von dort aus überwachten sie den Grenzstreifen und das Hinterland der Grenze, um Flüchtlinge frühzeitig ausmachen zu können. Gleichzeitig sollten die Grenzsoldaten das an die Mauer angrenzende Gebiet West-Berlins beobachten.

War das wirklich so, hatten die Turmbesatzungen den Auftrag auch das Westberliner Gebiet zu beobachten?


Unbedingt,was BGS,Zoll oder Bayerische Grenzpolizei an der Grenze im Dienst taten,das war von Interresse für die GT.




Es war immer "Bewegung von den GrTr-Angehörigen" zu beobachten, wenn jemand auf "Westseite" in Uniform auftauchte. Dann glühten die Drähte.

Gruß Willie

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( gelöscht )
13.01.2011 21:05von Major Tom
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Zitat von eisenringtheo

Zitat von Major Tom
War das wirklich so, hatten die Turmbesatzungen den Auftrag auch das Westberliner Gebiet zu beobachten?


Wenn auf der Westseite eine Leiter an die Mauer gelegt wurde, musste man wohl irgendwie reagieren...
http://www.stadtschnellbahn-berlin.de/ba...texte/wokgt.php
Theo




Die Fotos kenn ich schon ich würde aber gerne wissen wieviele Anwohner in Ost/West, welche diese Kletterei beobachteten spontan an eine Flucht von Grenzsoldaten dachten.

13.01.2011 21:46von eisenringtheo
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Kommt darauf an... War westlich des Bahndammes, der ja in voller Breite auf DDR Gebiet lag, noch eine Mauer/Zaun?

Möglicherweise gab es für diesen Bereich relativ viele Grenzaufklärer im vorgelagerten Gebiet und eventuell auch Grenztruppenangehörige im Bahnhof Wollankstrasse. Deshalb erstaunt es, dass in zumutbarer Nähe offenbar kein Durchgang in der Mauer war.
Theo

13.01.2011 21:57von Stabsfähnrich
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Zitat von eisenringtheo
Kommt darauf an... War westlich des Bahndammes, der ja in voller Breite auf DDR Gebiet lag, noch eine Mauer/Zaun?

Möglicherweise gab es für diesen Bereich relativ viele Grenzaufklärer im vorgelagerten Gebiet und eventuell auch Grenztruppenangehörige im Bahnhof Wollankstrasse. Deshalb erstaunt es, dass in zumutbarer Nähe offenbar kein Durchgang in der Mauer war.
Theo



hier ist bereits ein Thema zum S-Bahnhof Wollankstraße: Der S- Bahnhof Wollankstraße

13.01.2011 22:51von eisenringtheo
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Zitat von Stabsfähnrich
(...)
hier ist bereits ein Thema zum S-Bahnhof Wollankstraße: Der S- Bahnhof Wollankstraße


Danke schön, immer wieder interessant. Die S- und U-Bahnen in Mitte haben mich 1985 sehr fasziniert. Man konnte vom Westen aus ohne Kontrolle durch ganz viele Ostberliner Bahnhöfe fahren und sah überall Trapo oder GT Angehörige. Stieg man in Friedrichstrasse aus und ging oben durch Berlin Mitte, sah man keine Anzeichen davon, dass unten Bahnen geben könnte. Und da stellte ich mir jeweils die Frage: Wie um Himmels willen, kommen die Trapo und GT dort hinunter? Ich habe unter den Linden gesucht wie blöde. Nix da.
Theo

13.01.2011 23:05von Stabsfähnrich
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Zitat von eisenringtheo

Zitat von Stabsfähnrich
(...)
hier ist bereits ein Thema zum S-Bahnhof Wollankstraße: Der S- Bahnhof Wollankstraße


Danke schön, immer wieder interessant. Die S- und U-Bahnen in Mitte haben mich 1985 sehr fasziniert. Man konnte vom Westen aus ohne Kontrolle durch ganz viele Ostberliner Bahnhöfe fahren und sah überall Trapo oder GT Angehörige. Stieg man in Friedrichstrasse aus und ging oben durch Berlin Mitte, sah man keine Anzeichen davon, dass unten Bahnen geben könnte. Und da stellte ich mir jeweils die Frage: Wie um Himmels willen, kommen die Trapo und GT dort hinunter? Ich habe unter den Linden gesucht wie blöde. Nix da.
Theo




Blickrichtung Brandenburgertor feindwärts rechts wo heute ein Eingang zum heutigen S-Bahnhof Brandenburger Tor ist, stand ein graues "Postenhaus" von dort führte eine Treppe nach unten............

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