Linke bekommt die Quittung

  • Seite 1 von 4
12.01.2011 14:15
avatar  Angelo
#1
avatar

Nach dem neuen Forsa-Wahltrend von «Stern» und RTL ist die Partei binnen einer Woche um zwei Punkte auf neun Prozent abgerutscht. Das ist ihr niedrigster Wert seit gut vier Monaten.

Co-Parteichef Klaus Ernst wies erneut Kritik an seinem Lebensstil zurück. «Man kann als Linker nicht nur rumlaufen, als hätte man drei Tage lang nicht geschlafen, nichts gegessen und auch noch schlecht gesoffen», sagte Ernst dem Magazin «Stern». «Wenn wir immer so tun, als tragen wir das ganze Leid der Welt auf unseren Schultern, interessiert sich doch kein Schwein für uns.»

Der Linke-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Wulf Gallert, erwartet für seine Partei keine negativen Auswirkungen der Kommunismus-Debatte auf die sieben Landtagswahlen in diesem Jahr. «Das wäre nur dann der Fall, wenn die Leute den Eindruck hätten, dass wir politische Veränderungen nicht im Rahmen des Grundgesetzes, sondern mit undemokratischen Mitteln durchsetzen wollen.» Dafür aber habe die Linke keinen Anlass gegeben.

In Sachsen-Anhalt wird am 20. März ein neuer Landtag gewählt. Die Linke könnte dort stärkste Partei und Gallert Regierungschef werden. In Umfragen liegt die Linke gleichauf mit der CDU.

Gallert räumte in der «Welt» (Mittwoch) ein, die damit entstandene öffentliche Debatte sei weder für die Arbeit der Partei noch für die Diskussion über das neue Parteiprogramm der Linken produktiv. Lötzsch habe sich aber deutlich von der «missverständlichen Äußerung» distanziert. «Ich glaube, wir sollten die Geschichte damit auch abschließen», sagte er.

Lötzsch hatte in einem Beitrag für die linksgerichteten Zeitung «Junge Welt» geschrieben: «Die Wege zum Kommunismus können wir nur finden, wenn wir uns auf den Weg machen und sie ausprobieren, ob in der Opposition oder in der Regierung.» Zum Schluss kam sie aber zu dem Ergebnis, dass dem demokratischen Sozialismus die Zukunft gehöre.

Parteichef Ernst bekannte sich im «Stern»-Interview ausdrücklich zu seinem Lebensstil: «Es macht mir Spaß, Porsche zu fahren.» Er sei dafür, dass es möglichst vielen Menschen so gut gehe wie ihm. «Ein Entbehrungssozialismus ist mit mir nicht zu machen.» Der Porsche und eine Almhütte in den Tiroler Alpen hatte Ernst den Ruf eines «Luxus-Linken» eingebracht.

Quelle
http://de.news.yahoo.com/26/20110112/tde...un-e7455f6.html


 Antworten

 Beitrag melden
12.01.2011 15:35 (zuletzt bearbeitet: 12.01.2011 15:35)
avatar  ( gelöscht )
#2
avatar
( gelöscht )

S-A könnte als erstes BL einen Linken MP bekommen. Diese möglichkeit besteht. CDU wird fallen nach dem der Dr. Böhmer (MP S-A-)vieles verzappt hat. Wir können auch die möglichkeit sehen das es in S-A Rot Rot wird....


 Antworten

 Beitrag melden
12.01.2011 18:30
avatar  ( gelöscht )
#3
avatar
( gelöscht )

Zitat von SFGA
S-A könnte als erstes BL einen Linken MP bekommen. Diese möglichkeit besteht. CDU wird fallen nach dem der Dr. Böhmer (MP S-A-)vieles verzappt hat. Wir können auch die möglichkeit sehen das es in S-A Rot Rot wird....



na denn, da liegt ja eine rosigen Zukunft vor den S-A Anhaltinern. Dann heisst ihr demnächst statt Land S-A , Volksrepublik S-A und
jeder Bürger bekommt einen Porsche von dem großen Vorsitzenden Ernst.

Gruß Gert


 Antworten

 Beitrag melden
12.01.2011 19:24
avatar  ( gelöscht )
#4
avatar
( gelöscht )

Hallo Sören, ob es bei Euch zu Rot-Rot kommen würde, hängt ja zunächst einmal vom Ergebnis der Wahlen ab.
Dann wird man sich in den Reihen der SPD genau überlegen, ob sie sich auf ein Bündnis mit der Linken einläßt, da kann man nämlich ganz schön ins Wasser fallen, wie damals bei uns in Brandenburg, als sich einige Linke Abgeordnete ob ihrer bis dato verleugneten Stasi-Aktivitäten ganz schnell abducken mussten!

Aber wir werden ja sehen!

VG Huf


 Antworten

 Beitrag melden
12.01.2011 19:34
avatar  Pitti53
#5
avatar

wenn es um die Macht geht koalliert jeder mit jedem.auch wenn man vorher sagte:mit denen nie


 Antworten

 Beitrag melden
12.01.2011 19:34
avatar  PF75
#6
avatar

in MV haben wir auch unter Rot-Rot überleben können (auch wenns viele nicht glauben können /wollen) und schlechter als unter Rot-Schwarz gind es uns auch nicht.


 Antworten

 Beitrag melden
12.01.2011 20:13
avatar  ( gelöscht )
#7
avatar
( gelöscht )

Ja, lieber @Huf, mit unserer ReGIERungstruppe können wir wahrlich keinen Staat machen. Das Kind krankt, seit es geboren ist. Mit der Affäre "Speer" hatte das Ganze erst mal seinen Höhepunkt erreicht. Der Vogel hatte doch tatsächlich " koalieren " mit " kopulieren " verwechselt und hat erst mal flink eine Mitarbeiterin über den Schreibtisch gelegt. Das Produkt dieser amourösen Dienstbesprechung musste dann ja auch gleich mal noch vom Steuerzahler alimentiert werden. Der Ministerpräsident, sein Intimus, hat sich natürlich schützend vor ihn gestellt und wäre dadurch fast selber aus dem Sattel gefallen.


 Antworten

 Beitrag melden
12.01.2011 21:08
avatar  ( gelöscht )
#8
avatar
( gelöscht )

@stutz, Du hast Recht mit Deinem Beitrag, allerdings denke ich, dass die von Dir angedeuteten Vorgänge eher die charakterliche Nichteignung, als die politische Grundüberzeugung besagter Personen widerspiegeln.

Übrigens, an dieser Stelle auch von mir ein Willkommen im Forum!

@pitti, auch Dir stimme ich angesichts der Erfahrungen der letzten 20 Jahre zu! Allerdings wird diese Vorgehensweise zunehmend unserer Gesellschaft schaden!

und @alle, bitte keine Aufregung bezüglich Rot und dergleichen. Ich habe als Abgeordneter im hiesigen Stadtparlament eigentlich gute Erfahrungen mit den Linken gemacht, bezüglich Sachfragen. Hatte dies schon einmal beschrieben.

Allerdings könnte man sich, wenn erwünscht, über die Historie, das Wesen und ihr gegenwärtiges Erscheinungsbild der Linken in einem neuen Thread gerne austauschen!

VG Huf


 Antworten

 Beitrag melden
23.01.2011 22:45
#9
avatar

Zitat von Angelo
Nach dem neuen Forsa-Wahltrend von «Stern» und RTL ist die Partei binnen einer Woche um zwei Punkte auf neun Prozent abgerutscht. Das ist ihr niedrigster Wert seit gut vier Monaten.

Co-Parteichef Klaus Ernst wies erneut Kritik an seinem Lebensstil zurück. «Man kann als Linker nicht nur rumlaufen, als hätte man drei Tage lang nicht geschlafen, nichts gegessen und auch noch schlecht gesoffen», sagte Ernst dem Magazin «Stern». «Wenn wir immer so tun, als tragen wir das ganze Leid der Welt auf unseren Schultern, interessiert sich doch kein Schwein für uns.»

Der Linke-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Wulf Gallert, erwartet für seine Partei keine negativen Auswirkungen der Kommunismus-Debatte auf die sieben Landtagswahlen in diesem Jahr. «Das wäre nur dann der Fall, wenn die Leute den Eindruck hätten, dass wir politische Veränderungen nicht im Rahmen des Grundgesetzes, sondern mit undemokratischen Mitteln durchsetzen wollen.» Dafür aber habe die Linke keinen Anlass gegeben.

In Sachsen-Anhalt wird am 20. März ein neuer Landtag gewählt. Die Linke könnte dort stärkste Partei und Gallert Regierungschef werden. In Umfragen liegt die Linke gleichauf mit der CDU.

Gallert räumte in der «Welt» (Mittwoch) ein, die damit entstandene öffentliche Debatte sei weder für die Arbeit der Partei noch für die Diskussion über das neue Parteiprogramm der Linken produktiv. Lötzsch habe sich aber deutlich von der «missverständlichen Äußerung» distanziert. «Ich glaube, wir sollten die Geschichte damit auch abschließen», sagte er.

Lötzsch hatte in einem Beitrag für die linksgerichteten Zeitung «Junge Welt» geschrieben: «Die Wege zum Kommunismus können wir nur finden, wenn wir uns auf den Weg machen und sie ausprobieren, ob in der Opposition oder in der Regierung.» Zum Schluss kam sie aber zu dem Ergebnis, dass dem demokratischen Sozialismus die Zukunft gehöre.

Parteichef Ernst bekannte sich im «Stern»-Interview ausdrücklich zu seinem Lebensstil: «Es macht mir Spaß, Porsche zu fahren.» Er sei dafür, dass es möglichst vielen Menschen so gut gehe wie ihm. «Ein Entbehrungssozialismus ist mit mir nicht zu machen.» Der Porsche und eine Almhütte in den Tiroler Alpen hatte Ernst den Ruf eines «Luxus-Linken» eingebracht.

Quelle
http://de.news.yahoo.com/26/20110112/tde...un-e7455f6.html



Eine kleine Zitatensammlung linker Prominenz soll uns nicht von der Kernbotschaft der Genossin Lötzsch ablenken, es war nicht mehr und nicht weniger als die Frage "Sag mir, wo Du stehst" und somit eine Standortbestimmung für die bevorstehenden Landtagswahlen und das Programm, das endlich im Herbst fertig sein soll, irgendwas verbindliches über Ziel, Zweck und Weg muß da ja drin stehen, will man sich nicht ganz und gar im Abseits häuslich einrichten.
Zunächst war zu vermuten, daß Genossin Lötzsch eindeutige Signale in der Folge ihrer Kommunismusaussage vernehmen wollte und zwar auch von der Basis, aber sowohl die als auch die Fraktionen des Bundestages und der Landtage gingén nach meiner Wahrnehmung erstmal in Deckung und positionierten sich nur ausnahmsweise.
Für meine Wählerstimme im März will ich aber noch ein Statement von Herrn Gallert hören, inwiefern man zu dieser Gratwanderung zwischen der strategischen Ausrichtung und dem Tagesgeschäft in der Lage ist, die Relativierungsversuche zu den Äußerungen seiner Arbeitskollegin lassen einmal mehr den ratlosen Wähler zurück.
Nach allem,was in den letzten 10-15 Jahren hier geschehen ist, muß aber niemand mehr Angst vor Linksregierungen haben und wirklich maßgeblich mitbestimmen werden die wohl erst dann, wenn sie im Bundesrat hoch genug gewichtet sind und dafür wird das zukünftige Magdeburger Parlament eine große Bedeutung haben im Falle eines Wahlsieges von Gallert.
Die Anzettelung einer neuen Stasidebatte und wieder mal neue Überprüfungen auf der Tagesordnung einer Sitzung vom Dezember 2010 zeigen aber auch, wie nervös die politische Konkurrenz beim Blick auf die Linken ist und wenn Herr Böhmer Initiativen zur Beteiligung der Banken am (von den Linken initiiertem) Rettungsschirm der Kommunen als Mätzchen bezeichnet, fragt sich auch, wer hier tatsächlich ein Volksvertreter ist.
Nach seiner sinngemäßen Aussage stehe dieses Ansinnen den Beschlüssen der Bundesparteien entgegen und das riecht schon gewaltig nach "Die (Bundes)Partei, die Partei die hat immer Recht" und eine solche Hörigkeit ist fast schon unerhört.
Eine Landesregierung steht im Dienste der Bevölkerung eines Bundeslandes und nicht einer Bundespartei, eine solche Botschaft ist tausendmal schlimmer als jedes Kommunismusgespenst.

Viele leben zu sehr in der Vergangenheit.
Aber die Vergangenheit soll ein Sprungbrett sein und kein Sofa.

 Antworten

 Beitrag melden
24.01.2011 12:06
avatar  ( gelöscht )
#10
avatar
( gelöscht )

Das klingt ja alles wie vor 30 Jahren. Die Kommunisten wollen halt wieder mal Recht haben und bekommen.Das ist doch wirklich abgedroschen. Man hat vor 20 Jahren vor lauter Euphorie vergessen,diese sogenannte PDS zu verbieten.Nun ist das Geschrei groß,wenn die Roten mal wieder einen gucken lassen.


 Antworten

 Beitrag melden
24.01.2011 15:05 (zuletzt bearbeitet: 24.01.2011 15:05)
avatar  exgakl
#11
avatar

Zitat von driverfriedhelm
Das klingt ja alles wie vor 30 Jahren. Die Kommunisten wollen halt wieder mal Recht haben und bekommen.Das ist doch wirklich abgedroschen. Man hat vor 20 Jahren vor lauter Euphorie vergessen,diese sogenannte PDS zu verbieten.Nun ist das Geschrei groß,wenn die Roten mal wieder einen gucken lassen.



ein wirklich spannender Beitrag.....

VG exgakl

Jede gute Idee beginnt mit dem Satz.. "halt mal mein Bier!"


 Antworten

 Beitrag melden
24.01.2011 17:49
avatar  Merkur
#12
avatar

Zitat von driverfriedhelm
Man hat vor 20 Jahren vor lauter Euphorie vergessen,diese sogenannte PDS zu verbieten.



Auf welcher Grundlage hätte man das tun sollen ?


 Antworten

 Beitrag melden
24.01.2011 17:54
avatar  ( gelöscht )
#13
avatar
( gelöscht )

Zitat von Merkur

Zitat von driverfriedhelm
Man hat vor 20 Jahren vor lauter Euphorie vergessen,diese sogenannte PDS zu verbieten.



Auf welcher Grundlage hätte man das tun sollen ?





z.B. auf dem Verbotsurteil von 1956 KPD , ode rnicht ?

Gruß Gert


 Antworten

 Beitrag melden
24.01.2011 18:12
avatar  ( gelöscht )
#14
avatar
( gelöscht )

Gert hat es erkannt.Die NPD,DSU und DVU sind den Kommunisten doch auch ein Dorn im Auge. Die braucht die Welt ebensowenig wie PDS und ihr Anhängsel die kommunistische Plattform.


 Antworten

 Beitrag melden
24.01.2011 18:20
avatar  Alfred
#15
avatar

Gert,

und dann verurteilen wir gleich noch einige und hängen die Berufsverbote an .....


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!