RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

  • Seite 1 von 10
08.01.2011 10:01 (zuletzt bearbeitet: 16.02.2011 11:46)
avatar  ( gelöscht )
#1
avatar
( gelöscht )

http://www.ddr-binnenschifffahrt.de/schiffstyp-gsp075.htm

So,hier mal der Link der Grenzsicherungsboote zur Sicherung der Elbe,auch nachfolgender Typ kam hier zum Einsatz.

http://www.ddr-binnenschifffahrt.de/schiffstyp-hb-520.htm

Dazu eine kurze Geschichte.
Mit diesem Bootstyp ereignete sich im Hafen von Dömitz ein Unfall beim Betanken.Wie erzählt wurde habe ein Besatzungsmitgleid beim Betanken geraucht und den Zigarettenstummel in den Hafen werfen wollen,was allerdings schief ging,er landete im offenen Bezintank,worauf es zu einer Verpuffung kam und das Boot ausbrannte.
Schwere Verletzungen gab es wohl bei dem Besatzungsmitglied,wie man sich unschwer vorstellen kann.
Einige zivile Leute bekamen es mit weil sie über die Hafenbrücke fuhren/liefen.Das Boot war dann später zum Verkauf abgestellt worden vor der Sturzschleuse an der Eldegabelung.Wir abenteuerlustigen Burschen haben dem Warck auch einen Besuch abgestattet,der Traum ein solches Boot zu besitzen spukte noch lange in unseren Köpfen.Irgendwann war es dann verschwunden.Aus der Traum.

Gruß bendix


 Antworten

 Beitrag melden
08.01.2011 12:29 (zuletzt bearbeitet: 08.01.2011 12:35)
avatar  ( gelöscht )
#2
avatar
( gelöscht )

Für Bootstechnik-Interessenten auch dieser Link hier,leider in holländisch.
http://www.grenzboot.nl/

wie auch hier
http://www.luftfahrttechnisches-museum-r...hiffswerft.html

und im Einsatz,hier
http://www.grenzbilder.de/die_grenze/die...filter=D%F6mitz


 Antworten

 Beitrag melden
08.01.2011 14:07
#3
avatar

Dieses Exemplar habe ich im vorigen Jahr auf meiner Tour nach Hamburg im Grenzmuseum Schnackenburg angetroffen.

08.01.2011 19:26
#4
avatar

Zitat von LO-driver
Dieses Exemplar habe ich im vorigen Jahr auf meiner Tour nach Hamburg im Grenzmuseum Schnackenburg angetroffen.



Zu meiner Zeit-74/75 gab es auf den Schalsee von den Bootstyp 2 Stück.Die Besatzung war in Lassahn stationiert.Und die Boote lagen am Inselzugang Stintenburg.Gruß Rostocker


 Antworten

 Beitrag melden
08.01.2011 19:42
avatar  PF75
#5
avatar

im hafen von Boitzenburg lagen auch mehrere Boote,der dazu gehörige Bootszug war in der 2.GK stationiert,ebenso die leute von der Güst Horst.
wie haben uns immer sehr gefreut wenn die jungs ihren sprit in kanistern mitbrachten,brauchten sie ja "nur"bißchen über 120Stufen einer Eisentreppe runter schleppen.
aud den Booten war ich 2 oder 3 mal wenn wir als KS die Booten einweisen mußten wenn sie in unserm jeweiligen abschnitt lagen,das wae es bequemer als draußen in den Wiesen.

PS. die vielen Treppen durfte ich ab und zu auch mal mit R 109 D in der hand benutzen


 Antworten

 Beitrag melden
17.03.2011 23:07 (zuletzt bearbeitet: 17.03.2011 23:08)
avatar  UGI
#6
avatar
UGI

Hallöchen Bootsfahrer der Grenztruppen,
vieleicht findet sich hier im Forum noch einer der älteren Bootsführer.
Ich habe folgendes Problem nd würde darauf gerne mit eurer Hilfe eine Antwort finden.

In den Bootskompanien der Unterelbe gab es ja bekannt lich zuerst die GSB 066 Bootsserie, diese wurden mit 100, 200, und 300´derter Nummern gekennzeichnet. Wie kam diese kennung zustande - wofür standen die Hunderter Ziffern ?

Irgendwann waren diese urpötzlich verschwunden und es gab nur noch 600´derter Kennungen auf der Unterelbe, dazu gesellten sich dann die Typenreihe GSB 075 (Plastebomber) mit 700´derter Kennungen und das obwohl es bereits im GB-Küste Boote mit 700´derter kennungen gab (Bremseklasse)

Nunmehr ergeben sich folgende Fragen:
Wann wurden die 600´derter Nummernkreise eingeführt und warum ?
Wie konnte man dann die Boote den Bootsgruppen zuordnen, wenn alle dem gleichen Boots-Kennnummernkreis hatten ?
Besteht eigentlich die Möglichkeit die alten Taktischen Nummern der Boote dem neuen Boots-Kennkreis zuzuordnen - also vielleicht ex Boot 102 => wurde 612 oder so was ?
Hat dazu noch jemand Unterlagen zur Umregistrierung der Boote ?

Über eure Sach- und Fachkenntnisse würde ich mich sehr freuen.
PS.: im Berliner Raum gab es da noch die Boote der KB 12 Serie der Grenztruppen - die hatten jedoch nur 2stellige Kennungen !! Wiso- wer kann da mal Licht und Ordnung reinbringen ?

Gruß UGI


 Antworten

 Beitrag melden
17.03.2011 23:10
avatar  Pitti53
#7
avatar

da haben wir einen kompetenten User der das kann.hab Geduld


 Antworten

 Beitrag melden
17.03.2011 23:29
avatar  ( gelöscht )
#8
avatar
( gelöscht )

Zitat von Rostocker

Zitat von LO-driver
Dieses Exemplar habe ich im vorigen Jahr auf meiner Tour nach Hamburg im Grenzmuseum Schnackenburg angetroffen.



Zu meiner Zeit-74/75 gab es auf den Schalsee von den Bootstyp 2 Stück.Die Besatzung war in Lassahn stationiert.Und die Boote lagen am Inselzugang Stintenburg.Gruß Rostocker





Hallo Ro. Warst Du da an der Grenze? Ich war 1982 in Gallin. 12 GK. Der Schalsee sagt mir was.


 Antworten

 Beitrag melden
14.08.2011 19:06
avatar  ( gelöscht )
#9
avatar
( gelöscht )

Gebaut wurden die Boote auf der Schiffswerft Rechlin. Von 1978 bis 1979 war ich dort als Mitarbeiter im Wareneingang beschäftigt.
Kam so ein Kahn zur Revision zurück war das ein "Wareneingang" Alles was nicht Niet-und Nagelfest war wurde vom Boot geräumt und mit zugehöriger Bootsnummer sicher eingelagert. Die Erfahrung das so ein Kahn wärend der Revision immer leichter wurde , machte das wohl Notwendig. ( Wie war das doch gleich mit Walter U.? --> Genusinnen un´Genussen! Aus unseren Vulkseischenen Betrieb´n is´noch viel mehr heraus zu hulen") Manch einer hielt sich gewissenhaft an die Parteivorgaben. Aber auch die Genossen Grenzer hatten immer wieder versucht in Verlust gegangene Ausrüstungsgegenstände kostengünstig (für Umme) ersetzt zu bekommen. Frei nach der Devise "Der Enterhaken war bei der Anlieferung aber noch da".


MfG Andreas


 Antworten

 Beitrag melden
28.02.2012 19:53 (zuletzt bearbeitet: 28.02.2012 20:02)
avatar  ( gelöscht )
#10
avatar
( gelöscht )

Zitat von PF75
im hafen von Boitzenburg lagen auch mehrere Boote,der dazu gehörige Bootszug war in der 2.GK stationiert,ebenso die leute von der Güst Horst.
wie haben uns immer sehr gefreut wenn die jungs ihren sprit in kanistern mitbrachten,brauchten sie ja "nur"bißchen über 120Stufen einer Eisentreppe runter schleppen[kicher].
aud den Booten war ich 2 oder 3 mal wenn wir als KS die Booten einweisen mußten wenn sie in unserm jeweiligen abschnitt lagen,das wae es bequemer als draußen in den Wiesen.

PS. die vielen Treppen durfte ich ab und zu auch mal mit R 109 D in der hand benutzen



Hallo,
bin neu im Forum, also entschuldige ich mich schon mal im voraus wenn ich mit dem "zitieren" was verkehrt verstanden (gemacht) haben sollte!

Ich habe in diesem Bootszug von 09/76 bis 10/77 als Funker/Decksmann auf so einem Boot gedient. Den Sprit in den 20L-Kanistern mussten wir äußerst selten die Eisentreppe runter schleppen. Sind meistens, wenn Sprit auf dem Ello war, durch die Elbewerft bis zu unserem Tanklager am Anleger gefahren. Die schlepperei hat trotzdem gereicht. Vor allen das "betanken" der Kanister war ein Witz. Ich kann mich erinnern das an der Tanke gar kein Motor war und wir mussten für jeden Kanister 55 Umdrehungen kurbeln. Die hatten wohl keinen der einen Ex- geschützten Motor anklemmen kann (darf). Eventuell wars auch nur Schickane.
Bequem wars natürlich auf den Booten und hat auch oft - wenn wir nicht die ganze Schicht auf der gleichen Buhne liegen mussten- Spaß gemacht.

Grüße Horst

PS: kennt jemand einen der zu dieser Zeit da gedient hat?


 Antworten

 Beitrag melden
29.02.2012 08:19
#11
avatar

 Antworten

 Beitrag melden
29.02.2012 09:33
avatar  Udo
#12
avatar
Udo

Auf dem Foto zu diesem Beitrag trägt der Soldat das Koppel falsch rum. Geht gar nicht!!!


 Antworten

 Beitrag melden
29.02.2012 09:36
avatar  ( gelöscht )
#13
avatar
( gelöscht )

Ist ja auch ein Afghane, woher soll der das Wissen.


 Antworten

 Beitrag melden
29.02.2012 10:29
#14
avatar

Höchstwarscheinlich eine Frau. Da muß das Koppel nach der anderen Seite zu gehen.

westsachse


 Antworten

 Beitrag melden
29.02.2012 10:35
avatar  GZB1
#15
avatar

Zitat von westsachse
Höchstwarscheinlich eine Frau. Da muß das Koppel nach der anderen Seite zu gehen.

westsachse



Galt das für weibliche Angehörige der NVA und GT auch?


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!