BND - Geheimdienstinformationen an die Bundesregierung

08.01.2011 09:07
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#1
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Hallo

in Anlehnung an das Thema: MfS - Informationen an die SED - Oberen stelle ich nun dieses Thema zur Diskussion.
Die Vorlage für dieses Thema liefert heute, am 08.01.2011 " Bild.de " mit der Meldung, dass der BND jahrelang den
Aufenthalt des weltweit gesuchten Verbrechers Eichmann gewußt und verschwiegen hat.
Was wußte die BRD - Regierung?
Hier sollten meiner Meinung auch in anderen Themen behandelte Bereiche berücksichtigt werden, wie z.B. der Kriegsauslöser des BND zum
Irak - Krieg oder was noch nicht so lannge her ist, die Enthüllung zu den BND - Spionagesatelliten.
Es ergeben sich hier ebenso sehr viele Fragen, die man demokratisch interessant diskutieren kann.

Rabe


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08.01.2011 09:57
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#2
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Adolf Eichmann, mitverantwortlich für die Ermordung von sechs Millionen Juden –1960 gefasst, 1962 hingerichtet. Jetzt beweisen BILD-Recherchen: Das Nazi-Monster hätte viel früher geschnappt werden können!

Rückblick: Jahrelang jagen israelische Agenten den Kriegsverbrecher Eichmann, überwältigen den „Buchhalter des Todes“ am 11. Mai 1960 bei Buenos Aires, schaffen ihn in einer Geheim-Aktion außer Landes. Zwölf Tage später verkündet Israels Ministerpräsident Ben Gurion stolz: Eichmann sitzt in einem israelischen Gefängnis.
Doch der Judenmörder hätte da längst hinter Gittern sein können! BILD liegen BND-Dokumente vor, die beweisen: Der Geheimdienst (damals noch „Organisation Gehlen“) kannte Eichmanns Versteck bereits 1952!

Auf einer BND-Karteikarte heißt es lapidar: „Standartenführer EICHMANN befindet sich nicht in Ägypten, sondern hält sich unter dem falschen Namen CLEMENS in Argentinien auf. Die Adresse von E. ist beim Chefredakteur der deutschen Zeitung in Argentinien ‚Der Weg’ bekannt.“

Eichmann nutzte in Argentinien tatsächlich den falschen Namen „Ricardo Klement“, ließ sogar Frau und Kinder aus Österreich heimlich nachkommen. Genau zu diesem Zeitpunkt erhielt der westdeutsche Geheimdienst die Information über Eichmanns Versteck. Er unternahm damals nichts, um den „SS-Endlöser“ zu fassen.

Erst 1958 soll der BND einen US-Agenten über Eichmanns Flucht nach Argentinien informiert haben – laut CIA-Dokumenten, die 2006 freigegeben wurden. Doch der letzte Beweis fehlte: Die BND-Akte über Eichmann umfasst mehrere Tausend mikroverfilmter Seiten. Fast alle Originale wurden vernichtet, und der BND wollte sie nicht herausgeben.

BILD klagt deshalb mit Hilfe des Berliner Anwalts Dr. Christoph Partsch vor dem Bundesverwaltungsgericht auf Herausgabe sämtlicher Unterlagen. ­Erstes Ergeb­nis: Ein Teil der Akte wurde BILD vorgelegt – und die Karteikarte so entdeckt.

Historikerin Dr. Bettina Stangneth (44) forscht seit sechs Jahren für ein neues Eichmann-Buch (erscheint im April): „Diese Karteikarte ist tatsächlich eine Sensation. Dass der westdeutsche Geheimdienst schon acht Jahre vor Eichmanns Verhaftung von seinem Versteck wusste, war bis heute unbekannt.“

@Bild


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08.01.2011 12:05 (zuletzt bearbeitet: 09.01.2011 10:31)
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#3
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"Die sollten sich alle in Grund und Boden schämen.Ich empfinde nur Hass und Verachtung für solche Leute."

solch fundamentale statements wurden in einem anderen thread schon mal abgelassen. bin gespant auf die wertung hier zum thema.


SCORN


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08.01.2011 15:36
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#4
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Das ist doch nichts neues, dass der BND in den 50er Jahren überwiegend von den "alten Kameraden" durchsetzt war. Da gilt wieder das Sprichwort mit der Krähe. Der damalige hessische Generalstaatsanwalt Bauer bekam einen Tip von einem deutschstämmigen Juden aus Argentinien, dass vermutlich Eichmann dort lebt. Da er von dem braunen Pack im BND und der Justiz wusste, hat er dem Mossad über Simon Wiesenthal, glaube ich, direkt einen Tip zukommen lassen. Daraufhin haben israelische Agenten die Spur aufgenommen und Eichmann entführt. Hätte er deutsche Behörden eingeschaltet, würde Eichmann wahrscheinlich weiter in Arg. gelebt haben.

Diese Zustände, dass soviel Nazis entkommen konnten, sind nur entstanden, weil die Russen aus der Antihitlerkoalition nach dem Krieg ausgestiegen sind und zu ihren ehemaligen Partnern voll auf Konfrontation gingen. Die Zustände, die wir als kalten Krieg bezeichneten.

Gruß Gert


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08.01.2011 17:04
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#5
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die Russen sind mal wieder an allem schuld


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08.01.2011 17:15
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#6
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Zitat von Gert
Das ist doch nichts neues, dass der BND in den 50er Jahren überwiegend von den "alten Kameraden" durchsetzt war. Da gilt wieder das Sprichwort mit der Krähe. Der damalige hessische Generalstaatsanwalt Bauer bekam einen Tip von einem deutschstämmigen Juden aus Argentinien, dass vermutlich Eichmann dort lebt. Da er von dem braunen Pack im BND und der Justiz wusste, hat er dem Mossad über Simon Wiesenthal, glaube ich, direkt einen Tip zukommen lassen. Daraufhin haben israelische Agenten die Spur aufgenommen und Eichmann entführt. Hätte er deutsche Behörden eingeschaltet, würde Eichmann wahrscheinlich weiter in Arg. gelebt haben.

Diese Zustände, dass soviel Nazis entkommen konnten, sind nur entstanden, weil die Russen aus der Antihitlerkoalition nach dem Krieg ausgestiegen sind und zu ihren ehemaligen Partnern voll auf Konfrontation gingen. Die Zustände, die wir als kalten Krieg bezeichneten.

Gruß Gert



Was für ein Blödsinn - die Russen waren es !?

Aber eventuell kannst Du nicht dafür !


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08.01.2011 18:06
avatar  Pit 59
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Hat ja Gert so beschrieben wie Du sagst,die Russen waren es.


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08.01.2011 18:31
avatar  Alfred
#8
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Zitat von Gert

Diese Zustände, dass soviel Nazis entkommen konnten, sind nur entstanden, weil die Russen aus der Antihitlerkoalition nach dem Krieg ausgestiegen sind und zu ihren ehemaligen Partnern voll auf Konfrontation gingen. Die Zustände, die wir als kalten Krieg bezeichneten.

Gruß Gert



Gert,

welch ein Unfug. Bei einigen Beiträgen kann man nur den Kopf schütteln.


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08.01.2011 19:17
avatar  Mike59
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Zitat von Gert


Diese Zustände, dass soviel Nazis entkommen konnten, sind nur entstanden, weil die Russen aus der Antihitlerkoalition nach dem Krieg ausgestiegen sind und zu ihren ehemaligen Partnern voll auf Konfrontation gingen. Die Zustände, die wir als kalten Krieg bezeichneten.

Gruß Gert



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Das ist doch mal eine Aussage

Oh Mann - Das tut weh Gerd.


An der Aktion sind die Russen ja sowieso Schuld.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40616170.html

Mike59


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08.01.2011 20:06 (zuletzt bearbeitet: 08.01.2011 20:15)
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#10
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Die Nazis, die in die Haende der Russen geraten waren -mit wenigen Ausnahmen- nicht unverschont davon gekommen. Sie hatten Glueck gehabt, dass der Neu-Staat Israel sie nicht erwischt hatte. Schade auch.... Eine solch brutale Vorgehensweise waere auch angebracht gewesen, denke ich. Eichmann wurde ja auch letztendich vor ein Gericht gestellt, was er letztenendes seinen Opfern nicht anbot. Er war nur ein Mensch, seine Opfer aberb zaehlten bis in die Millionen. Da ist nur die biblische Strafe gerecht: dass seine Kinder bis in die siebte Generation weiter bestraft werden. Die, die ihn indirekt geschuetzt hatten... naja... dafuer gibt es auch was zu zahlen.

Kuehler Kopf, heisses Herz und sehr, sehr saubere Haende...

Jens


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